Moores Gesetz wird 40 - oder ist es doch von Engelbart?

Es ist zweifelsohne eines der wohl bekanntesten Gesetze in der Informatik: In einer Ausgabe eines der damals einflussreichsten Magazine der Branche, Electronics, stellte ein Gewisser Moore die Prophezeiung auf, wonach sich die Anzahl der ... mehr...

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Hier kann man sich eine Kopie von Moores Artikel im Electronics als PDF-Dokument herunterladen: ftp://download.intel.com/research/silicon/moorespaper.pdf
 
@swissboy: Danke, ich hab's mal noch hinzugefügt.
 
Na mal schauen wie lange diese Faustregel noch gilt. Da die Lithographie die Größe der
Schaltkreise bestimmt, genauer die Wellenlängen des Lichtes, scheint ja bei 30 nm Schluss zu sein. Zumal ja auch die Wechselwirkungen der Transistoren, wenn sie zu dicht stehen, zu Problemen führen werden.
Aber vor solchen Problemen stand man ja schon vor ca. 20 Jahren. Dann kamen die Examiner Laser etc, mal sehen was als nächstes folgt.
 
Derzeit steht Ultravoilett-Licht in Arbeit, die Röntgenlithographie will man sich für die Zukunft aufheben.
 
@Rika: Wollen die dann die Schaltkreise mit Gammastrahlen einbrennen oder was?
BTW. Welche Wellenlänge haben die denn?
 
@Palnschi: ganz zu schweigen von den Kohlenstoffnanoröhren-Transistoren, die sollen noch viel kleiner werden können... also... es wird noch lange weitergehen!!
 
@rika: Röntgenstrahlen würde gehen, nur kostet ne Quelle ca. 1 bill €.
ne andere Methode ist die Elektronenstrahllithographie (nennt man glaub ich anders), allerdings dauert das pro 300mm Wafer ca. 2 Stunden, ergo zu teuer. Aber das Problem der Wechselwirkungen ist damit nicht gelöst.
(mensch, dat winfuture lahmt heut aber)
 
Ich finde doch erstaunlich das eine solche Aussage die vor 40 Jahren gemacht wurde heute noch gilt. Da hat Moore ganz schön Weitblick und Mut bewiesen.
 
@swissboy: Hm. Gab es zu dieser Zeit nicht auch die Aussage, daß es unmöglich sei, einen Rechner unter 1 Tonne Gewicht zu bauen? Oder vor 25 Jahren, daß keine Privatperson jemals einen PC brauchen kann und daß IBM unwichtige Dinge wie ein Betriebssystem extern Programmieren lassen sollte?
 
@saltarello: Ja, um so höher ist deshalb Moores Aussage zu bewerten.
 
Wann hatt Bill eigentlich gesagt das 640 KB RAM genug für jeden wären? war das nicht 1981 allso vor 24 Jahren... Naja Moore oder Engelberg, egal wahr jedenfalls richtig was die gesagt haben
 
Ich habe aber vor Jahren etwas ähliches gefunden. Es bezieht sich auf den Film Terminator und die Entwicklung der RAMs in den PCs. Man konnte dann über die Eingabe der Jahreszahl in eine Formel berechnen, wie viel RAM vorraussichtlich im Rechner standardmäßig oder weit verbreitet wären, wenn 2029 wirklch Terminator möglich sein sollen. Mit 512 MB hat es noch gestimmt. AFAIK sogar mit 1 GB RAM.
 
Ich habe aber vor Jahren etwas ähliches gefunden. Es bezieht sich auf den Film Terminator und die Entwicklung der RAMs in den PCs. Man konnte dann über die Eingabe der Jahreszahl in eine Formel berechnen, wie viel RAM vorraussichtlich im Rechner standardmäßig oder weit verbreitet wären, wenn 2029 wirklch Terminator möglich sein sollen. Mit 512 MB hat es noch gestimmt. AFAIK sogar mit 1 GB RAM.
 
@The_Jackal: Offensichtlich hast du nicht nur das sondern auch gleich noch Doppelposts erfunden. :-)
 
mal gespannt is wann die organische vernetzung kommt....matrix ahead :-)
 
gewisse vorhersagen haben immer ihre gültigkeit, "man denke doch nur an nostredamus", :-)).
 
Ich als angehender Diplominformatikler habe schon im ersten Semester gelernt, dass das kein Gesetz sondern ein Zitat: "Sich selbst erfüllende Prophezeihung" ist und sich die Hersteller das eher zum Ziel gemacht haben, als dass es sich natürlich so entwickelt.
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