T-Online: Keine Speicherung von Verbindungsdaten

Wirtschaft & Firmen Das Amtsgericht Darmstadt hat gestern beschlossen, dass T-Online die Verbindungsdaten seiner Kunden nicht mehr ohne weiteres speichern darf. Das Gericht betonte zwar ausdrücklich, dass dies nützlich sei, um Straftaten aufzuklären, andererseits wurde ... mehr...

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was soll ich sagen, das so etwas kommen würde, war mir von Anfang an schon klar. Mittel die gegen Gesetze verstoßen dürfen nicht gegen einen Beklagten verwendet werden. Naja, was ein Glück bin ich ein Lieber :) // EDIT by Hauner: Ich habe das, was du vor deiner Bearbeitung geschrieben hattest, wiederhergestellt. EDIT by Sirius5: Hauner du bist mir vielleicht einer :) LOL, ist OK, ist meine Meinung und ich steh dazu. (aber man sieht wieder einmal, selbst WinFuture ist eine Überwachung :) ROFL)
 
@Sirius5: schliese mich der meinung an :)
 
Die Gefahren eines Überwachungsstaates sollte man nicht unterschätzen
 
Es ist wohl anzunehmen das T-Online gegen das Urteil Berufung einlegen wird.
 
Kann eh´niemand überprüfen, das ist meine Meinung.....und der schliesse ich mich an!!
 
Aus welchem Grund sollte T-Online Berufung einlegen? T-online hat absolut keinen Nutzen durch speicherung der IP adresse. Denke EHeer der Gesetzgeber wird sich da was überlegen müssen da sonst die ermittlung von Vergehen im Internet unmöglich ist.
 
@shimek: T-Online hat gar keine Freude an diesem Urteil, darum werden sie wohl Berufung einlegen.
 
Da würde wohl kein Netzbetreiber in Berufung gehen. Die hatten doch vor kurzem erst über die übertriebene Datenspeicherung gemeckert. Kostet zu viel!
 
@Urne: Da täuschst du dich, es geht um Daten die T-Online von sich aus, angeblich zu "Abrechnungszwecken" speicherte, nicht auf Grund von gesetzlichen Vorgaben.
 
@swissboy: Als der Innenminister mit dem Ferz anfing, von wegen Terrorismus, haben meines Wissens alle Netzbetreiber angefangen rumzusingen, von wegen das wird zu teuer. Ich hätte gedacht, dass T-Online da auch mit von der Partie war.
 
@Urne: ... da geht es aber um Langzeitspeicherung solcher Daten. Das hat nicht direkt mir diesem Fall hier zu tun. Bei heise findest zu mehr Details zu dem Fall hier: http://www.heise.de/newsticker/meldung/61293
 
@swissboy: Jo, hab´s gelesen! Alles klaro!!!:)
 
ich finde das urteil ok, schliesslich ist nicht t-offline mit der starverfolgung (und ermittlungen) beauftragt, sondern die exikutive. hat sich schonmal jemand gedanken gemacht, was die da für einen berg an personenbezogenen daten zu verfügung haben (hatten), wenn man die ips auflöst (in domains verwandelt)?
 
Das Urteil soll rechtskräftig werden und so bleiben. Keinem geht was an, welche Seiten ich ansurfe und so weiter. Im Supermarkt wird ja auch kein Foto von mir gemacht und samt Einkaufszettel archiviert, oder????
 
@Qnkel: Wenn du eine Payback-, oder sonstige Kundenkarte vorlegst, wäre ich mir da nicht so sicher. Und Kameras gibt es in Supermärkten auch.
 
@Qnkel: Ja. Aber die Aufnahmen werden nicht mit meinem Kassenzettel zusammen gespeichert und wer ich bin wissen die auch nicht.
 
@Qnkel: Wenn du mit Karte bezahlst schon und dann müssen die Sachen doch auch 10 Jahre lang aufbewahrt werden, wie bei anderen Firmen, oder?!
 
d.h. das auch dieses mal ein rückschlag für die verfolgung vom gedownloadeten filmen und musik sein, schlecht in dem sinne. sonst gut
 
Jede Form der Überwachung kann dazu beitragen, Straftaten zu
verfolgen. Die BRD versteht sich aber nicht als Überwachungsstaat,
sondern als Rechtsstaat. Daher ist eine Rundumüberwachung,
insbesondere eine Überwachung ohne konkreten Verdacht im Einzelfall,
in der Regel illegal.

Insbesondere geschützt vor Überwachung ist (neben der Kommunikation
in der eigenen Wohnung) die Post- und Telekommunikation.

Dieser Schutz vor Überwachung soll die Bürgerinnen und Bürger
(teilweise auch allgemein Menschen in der BRD) vor einem zu starken
Staat schützen.

Der starke Überwachungsstaat, der jede Straftat aufklären kann, ist weder von der Verfassung gewollt noch mit
den Menschenrechten vereinbar.
 
@unbound.gene:

Stimmt, aber leider wird der Überwachungsstaat früher oder später auch bei uns einhergehen, USA machen es vor, der "dumme" Bürger läßt sich eh immer mit dem Argument täuschen: Wir machen das wegen der Terrorbekämpfung.
Die Politiker machen was sie wollen und auch die obersten Gerichte werden früher oder später einlenken und die Privatsphäre wird sinken.
 
lol, das wird tonline aber mächtig viele Kunden bringen :)
 
Das wird erst rechtskräftig, wenn T-Online das Urteil annimmt bzw. eine höhere Instanz gleich entscheidet. Momentan ändert das Urteil nichts (und ich glaube auch nicht, dass da was passieren wird, außer, dass die EU-weite Voratsdatenspeicherung früher eingeführt wird und damit eine Rechtsgrundlage geschaffen wird).
 
"Amtsgericht Darmstadt" bedeutet es gilt nur dort und nicht bundes- / landesweit.
 
@contaque: HAHA! Der war gut...
 
Ist ja wirklich ne interessante Sache für T-Online user. Aber wie siht es mit den immer mehr kommenden "billig-Anbietern" aus? Dürfen die auch nicht mehr speichern?
 
Wie sieht das eigentlich bei 1und1 aus? Werden die Daten auch lange gespeichert oder machen die das wie T-Online es jetzt laut Gesetz machen muss?
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