Industrie begrüßt Gründung von Mozilla-Firma

Software Nachdem die Mozilla Stiftung gestern die Gründung eines kommerziell orientierten Ablegers bekannt gab, ist diese Ankündigung in der Industrie mit Wohlwollen aufgenommen worden. Durch die Mozilla Corporation erhofft man sich bei Mozilla die ... mehr...

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Naja, wird auch Zeit das sich da was tut. Dann hört diese Monokultur ganz auf. Ich bin ja sehr für Vielfalt auf den Brwosermarkt. Konkurenz belebt das Geschäft und für den Anwender ist das Vorteilhaft. Nun noch bisschen den Betriebssystemmarkt aufmischen, dann kann die Zukunft beginnen (kleiner Flameversuch)...
 
Quelle??? Welche Industrie - vielleicht der BDI? Welche Analysten - vielleicht Blogger? Pseudo-Journalismus!
 
@dontknow: richtig, pseudo-journalismus, und? analysten: gartner zum beispiel...
 
@dontknow: Mich würde auch mal interessieren WER genau diese Analyse aufgestellt hat. Vielleicht wäre eine Quellenangabe da nicht schlecht (oder hab ich die übersehen)? :)
 
Gründung eines kommerziell orientierten Ablegers....? Refinanzierung der Produkte durch kommerzielle Aktivitäten....? Mal sehen was dabei herauskommt wenn der Kommerz die weiteren Aktivitäten bestimmt
( wenn es sich so darstellen sollte ) und die Industrie somit mehr oder weniger Einfluß nimmt . Ich denke da z.B. an kleine Einblendungen a'la
sponsored by.....
 
@Geli: Nein.... es wird keine 'Werbung' in den Produkten geben und die Industrieb bekommt auch keinen Einfluss. Moz Corp bietet nur Support für das bestehende an, die Entwicklung und die Entscheidungen liegen noch immer bei der Moz Foundation.
 
@Chuck: Das sollte mir nur recht sein wenn es sich letztendlich so darstellt. Ich bekomme nur immer so nervöse Zuckungen ( keine spastischen Krämpfe....lach ) wenn ich von Kommerz und Industrie im Zusammenhang mit Open Source lese.
 
@Geli: Seh ich ähnlich. Ich hoffe aber, dass sich die Leute nicht vom Komerz allzusehr beeinflussen lassen. Ausschließen will ich es aber auch nicht, oft genug siegt dann doch die Geldgier und sich einstellender Erfolg macht einen dann doch mal ganz schnell blind. Hoffen wir aber das Beste und sehen die Zukunft nicht allzu schwarz :)
 
@Geli: Anders wäre es sicher wenn Mozilla davon leben müsste. Da aber sehr grosse namhafte Firmen auf Mozilla setzen werden sich immer Sponsoren finden. Das Projekt soll ja nur verbindlichen Support anbieten was für Firmen oft wichtig ist und keine umfangreichen GEschäftsaktivitäten vollziehen.
 
@Geli: Stellt sich die Frage, ob die Spendengelder nicht irgendwann abnehmen. Sollte das der Fall sein, dann wird Mozilla nichts anderes übrigbleiben als ihre Software irgendwann wirklich verkaufen zu müssen. Fänd ich insofern schade, da es doch gut Produkte seitens Mozilla gibt. Warten wir mal ab wie sie das entwickelt, Spekulationen führen oft genug Verwirrung :)
 
@candamir: Da RedHat und Novell (um nur 2 zu nennen) fest auf Firefox und Mozilla Produkte allgemein setzen können die es sich nicht leisten dessen Entwicklung absacken zu lassen. Und auch ohne Spenden müsste Mozilla niemals Software verkaufen da Webspace und Server frei verfügbar sind für solche Projekte und Entwickler für sowas ebenfalls kostenfrei arbeiten. Mozilla wird niemals gezwungen sein zu verkaufen. Das ist das Schöne an OSS.
 
@Chuck: Hoffe ich mal. Nur was, wenn die Entwickler nicht mehr kostenfrei arbeiten wollen? Ich mein, wenn ich neben meiner normalen Arbeit auch noch was kostenfrei entwickle, dann siehts mitm Privatleben aber echt düster aus. Ok, gibt Leute die sowas gerne machen auch aus ihrer Überzeugung heraus, was ich, so nebenbei gesagt, für echt bewundernswert halte!. Trotzdem frage ich mich wie lange die das machen? Kann Mozilla einen !steten! Support und eine !stete! Entwicklung garantieren? Kann das Mozilla, oder hängt das letztlich davon ab, wie viele Entwickler kostenfrei und ungebunden an dem Projekt arbeiten? Nochmal: Ich habe nichts gegen OSS, nur frage ich mich manchmal, wie sich die finanzieren, ob die alle das aus Überzeugung machen, ob sie auch profesionellen Support bieten können, wie das andere Firmen tun, die ihre Angestellten dafür eben zahlen. :)
 
Ich könnte mir vorstellen das sich die Gewinnorientierung noch mehr ausprägen wird. Das der Support der erste Schritt ist, jedoch weitere Einnahmequellen erschlossen werden. "Marktforschung" bei ebay war da glaube ich ja mal kurzzeitig eingebaut gewesen :-)

Welches gewinnorientierte Unternehmen bleibt schon auf der Stufe seiner Gründung stehen?
 
@cyhyryiys: Mozilla Corp ist _nicht_ gewinnorientiert.
 
@chuck: Analysten sind nun der Auffassung, dass dies ein lange überfälliger Schritt war und begrüßen die Entscheidung für ein gewinnorientiert arbeitendes Subunternehmen.
 
@cyhyryiys: Die Ausdrucksweise ist aber komplett falsch. Gewinnorientiert für so ein Unternehmen dieser Dienstleistung bedeitet Kostenminimierung und Gewinnoptimierung. Moz Corp wird keinen Gewinn machen da alles überfällige in die Entwicklung zurückfliesst. Sprich es werden keine Milliardengewinnen angehäuft wie gewinnorientierte Unternehmen es gerne hätten.

Wenn man es ganz genau nimmt (REchnungswesenwissen vorausgesetzt) steht Moz Corp immer mit +- 0 da.
 
@cyhyryiys: was interessieren uns analysten? die sehen doch nur das ein neues unternehmen mit potenzial gegründet wurde... was ihnen aber wie immer fehlt ist hirn und verstand... das hat man auch ganz toll gesehen als als über die zahlen von ati und nvidia gesprochen wurde und man die 6200 zu den highend chips zählte... ich könnt nur nach lachen über dieses analysten pack... darum erst garnicht hören was diese nasen da sagen
 
Was ich mich auch frage, Firefox läuft ja bei einer sehr großen Zahl von Leuten ganz ohne Probleme. Die meißten Fragen kann man anhand der sehr verständlichen Dokumentationen lösen. Beim Support für Firmennetzwerke, würde es doch ebenso ausreichen, eine spezielle Dokumentation zu erarbeiten, welche stets up to date gehalten wird. Nun kommt Geld ins Spiel, doch wie wird sich dies im Support niederschlagen können? Dokumentationen können es ja alleinig nicht sein. Folglich muss es da ja andere Angebote für geben. Und warum sollte der Support nicht durch Spenden gedeckt werden, hinter Mozilla stehen ja auch einige finanzkräftige Konzerne?
Würden die den Support finanzieren, wäre das doch eine ideale Werbemaßnahme.
 
@cyhyryiys: Ich denke da nur an dutzende Firmen die ich kenne die das Intranet sehr massiv nutzen und dort auch eigene Browser basierte Anwendungen laufen lassen (Personal, Termin, Auftragsmanagement) und hier ist es schon erforderlich mehr über den Browser zu wissen und ggf Support zu haben um Workarounds zu realisieren. Es geht bei diesem Supportangebot weniger um kleine Probleme die man mit RTFM löst sondern eher um Intranet, CMS, CRM etc Lösungen die betreut werden wollen. Und... was man auch nicht vergessen darf... Microsoft bietet den IE im Paket an und muss folglich dafür grade stehen und Support leisten. RH liefert zwar Firefox aber richtig grade stehen müsse sie dafür nicht. Mit der Moz Corp hat man die Möglichkeit verbindlichen Support zu realisieren. Das ganze Angebot richtet sich eben nicht an Ein Man Betrieben oder Heimanwender sondern an Firmen mit 50 - 100 und grösseren Netzen. Da kann ein kleines Problem im Browser schon andere Ausmaße annehmen.
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