Mozilla gründet Corporation für Firefox & Co.

Wirtschaft & Firmen Die Mozilla Foundation gründete heute den Filialbetrieb Mozilla Corporation und will dadurch die Entwicklung und Verteilung der Open-Source-Produkte Mozilla Firefox, Thunderbird und Sunbird organisieren. Die Direktion der Firma wird Mitchell Baker, ... mehr...

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Endlich kann man da nur sagen. Die Anfrage von Firmen nach verbindlichen Support für Mozilla Produkte besteht zu lange schon. Früher mussten Freelancer dies tun, schön das Mozilla endlich selber diesen Part übernimmt. Dienstleistungen sind die Haupteinnahmequelle im IT Bereich.

Alle Fragen und Infos finden sich hier: http://www.mozilla.org/reorganization/

PS: Von VErmögensgegenstand ist wenig zu lesen, eher war von wertvollem Produkt die Rede.
 
hat gegründet...die gibbet schon
 
"Sämtliche Einnahmen, die durch den kostenpflichtigen Support entstehen, sollen ausschließlich in Projekte von Mozilla investiert werden."
wenn nur alle so denken würden. respekt mozilla "Corporation" :)
 
@hollow: Wenn alle so denken würden bekäme keiner einen Lohn :)
 
@Islander: Du scheinst auch nicht zu wissen, wie das beim Mozilla-Projekt abläuft, dabei steht es doch im Artikel, und zwar am Anfang des zweiten Absatzes. Das Mozilla-Projekt beschäftigt bereits jetzt mehrere Dutzend Leute, und zwar mit Lohn. Wahrscheinlich glaubst Du einfach "OpenSource = kein Lohn", das glauben viele, aber es stimmt nicht. Was sich ändert: Bisher kam das Geld vor allem über Spenden rein, dies soll sich ändern, indem zusätzlich kostenpflichtige Supportverträge angeboten werden. Deswegen auch die Gründung eines gewinnorientierten Unternehmens. Dieser Vorgang ist übrigens nichts neues und hat sich mehrfach bewährt, Beispiele: http://www.trolltech.com + http://www.underbit.com + http://www.transgaming.com + http://www.codeweavers.com (das sind alles Unternehmen, die mit großem Erfolg ähnliche Wege gehen)
 
@installer: "Spenden" ist bei den Löhnen wohl nicht ganz der richtige Ausdruck. Die Löhne der Entwickler werden meines Wissen hauptsächlich von IBM, Sun und Novell bezahlt, d.h. die Entwickler sind eigentlich bei diesen Firmen angestellt, aber arbeiten zumindest zeitweise für Mozilla.
 
@swissboy: Wo ist Dein Problem? Ich kann keinen großen Unterschied erkennen. Ob jemand Geld an die Foundation spendet und diese dann davon Arbeitslohn bezahlt, oder stattdessen jemand anderer den Lohn zahlt aber dann die Arbeitskräfte unentgeltlich an die Foundation überlässt, ist doch im Ergebnis dasselbe.
 
@call_me_berti: Habe ich irgendwo gesagt das es ein Problem ist?
 
@hollow: ist doch egal wo das geld herkommt. hauptsache die jungs und mädels bekommen ihren gerächten teil, auch wenn sie ihn nicht unbedingt von unserer seite her bekommen. wobei ich mal so ein bisschen prollend bemerken möchte, das ich 30€ gespendet habe, weil ich gern für gute produkte was springen lasse.
 
@swissboy: Du hattest offenbar ein Problem mit dem Ausdruck "Spenden". Passt aber. Unentgeltliche Überlassung von bezahlten Mitarbeitern oder Geld um Mitarbeiter zu bezahlen ist genau dasselbe: Spende
 
@call_me_berti: Ich würde das eher als "Sponsoring" bezeichnen. Aber eigentlich ist es mir mit [re:3] hauptsächlich darum gegangen klarzustellen, das Mozilla hauptsächlich von Firmen wie IBM, Sun oder Novell getragen wird und nicht von Privaten.
 
@swissboy: Egal wie du das nennst, die machen einen guten Job. Jedenfalls besser als bei den Angebern in Redmond, die anscheinend nicht man die einfachsten Dinge gebacken bekommen...
 
@money_penny: Das ist ja auch sowas vergleichbar - ne Megafirma gegen so ein paar Hanseln :)... Also knapp 40 kriegt man glaub ich noch relativ gut koordiniert...
 
@money_penny: Hier geht es um Mozilla und nicht um Microsoft, oder willst du in diesem bisher sachlich gebliebenen Thread unbedingt mal wieder einen Browser-Krieg lostreten?
 
@swissboy: Beschwer dich bei tuxman2, das ist ja wohl handfestes Flamen. Schönen Tag noch.
 
Dieser Schritt ist nachvollziehbar. Aus dem Open-Source Browser Firefox ist inzwischen ein Markenname geworden. Ich bin mir sicher das die Mozilla Corporation erfolgreich sein wird und die Marken Firefox und Thunderbird durch den Support auch bei Firmenkunden auf grosses Interesse stossen werden.
 
genau, und BLENDER hat ja das selbe konzept - machen die genauso!
 
@chromeboy32: RedHat, seines Zeichens der $1 Linux Distributor weltweit hat dieses Konzept auch schon lange... Novell zieht nach. Ich sag ja, im Support liegt die Zukunft.
 
Da hat Microsoft ja endlich was Handfestes zum Aufkaufen! Prost!
 
@tuxman2: *ggg* der war gut! jedenfalls haben sie gemerkt, dass geldverdienen doch ne schöne sache ist ...
 
Meint ich ernst :)
 
@tuxman2: Moz Corp geht nicht an die Börse, also ist eine feindliche Übernahme nicht möglich. Und freiwillig wird sich Moz Corp nicht an MS verkaufen damit ist dieses Szenario unmöglich. :-)
 
MS hat schon ganz andere unmögliche Dinge vollbracht :)
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