Microsoft will IM in der Unternehmenswelt stärken

Microsoft Instant Messaging, kurz IM, damit assoziiert man meist die bekannten Programme und Netzwerke, wie MSN und ICQ, über die sich Leute zum Zeitvertreib unterhalten. Doch nach dem Willen des Software-Giganten wird sich das stärker als erwartet ändern. ... mehr...

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Na bitte, weiter so MS
 
sie arbeiten ... das muss man ihnen lassen :)
 
Was ist denn eigentlich der grundsätzliche Unterschied zwischen E-Mail und Instant Messaging?
 
@saltarello: Ernst gemeinte Frage?
 
@stefanra: Ja. Kannst Du's in zwei, drei Sätzen erklären?
 
@saltarello: Instant Messaging ist eine Kommunikationsform, bei der Textnachrichten in nahezu Echtzeit zwischen Nutzern ausgetauscht werden. Im Unterschied zur klassischen e-Mail bietet Instant Messaging eine direktere Kommunikation, live und unmittelbar. Eine individuelle Kontaktliste signalisiert zudem, wer gerade online ist und ob derjenige gesprächsbereit ist (so genannte Präsenzerkennung und -verwaltung). Neben der Eins-zu-Eins-Kommunikation zwischen zwei Nutzern gibt es auch Gruppenkonferenzen und Multi-User-Chats, d.h. mehrere Surfer unterhalten sich gemeinsam und zeitgleich miteinander. Reicht das? Mehr unter http://tinyurl.com/bpqzo
 
@Knackich: Ja, danke :-)
 
kA wie sich MS das vorstellt ich mein innerhalb der Firma telefoniert man doch lieber, oder?
 
@thepoc: Es gibt aber viele Firmen in denen Instant Messaging schon sehr wohl weit verbreitet ist.
 
@swissboy: Jo aber welche Vorteile bringt es denn konkret? Soziale?
 
@thepoc: Gegenfrage, warum verschickt man z.B. SMS anstatt zu telefonieren?
 
@swissboy: Um sich evtl. kosten zu sparen (vor telefonaten) aber ich bin leider nicht so gut informiert. Ausserdem liegt dies ja auch nicht im Unternehmensbereich, ich nutze es nur selten wenn beim kollegen belegt ist um ihm mitzuteilen das er mich oder jemanden zurückrufen soll. Das macht Sinn für mich, aber die Vorteile von IM im Unternehmen wüsst ich nur soziale...
 
@swissboy: sms verschickt man für kurze Mitteilungen, Telefonieren kann länger dauern :) Aber vorteile sehe ich jetzt ehrlich gesagt auch keine großen
 
@balu2004 & thepoc: "Telefonieren kann länger dauern" = "benötigt mehr Arbeitszeit" Das gleiche wie für SMS gilt auch für Instant Messaging.
 
@thepoc: Es ist beispielsweise fast sinnvoller, eine Telefonnummer über IM zu verschicken als sie am Telefon zu diktieren wo der am Ende der Leitung sie wieder in Excel eintippt
 
@swissboy: naja da kann man drüber diskutieren, genauso schnell hat man eine email geschickt. Ich sehe es eher so das M$ die grenze zwischen E-Mail und IM aufheben will und natürlich die eigenen Produkte pushen will (ist ja auch ok - will ja jede Firma ) .. es werden aber imho "bedürfnisse" geweckt wo bisher eigentlich noch kein Bedarf war... Klar ist nicht unbedingt alles schlecht was neu ist allerdings bin ich über den Sinn von IM noch etwas skeptisch .. Interessanter wird es wenn es in Richtung Videoconferencing gehen sollte wie beim Live Communication Server (wenn ich das richtig verstehe kann ich mich hier mit dem IM von M$ mich direkt auf diesen Connecten und die Kommunikation findet somit nur firmenintern statt anstelle über einen M$ Server zu gehen)
 
@thepoc: Versuch mal per Telefon Dokumente zu übertragen.
 
@balu2004: Den Windows Messegener gab es ja schon jetzt, nur baut jetzt Microsoft die Dienste dazu aus, das ist auch konsequent.
 
@TiKu: In der Unternehmenswelt gibt es dafür einen zentralen Fileserver um unnötige duplikate zu verhindern. Andernfalls sehe ich das übertragen von Dokumenten als Sicherheitslücke im IM.
@swissboy: SMS ist ja wieder eine andere Kommunikationsart allerdings hast Du es immer noch nicht fertig gebracht die Frage zu beantworten, sorry wenn ich flame, musste ich nur mal sagen :)
 
@thepoc: Zeitersparnis und zusätzliche Möglichkeiten wie Datentransfer oder die in der News angesprochenen Möglichkeiten.
 
@swissboy: Jo also keine nennenswerte Vorteile da die Kosten die dadurch entstehen größer sind. Zeit/Daten sind wie erklärt eigentlich nichtig. Auch die Möglichkeiten welche in der News stehen sollten in einer Firma anderweitig gelöst werden...
 
@thepoc: Wenn man den Sinn eben partout nicht einsehen will sieht man ihn eben nicht ein.
 
@thepoc: Instant Messaging ist in meinen Augen der elegante Zwischenweg zwischen eMail und Telefonat. Wer kennt das nicht? Man hat an jemanden eine Frage und versucht in telefonisch zu erreichen. Aber es geht keiner ran oder es ist besetzt, und außerdem werde ich selbst gerade von einer anderen Person ans Telefon gefesselt usw... IMs bieten mir die Möglichkeit, z.B. mehrere Gespräche gleichzeitig und unabhängig voneinander zu führen, nebenbei Anfragen an Leute stellen, die im Moment gar nicht am Arbeitsplatz sind oder gar selbst in andere IM-Gespräche vertieft sind. Interessant ist auch, dass Mails innerhalb einer Firma mit Sicherheit leichter von anderen Menschen eingesehen werden können als IMs. Außerdem kann man ein IM-Gespräch auch akustisch schlechter mithören als ein Telefonat (jemand könnte an der Tür lauschen oder auch ungewollt mithören usw).
Ich denke ich habe einige gute Punkte geliefert, warum es zumindest Sinn macht, offen für IM zu sein. Ob es nun insgesamt besser oder schlechter als ein Telefonat ist, möchte ich nicht beurteilen, aber ich weiß wie es z.B. nervt anderen Menschen Adressen usw am Telefon mitzuteilen. Da ist eine IM deutlich effizienter. Wieso muss man eigentlich immer alles schwarz sehen, was von MS kommt?
 
@mibtng am 10.05.2005 um 15:59Uhr
z.B. mehrere Gespräche gleichzeitig und unabhängig voneinander zu führen, nebenbei Anfragen an Leute stellen, die im Moment gar nicht am Arbeitsplatz sind ==> na super dann bringt dir IM auch nix wenn der Kollege nicht am Arbeitsplatz ist :) .............Interessant ist auch, dass Mails innerhalb einer Firma mit Sicherheit leichter von anderen Menschen eingesehen werden können als IMs ==> kommt darauf an, prinzipiell denke ich spielt das keine so große Rolle ....... Außerdem kann man ein IM-Gespräch auch akustisch schlechter mithören als ein Telefonat (jemand könnte an der Tür lauschen oder auch ungewollt mithören usw) ==> wie Du telefonierst nur über die Freisprecheinrichtung? Wenns dir nur ums telefonieren geht, kannst Du genausogut VOIP machen, hier gehen auch Konferenzen etc ...... .. Wieso muss man eigentlich immer alles schwarz sehen, was von MS kommt? ==> das hat nix mit M$ zu tun sondern bisher ergibt IM in Firmen für den ein oder anderen (mich ebenfalls) noch icht so viel Sinn..
 
@thepoc: " na super dann bringt dir IM auch nix wenn der Kollege nicht am Arbeitsplatz ist :) ". Doch, nämlich genau dann, wenn er wieder am Arbeitsplatz zurück ist. Natürlich ginge das genauso gut via Mail, aber wenn er da gewesen wäre, hätte er sofort geantwortet. Das mit dem "Einsehen" war auf das bezogen, dass Mails i.d.R. auf einem zentralen Server liegen und die Instant Messages (zumindest im Internet) wenn dann nur von den einzelnen Clients protokolliert werden.
Man kann wichtige Informationen eines Telefonats auch ohne Freisprecheinrichtung hören, Außerdem denke ich stört es z.B. wenn zwei oder mehr Menschen in naher Umgebung jeweils telefonieren. Und mir geht's nicht nur ums Telefonieren, wie gesagt ich sehe es als Mittelweg zwischen Telefon und eMail. Und auch mit VOIP ist es nicht möglich à la Instant Messages >unabhängige< Gespräche zu führen. Anderes Beispiel: Du arbeitest gerade, oder recherchierst für deine Arbeit und musst gleichzeitig mit einem Mitarbeiter reden. Wenn du mit dem Mitarbeiter telefonierst,, ist es schwieriger, die Zeit für das Gespräch und für die Recherche sinnvoll zu verteilen - es kann häufig passieren dass jemand was sagt und der andere weil er gerade was gelesen hat abgelenkt war. Da ist eine IM durchaus effektiver. Ich lese sie, wenn ich dazu bereit bin. Nochmals: Ich bin kein Gegner von Telefonaten in Firmen, aber es wurden bereits einige Vorteile für IMs aufgezeigt. Und IM heißt nicht, auf Telefon und eMail zu verzichten.
 
@mibtng: Sorry, wenn ich mich mal einmische, aber ich sehe in IM auch keine Funktionen, die ich nicht per Mail im Unternehmen genauso lösen könnte, im Gegenteil, ich sehe eher Probleme auf die einzelnen Mitarbeiter zukommen: Wenn jemand konzentriert an einer Sache arbeitet, so ist jede "Störung" erstmal ein Knick in der Konzentrationskurve. Genau diese "Störung" nehmen durch den Einsatz von IM enorm zu. Das ist kontraproduktiv, da der postive Nutzen der Echtzeiterrreichbarkeit den Nachteil der unterbrochenen Arbeit und dem daraus folgenden erneuten Befassen mit Materie, um den Arbeitsfluss wieder aufzunehmen, nicht überwiegen kann. Das Thema IM geistert auch gerade durch unser Unternehmen, wobei wir bisher nur Nachteile festgestellt haben, aber keine signifikante Verbesserung der Arbeitsqualität/quantität erreicht werden kann. Und das Argument, das ich beim IM reagieren kann, wann ich Zeit dazu habe (oder Lust), wiederspricht dem Grundgedanken dieser Kommunikationsform: Echtzeitkommunikation. Von der Mitarbeiterkontrolle über die sg. Präsenzlisten reden wir mal garnicht, haben sich die Verfechter der IM-Lösung in diesem Thread darüber auch mal den Kopf zerbrochen? Will ich am Arbeitsplatz ständig kontroliert werden? Sollen durch meine Präsenzzeiten Auswertungen bzgl. meines Arbeitsverhaltens durchgeführt werden? Soweit mal gedacht, Leute?
 
Live Communications Server 2005 steht gegenwärtig in Englisch zur Verfügung und wird in Kürze auch in Französisch, Deutsch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Spanisch und Chinesisch (vereinfacht und traditionell) veröffentlicht werden. Quelle: http://www.microsoft.com/germany/office/server/livecomm/default.mspx
 
Tja, sowas gibt's schon heute zum Nullkosten-Preis und nennt sich Jabber.
 
@Rika: Meinst du Nullkosen, oder :-)
 
@Rika: Jabber scheint ja ganz gefährlich zu sein das man die Kosten für Mullbinden einkalkulieren muss! :-)
 
@Rika: Die wirklichen vernünftigen auf Jabber basierenden Lösungen für Unternehmen kosten aber auch etwas Geld.
 
finde die idee des IM nicht schlecht, allerdings steigt dann auch der stress-faktor für Mitarbeiter. Während ich bei Emails noch die Möglichkeit habe, selbst zu entscheiden, welche ich zügig und mit oberer Priorität ab-arbeite, so kann ich das bei der Instant Message nicht. Da müssen auf jedenfall noch Schutzmechanismen her oder sonstige filter, die z.b. unerwünschte "Kontakte" oder "Nachrichten" direkt rausfiltern. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es Filter geben wird, die gleich zum richtigen Mitarbeiter durchstellen. Insgesamt sicherlich kostengünstiger als Telefonieren, allerdings müsste dann hierfür ein Standard entwickelt werden, so wie Email eben auch.
 
@Bobbie25: Also eine Instant Message muss ja nicht wie eine Mail "abgearbeitet" werden, ich denke für größere Aufgaben usw werden nach wie vor dann Mails eingesetzt. Der Sinn einer instant Message ist ja, dass die Nachricht ähnlich wie bei einem Telefonat sofort ankommt. Natürlich ist das bei einer Mail auch der Fall, aber ich möchte kein Postfach sehen eines Angestellten, der über Mail diverse Gespräche führt :-) Und was meinst du mit "unwerwünschte Kontakte" und durchstellen usw? Hast du jemals ein Programm wie ICQ, MSN oder AIM benutzt? Die Anfrage wird doch immer an den "richtigen" Mitarbeiter gestellt, ich weiß doch beim Telefon auch wen ich anrufen will. Ich habe allerdings den Endruck, dass du nicht verstanden hast dass es Firmen-intern ist, sonst hättest du das mit dem "Standard entwickeln wie bei Email" nicht gesagt - weil intern darf ja jede Firma ihr eigenes Süppchen kochen (wie bei der Wahl des OS usw)...
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