Google gewinnt Prozess gegen URL-Nachmacher

Wirtschaft & Firmen Ähnlich wie beim Rechtsstreit im April, wo Google gegen den Online-Shop Froogles mit Erfolg vorgegangen war, konnte der Suchmaschinenbetreiber das Gericht nun erneut überzeugen und gewann den Prozess gegen einen Domaininhaber, der vier Domains ... mehr...

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konzerne and die macht!
 
@BigJim188: ich finds richtig...
 
@BigJim188: Vielleicht erst mal zu Ende lesen, bevor vorschnell geurteilt wird. Es ist auch eine Art von Rufmord, ähnlich lautende Domains zu registrieren (in der Hofnung auf Tippfehler), auf denen dann Schadcode lauert. Auch schon mal geärgert, dass die falsche Seite kam, als du eine URL händisch eingegeben hast, weil die TLD nicht stimmte? Ist mit "normalen" Tippfehlern nichts anders. Man kann natürlich auch eine Suchmaschine nach der richtigen Domain befragen, vorausgesetzt, man vertippt sich nicht. :) (oder benutzt in geeigenten Browsern den g-Shortcut in der Adressleiste oder ein extra Suchfeld)
 
Waren das noch Zeiten, als sich im Internet keine Richter und Rechtsanwälte herumtrieben. Aber seit das alles zu einem reinen Kommerzirkus verkommen ist...
 
@Sir Richard Bolitho: Sorry, aber wenn sich jemand gleich mehrere(!) solche Domains zulegt, die "zufällig" eine derart unübersehbare Ähnlichkeit haben (schon mal auf die Tastatur geschaut, welche Tasten nebeneinanderliegen), dann ist es dermaßen offensichtlich, dass da jemand Trittbrettfahrertum betreibt und den Erfolg anderer in unlauterer Art und Weise für sich nutzt, dass ich da wirklich null Mitleid empfinden kann. Von der Entscheidung profitiert übrigens nicht nur Google, dem die Rechte an seiner Marke zustehen, sondern auch die Benutzer, denen ein Spywareangriff erspart bleibt. In diesem Fall wurde der Rechtsweg mal ausnahmsweise mit gutem Grund beschritten (außerhalb des Internets wäre es ja auch kein Kavaliersdelikt, die Marke beispielsweise eines Lebensmittelherstellers "zufällig" nachzumachen und dann irgendwelche Gifte unter diesem Namen zu vertreiben).
 
@Sir Richard Bolitho: lies einfach mal den letzten absatz langsam durch, dann wirst du wohl verstehen warum google gegen diese person geklagt hat und dazu noch gewonnen hat.
 
Und wie siehts dann mit "Googlemail.com" und "Googlemail.de" aus??
 
sorry doppel posting :( mist :)
 
@MuellerLukas: GoogleMail.com gehört zu Google, richtig. Aber GoogleMail.de leitet auf einen Webhoster weiter ( UDMedia ), womit wir wieder beim Thema wären.
 
Ich finde das mal ein richtiges Urteil in sachen Internet. Der Schutz von Usern gehört auch mal verteidigt. Zum Glück hatte der nicht auch die URL "Googel", denn das pasiert mir sehr oft in der schnelle.
 
@Ecki2003mg:
Dieses Urteil ist zufälligerweise auch gerecht. Es gibt aber auch Urteile, bei denen der Hauch eines Domainnamens schon als Streitpunkt ausreicht. Naja, da Sergey eh nur Müll auf seinen Seiten hatte, werden wir diese Domains nicht vermissen...
 
Dagegen vorgehen das er Spyware etc. verarbeitet ja, alles andere, nein! Es ist sein Gutes Recht sich solche Domains zu holen, warum sollte man ihn daran hindern? Finds Quatsch, hat mit Rufmord null zu tun, wenn die Leute zu blöde sind zum Eintippen dürfen sie sich halt nicht wundern :)
 
@Keith Eyeball: "Es ist sein Gutes Recht sich solche Domains zu holen" -> Nein, ist es nicht! Ist Dir der Begriff des Markenrechts denn nicht bekannt? Es ist schlicht und einfach nicht erlaubt, bewusst Verwechslungen herbeizuführen. Das mit der Spywareattacke kommt noch erschwerend hinzu, aber selbst wenn der gute Mann nur saubere Dinge im Sinn hätte, dürfte er trotzdem kein Trittbrettfahrertum betreiben. "warum sollte man ihn daran hindern?" -> Um eine Verwechslungsgefahr abzuwenden und Verbraucher zu schützen. Das mit dem Markenrecht ist kein Selbstzweck und dient auch gar nicht primär, obwohl es so aussieht, zum Befriedigen der Partikularinteressen von Unternehmen, sondern in erster Linie zum Schutz von Verbraucherinteressen vor bewusster Irreführung.
 
In diesem Fall finde ich das Urteil auch gerecht, aber wenn es so weit geht, dass ein Mike Rowe wegen seiner nach seinem namen benannte website von einem drittklassigen monopolkonzern *hehe* verklagt wird, dann hört der spaß auf. aber hier war es ja direkt ersichtlich, dass die firma daduch schaden nehmen konnte...
 
@Defragmentizer: Tja ein Michael Schumacher durfte auch seine Domain www.MichaelSchumacher.de nicht behalten weil ein bekannterer Namenvetter die Domain wollte (und das obwohl es sich hier um eine Fanseite handelte). Im Gegensatz zu dem offensichtlichen Betrug von diesem Gridasov finde ich eine Enteignung dieser Art schon eher bedenklich - schliesslich heissen beide gleich und nur weil dem einen die Sonne auf seinen Allerwertesten scheint hat er automatisch mehr Rechte?
 
Google macht das doch genauso z.B. http://www.googel.de/ wann verklagt Google sich endlich selbst! Diese elendigen Domainreservierer! Diese Domain hätte bestimmt jemand anderes genauso gerne gehabt... Hö! Hö!
 
@LSD25: Soll das jetzt ein Scherz sein? Hast Du das mehrfach genannte Stichwort der Verwechslungsgefahr nicht zur Kenntnis genommen? Wenn zwei Domains ein und demselben Unternehmen gehören, besteht keine Verwechslungsgefahr. "Elendig" sind nicht "Domainreservierer", sondern Trittbrettfahrer, die zum eigenen Vorteil andere Leute bewusst täuschen.
 
@ installer: ROFL. Topic: finds auf der einen Seite richtig Verbrauchschutz zu betreiben, aber die namen Googkle, Ghoogle usw. sind nunmal nicht eingetargene Namen von google, also sollte auch jeder sie benutzten und auch registrieren können. Und was er dann damit macht ist auch sein Bier. mfG lordshadow
 
@lordshadow: Eben zum Schutz der Verbraucher soll durch das Markenrecht Verwechslungsgefahr ausgeschlössen werden. Ist gut so.
 
h++//www.microsfot.com/
 
verwechselungsgefahr ist ja schön und gut, aber wo hört das auf? es ist schwer da eine grenze zu finden. was ist z.b. mit den domains "www.GoGeli.de" oder "www.GoGerd.de"? es sind vieleicht nicht die besten beispiele, aber es kann der tag kommen, an dem die geringste ähnlichkeit anlass für eine klage ist. es mag zwar ein guter tag für den verbraucherschutz sein, für das internet als freies medium ist es aber ein weiterer schritt hin zur absoluten bürokratie.
 
@sir-talis: Wenn Du dich schon mal so derartig vertippt hast das do statt google.de gogeli.de eingegeben hast solltest Du mal über eine Sprachsteuerung nachdenken, oder deine Medikamente absetzen :-) Einen Tippfehler wie Ghoogle.com kann ich mir dagegen leicht vorstellen - man muss nur mal schneller tippen und das G und das H gleichzeitig treffen. Etwas anderes ist das mit so Sachen wie dem bekannten Hardwarehändler alternate.de - man erlebt schon eine lustige Überraschung wenn man ohne Nachzudenken mal alternate.com tippt... (besonders lustig ist das wenn man einer Mitarbeiterin eine Hardwareempfehlung zeigen will :-o)
 
@sir-talis: "verwechselungsgefahr ist ja schön und gut, aber wo hört das auf? es ist schwer da eine grenze zu finden...", weshalb man ein ausgebildeter Richter sein müsste, um diese Grenze zu ziehen. :)
 
@darksaft: du scheinst ja aus erfahrung zu sprechen, was das surfen unter medikamenten angeht. leider geht es den nicht darum, wie viele blindsen wie du wirklich auf eine falsche seite gelangen, sondern darum, ob der inhaber der grösseren domain gegen alle nur entfernt ähnlichen domains klagen kann. da du ja scheinbar nicht von alleine darauf gekommen bist hoffe ich doch, das du in deinem zustand nicht auto fährst. bleibe besser beim surfen, da magst du zwar wunderliche kommentare schreiben, aber kannst wenigstens niemanden verletzen.
 
Ich finds okay weil ne Weiterleitung zu Dialern usw. stattgefunden hat, ansonsten würd ich sagen sollte (mit Betonung auf SOLLTE) alles erlaubt sein, egal ob Microshoft oder Altalavista oder was auch immer
 
markenrechte sind der größte quatsch, wer nicht mal überprüfen kann ob er auf der richtigen seite ist... naja

und wie schon gesagt wurde, wo fängt das an, und wo ist schluß...

internet wird noch zum richtigen saftladen :/
 
Kopf hoch, BigJim, das wird schon wieder! :D
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