Gesetz gegen Spyware

Am Montag wurde im US-Bundesstaat Washington ein Gesetz verabschiedet, dass den Einsatz von Spyware unter hohe Strafen stellt. Bei Verstößen drohen Strafen bis zu 100.000 Dollar. mehr...

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Daß tatsächlich mal ein sinnvolles und kundenfreundliches Gesetz diskutiert wird, kann doch eigentlich nur eine Ente sein, oder?
Da werden sich aber einige ganz schön warm anziehen müssen, falls das tatsächlich mal auf Bundesebene durchgehen sollte.
 
Ein Gesetz gegen TCPA muss her :p
 
und wie bitte soll das mit dem surfverhalten (cookies) und dem deinstallieren funktionieren?zählt das dann wohl nur für websites und programme die aus dem staat wahsington kommen oder?wenn ein staatsbürger von washington ein programm wie zB adobe erwirbt und es nach dem deinstallieren überreste hat,dann ist das ja nicht denen ihr problem.oder müssen jetzt die firmen nä extra edition machen für den staat washington.abgesehen das es unrealistisch ist wäre die idee ja noch toll.
 
@makaveli: zur Ergänzung sei gesagt, das es eigentlich auch hier Gesetz ist, das der Anbieter Dich darauf Hinweisen und um Erlaubnis fragen muss bevor er einen Cookie auf Deinem Rechner ablegt. Und kennst Du irgenteine Webseite auf der Du danach gefragt wirst ?
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Dieses Gesetz sollte schnellstens weltweit verabschiedet werden, damit man von diesen lästigen Programmen und ihren Verbreitern endlich verschont wird.
 
wurd auch ma zeit mit dem gesetz,
wann kommt dat denn durch?
 
Dann lassen sich ja vielleicht bald Norton-verseuchte Rechner ohne lästige Zusatz-Tools und herumschrauben an der Registry entfernen. Aber wenn wirklich kein einziger Eintrag mehr in der Registry sein darf, dann dürfen auch keine Einträge von Trials in der Registry sein, nicht mal bezüglich dem Installationsdatum. D.h. man deinstalliert einfach alle 30 Tage die Photoshop-Trial und installiert sie nachher wieder *g*
 
@155mbit: Also wenn du glaubst, dass die Registry die einzige Möglichkeit bietet, Programminformationen abzulegen, bist du ziemlich weit von der Realität entfernt. Schau dir mal vor und nach der Installion mancher Programme Dateinen wie win.ini an. Außerdem kann man ja auch einfach eine Datei im System-Zweig ablegen - wer weiß schon welche DLL wem gehört und zu was sie dient.
Aber generell finde ich es auch gut dass die Registry nicht mehr nach Deinstall vermüllt bleibt. Wenn man immer mal wieder diverse Tools ausprobiert, ist es schon ärgerlich, wenn der Rechner nach 10 Tagen nur noch hinkt.
 
"Das Gesetz verlangt auch, dass Software sich vollständig vom Rechner deinstallieren lassen muss."
haha, da muss Symantec wohl was unternehmen. Denn Norton Internet Security hinterlässt massig Reste in der Registry nach einer Deinstallation :P
 
Naja, dann schreiben die Anbieter halt irgendwo auf ihrer website in die AGB, dass man mir dem Download dem Installieren von solchen Sachen zustimmt. Denn wer liest schon AGB? Und sobald man dann den Link anklickt hat dem kram dennoch drauf und der Anbieter hat vorher sogar um Erlaubniss gefragt. Schon ist er aus der Sache raus.
Oder sehe ich da was falsch?
 
Ich denke mal, dass das Gesetz für neue Software gilt. Was ist aber mit Windows selbst. Das System schreibt ja selbst Einträge zum Beispiel unter "DLL-Cache" usw. in die Registrierung. Muss das der Hersteller dann auch entfernen?
 
Lustigerweise erfüllt Microsofts DRM diese Bedingungen ebenfalls.
 
sinn macht so ein gesetz sicher, aber wie will man es effizient kontrollieren?
schließlich gibt es auch gesetze das man waffen nur mit waffenschein nutzen darf, aber trotzdem gibts viele tote und verletzte bei straftaten.
 
Wow, ein Gesetz. Ein müdes Lächel kann ich mir dabei nicht verkneifen. Ohne eine entsprechende Auslegung nutzt das gar nichts. Daß ein Gesetz verabschiedet werden soll ist auch nicht mehr als eine ideologische Stellungnahme zu einer gesellschaftlichen Situation. Es gibt auch Gesetze gegen Drogenkonsum, bis zu einer gewissen Grenze werden Verstöße aber nicht strafrechtlich verfolgt (übrigens: in einigen deutschen Bundesländern bis 20 Gramm in anderen "nur" 2-3 Gramm). Das gesetz liefert also letztendlich nur einen Rahmen. Wie der Inhalt des Rahmen ausgefüllt zu werden hat ist eine Frage der Zeit und der Erfahrung. Sinnvoll ist so ein Gesetz natürlich schon aber die Wirksamkeit lasse ich mal dahingestellt.
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