IBM will 13.000 Mitarbeiter entlassen

Wirtschaft & Firmen Wegen einer Unternehmensumstrukturierung will der Computerriese IBM (International Business Machines) mit Hauptsitz in New York bis zu 13.000 Mitarbeiter weltweit entlassen, das entspricht ungefähr vier Prozent der 329.000 IBM-Beschäftigten. mehr...

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ibm ist mir eh unsymphatisch
 
computer sind scheisse + ganze firma wie man nun sieht ...
 
klasse und was es für Deutschland, der krasse Abbau, bedeutet juckt die denk ich mal nicht ...

Das möchte mal einer verstehen
 
@squix: Soll man aus lauter Sympatie zu Deutschland den Abbau lassen und stattdessen den ganzen Konzern riskieren?
 
@Maik1000: Das ja nicht. Mich würde interessieren, was das ganze wirklich bringt? Den das Problem, was ja auch derzeit in der Politik durch Müntefering angesprochen wurde, ist einfach die Tatsache, dass wir dabei sind, aus der Sozialen Markwirtschaft eine reine Marktwirtschaft zu machen. Das einzigste Ziel der Firmen ist eine Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf irgendwelche anderen Faktoren. Auf gut deutsch, man entlässt 2500 Mitarbeiter und spar bei den Kosten, damit am Ende vom Jahr ein Gewinn von 2,500 Mrd. den Aktionären präsentiert werden kann, anstatt "nur" 2,450 Mrd.
Das dabei Stück für Stück immer mehr Menschen der Boden unter den Füßen weggezogen wird, dass interessiert halt keinen der Manager die sich mal eben die Gehälter um 1 Mio. pro Jahr erhöhen.
Eine Geschäftpolitik, die ich ersönlich einfach nicht verstehe. Gewinnw winfahren ja, aber zu welchen Preis.
 
@The Sidewinder: Das Problem sind Typen wie du, die nichts kapieren aber Blödsinn verzapfen müssen. Es ist immer noch der gleiche harte Überlebenskampf der seit Ewigkeiten andauert nur sind die Rahmenbedingungen anders. Die Generation der verwöhnten Westeuropäer die jetzt gerade mündig wird schaut nur blöd und jammert vor sich hin und verunglimpft jeden der was ändert als bösen Kapitalisten und Ausbeuter. Jetzt wäre ein guter Zeitpunk erwachsen zu werden - es ist nicht alles so einfach wie es scheint...
 
@wimfutureleser01: The Sidewinder hat allerdings recht: "Der Gewinn im ersten Quartal 2005 aus dem operativen Geschäft lag bei 1,41 Mrd. US-Dollar im Vergleich zu 1,36 Mrd. US-Dollar im Jahr davor." Eine Meldung vom 18 April, rechne mal den Gewinn auf ein Jahr hoch
 
@wimfutureleser01: falsch. das problem liegt tatsächlich darin das die wirtschaft ohne rücksicht auf die mitarbeiter agiert und dafür sogar noch vom staat gefördert wird. kleine beispiele gefälligst? siemens fährt gewinne ein von denen die die letzten jahre nur träumen konnten. dennoch werden fleißig mitarbeiter entlassen oder teilbereiche ganz ausgelagert. oder nehmen wir den "betrieb" in dem ich arbeite. trotz bedarf werden keine azubis übernommen oder neue leute eingestellt. es werden sogar noch stellen gestrichen. jetzt rate mal wieso.... genau... um den gewinn zu maximieren. die politik die bei neueinstellungen verfolgt wird ist ebenfalls eine frechheit. die qualifikationen die "verlangt" werden kann kaum jemand erfüllen. ich weiss das durchaus mehr angegeben als verlangt wird... aber dadurch das die leute auf der straße sitzen erhöht sich nicht deren qualifikation. ohne jetzt sagen zu wollen das früher alles besser war... vor einigen jahren ist man davon ausgegangen das ein mitarbeiter sein ganzes leben in der selben firma bleibt. heute geht man von 4 bis 5 aus. sicher gibt es noch andere faktoren die eine rolle spielen... schlechte schulbildung... lohnnebenkosten und der ganze rotz. es muss sich so einiges ändern... im bewusstsein der firmen und der kleinen mitarbeiter... und vor allem in der politik. hm.... *textdurchles*.... fröhliches flamen wünsch ich schonmal :)
 
@Ronin + deadbliss: Nein, ihr habt beide nicht wirklich Ahnung wovon ihr sprecht und hier ist weder der Platz noch der Ort dies jetzt auszudiskutieren. Aber es ist eure Meinung und es sei euch gegönnt so zu denken. Um das mal einfach zu formulieren: Ihr habt noch nen langen Weg der Erfahrung vor euch.
 
@winfutureleser01: Du tust gerade so, als ob Du die einzige Wahrheit gefunden hättest. Dabei solltest Du wissen, dass es diese nur selten gibt. Willst Du wirklich bestreiten, dass solche Praktiken diskussionswürdig sind?
 
@squix: Da hast du was falsch verstanden. Ich habe mich lediglich gegen die zur Zeit akuten Vorurteile ausgesprochen und versucht zu vermitteln, dass die Dinge sehr oft anders scheinen als sie tatsächlich sind. Scheinbar kann mir ja jeder erzählen, wie es in den Konzernen so zu geht und warum manche Entscheidungen getroffen werden. Es kennt sich ja jeder aus? Woher kommt dieses Wissen? Weil es die Anderen alle sagen, muss es stimmen?
 
@sth2003: Reg Dich nicht auf, "winfutureleser01" will doch nur provozieren. Hat halt keine Argumente, aber trotzdem ne große Klappe. Wenn er seiner Meinung so sicher ist, sollte er uns lieber mal sagen, was die Politik machen soll, wenn die großen Konzerne trotz Gewinen keine Leute einstellen wollen.
 
@ wimfutureleser01:
Du hast den totallen durchblick:P
Typen wie du kotzen mich an
Meinst du wirklich was du schreibst ja?
Mann junge werd Erwachsen!!!!
Münterfering hat schon recht mit dem was er gesagt hat
Die Firmen streichen Gewinne ein und hier werden leute entlassen zum kotzen echt...
So wollte ich mal loswerden
 
Interessant ist vielleicht noch das die 13.000 Mitarbeiter etwa vier Prozent der insgesamt 329.000 rund um den Globus IBM-Beschäftigten entsprechen.
 
@swissboy: Danke, habs hinzugefügt.
 
Soll jetzt für jede defekte HD ein Mitarbeiter gehen oder wie??
 
@Fatal1ty: Dann hätte IBM wohl bald Probleme allein den Support abzuwickeln...
 
@Scorp: Hehe jo das war auch eher n Scherz. Mir ist halt nur aufgefallen, dass die Nachricht über die Entlassung einer beträchtlichen Anzahl von Mitarbeitern direkt auf die News bezüglich der anstehenden Klagewelle wegen defekter Festplatten folgt :)
 
na super...nochn paar arbeitslose...
 
Schade eigentlich, dass der Kapitalismus siegt, aber um einen Konzern aufrecht zu erhalten, kann man nicht Sympatien der Länder, etc. mit einbeziehen, möglicherweise liegt es aber auch nur daran, dass in DE der Umsatz so schwach war/ist, dass die Produkte der Konkurrenz unterliegen, habe auch noch nie etwas von IBM gekauft.
Da sollten die Produkte vielleicht mal mehr beworben werden oder top aktuell sein.
 
@hasch: IBM ist hauptsächlich im Business-Bereich tätig.
 
die idee wäre eigentlich sehr simple..
ich denke mal,dass ibm in deutschland auch viel gewinn gemacht hat ...
wenn sie jetzt hergehen,und die leute entlassen,dann würde ich als staat einfach der firma in deutschland den hahn abdrehen und ihre produkte vom markt nehmen........
ich denke es gibt nix kapitalistischeres als leute zu entlassen obwohl milliardengewinnen eingefahren werden... wenn sie bei uns die produkte verkaufen wollen,sollten mal so spielregeln eingeführt werden...
wenn die vorstände ein bissl an ihrem gehalt schrauben würden,dann wären schon wieder paar hundert arbeitsplätze weniger in gefahr..
 
@setitloud: Du hast die Regeln der freien Marktwirschaft wohl noch nicht so ganz begriffen. Solche Sanktionen wären das Ende der freien Marktwirschaft.
 
@setitloud: Das wäre doch etwas zu drastisch, aber man könnte IBM z.B. jegliche Subventionen oder Steuervorteile streichen und von öffentlichen Ausschreibungen ausschließen.
 
immer munter leute kündigen und dan mekern das die wirtschaft so schlecht geht, trozt gewinmaximierung. woher sollen die neue arbeitlosen das geld nehmen um neue komsumgüter zu kaufen? da beist sich der hund am eigenen schwanz!!!
 
Ich fand die Argumente vom Deutsche Post Chef letzten Sonntag in der "Bild am Sonntag" sehr gut, er meinte, dass DE ein sehr schöner Standort sei und die Steuerausgaben der Firmen gesenkt werden sollten und erst die Waren (der Konsum) besteuert werden soll/en.
Naja, wer es gelesen hat, weiß, was ich jetzt meine. Aber ich schweife etwas vom Thema ab. Mal eine andere Frage: "Wäre euch der Kommunismus lieber?"
 
@hasch: Niemand will den Kommunismus in D einführen, aber das größte Problem hier ist die Binnennachfrage. Menschen kaufen weniger, weil sie entweder kein Geld zum Konsumieren, oder Angst um ihren Arbeitsplatz haben und lieber sparen. Es wird sich hier nichts tun, solange Menschen ihre Zukunft nicht optimistischer sehen und mehr Geld in der Brieftasche haben. Es verunsichert doch jeden, wenn man ließt, daß man seinen Arbeitsplatz nicht mal dann sicher hat wenn man für die Firma schuftet und diese einen Rekordgewinn einfährt.
 
Hier eine aktuelle heise News zum Thema "IBM konkretisiert Stellenabbau in Europa": http://www.heise.de/newsticker/meldung/59340
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