Infineon liefert Chip für elektronischen Reisepass

Wirtschaft & Firmen Der Münchener Computerchip Hersteller Infineon wird zukünftig die Chips für den neuen elektronischen Reispass liefern. Des Weiteren wird Infineon auch das Chipgehäuse herstellen. Dieses speziell für den Reisepass entwickelte Gehäuse umfasst die ... mehr...

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liefert für reiswas?
 
lol.. reispass o.o naja.. aber nich schlecht solch ein verschlüsselungsverfahren
 
@Sereby: Verfahren gibt es viele gute. Aber was ist mit der Schlüsselverwaltung und deren Schnittstellen?!
 
auf das ding bin ich ja mal gespannt. meiner ansicht nach wieder ein weiterer schritt hin zum gläsernen menschen. ich persönlich möchte nicht das ein abbild meines gesichts (wofür sich otto schily grad stark macht) und meine fingerabdrücke auf einem warscheinlich nicht fälschungssicherem elektronischen datenträger aufhalten.
 
@sunset: Was spricht dagegen? Ich verstehe manche nicht, die gegen so etwas sind. Vielleicht denke ich da zu wenig kritisch drüber. Aber wenn es nach mir geht und es entsprechende sichere Verfahren gibt, dann würde ich von jedem Menschen Fingerabdrücke und die DNA speichern lassen. Ich hab (noch) nichts zu verbergen. Muss halt alles überwacht werden um Missbrauch zu verhindern. Aber das ist auch machbar.
 
@ The Sidewinder: Wenn ich schonwieder lese "Ich habe doch nichts zu verbergen". Du denkst GARNICHT nach glaube ich. Wenn jeder deine Informationen einsehen kann, wirst du bald Nachteile in der Gesellschaft und im Alltag haben. Jetzt alle negativen Auswirkungen aufzuzählen würde zulange dauern, aber mach dich mal schlau. Überwachung ist kein Schutz, das hat die Vergangenheit immerwieder bewiesen.
 
@The Sidewinder: Ich habe kein Vertrauen in solche Überwachungsbehörden. Es gibt genug Beispiele wie auch Unschuldige "in die Mühle geraten sind" und dadurch schwerwiegende Nachteile erfahren haben. Unter Umständen erfahren sie nicht einmal etwas davon oder erst viel später und müssen dann mühsam um ihre Rehabilitierung kämpfen.
 
@frowinger: Braucht mir nicht gleich vorwerfen, ich könne "nicht denken". Ich habe in meinem Beitrag oben extra hinzugefügt, dass so ein Verfahren durchaus gut ist, WENN es so abgesichert ist, dass diese Daten nicht zweckentfremdet werden und ein Missbrauch ausgeschlossen ist. Und bei so einem Verfahren kann NICHT JEDER Deine Daten einsehen. Außerdem liegen auch Daten über Dich beispielsweise beim Finazamt vor. Wer garantiert Dir, dass die keiner weitergibt? Dann kannst Du gleich alles anzweifeln. 100% Garantie hat man nie. Aber wenn man ein Verfahren einführt, wo Daten gesammelt werden (wie DNA o. Fingerabdruck) und diese entsprechend sicher und gewissenhaft verwaltet und geschützt werden, dann ist das durchaus etwas, was ich Beführworte.
 
@The_Sidewinder: Glaubst du denn, dass es irgendwas bringt? Wenn ein Terrorist hierher kommt, dann aus dem Ausland, wo es keine Chips in den Pässen gibt und die Leute hier brauchen in der EU keine Pässe. Da reicht der Perso. Was soll das denn? Überwachung max und der ehrliche Bürger ist am Arsch. Überleg mal so, du fährst etwas zu schnell und durch das Moutsystem wirst du jeden km überwacht und jede Geschw. Überschreitung wird gemessen. Dann hat man doch gar keine Freude mehr am Leben! Du wirst überall überwacht, aber du bist kein Terrorist. Der normale Bürger kriegt doch dadruch Nachteile, nicht der Terrorist.
 
Finde die Idee an sich nicht schlecht. Aber jeder weiss das es "sicher" bei Elektronik nicht gibt! Wer garantiert den das mein Ausweiss nicht während ich an jemand vorbeilaufe gescannt wird? Die einzige Möglichkeit das zu verhindern ist im Prinzip eine physikalische Blockade.
 
@Warthog: Also dagegen ist das Ding garantiert zu 100% gesichert. Die Daten sind ja mit dem RSA verschlüsselt und der ist derzeit einfach nicht zu knacken, da hier für die Verschlüsselung und Entschlüsselung zwei verschiedene Schlüssel benutzt werden. Wird ja auch bei Signaturerzeugung bei Dokumenten verwendet. Da ist derzeit nichts zu machen. Ich weiß leider nicht, wie genau das mit dem ausweis funktionieren soll. Aber möglich wäre, dass man den Schlüssel beispielsweise anhand von gewissen Merkmalen des Fingerabdrucks berechnet. So könnte die Chipkarte nur mit dem Fingerabdruck der dazugehörigen Person benutzt werden. Also da gibt es ne MEnge Möglichkeiten. Dank meiner Diplomarbeit bin ich einigermassen fit in Sachen Kryptologie...ein sehr interessantes Thema.
 
@The Sidewinder: Naja, also ich bin da sehr skeptisch! ....derzeit nicht knackbar.... Wie ist denn die Schlüsselverwaltung gesichert. Hier ist große Skepzis angebracht. Es wird immer nur davon gesprochen, dass Software bzw. Verschlüsselungsverfahren offengelegt sein müssen, um die Sicherheit prüfen zu können. Bei diesem Thema wird einfach nur mit Schlagwörtern Sicherheit vorgegaukelt. Sehr problematisch! Die Schlüsselverwaltung und natürlich deren Schnittstellen sind bestimmt geheimgehalten, weil diese sonst angreifbar wären. Bin mal gespannt, ob die Zentrale und deren Schnittstellen nicht doch angezapft werden. Denn die Verschlüsselung ist ja bereits bekannt. Es werden nur noch die Schlüssel benötigt.
 
@bwd: Schau mal hier nach: http://de.wikipedia.org/wiki/RSA-Kryptosystem. Aber wie genau die Schlüsselverwaltung in diesem Fall gehandhabt wird, kann ich Dir auch nicht sagen. Das RSA Verfahren an sich und auch die Generierung von Schlüsseln, gültigen offiziellen Schlüsseln zumindest, ist derzeit und wohl auch die nächsten Jahre (laut RegTP zumindest bis über das Jahr 2010 hinaus) absolut sicher. Bei digitalen Signaturen ist es derzeit ja genauso. Werden ja laut dem SigG auch vor Gericht inzwischen akzeptiert und sind fälschungssicher. Zumindest ist es bisher noch keinem noch so guten Kryptoanalytiker gelungen, das RSA-Verfahren zu knacken. Wie gesagt, wie der Schlüssel aufbewahrt wird bzw. berechnet wird weiß ich jetzt auch nicht. Aber da wird es wohl genauso gute Sicherheitsmechanismen geben. Wäre sonst ja auch sinnlos. Es baut ja auch keiner einen 10m dicken Tresor und legt den Schlüssel dann unter den Fußabtreter der Bank. Das grenzt an Dummheit.
 
@TheSidewinder:
"Die Daten sind ja mit dem RSA verschlüsselt und der ist derzeit einfach nicht zu knacken, da hier für die Verschlüsselung und Entschlüsselung zwei verschiedene Schlüssel benutzt werden"
=> Mag schon sein dass der Algo an sich nicht zu knacken ist (rein von der benötigten Zeit). Aber schon mal etwas von "side channel attacks" gehört? Ist recht erstaunlich was damit alles möglich ist. Eine Übersicht gibts bei Wikipedia (http://en.wikipedia.org/wiki/Side_channel_attack) und das verlinkte whitepaper hier: http://www.hbarel.com/publications/Introduction_To_Side_Channel_Attacks.pdf

 
Wenn es eine Nachricht aus China wäre, würden hier viel mehr meckern... Aber wahrscheinlich haben die Chinesen so einen Ausweis schon. :-)
 
@bwd: Ich denke, dass die Chinesen bald die Chips produzieren. :-)))
 
Es ist immer das Gleiche. Die Sicherheit wird nur am Verschlüsselungsverfahren gemessen. Was ist mit der Schlüsselerzeugung?
 
@pferdekuh: Ähm, die Schlüsselerzeugung ist Teil des Verschlüsselungsverfahrens. Beispiel Signaturen bei Notaren oder Anwälten. Es gibt in Deutschland die RegTP, diese ist die oberste Kontrollbehörde, welche für elektronische Signaturen in Deutschland zuständig ist. Diese generierte sich ein Schlüsselpaar, den öffentlichen und den privaten Schlüssel. Mit dem privaten Schlüssel signiert sie nun ein Zertifikat für eine Zertifizierungsstelle, also einem Trustcenter, welches somit auch ein Schlüsselpaar besitzt. Nachgewiesen werden kann dies mit dem öffentlichen Schlüssel der RegTP. Das Trustcenter stellt nun wieder jeden Antragsteller Zertifikate (inkl. Schlüsselpaar aus). Diese können mit dem öffentlichen Schlüssel des TC nachgeprüft werden und dieser wiederum von dem öffentlichen Schlüssel der RegTP. Man spricht auch von einer Zertifikatskette.
Und Teil des RSA-Verfahrens ist eben auch die Schlüsselerzeugung. RSA-Verschlüsselung ist sicher -> RSA-Schlüsselerzeugung ist auch sicher und von offizieller Seite nachweisbar.
 
Pfff elektronischer Reisepass. Was für ein Schwachsinn. Dafür legst dann keine 13 € mehr hin wenn ihn beantragst, sonder wahrscheinlich das 3 Fache.
Und die, die wirklich illegal einreisen wollen, können das auch ohne das Teil.
DNA im Reisepass???? Die geht niemand was an!
 
@>ChaOs: Der neue Biometriepass wird 59€ kosten. Siehe WF-News von gestern: http://www.winfuture.de/news,20770.html
 
Man braucht auch nicht unbedingt einen Schlüssel um solche Verfahren knacken zu können. Letztendlich lassen sich die meissten Algorithmen durch Schaltungen realiseren, bzw sie werden als Hardwareschaltung realisiert. Durch anlegen von Strom an verschiedenen Stellen kann man immer nachschauen wie die Schaltung sich grad verhält. Z.b. hält man eine Position permanent auf Null oder auf Eins und schaut sich die Unterschiede an. Ist mit Laserbeschuss der Schaltung alles durchaus möglich. So kann man auch ohne den Schlüssel evtl. den Code knacken. Es braucht natürlich einiges an Technik die Ottonormalverbraucher nicht hat, aber ich glaube jemand die Mittel hat und unbedingt ran will an den Code kann er es auf solchen wegen schaffen.
Ich hab das auch nicht alles aus einem Buch über Verschwörungstheorien sondern von einem Professor der seit Jahren auf diesem Gebiet (unter anderem auch für Infineon) forscht. So richtig kann ich es leider auch nicht erklären.
Angeblich ist auf diese Weise der AES auch schon geknackt worden OHNE das der Schlüssel bekannt war.
 
@MikaThing: Aus dem Newstext: "Ausserdem ist der Chip mit speziellen Sensoren ausgestattet, die verhindern sollen, dass man durch das Anlegen verschiedener Spannungen an die Daten des Chips kommen kann."
 
@swissboy: Rcihtig, da steht verhindern SOLLEN! Es wird sicherlich auch mittel und Wege geben dieses zu umgehen. Ausserdem war das nicht nur auf den Newstext bezogen sondern ist ja eher allgemeingültig.
 
@MikaThing: Hmm, interessante Sache. Darüber höre ich zum ersten Mal. Also ich habe bisher zumindest noch nicht gelesen gehabt, dass der AES gebrochen wurde. Wäre auch nicht so toll, weil das WLAN-Sicherheitsprotokoll 802.11i den AES als Verschlüsselung benutzt. Der DES wurde ja mit einer Maschine namens DES-Cracker gebrochen, aber wohl auf andere Art und Weise. Hast Du vielleicht irgend ne Quellenangabe zu der Sache? Würde mich echt mal interessieren.
Der RSA aber ist definitiv noch nicht gebrochen (ok, vielleicht von der NSA *gg*). Wäre derzeit auch ne mittlere Katastrophe, da sämtliche Signaturen für Dokumente derzeit noch mit dem RSA verschlüsselt werden und die meiste PKI-Systeme verwenden den.
 
Was 59 €. Klar das Teil ist nur verabschiedet worden um wieder Kohle zu machen.
Ich zahl doch nicht 59 € für nen scheiss Reisepass. 13 € waren ja schon ne Frechheit.
Wahrscheinlich musst dir dann alle 2 Jahre nen neuen ausstellen lassen weil der alten dann abläuft. *Ohne Worte*
 
@>ChaOs: der neue Reisepass kam auf drängen der US Regierung und damit im Verbund auch auf Drängen der EU zu Stande um auf dem neusten Stand der Dinge zu sein. Nach 5 Jahren ist ein neuer fällig. 59,00 EUR (umgerechnet 115,40 EUR) für einen Reisepass, der in Massen hergestellt werden kann, finde ich genau wie Du, ein starkes Stück. Zum Glück hab ich die Wahl noch in Länder zu reisen, wo ein normaler Personalausweis reicht. Doch glaubt man Otto Schily, so ist auch hier bald schluss und sollte sich das Verfahren bewähren, hält er auch dort Einzug. Allerdings sehe ich das Ganze auch mal positiv (wir Deutschen denken immer nur Negativ!). Denn letztlich
hält es auch illegale Einwanderer ab, und da bin ich bereit gern mal 40.00 EUR mehr zu bezahlen, dass keine Polen, Rumänen, Bulgaren etc ins Land kommen.
 
"...Erst dann kann der Chip mit speziellen zertifizierten Lese- und Schreibgeräten, ausgelesen werden." Wieso brauch ich ein Schreibgerät, um das Ding auszulesen. Soll das etwa bedeuten, daß mir so ein Polizeibeamter irgendwo auf meiner Urlaubsreise eine Bemerkung in den Pass a la "Sieht generell verdächtig aus..." in den Pass schreibt?
Generell stimme ich zu, daß ich vom Staat gegen Terroranschläge geschützt werden will - das trägt auch zur inneren und wirtschaftlichen Sicherheit und Stabilität bei. Dennoch bin ich äußerst skeptisch, wenn meine persönlichen Daten nicht mer im Griff habe - sprich wenn ich nicht mehr nachvollziehen kann, wo sie zu welchem Zweck gespeichert/benutzt werden.
Das Argument "Ich hab ja nichts zu verbergen" das hier immer wieder auftaucht klingt oberflächlich akzeptabel aber man sollte sich immer vor Augen halten, wozu das im Einzelfall führen kann.
Dazu stelle ich mir folgendes fiktives Szenario vor:
Ich gehe zum Juwelier, weil ich meiner Freundin einen Ring kaufen will, sehe mich um, finde nichts passendes und gehe wieder. Beim Verlassen halte ich - freundlich wie man ist - zwei weiteren Kunden in dunklen Klamotten die Türe auf.
Tags später liest man in der Zeitung: "Raubmord in der City. Juwelier wurde grausam hingerichtet. Täter wird dank biometrischer Datenbank schnell überführt werden können". (zwischen den Zeilen sieht man Otto Schily siegessicher grinsen... [Ironie])
Ein kurzer Schock, betroffenheit über den Vorfall und dann Erleichterung. Ich wars ja nicht und damit hab ich auch nichts zu befürchten...
Nun, die Polizei wird u.a. Fingerabdrücke suchen und natürlich auch meine auf dem Türgriff finden. Ein Abgleich mit der Datenbank wird sie zwangsläufig zu mir führen. Da sie von einer hohen Gewaltbereitschaft des Täters ausgehen müssen, werden die nicht gerade den letzten Dorfpolizisten vorbeischicken. Also großes Trara und medienwirksame Festnahme mit gleichzeitiger Medienkonferenz und Freude über den gelungenen Einsatz.
Wenn jetzt immer noch jemand sagt, daß sich meine Unschuld schnell aufklären läßt (Stichwort Alibi, Zeugen...)...
Ich spinne also die Geschichte weiter:
Was wird wohl mein Arbeitgeber (evtl. bin ich Grundschullehrer) denken, wenn er meinen Namen in Zusammenhang mit dieser Tat sieht. Er wird sich gezwungen sehen, mich zu suspendieren - nicht zuletzt auch auf Grund des Druckes, den die Eltern ausüben. Meine Aktivitäten als Fußballtrainer für "kleine Fußballprofis" im örtlichen Sportverein wären wohl fürs Erste mal eingestellt. Eltern sind für gewöhnlich äußerst sensibel, wenns um ihre Sprößlinge geht.
Auf den Punkt gebracht, meine guten persönlichen Referenzen wären erstmal auf Null gesetzt, wenngleich anderntags in der Zeitung steht, daß man die wahren Täter nun gefaßt hat. Weder Exekutive noch Judikative kümmert sich um meine persönliche Reputation und wiederherstellung meiner geordneten persönlichen Verhältnisse!
Zu befürchten habe ich immer, daß ich aufgrund meiner bloßen Anwesenheit an einem Ort, an dem zufällig was passiert ist, ich auch gleichzeitig Verdächtiger bin oder wenigstens in Tatzusammenhang stehe.
Gäbe es diese biometrische Datenbank nicht, wäre u.U. niemand nur auf die Idee gekommen, mich zu verdächtigen (von Zeugen mal abgesehen, die mich vielleicht schlecht oder gar nicht beschreiben hätten können). Ein Fingerabdruck, der keinem bereits Straffälligen zuzuordnen ist, wäre alles was die Polizei von mir hätte - kein Problem, denn ich wars ja nicht.

Ich hoffe, daß ich so manchen "ich jab ja nichts zu verbergen-Denker" etwas nachdenklich gestimmt habe...
.. und wünsche allen Lesern noch einen schönen Feierabend.

 
@muzikus69: Etwas kürzer gefasst habe ich die gleichen Bedenken mit meinem Kommentar [o3] [re:3] geäussert. :-)
 
@muzikus69: Also Du hast entweder eine blühende Phantasie, Verfolgungswahn oder einfach nur ne komische Vorstellung von der Aufklärung eines Verbrechens. Wieso sollte man Deine Bude stürmen, nur weil man Deinen Fingerabdruck auf der Eingangstür (!!!) eines Geschäftes gefunden hat? Die Logik versteh ich überhaupt nicht. Da dürften wohl mehrere Dutzend Abdrücke drauf sein. Ebenso wie im ganzen Geschäft. Angenommen, die Polizisten würden wirklich JEDEN Abdruck im Computer durchchecken. Dann würden halt grob geschätz 100 Personen in Frage kommen. Da aber in der schlauen Datenbank nicht nur Fingerabdrücke und Namen drin stehen, sondern auch das Vorstrafenregister, werden sie feststellen, dass Du nicht vorgestraft bist und auch Dein restlichen Profil (Beruf, Verdienst usw.) nicht in ein normales Täterprofil fallen. Außerdem wird es wohl kaum EINE große Datenbank geben, sondern mehrere. Eine mit einschlägig vorbestraften, dann mit generell Vorbestraften und dann eine mit nicht vorbestraften usw. Außerdem gibt es in einem Juweliergeschäft sicherlich eine Überwachungskamera, da wärst Du so oder so zu erkennen. Und zumindest in Deutschland sind kriminalistische Untersuchungen keine Hauruck-Aktionen soweit ich das beurteilen kann. Da wird mal nicht so mir nichts Dir nichts eine Wohnung von jemanden gestürmt, wenn kein dringender Tatverdacht besteht. Wie gesagt, auf so einer Tür und im ganzen Geschäft sind wahrscheinlich annährend Fingerabdrücke von 100 Personen oder mehr. Sollen die jetzt alle Wohnungen stürmen? Außerdem, was ist, wenn Du am Tatort irgendetwas durch Zufall verlierst? Ne Visitenkarte, Geldbeutel usw.? Dann rückst Du erst recht ins Interesse der Ermittler. Hast Du davor auch ständig panische Angst? Würde ich an Deiner Stelle jetzt haben.
Also entweder bin ich einfach zu gutgläubig oder blauäugig in dieser Hinsicht oder Du bist viel zu misstrauisch. Ist ja ok, wenn man bei sowas nicht gleich zu jubelt und ruft "her mit dem Biometrieschen Pass", aber das hier finde ich etwas übertrieben. Ich finde es zumindest übertriebene Panikmacherei, die in dieser Form durchaus von der Bildzeitung stammen könnte.
 
@The Sidewinder: Sein Beispiel mag vielleicht etwas an den Haaren herbeigezogen sein und nicht ganz "dicht halten" aber im Prinzip hat er völlig recht. Die Probleme gehen genau in diese Richtung die er aufzuzeigen zu versucht hat. Ich kann dein offensichtlich grenzenloses Vertrauen in Überwachungsbehörden nicht verstehen.
 
Ich kann auch ein grenzenloses Vertrauen nicht verstehen. Es gab schon genug Pannen (Festplatte mit wichtigen Infos bei ebay) und was bringt es denn? Als würde es was bringen , um Terroristen zu fangen. Gerade die werden nicht gefunden. Man weiß nur wo der normale Bürger unterwegs ist :((
. . . . . . .
Das Szenario muss ich aber vollzustimmen The Sidewinder, finde ich auch unrealistisch. Es gibt etliche Vorarbeit, bevor sie dich "abholen".
 
@xylen. es muß doch Reisepass heissen:)

Ja die 1Weltregierung kommt Immer näher (Illuminati lässt grüssen)
da werden wir alle überwacht.
 
UPDATE: Gemäss heise haben Infineon UND Philips von der Bundesdruckerei Aufträge zur Lieferung von Chips für die neuen deutschen Biometriepässe erhalten: http://www.heise.de/newsticker/meldung/60211
 
@swissboy: Recht hübsch, schafft Arbeitsplätze, Leute!!!!
 
Das mit dem Verschlüsslungsverfahren ist schon und gut, aber wie werden die Daten auf dem Ding gespeichert? Irgendwie werden die Daten ja auch mal darauf gespeichert. Das heisst wenn es diese nicht gerade auf unabänderbare Weise gespeichert werden (ROM) heisst das das diese manipuliert werden können. Da es sich um eine elektronische Art der Speicherung handelt wird es wohl auf die ein oder andere Art auch möglich sein diese zu verändern.. denk ich mir zumindest mal so
Das heisst das die Verschlüsslung (nichts anderes als ein Programm) theoretisch einfach verändert oder gelöscht werden könnte.
 
Erst werden zisch Millarden (46 Mrd. oder so ) für eine augenscheinlich überflüssige Sozial-Wahl ausgegeben, damit die deutsche Post bzw. eine Werbeagentur (und fragt sich wer sonst noch seine klebrigen Finger da drin hat) auf Kosten der Steuerzahler ausgegeben und nun ein elektronischen Reisepass, der doppelt so teuer als ein normaler ist, damit Infineon einen wirschaftlichen Aufschwung bekommt. (haben ja schon einige Werke in Deutschland geschlossen)
OK, ansich ist die Idee sehr gut gegen Terroristen oder sonstigen Personen, aber ein Chip von dem nicht sicher ist das man die Daten nicht auslesen kann und fremdverwenden kann, wo der (CCC Hacker Club), wenn ich mich recht erinner schon massive bedenken hat, warum das ?. Ich sehe es nicht ein , meine persönlichsten Daten auf solch einem Chip speichern zu lassen. Ich hoffe es kommt ein massiver Gegendwind, das Datenschutzbeauftrage sich durchsetzen und sowas nicht Realität und Pflicht wird. Auf jeden Fall ist man damit ein Schritt weiter zum gläsernden Menschen.
 
@Willer: v.a. frage ich mich, warum ICH doppelt so viel zahlen soll wie vorher, wenn DIE meine Daten haben wollen???
 
wir brauchen auch dringend alle daten für eine gute terrorismusbekämpfung, schließlich sterben in deutschland jedes jahr mehr leute durch terroranschläge, als durch herzinfakt, autounfälle und blitzschläge!
nur wenn wir die rechte der leute stück für stück einschränken, fühlen sie sich besser. die amis wissen im moment noch mehr von mir, als die brd, nämlich meine fingerabdrücke von den zeigefingern. die amis sind so erfolgreich gegen den terror, dass an jeder strassenecke abwechselnd auf beiden strassenseiten polizei mit mp's stehen. da fühlt man sich sicher...
 
* Am Teufel noch Geld verdienen * Ich finde es nicht gut, dass wir so überwacht werden. Mit der Technik heutzutage ist es easy möglich. Geht ja schon durch PayBack Karten. Kostenlose Marktforschung und Profilerstellung durch den Kunden selbst. Wir geben schnell zu leichtsinnig viel zu viel unserer Daten aus der Hand :( AUßERDEM: Als würde es jemanden aufhalten einen Terroranschlag durchzuführen! Gerade in Europa 1. braucht man keinen Pass 2. findet man so keine Terroristen.
 
Einige reden hier von einer theoretischen Sicherheit. Ich kann gute RSA-Schlüssel erzeugen (so ab 2048 Bit) oder eben Schlechte (so bis 1024 Bit). Also ist mal die Schlüsselerzeugung völlig losgelöst zu betrachten! Ich gehe natürlich davon aus, dass starke Schlüssel erzeugt und verwendet werden. Aber wer garantiert, dass die Schlüsselverwaltung kein Loch hat? Neben den technischen Schwierigkeiten, die Zentrale abzuschirmen, darf auch nicht vergessen werden, das gewisse Leute auch einfach bestechlich sein könnten. Wenn nicht heute, eben morgen. // Ich finde es sehr bedenklich Sicherheit vorzugaukeln. Klar die dummen Terroristen werden vielleicht in die Falle tappen, wenn die sich nicht vorher in die Luft sprengen. Aber natürlich wird man nicht den organisierten Terror mit Technik begegnen können. Das ist eine Wunschvorstellung. Hier werden Fangmechanismen für kleine Fische gebaut.
 
@The_Jackal:
Ganz einfach, weil die Chips mehr Geld kosten und das muss/soll dann jeder natürlich selber bezahlen, ob er will oder nicht, wenn das durchgesetzt wird. (Quelle: nachrichten) In den USA wird es auf jeden Fall eingeführt, wer ein Amazon.de Account hat und in den USA einreist wird jetzt schon bei "aufälligen" Personen durchleutet und alle deine gekauften Dinge werden begutachtet.
Wurde aufgedeckt, als eine Islamistin in den USA mal einreisen wollte und ihr die Einreise verwährt wurde, weil sie das Buch xy gekauft hat oder so ähnlich.
UPDATE:::::: http://www.winfuture.de/news,20804.html
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