WinFuture.de Software-Test: dvdisaster

Software Willkommen zum Software-Test von WinFuture. Jede Woche stellen wir hier ein Programm vor, das etwas außergewöhnlich ist oder sich durch ein bestimmtes Element auszeichnet. In dieser Woche fiel unsere Wahl auf "dvdisaster". mehr...

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Du meine Güte... man kann sich's auch umständlich machen. Warum nicht ganz einfach die Fehlerkorrekturfunktionen eines beliebigen komprimierten Archives (ZIP, TAR.BZ2, 7ZIP, RAR, usw...) verwenden? Das erfordert keinerlei zusätzliche Bearbeitung, funktioniert plattformübergreifend und ist zudem auch noch schnell sowie variabel zuverlässig.
 
@Rika: hmm, wenn ick dann ne cd habe, die die kratzer hat, dann bringt mir doch der tolle fehlerkorrekturteil von ziprar7zip oder sonstwat nix, oder? ich mein, ich kenn mich da jetz auch nicht aus, aber so rein vonner logik her..
 
Die Frage ist eher, was du machst, wenn die Daten in Ordnung sind, aber die Fehlerkorrekturdaten verfälscht wurden... klar, auch dagegen gibt es brauchbare Ansätze, ich bezweifle allerdings, daß ein solch riesiger BCH-Code überhaupt generierbar, geschweige denn performant wäre - vielmehr kommt hier ein simpler Reed-Solomon-Code zum Einsatz, der genau diese Problematik hat. Es sei denn, du verwendest ihn so, daß Daten und Fehlerkorrektur vollständig voneinander abhängig sind, dann hast du eine Situation, die halt äquivalent zum Verwenden vollständigen Archivdaten ist, als das ZIPen der kompletten Daten. Ja. Das ist nicht komisch, das ist vielmehr der Weg, es richtig zu machen.
 
@nim, Rika: wusste janich das de so jut berlinan kannst, abjesehen davon hat Hauner nach meiner Meinung ein durchaus interessantes Tool vorgestellt , auch nicht unbedingt mit Reparaturfunktionen von Packertools vergleichbar.
 
@Rika: Dem kann ich leider nicht zustimmen. Denn wenn ein Bereich auf einem Datenträger so beschädigt ist, das Windows diese nicht mehr lesen kann wird der Prozess abgebrochen. Somit würde sich auch die Reparaturfunktion von gängigen komprimierungs Tools irgendwann aufhängen. Man hätte dann nur die Möglichkeit mit einem guten Brennprogramm und einen noch besseren Laufwerk ein Image zu erstellen, welches man dann wie Isobuster öffnet um dann zum Schluss die beschädigten Daten manuell zu extrahieren. Nun geht Isobuster hin und überspringt die nicht lesbaren Bereiche was zu einer völlig durcheinandergeratenen Datei führt. Erst dann hat man die Möglichkeit diese mit einen Packprogramm zu öffnen und sie Reparieren zu lassen. Dies alles ist aber nur dann möglich, wenn nicht bereits der Datei Kopf beschädigt ist. Sollte dies der Fall sein läßt sich die datei nich mehr öffnen und man hat keine Chance diese Daten zu reparieren. Auch ist dies ja nur mit gepackten Dateien möglich. Was macht man mit allen nicht fehlertolleranten Dateien?! Dvdisaster ist ein tolles Programm und bietet weit mehr Möglichkeite als es jede Datei Reparaturfunktion. Gepaart mit der fehlerkorrektur in Brennprogrammen trägt es einen großen Teil zur wiedergewinnung von beschädigten Daten bei.
 
"Dies alles ist aber nur dann möglich, wenn nicht bereits der Datei Kopf beschädigt ist. " -> TAR hat keinen Dateikopf. Der Dateikopf von ZIP-Dateien enthält nur Metadaten.
"Was macht man mit allen nicht fehlertolleranten Dateien?!" -> Eben, deshalb archiviert man ja alle Daten so. "Gepaart mit der fehlerkorrektur in Brennprogrammen trägt es einen großen Teil zur wiedergewinnung von beschädigten Daten bei." -> ich würde eher sagen, daß es sich alles andere als hervorragend ergänzt.
 
@Rika: ich bin da anderer Meinung, aber das ist ja nichts neues :-)
 
@Rika: Das was du da vorhast funktioniert vorne und hinten nicht. Wenn die Fehler einer CD direkt bei den Daten der Fehlerkorrektur des Archivs liegen, dann bringen dir diese Informationen rein gar nichts. Mir solls aber auch egal sein. Wirst Du spätestens bei Datenverlust selbst bemerken...
 
Ähm... genau das ist das Argument gegen dieses Tool hier. Die Packprogramme machen die Fehlerkorrektur nämlich als echte maximal verteilte fehlertolerante Codierung, bei der Daten und Redundanz vollständig Teil des Codes sind und eben nicht einfach nur ein Kalkulationssyndrom irgendwo anhängen. (Die Kombination beider Verfahren mit konkatenierenden Codes a la BCH wäre theoretisch möglich, nur für hinreichend große Fehlertoleranz vollkommen unbrauchbar, da rechnerisch unmöglich zu bewerkstelligen.)
 
dvdisaster kann das Leseergebnis von verschiedenen Laufwerken in ein Image
integrieren! Also alte Laufwerke nur wegwerfen wenn wirklich kaputt!
 
Mal angenommen man stellt eine CD her, es sind aber noch vereinzelt Fehler drauf... könnte man das Programm nicht noch mal durchlaufen lassen und es würde dann den Rest auch noch herstellen? Ist so eine spontane Idee....
 
@Islander: ne, das nun wirklich nicht...wenn nix übrig ist kanns auch nicht wiederhergestellt werden...oder haste schonmal versucht, auf nem bikini-foto das oberteil wegzuradieren ?? :-p nicht vorhanden ist...nicht vorhanden
 
so ein umstand...und dann muß man auch noch glück haben...dabei sind die rohlinge heute doch recht robust...ich finds da doch praktischer, wichtige cds/dvds nicht als untersetzer zu benutzen...für mich ist das programm auf jeden fall völlig überflüssig
 
Also mit der Fehlerkorrektur meines brenners und einem bestimmten brennprogramm mit den richtigen einstellungen hab ich schon daten von cds gerettet die ausgesehen haben wie durch den Sandkasten gezogen!
 
@Sub_Zero: Bei so Behauptungen sollte man auch Brenner und Software mit angeben..! MfG CYA iNsuRRecTiON
 
sicher ganz nützlich. Ich werds mal ausprobieren. Ich versteh nicht warum immer Leute sagen es wäre überflüssig oder sinnlos __ man kann es halt nicht jedem recht machen. Ich finde die Idee gut und werde es mal über längere Zeit testen.
 
Also hab ich das jetzt richtig verstanden?
Wenn ich meine DVD Sammlung absichern will erstelle ich also jeder DVD ein ca
700mb grosses Fehlerkorrekturfile.
Dieses brenn ich dann auf CD und erstelle dann von dem Fehlerkorrekturfile ein ca
100mb grosses Fehlerkorrekturfile.
Dieses sichere ich dann redundant auf Platte, und man weiss ja nie, erstelle nochmal auf einer Wechselplatte ein ca 15 mb grosses Fehlerkorrekturfile falls das fehlerkorrigierte Fehlerkorrekturfile nicht mehr fehlerkorrigiert werden kann.
...
...
Spitzenprinzip.
 
warum habt ihr auf eurer seite einen link zum downloaden??
 
Ich habe es runtergeladen. Wenn mal eine CD nicht mehr richtig will, erinnere ich mich daran und versuche damit zu retten, was zu retten ist.
Danach sehe ich ja ob es ging. Vorher theoretische Erwägungen anzustellen ist mir zu viel Arbeit. MfG
 
@mileuro: witzbold...du mußt von der unbeschädigten!!! cd vorher eine fehlerkorrekturdatei erstellen, um die zerkratzte reparieren zu können...wenns schon soweit ist, kommt deine erinnerung massig zu spät
 
Guter Test, aber irgendwie finde ich die Sie-Form bescheiden, warum nicht du? Dabei fühlt man sich doch direkt angesprochen (finde ich)
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