Mac OS X Emulator CherryOS endgültig eingestellt

Software Der Entwickler des kommerziellen Mac OS X Emulators CherryOS hat über sein Weblog mitgeteilt, dass er nicht vor hat, weiter an der Software zu arbeiten. Als Grund gab er an, dass es ihm der Aufwand nicht wert sei - weder jetzt, noch in der Zukunft. mehr...

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Schade dass solche Projekte scheitern.
Ich habe das Programm mit Mac OS-X 10.x kurzzeitig auf meinem P4, 2,6 GHz, 1 GB RAM getestet. Der emulierte Mac war grotten langsam. Hat keinen Spaß gemacht. Dennoch finde ich es schade, dass das Projekt eingestellt wurde.
 
@WinXP: Ähhhm, hast du verstanden worum es in dem Artikel geht oder? Da ist garnichts schade dran. Lies dich mal ein und vorher, einfach ruhig sein.
 
@frowinger: Ich habe das Programm ausprobiert und fand es um Klassen besser als das inkompatible PearPC. Open-Source hin oder her, ob nun Teile geklaut waren oder nicht ist mir alsd Anwender piepegal, wenn es die Software schafft auf meinem Windows-Rechner ordentlich einen Mac zu emulieren. Das hat Cherry-OS jedenfalls getan. Und nur weil ein paar Gurus, die nichts besseres zu tun haben eine Welle ins Rollen brachten, sind wir nun um ein gutes Programm ärmer.
 
@BernieErt: Was ist denn das für ne besch***ene Einstellung? Nur weil du nicht in der Lage bist, mit PearPC umzugehen, darf deren Code geklaut werden und die wertvolle OpenSource-Arbeit, deren Früchte für jeden frei im Rahmen der GPL zur Verfügung stehen, von anderen für viel Kohle verschachert werden ohne Rücksicht auf die Lizenz des geklauten Codes zu nehmen? Wenn die "Gurus" von CherryOS nicht zu dämlich wären, die benötigten Routinen selbst zu schreiben, anstatt zu klauen, hätten sie auch ganz normal und legal Geld dafür verlangen dürfen. ^^ Also bei so nem Kommentar geht doch automatisch jedem Mensch mit Verstand der Hut hoch... egal ob Entwickler oder "nur" User ^^
 
@BernieErt: Wenn es erlaubt wäre, hier Schimpfwörter ins Forum zu schreiben, dann würde ich das tun. Diese "paar Gurus" haben nicht nur "nichts besseres zu tun", sondern sie haben sogar sehr Gutes getan, nämlich einen Emulator geschrieben, wofür umfangreiches Fachwissen beider Prozessorarchitekturen erforderlich ist und nicht einfach nur die Bedienung einer Rundum-Sorglos-GUI-Entwicklungsumgebung. Der Hersteller von CherryOS hat keinen Emulator geschrieben, sondern ein GUI dafür. "Das inkompatible PearPC" ist gar nicht inkompatibel, sondern Du scheinst inkompatibel zu sein. Und genau das kann Dir als Anwender eben gerade *nicht* piepegal sein, wenn Du von der Urheberrechtsverletzung weißt, was der Fall zu sein scheint. Wenn man nämlich weiß, dass ein Produkt urheberrechtswidrig ist und es trotzdem benutzt, dann ist das selbst ebenfalls eine urheberrechtswidrige Handlung. Und wenn Dir Konsolenprogramme wie PearPC zu schwierig zu bedienen sind, wofür ich grundsätzlich Verständnis habe, dann ist es eben Dein Problem, das gibt Dir nicht das Recht, hier abwertende Bemerkungen zu machen.
 
@WinXP: BernieERT hat vollkomen Recht. Dies blöde PearcPC kann dem ChreeyOS in Bezug auf Bedienerfreundlichkeit nicht das Wasser reichen.
Ich findfe es auch echt Schade das dies Chance vertan ist.
 
@rolf1: Du hast völlig recht! Eine legale lizensierte Vollversion kann einer gecrackten Shareware im Preis auch nicht das Wasser reichen, also lasst uns sämtliche Urheberrechtsgesetze über Bord werfen und Software cracken, den Warezgebrauch fördern, Literatur kopieren und in Museen einbrechen. (Ironietags bitte selber setzen.) Und falls Du es nicht gelesen haben solltest: GUIs sind herzlich willkommen, aber bitte nur in legaler Art und Weise. PS: Wenn Du CherryOS gut findest, dann kannst Du PearPC gar nicht "blöd" finden, weil es dasselbe ist.
 
Ein Windows Emulator auf einem Mac finde ich interessanter als umgekehrt muss ich sagen. Aber selbst so, ist es mir egal, dass diese Software gescheitert ist, wenn sie gegen GNU Lizenzen verstoßen. Da holt man sich halt den PearPC Emulator.
 
@The_Jackal: Sowas gibt es schon, nennt sich Virtual PC von MS (ehemals Connectix, Anfang 2003 von MS gekauft) und kostet 160€ ohne Gastbetriebssystem und ca. 300€ mit vorinstanstalliertem Windows, also gar nicht mal so teuer (vergleichbar mit VMWare): http://www.microsoft.com/germany/mac/virtualpc/intro.mspx
 
Soll das heissen, dass es kein CherryOS geben wird?
 
@Kirill: genau, aber es gibt ja pearpc :)
 
@balu2004: Jo, aber das taugt nichts.
 
@BernieErt: Nur weil Du es nicht bedienen kannst, heißt das nicht, dass es nichts taugt. Ich habe ja wirklich großes Verständnis dafür, dass Konsolenprogramme ohne GUI ein wenig schwieriger zu bedienen sind, dann soll man aber auch dazu sagen, dass der Anwender für das Programm nichts taugt und nicht umgekehrt.
 
@berniert: ich habe bisher gelernt das 99% der Probleme vorm computer sitzt.
 
An sich schade wenn ein funktionierendes Teil wegfällt ...
aber andererseits GUT das sich jemand wehrt.
ich würde mich auch wehren wenn jemand einfach mit meinen Sachen Geld macht.
 
Aus gegebenem Anlass (unangemessene Kommentare) möchte ich doch gerne mal erläutern, worum es hier überhaupt geht. Versucht euch mal vorzustellen, was es überhaupt bedeutet, eine Prozessorarchitektur auf einer völlig anderen in Software nachzubilden. Um sowas hinzukriegen, muss man sich erstmal umfassende Fachkenntnisse aneigenen, man muss beide Prozessoren quasi in- und auswendig kennen. Und dann muss man dieses Wissen auch umsetzen. Es ist alles andere als trivial, Hardware in Software nachzubilden. Derartige Produkte wären am Markt mehrere hundert Euro wert. VMWare kostet beispielsweise 200 Euro und ist sogar vergleichsweise recht "trivial", weil es die x86-Architektur auf sich selbst abbildet. Hier geht es um die Nachbildung eines Prozessors auf einem völlig anderen. Das haben die PearPC-Entwickler gemacht, und weil sie sich nicht für GUIs interessieren, haben sie kein GUI dafür gemacht. Und gibt das irgendwem das Recht, diese Entwicklung mit einem in VB zusammengeklickten GUI als eigenes Produkt herauszugeben? Nein. Die PearPC-Entwickler haben nämlich nie das Eigentumsrecht an ihrem Code aufgegeben. Es ist ein verbreitetes Missverständnis, dass die Herausgabe von Quelltexten ein Verzicht auf Eigentumsrechte sei. Das ist nicht der Fall, auch andere Unternehmen (z.B. Router-Hersteller wie Linksys oder Fortinet) mussten das neulich erfahren. Siehe auch http://www.gpl-violations.org. Wer ein GUI für PearPC machen will, der kann das gerne tun, muss dann aber die Lizenzen beachten und es unter die GPL stellen, so einfach ist das.
 
@installer: aber wenn man eine GUI macht muss diese glaub ich nicht unter die GPL gestellt werden sollang es ein eigenständiges Programm ist was bei cherry os nicht der fall war . Solange die gui nur ein frontend für ein konsolenprog ist und einfach die pearpc EXE benutzt ist glaub ich auch eine andere Lizenz möglich
 
@Seb-(lx&XP): Das ist nur teilweise richtig. Bei einer sauberen Trennung von Core und GUI ginge das zwar, aber selbst dann müsste der Autor des Frontends den Autoren des Cores Credits geben, was nicht geschehen ist, ganz im Gegenteil, es wurde sogar abgestritten. Und außerdem gab es in diesem konkreten Fall hier keine saubere Trennung. Übrigens: CherryOS ist in der kurzen Zeit, in der es verfügbar war, an der Universität von Wisconsin einer Labor-Analyse unterzogen worden, was ich bis jetzt gar nicht wusste. Befund: Positiv! Der "Hersteller" von CherryOS hat den Code offenbar nicht mal verstanden! Sonst hätte er ihn besser verschleiern können, aber wie soll er den Code auch verstehen, wenn er keine Ahnung von den Prozessorarchitekturen hat und nur GUIs in VB zusammenklicken kann? Eine ausführlichere Zusammenfassung der ganzen Geschichte mit Links gibt es hier: http://golem.de/0505/37928.html
 
@installer: THX für denn Link
 
Vor allem sollte man mal bei PearPC auf der Homepage etwas näher hinschauen, es gibt bereits GUIS (http://peargui.sphosting.com/, http://www.pearpc.net/links.php).
 
ach ja installer... eins kappierst du leider nicht aus deinen grossen reden als alleswisser... nicht jede interessiert sich für die hintergründe einer software, sondern will damit nur arbeiten. jedem dass seine, oder kannst du mir mein auto erklären, wie den alles so läuft. wohl kaum...
 
@lukasruegg: Kein wunder sieht die Welt so aus, wie sie tut, wenn überall so naive Leute wie einige deiner Vorredner und du selbst sind. Schalte mal den Kopf ein und schau nach, ob du irgendwas findest, was nach Moral aussieht. Sorry für die harten Worte, aber ich reg mich immer wieder über Leute auf, die einfach unfähig sind, sich mit der Umwelt auseinanderzusetzen, sei sie noch so virtuell.
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