Apple: "Tiger" verletzt das Markenrecht

Wirtschaft & Firmen Pünktlich zum offiziellen Termin der Markteinführung des neuen Apple Betriebssystems Mac OS X 10.4 namens "Tiger" wurde bekannt, dass der Computerhersteller von der US-amerikanischen E-Commerce Webseite Tiger Direct wegen Markenrechtsverletzung vor ... mehr...

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Hmm... ich dachte immer Tiger, Jaguar u.s.w. sind nur Projektnamen wie Longhorn oder Wristler (oder wie das bei XP hies) glaube nicht das die da durch kommen...
 
@gauron: Solange der Name "Tiger" auch nur für's Projekt genutzt wird, ist alles okay. Sobald man aber ein Produkt offiziell mit einem solchen Namen bewirbt ("MacOSX 10.4 Tiger") hört der Spaß auf. Wenn sie das "Tiger" weglassen, gibt's keinerlei Probleme. Ich glaube nicht, dass es hier zu einer außergerichtlichen Einigung kommt. Tiger Direct verdient mit seinem Namen 'ne Menge Geld und wurde vom neuen AppleOS von den vorderen Ranglistenplätzen von Google & Co. verdrängt. Das ist 'ne Menge Holz, da darfst du dir sicher sein.
 
@gauron:
Tiger als Produktnamen zu führen ist ja ok, genauso kann sich auch ´von mir aus eine Firma so nennen. Dann aber aus rein finanziellen Gründen vor den Kader zu gehen ist meineserachtens eine Frechheit. Der Name Tiger ist ja wohl in erster Linie die Artenbezeichnung einer Raubkaze und wenn jemeand sein Produkt, Firma etc damit schmückt ok, aber dann anderen das zu verbieten ist unverfroren.
Bin mal gespannt ob die auch gegen Sun klagen die haben ja cuh Ihre Verison 1.5 sprich 5.0 Tiger Release genannt.
 
@gauron: @tanis64: Was eine Frechheit ist oder nicht, bleibt abzuwarten. Es geht hier nicht um 5~10€, es geht hier um Millionen und Arbeitsplätze. Du scheinst keine Ahnung zu haben, wie viel ein vorderer Ranglistenplatz auf Googles Suchseite ausmacht. Und ich kann auf Suns Homepage keinerlei Bezeichnung oder Werbung á la "Java 5.0 Tiger" finden.
 
Warum man immer wieder nur solche Aufstände machen muss, nur wegen einem Produktnamen.
Ich kanns verstehen, die Händler oder Betriebe haben sich ihren Namen schützen lassen, aber sowas finde ich einfach nur Geldmacherei.
 
@Vyper: Prinzipiell ist das Markenrecht eine sehr wichtige und verbraucherfreundliche Sache, weil es dem Verbraucher erleichtert, Produkte auf den ersten Blick zuverlässig zu unterscheiden, und zwar ohne dass der Verbraucher sich erst extra informieren muss. Das ist jetzt ganz allgemein gesagt und nicht auf diesen Vorfall bezogen. In diesem konkreten Fall hier kann man sich aber tatsächlich die Frage stellen, ob wirklich eine Verwechslungsgefahr besteht. Ich bezweifle das.
 
so ein schwachsinn. die kampange läuft seit einigen monaten und der name ist seit jahren bekannt. das hätten die sich früher überlegen können.
ausserdem haben die selber apple produkte im angebot ...
 
@vandango: Ob die Kampagne seit einigen Monaten läuft oder der Name seit Jahren feststeht, ist etwas anderes. Tiger Direct wusste bis zum Veröffentlichungstermin nicht, ob Apple das neue Produkt mit dem Projektnamen anpreist. Man kann Apple ja nicht verbieten, ihr Projekt "Tiger" zu nennen. Beim endgültigen Produkt sieht's dann anders aus. Also nichts mit "früher überlegen" :)
 
ist aber denen sehr spät eingefallen
 
Na dann wart ich mal drauf dass bald Tiergärten "Tiger direct" verklagen. Denn die gleichnamigen Viecher haben ja wohl die älteren (seit Jahrtausenden) Namensrechte an "Tiger". DIESE Tiger sollten sich beklagen, dass sie aus den vorderen Google Rängen verdrängt wurden...
 
@Thunderbyte: Wäre mir neu, dass Tiger Software verkaufen. Man muss nämlich Produkte auf den Markt werfen bzw. kommerzielle Gewinnabsichten haben, um namensrechtliche Gewinnansprüche geltend zu machen (man möge sich an die o2-Aktion gegenüber einem Inhalator-Hersteller (?) erinnern).
 
Dann lass ich mir jetzt auch Patentieren, das ich machen kann das die Luft stinkt und melde Scheisse als Markennamen an. Und jedes mal wenn dann einer Pfurzt und Scheisse sagt klingelt die Kasse.
 
@Sir Alec: Patentrecht ist etwas anderes als Markenrecht. Markenrecht ist eine wesentlich weniger weit gehende Sache, weil man ein Produkt im Zweifelsfall ja "nur" umbenennen und nicht inhaltlich ändern muss.
 
@Sir Alec: Scheiße als Markennamen? Da möchte ich jetzt aber doch wissen, wie du die gewinnbringend absetzen willst :)
 
is doch klar, die wollen nur das sie bissl mehr bekannt werden... mehr net. kuckt euch doch die billig homepage mal an, ich meine das jetzt jeder draufklickt haben sie ja bereits erreicht. und wenn es panther direct geben würde, warum haben sie dies nicht verklagt, wir sind in den usa und jeder denkt halt so bissl kohle zu machen... da sind die aber selber dran schuld.
 
ich verstehe das nciht so ganz, immerhin hat apple doch ein produkt namens OSX "tiger" und das wahrscheinlich auch als Marke eingetragen, und das andere iss doch kein produkt sondern ein firmenname... Gibt ja z.B. auch ne Creme "creme21" und eine gleichnamige Band, das sind doch 2 paar Schuhe, bin mal gespannt was daraus wird. Ich persönlich glaube das Apple recht bekommt, und wegen der ranging in Suchmaschinen kann man doch eigentlich nicht klagen ? oder ?
 
@axxis262: Was die Creme und die Band angeht - die sind nicht in einer Branche bzw. stellen/vertreiben nicht miteinander ähnliche Produkte. Tiger Direct hingegen verkauft Software, Apple verkauft Software und stellt auch noch ein Produkt her, dass "Tiger" im Namen trägt. Das hat dann marktrechtliche Konsequenzen. Und ob du's glaubst oder nicht - ein oberer Platz auf der Google-Suchliste ist Millionen wert.
 
Das fällt denen ja früh ein :D
 
@webmaster_sod: Ja. In dem Moment, als Apple das Produkt auf den Markt setzt und sich entscheidet, den Projektnamen auch als Produktnamen zu nutzen. Oder sollen die Apple verklagen, dass sie ihr Projekt firmenintern "Tiger" taufen? *rofl*
 
soweit ich mich an meinen unterricht in medienrecht erinnern kann, darf im falle, dass tiger als marke eingetragen ist, dann benutzt werden, wenn es keine verwechslungsgefahr der beiden geschäftsbereiche gibt. z.b: duplo: spielzeug und schokoriegel. bounty: schokoriegel und küchenrolle. da gibt es noch zig beispiele.
ist jetzt nur die frage inwiefern die beiden bereiche verwechselt werden können.
 
@Stevie: Ganz einfach. Beide Firmen verkaufen Software und eine der beiden stellt zusätzlich eine Software her. Der erste Fakt ist der springende Punkt. Würde Microsoft ein "Windows Tiger" rausbringen, hätten die das gleiche Problem.
 
Solange kein Richter damit droht den vertrieb von MacOS 10.4 Tiger zu stoppen wird Steve Jobs drauf ******** ob er eine Strafe zahlen muss.Da wäre das Beispiel mit Eminem und seiner Plattenfirma die kämpfen auch noch gegen eine Apple Aktion mit bis jetzt sehr bescheidenen Erfolgen es gibt noch weitere Beispiele wenn man googelt und Apples Rechtsabteilung scheint sich im Rechtssystem sehr auszukennen denn fast immer kommt Apple völlig unbeschadet aus solchen Verfahren heraus.
Es sieht so aus als lotet deren Rechtsabteilung vorher aus was geht.Frech aber mit steigendem Erfolg.
 
@Sauron der Treulose: Man weiß nie, wie viel Geld hinter der Hand fließt. Meist möchte man eher unauffällig aus so einer peinlichen Situation herauskommen. Also entweder ist die Rechtsabteilung unwahrscheinlich clever - oder aber so dermaßen verblödet, dass die Kaptialseigner die Probleme in stillen Räumchen kären müssen.
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