BSA: Hoher Schaden durch Software-Piraterie

Software Nach einer Studie des BSA sind im Jahr 2004 rund 1,8 Milliarden Euro Schaden durch Software-Piraterie in Deutschland entstanden, das sind ungefähr 140 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Dennoch ist die Quote der illegal genutzen Programme ... mehr...

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"Piraterie" ist doch cool. Ich wette, wenn man's "illegitime Software-Transaktion" nennen würde, würden die Zahlen schnell zurückgehen... :) arrrrr ich bin ein Software-Pirat arrrr ... back to topic... letztendlich sind doch die Hersteller schuld an den steigenden Zahlen, denn ohne Cracks lässt sich auch für zahlende Kunden bald kein Programm mehr benutzen.
 
Nun ja, vielleicht sollte man den Anwender mal etwas weniger gängeln.
 
und wie bitte haben die das gemessen? aus meiner sicht kann soetwas garnicht gemessen werden.wie schon sicher tausendmal gesagt wurde.ein illegaler download = nicht ein verlust für 1 weniger verkauftes produkt.und man schaut schon nur mal die bescheuerte politik von adobe an,dieser laden regt mich so dermassen auf.kosten die programme weiss nicht wieviel und dann noch sonä verarschung
 
@makaveli: Normalerweise wird die Anzahl unrechtmäßiger Kopien einfach mit dem Kaufpreis multipliziert. Es liegt zwar auf der Hand, dass das keine realitätsnahe Rechenmethode ist, weil ein nicht unbeachtlicher Teil der unrechtmäßigen Benutzer die Ware nie im Leben gekauft hätte, aber was soll man von einem Interessenverband schon erwarten... Was Adobe angeht: Ja, Adobe fährt eine Hochpreispolitik und hat das auch schon immer getan, das liegt aber daran, dass sich diese Produkte in erster Linie an Leute richten, die sie beruflich nutzen und nicht privat. Für Privatleute hat Adobe auch eine sogenannte Elements-Produktlinie, die gar nicht mal so teuer ist. Außerdem rechtfertigen hohe Preise keine unrechtmäßige Benutzung, es gibt auch billigere Alternativen, Stichwort PhotoPaint, PaintShop Pro, PhotoImpact usw.
 
Die Software indrustrie wird es auch in 10 Jahren nicht gelernt haben. Umso mehr sie um eine Kopie zu verhinden, um so großer ist der ansporn es doch zu schaffen. Und da es i.d.R. dem Cracker mehr um Ruhm geht als um das Programm, wird er es umso schneller verbreiten wie sonst. Mittlerweile ist es doch zu, das selbst der ehrliche Käufer gezwungen wird, lieber die gecrackte Version zu verwenden wie die originale. Wer hat schon lust nur weil er z.b. die CPU ausgeauscht hat, zig Programme neu zu aktivieren.
MEINER Meinung nach sollen sie lieber die Millionen sparen welche sie für den Kopierschutz ausgeben und dafür die Produkte günstiger anbieten.
 
In obiger Graphik sieht man zumindest, dass anhand der Quotnen der Anteil gleichgeblieben ist.

In der DOS-Zeit gab's noch Code-Tabellen (mehrseitig) o. ä., fand ich besser als dumme Akivierungssachen!
 
32,7 Milliarden Dollar?? Mich würde mal interessieren, wie solche Zahlen zustande kommen! Das können doch nur grobe Schätzungn sein. Meinen die wirklich dass jede eingesetzte Raubkopie gekauft würde, wenn sie nicht kopiert wäre? Nicht wirklich oder? Was wäre Microsoft ohne Raubkopien? Dann wären Linux und andere Open Source Software viel mehr Standart, als sie das im Moment sind. Klar entsteht Schaden, aber solche Summen empfinde ich als Lächerlich..............
 
"Software-Piraten: Hoher Schaden durch BSA" (SCNR)
 
Wie kann man einen Verlust errechen bzw messen. der zu 99,9% gar nicht als Umsatz zustande gekommen wäre? Wer von den saugenden Kiddies würde sich Office 2k3 kaufen?
 
@mcbit: Ja das Frag ich mich auch. Ich denke die meisten wissen nichtmal das man für knapp 120€ eine SSL Version von Office2003 bekommt. Ich denke aber das einfach ein Prozentsatz genommen wird, ob das Repräsentativ ist, ist sicherlich die zweite Frage. Greets Daniel
 
Das ist doch lächerlich,ich meine wer wird schon so viel Geld für eine Software ausgeben?!und wenn einer zB. das Programm nur ein mal nutzen will?
 
@VersuS69: Wenn er nicht zahlen will, dann soll er die Software nicht einmal, sondern keinmal benutzen, ist einfach so... Oder eine preiswertere Alternative nehmen. Es gibt genug davon, nur muss man sich dann eben mal 15 Minuten lang hinsetzen und danach suchen. Dafür sind leider nicht wenige Menschen viel zu faul, obwohl man das echt erwarten kann, meiner Meinung nach.
 
@installer:das ist ja eben das ding:niemand möchte dafür so viel geld ausgeben,deswegen ziehen sich die leute das lieber.wenn die programme etwas preiswerter wären,dann würde es nicht haufenweise "illegale" downloads geben
 
@VersuS69: "Wenn die Programme etwas preiswerter wären" - sind sie doch meistens. OK, nicht genau dieselben, sondern andere mit vielleicht etwas weniger wohlklingenden Namen, sie tun aber dasselbe oder zumindest eine ausreichende Untermenge. Kein Mensch braucht Photoshop für Urlaubsfotos, das ist ein Profiwerkzeug für die digitale Druckvorstufe und ich bezweifle, dass eine Preissenkung von Photoshop da irgendwelche positiven Auswirkungen hätte. Wichtiger wäre, dass sich mal rumspricht, dass man auch mit Free- und Shareware eine Menge machen kann. Für Windows ist PhotoFiltre zum Beispiel eine tolle Sache, Freeware und legal kostenlos zu bekommen. Aber wahrscheinlich ist es dasselbe wie mit den Markenklamotten: Die Leute wollen unbedingt das mit dem besten Namen haben und nehmen dann aber die Elements-Version nicht an, weil die Professional-Version viel besser klingt, obwohl die Elements-Version dicke ausreichen würde...
 
@installer : also ich bitte dich!eine freeware hat bei weitem nicht so viele funktionen und shareware kannst du nicht unendlich lange nutzen,das heist schon wieder kohle her!
 
@VersuS69: Da sag ich genauso "also ich bitte dich", denn Lieschen Müller von nebenan braucht die zusätzlichen Funktionen in der Regel nicht und wenn nicht mal eine Sharewaregebühr in Frage kommt und lieber alles kostenlos sein soll, dann bedeutet das umso mehr, dass die zusätzlichen Funktionen in Wirklichkeit gar nicht gebraucht werden. Im Übrigen ist es ein Vorurteil, dass Freeware grundsätzlich spartanisch ausgestattet ist. Es gibt solche und solche, im Grafikbereich kenne ich mich jetzt nicht überdurchschnittlich aus, aber im Entwicklerbereich ist Eclipse das Maß der Dinge - Free.
 
@installer: freeware ist für mich abfall.wenn ich ein progi nutze dann möchte ich auch,dass es professionel ist und grafik ist sowieso nicht das wichtigste.
 
@VersuS69: Sehr differenzierte Meinung, damit hätte sich das Thema dann auch erledigt, schade.
 
ein hoch auf die kopierer :-) "grins",warum kaufen wenn man es auch gratis bekommt.So lange gewisse menschen immer reicher werden, trotz den raubkopien.glaube ich ist der schaden in der wirtschaft sehr gering.das problem ist nur wer einmal reich ist, will immer reicher werden und das mit allen mitteln.und das finde ich echt krass!!!
 
Ich stimme dem Kommentar von brasil2 zu. Ich habe zum Beispiel früher Unmengen an CD's gekauft. Als ich die erste CD gekauft habe, die wegen ihres Kopierschutzes nicht abspielbar war (Ich habe immerhin 6 verschiedene Geräte bemüht, davon 2 nagelneue Sony-CD-Player), habe ich zu mir gesagt, daß ich eben ab jetzt gar keine Musik CD mehr kaufen werde. Seither bin ich ein MP3-Leacher geworden.

In diesem Fall hat also der Piraterie-Schutz genau das erreicht, was keiner wollte. Aber wenn ich schon Geld für etwas ausgebe, dann erwarte ich ein vernünftiges Produkt. Erhalte ich dieses nicht, dann ziehe ich meine Konsequenzen und gebe eben kein Geld mehr für ein Produkt aus, das mich verarschen will!

Irgendwann werden die Idioten merken, was sie angerichtet haben, und die meisten lernen doch nur durch Schmerzen -> Punktum.

 
was rechnen die denn, die glauben doch nicht das jeder der sich mal etwas gecracktes runterläd auch die software kaufen würde wenn er keine anderen möglichkeiten hätte.
 
Ich bin der Meinung dieses ganze Thema ist Industrie gesteuert , um in Wiklickeit über ihre fehlerhaften Produkte hinwegzutäuschen und die vielen Updates zu rechtfertigen die eigentlich kaum einer braucht .
 
das ist doch alles quatsch.die industrie will das thema ja nur schön ausreitzen.wie das klingt RAUBKOPIERER .leihe ich mir ne dvd aus werde ich damit gleich zugeschüttet im vorspann ,das macht spass dann den film zu sehen .
 
Und täglich grüßt das Murmeltier!
 
irgendwie wie in der music-branche... wenn sich irgendwas nicht ausreichend verkauft oder der umsatz zurück geht dann liegt es immer an den raubkopierern - nicht etwa an alternativen oder geänderten interessen...
 
Weis jemand, wie diese Statistiken zustande kommen? Ist doch alles merkwürdig. Meinen die nur private Haushalte oder nur Firmen oder beide Kategorien? Ich finde diese beiden Kategorien sollten schon sorgfältig getrennt werden. Eins ist schon klar: Privatanwender erwirtschaften keinen Gewinn, wenn Software für private Dinge verwendet wird. Im Gegenteil, wenn Sie eine Software nutzen oder (oft nur) testen, werden Sie im Erfolgsfall kostenlose "Insiderwerbung" machen. Ernst wird es aber, wenn Firmen Software einsetzen, um den Geschäftsablauf zu verbessern und damit auch einen Gewinn erwirtschaften. Aus eigener Erfahrung weis ich, das zu oft Software in Unternehmen eingesetzt wird und keine entsprechenden Lizenzen vorhanden sind. Das finde ich schon problematisch. Wenn ein echter Nutzen aus etwas gezogen wird, soll der "Verursacher" auch am Erfolg beteiligt sein. Immerhin müssen die Abläufe beobachtet werden/bleiben und ggf. weitere Verbesserungen implementiert werden. Letztendlich muss das Geld also auch dahin fließen, wo kluge Köpfe echte Verbesserungen bringen. Das funktioniert tatsächlich nicht.
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