Adobe Reader 7.0 für Linux veröffentlicht

Software Vor etwa 2 Monaten wurde der kostenlose Adobe Reader in der Version 7.0 für Linux veröffentlicht, allerdings nur die englische Version (wir berichteten). Nun steht dieser auch in Deutsch zum Download bereit. Der Adobe Reader ist als RPM Paket und ... mehr...

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Die Darstellung der vermeintlichen Spyware-Funktion ist ein wenig einseitig. Von sich aus kann der Reader nur JavaScript, was zunächst einmal sinnvoll ist, wegen der Unterstützung von Formularen. Dann gibt es Leute, die dies missbrauchen, vergleichbar mit Spammails, die transparente GIFs enthalten, welche von manchen Mailclients nachgeladen werden. Und dann hat Adobe einen Bug produziert, der dazu führt, dass es beim Deaktivieren von JavaScript unsinnige Fehlermeldungen gibt. Dieser Bug betrifft übrigens alle Plattformen (auch Windows und OS X, einfach mal versuchen, Scripting in den Grundeinstellungen abzuschalten), deswegen gibt es auch die vermeintliche Spyware-Funktion auf allen Plattformen. Das nur zur Ehrenrettung von Adobe - es ist ein Bug und keine Absicht.
 
@installer: okay, hab's mal entschärft. danke
 
"... eine in einem Dokument gespeicherte Internetadresse per JavaScript schicken kann" Was bedeutest das?? Worum geht es?? Null Aussage!!! Hat sich die Firewall mal wieder gemeldet? Etwas meht Infos dazu würde eine Panikmache vermindern??
 
@WaldEck: Schon etwas klarer... (siehe [re:1])
 
@LUZIFER: Es geht um eine Sache, die definitiv nicht begrüßenswert, aber auch wieder nicht ganz so schlimm ist. Konkret geht es um ein "Angebot" dieser Firma hier: http://www.remoteapproach.com - In Kombination mit dem "JavaScript lässt sich nicht vernünftig abschalten"-Bug entstand daraus der Eindruck, dass das von Adobe so gewollt sei, was ich bezweifle, vielmehr ist es die Ausnutzung dieses Bugs durch die genannte Firma. Dies betrifft übrigens ausdrücklich alle Plattformen, wird aber zu Unrecht speziell mit der Linux-Version in Verbindung gebracht, weil es zuerst in einer Linux-Zeitschrift (Linux Weekly News) einen Artikel darüber gab.
 
@installer: Ok, du kennst die ganze Geschichte schon. Danke für die Info!! Sollte eigentlich besser oben im Text erwähnt werden.
 
@LUZIFER: Hier noch mal der Link zum Originalartikel der Linux Weekly News: http://lwn.net/Articles/129729 - da ist es recht ausführlich und genau, aber gleichzeitig fair erklärt. In den Kommentaren steht auch eine Anleitung, wie man die nervige Fehlermeldung wegbekommen kann, ohne das Plugin ganz zu löschen: "Go to $HOME/.adobe/Acrobat/7.0/JavaScripts and remove "glob.settings.js". Create a symbolic link with that name to "/dev/null". That should stop the dialog box." (Die Anleitung ist jetzt natürlich Linux-spezifisch, irgendwie muss das auch unter Windows gehen.)
 
ich hab mich auch immer über dieses dämliche javascript popup beim beenden geärgert. bin dann draufgekommen, dass man nur auf der adobe seite den reader runtersaugen muss, und zwar gibt's dort einen wizard bei dem man anklicken kann, was man will. lösung: einfach die multimedia extensions weglassen, dann ist auch das javascript weg und der reader hat nur 12 statt 20 mb. wer braucht schon videos und javascript und was sonst noch in dokumenten? also weg damit.
 
Naja... unter GNU/Linux ist man ja nicht wirklich an den Adobe Reader gebunden... da gibt es Kleinere und Schnellere als diesen. PS: FreeBSD 5.4 released!!1!einself :)
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