Apple-Chef verteidigt Recycling-Politik

Wirtschaft & Firmen Apple-Chef Steve Jobs hat die Recycling-Politik seines Unternehmens verteidigt, nachdem es bei einem Aktionärstreffen zu Protesten vor Apples Hauptquartier gekommen war. mehr...

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Über übel, bei mir kostet Recycling grundsätzlich nichts, ich nehme jeden Rechner kostenlos zurück, egal ob bei mir gekauft oder nicht.
 
@TigersClaw: Dei Rede ist da wohl von den USA, wo das Wort "Umweltschutz" nicht im Duden steht und die Benutzung dieses Wortes von Bush am liebsten unter Strafe gestellt würde...
 
@janbegun: Hast Recht, die Amis sind die größten Schmutzfinken aller Zeiten und die Russen stehen ihnen nicht nach
 
@TigersClaw: Wir haben ca. 20 Computer in unserer Firma, die entsorgt werden müßten. Pentium I Klasse -> Die will keiner mehr haben. Bisher habe ich niemanen gefunden, dem man die Geräte kostenlos überlassen konnte oder die Abnehmer waren höchst zweifelhafte Typen, denen man ein Ausschlachten und die Restentsorgung in der Landschaft zutraut. Ich finde es gut, dass du als Händler Computer kostenlos zurücknimmst.
 
Apple nimmt einfach 30 Dollar mehr für den Rechner und recycelt dann umsonst. Saubermann-image wieder hergestellt! Ganz toll!
 
Naja, so wirklich viel sind 30 Dollar ja nicht... wenn man sich einen PC kaufen kann, der das 30-fache kostet, kann man sich auch die Wiederverwertungsgebühr leisten. Das bischen Umweltbewusstsein kann jeder aufbringen.
 
@Moi: muss mich korrigieren: es heisst natürlich bisschen
 
@Moi: das find ich allerdins auch, apple pcs sind net gerade billig und wer sich die leisen kann, der wird auch irgendwie 30 dollar zusammenbekommen um ihn recyceln zu lassen.
 
@sevoball:

1: apple baut keine pcs.
2: apple ist nicht teuer. wer kommt immer da drauf macs als exklusive teure spielerein zu bezeichen (ich weiß, hast du hier nicht explizit gemacht).
 
Ausserdem so oft kommt das ja nicht vor das man den auf den Müll gibt ich habe meinen ersten noch irgendwie hängt man ja doch dran.
 
@CustomizerXP: vor allem taugen apple-rechner auch nach langen jahren noch zu dingen. ich hab noch einen performa 630 aus der ecke von '94/'95. top für alte klassiker aus meiner kindheit. und dann noch ein powerbook von '99 - das wurde letztens noch als soundgeber für ein theaterstück eingesetzt... ich wüsste also nicht, wieso ich diese rechner auf den müll werfen sollte. btw. hat das PB noch über 2h akkulaufzeit mit dem originalakku! :D
 
@CustomizerXP: Die Mengen Elekroschrott (und dazu zählen auch PC's) sind in der heutigen Zeit enorm und nehmen immer noch zu. Das ist ein grosses Problem.
 
@swissboy: irgendwie paßt dein Kommentar nicht ganz zu CustomizerXP..
 
@nurmalso: Doch, ich wollte damit klarmachen das CustomizerXP's Fall wohl leider eher die Ausnahme ist.
 
@swissboy: dann scheine ich auch eine Ausnahme zu sein, ich habe z.B. noch ein MastersystemII.. :-)
 
Ich seh dass so wenn einem die Umwelt nichtmal 30 Doller für das Recycling seines alt Rechners wert ist der hat offenbar kein Umweltbewusst sein auserdem muss ja auch nicht immer alles kostenlos sein.
 
wenn ich meine pc loswerden will, stell ich den einfach an die straße bei uns. sowas will immer jemand haben :)
und nun zum thema: 30 dollar, hmm naja für "müll" find ich das eigentlich n bissl viel. ich würd so 10-15 nehmen, das wär in ordnung.
mfg
 
Ich finde in der Schweiz haben wir eine gute Lösung für das Problem. Auf jedes gekaufte Elektrogerät wird beim Kauf zusätzlich eine Recyclinggebühr erhoben (die sich ihm Rahmen hält). Dafür muss jeder Händler alle Geräte zurücknehmen, auch wenn sie nicht bei ihm gekauft wurden oder aus der Zeit vor dieser Gebühr stammen. Die Geräte werden danach zentral gesammelt und umweltgerecht verwertet bzw. entsorgt. Dabei werden in hohem Masse auch Rohstoffe zurückgewonnen (z.B. Edelmetalle).
 
@swissboy: Und wie hat sich das auf die Preise ausgewirkt? Sind die Recyclinggebühren genau so hoch wie die Kosten dafür?
 
@swissboy: Ich meine natürlich die Kosten für das Recycling an sich
 
@BMWBiker: Trotz hohem Wiederverwertunganteil ist das Recycling natürlich nicht kostendeckend. Diese Differenz wird durch die Recyclinggebühr ausgeglichen. PS: Eigene Kommentare können auch geändert oder ergänzt werden. Dies macht man über den "MyWinFuture" Button rechts oben auf der Seite.
 
Ich finde das kommisch das die Ameikaner nicht einmal 30 Dollar zahlen wollen. Dort ist man eigentlich arm oder reich und nur "reiche" können sich sowas leisten. Warum jammern die den wen sie riesen Häuser haben aber nicht mal 30 Dollar für Recycling aufbringen. Mit Mac Donalds machen die ja auch schon riesen Müllberge!!!!!!

Ps: Ich gehe aber auch gerne in den Mac Donalds!!!
 
@cedu: Im Grunde haben die Amis recht. PCs bzw. die Komponenten sind aufgrund ihrer relativ kurzen Einsatzeit eher Verbrauchsgegenstände. Man investiert in relativ kurzen Abständen in neue Teile. Das gilt für den desamten Digitalbereich. Daher gehört es zu einem kundenfreundlichen Service, die alten Teile kostenlos zurückzunehmen. Im übrigen muß man davon ausgehen, dass arme Leute wahrscheinlich die letzten Benutzer vieler Computer sind, weil sie die gebraucht gekauft haben. Da fallen 30 Dollar spürbar ins Gewicht.
 
Schonmal dran gedacht das Apple dann 2mal verdient? 1. für das "Recycling", was sicher nur Refurbishing ist, und zweitens an den wiederaufgebauten, gebrauchten Geräten! Das läuft bei Dell und vielen anderen Marken so. Es wäre viel sinnvoller die Geräte zu sammeln und dann in einer Asschreibung an professionelle Refurbishing Firmen zu verteilen. Denn diese bezahlen dafür noch gutes Geld!
 
@KingBonecrusher: Ich glaube nicht das bei Aplle Refurbishing ist, damit würde Apple seinen eigenen Markt abgraben. Wie jeder Hersteller wollen sie ja neue Geräte verkaufen.
 
@KingBonecrusher: Jede Bewegung der Computer kostet eine Unternehmen Geld. Ich kenne einen gemeinnützingen Verein, der in einer deutschen Großstadt massenhaft Computer von einer Bank entgegennahm, um sie an andere gemeinnützige Träger weiterzugeben. Die Geräte wurden kamen zwischen 18.00 bis 24.00 zu dem Verteilerverein gebracht, also außerhalb der üblichen Bürozeiten. Dort mußten sie von bezahlten Mitarbeitern angenommen werden. Dann wurden sie vorübergehend eingelagert und es gab die Auflage, alle Festplatten nach einem bestimmten Verfahren mehrmals zu überschreiben. Dann musse man den Kontakt mit den Abnehmern aufnehmen und die Abgabe organsieren. Das alles kostete gemietete Fläche, bezahlte Manpower für die Annahme, Abgabe, PC Basteleien etc. Die Abnehmer wunderten sich darüber, dass sie für einen PC mit 17" zoll Monitor, Maus und Tastatur und Kabel je Seteine Aufwandspauschale im unteren -zig Euro bezahlen mußten. Aber anders wäre die Aktion gar nicht finanzierbar gewesen.
 
naja wenn ich sowas loswerden will, dann stell ich das teil anfach vor meine tür. Hab vor nem halben Jahr meinen alten 200MHz. Rechner auf die weise entsorgt. Einfach mal den rechner eine Ncht vor die Tür stellen. in 90% der Fälle, ist das Teil am nächsten Morgen weg :-)
 
@Swissboy: Es kommt auch darauf an was es für Ware ist! Für den einen sind 3.0GHz PIII alte Rechner, für den anderen eben nicht. Ich habe nicht direkt große Ahnung von Apples Firmenpolitik. Betreiben die auch Leasing wie Dell o. HP? Ich kann mir deswegen nicht vorstellen das z.B. 2 Jahre alte Rechner aus einem Leasingvertrag rigeros verschrottet werden. Das ist nicht der Fall! Du glaubst garnicht was das für ein Geschäft ist.
 
Ich verkaufe meinen "Schrott" immer bei Ebay, da bekomme ich noch ein paar Euro für den Müll und ein anderer freut sich vielleicht darüber :)
 
@money_penny: Ich rede eigentlich von etwas größeren Rollouts, so ab 10.000 Geräten :-)
 
@KingBonecrusher: rollouts oder rollbacks können heute doch schon von einigen Anbieten sehr Professionel durchgeführt werden. Wir verarbeiten die EOL-Geräte der IBM europaweit in unserem Technical Center in Mainz...Volumen derzeit ca. 200K Units p.a.
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