Polizei gelingt Schlag gegen Produktpiraten

Internet & Webdienste Wie die Staatsanwaltschaft Magdeburg am Samstag bekannt gab, gelang der Polizei ein Schlag gegen Produktpiraten. Damit bestätigte die Staatsanwaltschaft einen Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel vom vergangenen Mittwoch. mehr...

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Wie kann dem Modehaus Schaden entstehen, ohne dass man seine Produkte klaut o.ä.? Allein dadurch, dass man gefälschte Joop!-Produkte anbietet, entsteht noch längst kein reeller Schaden, zumal nicht gesagt ist, dass die jeweiligen Käufer auch die Originale gekauft hätten (schweineteuer wie die sind)... übrigens ist "Produktpiraten" immer noch ein dämliches Wort.
 
@tuxman2: ich denke mal, man kann trotzdem davon ausgehen, dass ein Teil der unfreiwilligen Plagiat-Käufer auch die echten Sachen gekauft hätten. Auch wenn die vermutlich teuerer sind.
 
@tuxman2: Der Schaden ensteht , da der Kunde nicht das Original kauft.
Würde es die Fälschung nicht geben würde der Kunde den original Artikel kaufen.
Ob der Kunde das dann auch reel tun würde bleibt dahingestellt.
 
Es geht hier aber um als Original angeprangerte Artikel und nicht um offizielle Fälschungen. Diese wurden schon zu ähnlichen, wenn auch günstigeren Preisen verkauft. Das bedeutet aber nicht, dass die Käufer auch mehr Geld für das Original hingelegt hätten. Hätterätätää ist sowieso immer Quatsch :).
 
Moin! Nicht unwichtig ist auch, dass die meisten Plagiate in wesentlich schlechterer Qualität als die Markenprodukte hergestellt werden (natürlich gibt es auch bei Markenprodukten Ausnahmen). Viele (unwissende) Käufer jener Plagiate machen mit diesen dann schlechte Erfahrungen und kaufen unter Umständen weniger oder gar keine Produkte des Herstellers mehr (obwohl dieser ja eigentlich gar kein schlechtes Produkt verkauft hat, handelte es sich doch um gefälschte Ware) und/oder erzählen obendrein noch Freunden und Bekannten von der schlechten Qualität der Produkte von Hersteller X.
Es geht also bei weitem nicht immer nur darum, welcher Schaden direkt entsteht, sondern vor allem auch darum, welcher Schaden auf indirektem Weg entsteht.
 
@LostSoul: So ist es. Durch billige Plagiate wird ein Markenname kaputt gemacht und ein guter Markenname ist viel Geld wert, sonst würden ihn die "Produktpiraten" ja schliesslich gar nicht benutzen.
 
@tuxman2: abgesehen von den oben angesprochenen imageeinbußen aufgrund von qualitätsmängeln der "originalware" verliert die marke durch massenhaften verkauf die notwendige exklusivität, die gerade die teuren stücke erst verkaufbar machen. viele kaufen sich mit diesen artikeln einen distinktionsgewinn, der flöten geht, wenn die raumpflegerin auf einmal mit demselben stück am finger reinschaut... naja, wenn man sonst kein leben hat...
 
Mal wieder ein paar dicke Fische im Netz!!
Das ist ja wirklich mal ein großer Schaden, der da entstanden ist.
Irgendwann kommt alles mal raus!
 
Ich möchte klarstellen das ich lediglich den Hinweis zu dieser News und nicht nicht einen Hinweis an die Staatsanwaltschaft Magdeburg gegeben habe! (kleiner Scherz)
 
@swissboy: fein :-)) so habe ich die Nachricht noch garnicht betrachtet ...
 
tjoo..Ich würde mir eh nie sowas teures kaufen, als billiges schnäpchen aus dem Urlaub ok 1-2 Shirts etc etc, das ist es aber wieder das Dämliche Geiz ist Geil (Dumm). Und wieder mal Ebay, diese verbrecher Plattform, (nicht alle!! aber einige), was ich nicht verstehe wenn einer eh genug Geld dafür ausgibt , dann soll er doch zum Oficial Dealer gehen....
 
mist Die sind jetzt am Drücker :-)
 
http://de.wikipedia.org/wiki/Piraterie: Ein Pirat ist ein Räuber, der von einem Schiff oder Boot aus sein Opfer attackiert und ausplündert, wobei manchmal auch Küstenorte Angriffsziele sind. Manche Piraten arbeiten auch mit der küstennahen Bevölkerung zusammen, die das Strandrecht besitzt. [...] Im modernen Völkerrecht gelten als Piraterie nur Überfälle, die auf hoher See durchgeführt werden. - Kurzum: Diese unreflektiert übernomme News ist auch nix weiter als Propagandageschwafel. Warum bezeichnen die es nicht einfach als Produktfälschung in hohem Ausmaße?
 
@Rika: Weil es einfach nicht so markant und griffig ist, wie der genutzte Ausdruck. Natürlich hat Produktpiraterie nichts mit dem Handeln der Piraten gemein und natürlich hat ein Raubkopierer nichts mit §249 StGB zu tun, aber für die breite Masse ist ein (inkorrektes) Schlagwort nunmal sinnvoller, als die eigentlich richtige Bezeichnung. Stell dir mal vor, Raubkopierer würden in den entsprechenden Werbespots als Urheberrechtsverletzter tituliert - das lässt sich schon gleich viel schwerer in die Menge schreien, als "Raubkopierer". :)
Wobei: Man sollte nicht vergessen, dass es auch noch etwas neben der juristischen Definition gibt, nämlich die sog. Umgangssprache. Und in dieser mag der Begriff des Raubkopierers oder der des Produktpiraten durchaus Gültigkeit für die entsprechende Tat haben.
 
@LostSoul: Wobei man auch nicht vergessen darf, dass es verschiedene Textsorten mit unterschiedlichen Konventionen und Lesererwartungen gibt. Ein journalistischer Text wie diese News sollte m.E. dieses Thema anders behandeln (nämlich zumindest oberflächlich neutral, ist ja kein Kommentar o.ä.) als eine Marketingkampagne der Musikverbände, die damit ganz klar Politik machnen möchten. Ich bin immer noch der Meinung: Wir sind hier ja nicht bei der BILD. :)
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