Erster Wikipedia-Kongress in Frankfurt

Internet & Webdienste Es ist eine Erfolgsstory schlechthin. Vor vier Jahren noch war das Wort wiki einem Großteil der Internetnutzer nicht bekannt, von Online-Enzyklopädien hatten die wenigsten gehört. Dann entstand Wikipedia. mehr...

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Wikipedia ist schon eine tolle Sache. Schön das es sich so gut entwickelt.
 
Hat schon mal jemand daran gedacht, dass dieser ganze Wiki-Wahn nach und nach Firmen kaputt macht?
Die ganzen wikis die online entstanden sind beinhalten meist zusammenkopierte Inhalte von anderen Autoren. Wie man sowas befürworten kann, kann ich leider nicht verstehen...
 
@crypti: Schon mal daran gedacht, dass die Texte die auf der Wikipedia stehen keine Urheberrechte verletzen dürfen? http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Urheberrechte_beachten
 
Hast Du schonmal daran gedacht, daß das Internet früher einmal frei von jeglicher Werbung und Kommerz war?
 
swissboys komplettes wissen basiert darauf :-)
 
@webhoster: Was sollen solche völlig unbegründeten persönlichen Anfeindungen? Ich dachte wir hätten uns einmal geeinigt das wir das in Zukunft sein lassen.
 
was nützt das freie und offene ding, wenn einige autoren oder admins meinen, sie müssen zensieren? mein beitrag, selbst zusammen getragen und geschrieben, wurde ins gegenteil verkehrt. Wikipedia sind für mich nur heuchler, die sich bezahlen lassen.
 
Ich bin auch kein Fan von wikipedia. DIe Informationen die man dort enthält sind nicht bestätigt oder wurden kontruliiert und als "wahr" bestätigt. Man darf das alles mit viel Skepses betrachten. Also wenns wirklich wichtig ist greife ich schon lieber auf sowas wie encarta zu. Auf diese Informationen kann man sich verlassen und werden ebenfalls regeömäßig aktuallisiert
 
@Kalimann: Dann lies dir doch noch mal genau den Artikel durch, da steht nämlich: "Bei der deutschen Wikipedia besteht jene aus 160 Administratoren, die jeden Tag die rund 400 neuen Artikel genauestens überprüfen. Pro Tag verschwinden meist 60 Artikel wieder, weil sie entweder bereits vorhanden oder schlecht recherchiert sind oder nur irgendwelchen PR-Zwecken dienen sollten." Also red nicht so ein Zeug daher.
 
@Der Kenner: Fragt sich ob das alleine genügt um die Qualität wirkungsvoll zu sichern?
 
@swissboy: "[...] die jeden Tag die rund 400 neuen Artikel genauestens überprüfen." Wie sollen sie denn sonst die Qualität sichern?
 
@Der Kenner: Das ist für mich kein Beweis auf richjtigkeit sondern mehr ein Beweis dafür das man darauf Achted das dieser Service nicht missbraucht wird in form von Spamigen Posts oda werbung oda sowas in der richtung. Aber das ist für mich noch kein Beweis das die Erklärungen un Wikipedia auch korrekt sind.
 
ich halte es für eine gute sache, freut mich sehr das es sich so gut entwickelt.
 
Bei einer vernünftigen Informations-Recherche sollten generell immer mehrere Quellen verglichen und entsprechend ausgewertet werden. Wikipedia ist für sich genommen nur ein relativ oberflächlicher Anhaltspunkt. Das Web ist allgemein keine besonders verlässliche Informationsquelle und wird an den Hochschulen nicht umsonst größtenteils für nicht zitierfähig erachtet. Ich persönlich nutze die Wikipedia auch sehr gerne, allerdings muss man den "Laienfaktor" stets im Hinterkopf behalten.
 
wartet nur ab, dieses Wiki mausert sich zu einem weltumspannenden Lexikon Wissen...
Mit tausenden verschienener Dialekte... Sprachen....(wenn alle so weitermachen)
Irgendwie hab ich so das Gefühl, dass derErfinder von Wiki bald in den Geschichtsbücher zu finden sein wird. Fehler gibt es überall auch von MS .....

 
Kommentar und Kritik: Als erstes eine Richtigstellung es handelt sich hier um die erste __WikiMedia__-Konferenz, da WikiMedia hierfür Veranstalter ist. Zweitens ist Wikipedia nur __ein__ Vertreter der Wikis. Drittens ist ein Wiki definitiv wesentlich mehr als nur eine Sammlung von Texten, wie es bei Wikipedia der Fall ist. Wikis sind so genannte "collaboration platform" (bedeutet so viel wie Plattform zum gemeinsamen Arbeiten und Austausch von Wissen). Ich benutze auf Arbeit mittlerweile 5 verschiedene Wikis, um Wissen/Informationen über unsere Softwareentwicklungsprojekte im Unternehmen schneller und zielgenauer zu verbreiten. Bevor hier jemand über Wikis wettert, sollte derjenige sich erst mal informieren. Das Buch von Ward Cunningham (Erfinder der Wikis) und Bo Leuf "The Wiki Way" wäre dazu ein durchaus adäquates Mittel. Da drin steht klipp und klar, wozu und wie ein Wiki eingesetzt werden sollte und wozu eher nicht. Hinter Wiki steht immerhin eine ''Philosophie'' und kein schnöder Mammon. ...
 
Mal ein paar Gedankenspiele ... zu Wikis
Person A ist abhängig beschäftigt und arbeitet im Bereich Enzoklopedie
Die Firma bei der Person A beschäftigt ist stellt den Vertrieb ein, es rechnet sich nicht da es die Info dank vieler netter Personen B,C,D .... im Netz gibt.
Person A wird entlassen, bekommt ALG II und hat nun viel Zeit (z.B. um den ganzen Tag Informantion bei Wikipedia abzuladen, damit das Werk wächst)
Ganz schön krass gedacht.
Aber es ist ja nicht Person A die sowas macht, so dumm ist ja keiner. Allerdings lassen sich die Personen B,C,D ... nicht davon abhalten es trotzdem zu tun.
Person A hingegen widmet sich einer anderen Beschäftigung, und ohne nachzudenken (was die Personen B,C,D ... ja auch nicht tun) führt sein privates Engagement dazu das eine der Personen B,C,D .... ebenfalls Ihren Job verliert weil auch deren Arbeitsleistung dann vieler auf einmal kostenlos erhältlich ist und somit eine kommerzielle Vermarktung ausscheidet.

PS: Ja ich find Wikipedia auch genial .... und hoffe stark das keiner auf die Idee kommt die Tätigkeit die ich momentan ausübe kostenlos anzubieten. Das würde mich über kurz odr lang meinen Job kosten, und das fänd ich wenig witizg.

 
@aliasname: So wie das aussieht, hat sich noch keiner richtig mit der Thematik auseinandergesetzt. OpenSource (weder GPL/LGPL noch FDL) hat bisher noch keinen arbeitslos gemacht, mit Ausnahme derer, die nicht wirklich hinter dem stehen, was sie leisten. OpenSource bedeutet Konkurrenz, ergo muss man besser werden als die Konkurrenz und der Anschaffungspreis ist nur sekundär ein Gegenargument. Man denke nur an den IE, hätte Mozilla das TabbedBrowsing nicht so populär gemacht, würde es keinen IE 7 geben, geschweige denn Microsoft würde überhaupt TabbedBrowsing in irgend einer Form aufgreifen. Erst bei gleichem Leistungsspektrum wird der Preis interessant. Man denke nur mal an die betriebswirtschaftliche Standardsoftware, wer nutzt denn schon Compiere, wenn es weitaus bessere Programme gibt, da ist der Preis einfach kein Ausschlusskriterium, da ich die Funktionen brauche und nicht wenig/kein Geld dafür bezahlen will. Aber darüber sollte man an andere Stelle diskutieren. Jedenfalls sind die Ängste vor Wikis absolut unbegründet, allein wegen Wikipedia wird definitiv niemand bei Brockhaus entlassen, denn die zwei haben jeweils unterschiedliche Zielgruppen und andere Ansprüche. ...
 
Hier noch der Link zu einer aktuellen heise-News "Brockhaus-Sprecher kritisiert mangelnde Verlässlichkeit bei Wikipedia": http://www.heise.de/newsticker/meldung/62531
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