Lexmark scheitert gegen Tonerrecycling-Zulieferer

Wirtschaft & Firmen Das höchste Gericht der Vereinigten Staaten von Amerika hat es abgelehnt den Rechtsstreit zwischen Lexmark und einem Chiphersteller zu verhandeln. Der Hersteller Static Control Components bietet Chips an, mit deren Hilfe Dritthersteller ... mehr...

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kein wunder, dass lexmark versucht static control den verkauf der chips zu verbieten. lexmark verkauft zwar günstige drucker, aber die folgekosten durch druckerkartuschen sind dafür um so höher. ein drittanbieter passt da nicht ins konzept.
 
Es ist ja auch Unsinn, wie die Marktpreise verzerrt sind. Drucker sind so billig und Patronen kosten z.T. richtig Asche. Ein extrem Beispiel sind da z.B. Werbeaktionen von HP. Hier war der Druker (incl. halbvoller bzw. kleiner Patronen) billiger, als wenn man für dieses Modell neue Patronen kaufte....... Ist doch net normal :-(( Aber der Markt wird sich mittelfristig sicher normalisieren. Zumal: Wer Drucker kauft, für die man keine günstigen Patronen pekommt, gehört mit dem Klammerbeutel gepudert... :-D
 
@Antiheld: Ich hasse Tippfehler... :-)
 
@Antiheld: Dafür gibts unter "mywinfuture" eine Bearbeitungsfunktion (Einfach beitrag auswählen und korrigieren). Zum Thema: der Grund für Lexmarks niedriger Druckerpreis ist ganz einfach: Neukunden gewinnen! Viele die sich einen Drucker anschaffen beachten haupsächlich den Einstandspreis. Eine Berechnung der Folgekosten ist für den Endkunden kaum möglich oder zu kompliziert. Was folgt, ist ein Handeln aus Unwissenheit. Viele meiner Kunden fallen aus allen Wolken, wenn sie nach einigen Wochen/Monaten die erste Patrone/Kartusche kaufen wollen und den "Wucherpreis" sehen. Trotzdem hat Lexmark einen weiteren Drucker abgesetzt und kann sich freuen.
 
@Antiheld: Wann ist Mittelfristig? Meinen ersten HP Tintenstrahler habe ich 95 gekauft. Seitdem habe ich höchstens 1-2 mal neue Patronen gekauft, weil der neue Drucker einfach billiger war. Im Moment habe ich einen hab Photosmart-Drucker - vielleicht das erste mal das ich darüber nachdenke doch nochmal Patronen zu kaufen...
Das hört nie auf bis es eine bindende Regelung dazu gibt.
 
@DarkSarge: Du weisst aber schon das in einem neuen Drucker die Patronen meist nur zu etwa einem Drittel gefüllt sindd?
 
@swissboy: die dinger sind immer mindestens zur hälfte gefüllt. höchstens sonderaktionen verhelfen lexmark zu nem geringeren füllstand.
 
@TTDSnakeBite: Okay, aber auch die Hälfte durfte DarkSarge's Kalkulation etwas durcheinander bringen.
 
Die wollten doch nur, dass es keine Konkurrenz gibt. Sehr gute Entscheidung für den Wettbewerb.
 
Ich vergleiche Lexmark immer mit einem günstigen Auto: Billig in der Anschaffung, etwas Qualität, aber bei den Reparaturen... olala, das schlägt richtig zu Buche.
 
@TreblinkaX: bei Lexmark musst du da den Homeuser-Tintenstrahler-Bereich und den Bereich der Business-Laserdrucker ganz deutlich trennen. Bei HP übrigens genauso. Die billigen Tintenstrahler und die kleinen Laserdrucker verkaufen sich bei Privatkunden halt über den Geräte-Preis. Somit werden die Dinger gnadenlos billig angeboten und das Verbrauchsmaterial kostet dicke. Business-Drucker verkaufen sich auch noch aufgrund anderer Kriterien. Da gehören dann Service, Netzwerkeinbindung inkl. zentralem Management, Seitenpreis, Kompatiblität dazu oder spezielle Features wie Druck aus IBM AS/400 oder von anderen speziellen Systemen. Flash-Speicher für Vorlagen, Pin-Codes für sicheres Drucken, wasweissich nicht alles.
Also: zwei völlig unterschiedliche Bereiche - bitte nicht über einen Kamm scheren
 
Keine Frage, die Preise für Tinte und Toner von den Originalherstellern sind gnadenlos übertrieben und in Relation zum Preis des Druckers völlig daneben. Andererseits hab ich hier bei Kunden schon oft nachgebautes und oder nachgefülltes Verbrauchsmaterial gesehen und vieles davon war einfach nur Schrott. Quietschende Laserdrucker, schmierende Laserdrucker. Tintenpatronen, die ihren Inhalt in den Drucker anstatt aufs Papier ablassen. Alleine was das für Arbeit kostet...
Wer zu Hause einen Drucker hat und dafür irgendwelches billiges Zubehör kauft, der mag damit glücklich werden. Für ernsthaftere Anwendung ist mir das Lotteriespiel einfach zu teuer. Und für die Kunden ebenfalls. Was ein Kunde im Servicefall ("mein Drucker schmiert ganz schrecklich") für Anfahrt und Arbeitszeit bezahlt, das hätte er besser in zwei originale Toner investiert.
 
@der_ingo: Recht hast Du.
 
@der_ingo: Vor Leuten die den Profit vor allem sehen ist man oft nicht gefeit. Aber es gibt rfahrungswerte und Tests die besagen, welche Alternativprodukte etwas taugen.
 
@der_ingo:

Man sollte das nicht verallgemeinern. Sicher gibt es, wie überall, schwarze Schafe, die Schrott anbieten, aber ich arbeite in der Branche und sehe es auch bei mir selber: Originalpatrone 12,- Euro pro Farbe, "Nachbau von Geha oder Pelikan (mit deren Tintenerfahrung sind wir gross geworden-Füller in der Schule) 3-4 Euro pro Farbe... und das sind doch wohl namhafte Hersteller...woher also der billigere Preis? An der Produktionsmenge kann es ja wohl nicht liegen, da der Hersteller sicher das 10-fache an Patronen umsetzt als Fremdhersteller.. und ich als Laie kann selbst bei Fotos im A4-Format keine Unterschiede feststellen. Somit ist billig nicht immer gleich schlecht und ein Chip in der Patrone ist in meinen Augen nur eine unverschämte Maßnahme, Kunden zu dem Kauf von Originalpatronen zu zwingen.
 
@catdog: Woran es liegt, dass die Tinte so teuer ist? Eigentlich ganz einfach: Druckerentwicklung & Hestellung kosten viel Geld. Der Preis eines einzelnen liegt oft unter/gleich den Herrstellungskosten, dh. Lexmark hat nichts verdient aber dafür einen Kunden gewonnen. Um was zu verdienen und die restlichen Kosten zu decken rechnet man die Kosten auf die Patrone um. So ködert und bindet man Kunden, die sich keine ernsthaften Gedanken um Folgekosten machen können oder wollen. Kaum ein Kunde kauft sich einen neuen Drucker innerhalb der ersten fünf Patronenkäufe (=Erfahrungswert). Bis es dann soweit ist, sich einen neuen anzuschaffen führen die meisten eine Art "Hard-Reset im Gehirn" aus - nur so lässt sich erklären, warum es genau diese Kunden sind die den selben Fehler erneut begehen. :)
 
@der_ingo: ich stimme mit dir vollkommen überein, ich würde sogar soweit gehen und sagen das 85% aller Druckerprobleme auf nicht originale Partronen/Tinte/Wachs/Toner zurück zu führen sind.
 
ja dass is ja das gute. der drucker is so billig, kaufst einfach nen neuen :) reparieren lohnt sich eh nicht bei inkjet druckern...
 
@lukasruegg: genau das ist das Schlechte an dem gesamten Konzept. Denk mal ein wenig weiter als an deine Brieftasche: Resourcenverbrauch, Energieverbrauch, Abfallproduktion... Ist sowieso schon ein grosses Problem in der ITC-Industrie, und durch solche Produzenten wird es noch weiter verschärft. Natürlich können wir es uns als "1. Welt-Länder" leicht machen und unseren Schrott in die sogenannte "3. Welt" exportieren oder sogar verscherbeln, wo dann Kinder auf Müllbergen an den giftigen Gasen sterben die sie einatmen auf der Suche nach etwas, was sie verkaufen können um sich zumindest ein wenig was zu essen leisten zu können... Ja, klingt dramatisch. Ist es auch !
 
Wer löscht hier eigenlich schon wieder wild Kommentare? Da macht man sich Mühe, erklärt ein wenig Hintergründe und Minuten später ist alles wieder weg. :-(
 
nehme alles zurück, schien hier am Proxy oder so zu liegen, nu ist alles wieder da?!
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