MS klagt: Firmen verkaufen Windows illegal

Microsoft Microsoft setzt seine Bemühungen im Kampf gegen Computerhersteller und Wiederverkäufer fort, die Lizenzabkommen verletzen und unautorisierte Windows-Kopien verkaufen. Der letzte Schritt ist nun, dass man in sieben US-Staaten Klagen gegen diese ... mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Langeweile, von irgendwo her muss ja die kohle wieder reinkommen :-)
 
@heissam: Finde ich nicht. Da werden nicht nur die Hersteller (in diesem Fall Microsoft) sondern auch die Kunden betrogen. Die kaufen etwas was im Prinzip nichts wert ist. Illegale Versionen und/oder KeyGens kannst du dir auch für lau aus den Internet ziehen.
 
Ich habe mich schon oft über supergünstige Software-Angebote in Spam-Mails gewundert bzw. das die betreffenden Hersteller dagegen nicht vorgehen oder man zumindest nicht viel davon gehört hat.
 
@swissboy: Die Massen-SPAM Mails sind meist "bauernfänger", dahinter muss nicht illegale Software verbergen wobei es natürlich sein kann. Schlimm sowas.
 
@thepoc: warum nicht? wenn hinter den spamen in wirklichkeit große Konzerne stecken kann es schon sein, das diese ihre Software sehr günstig bekommen.
 
@LudoDJ: Aber so günstig nun auch wieder nicht. Wer die Preise ein bisschen kennt sieht auf den ersten Blick das daran etwas faul sein muss.
 
Was heißt das jetzt im Umkehrschluß? Hätten die Händler die illegalen Kopien zum normalen Preis verkauft, wäre es niemanden aufgefallen...!? :-D
 
@mb080574: Gute Idee... :-)
 
@mb080574: ... sagen wir weniger oder weniger schnell aufgefallen. Allerdings hätten sie dann auch viel weniger verkauft und somit gesamthaft wohl weniger verdient.
 
Mal abgesehen vom Prinzip, was für ein Schaden entsteht denn eigentlich?
 
@Kirill: Muss man das wirklich erklären? Microsoft verliert Einnahmen, die (korrekten) Partner von Microsoft verlieren auch Einnahmen und der Kunde wird verarscht weil er eine illegale Version bekommt.
 
@Kirill: Eine Menge Schaden. 1. Die ehrlichen Händler werden mittels unfairem Wettbewerbs vom Markt gedrängt. Sie können die billigen Preise ihrer unehrlichen Konkurrenten natürlich nicht halten. 2. Die Kunden bezahlen für eine nicht-lizenzierte Version, die sie nicht verwenden dürfen. Für sie wird dann u.U. aus dem "Schnäppchen" ein teurer Spass. Bestenfalls eine neue Lizenz nachkaufen, schlimmstenfalls sogar ein eigenes Verfahren (wenn sie davon wussten und es billigend in Kauf genommen haben). 3. Die ehrlichen Lizenznehmer von Windows, die Raubkopien indirekt (über höhere Preise) mitfinanzieren müssen. 4. Zu guter letzt wird auch Microsoft geschädigt.
 
So ganz habe ich das jetzt nicht verstanden. Haben nun Händler illegale, sprich raubkopierte, Win Versionen verkauft? Oder sind die Händler nur nicht von MS authorisiert und Verkaufen die Versionen ohne die Erlaubnis von MS?
 
@Palnschi: Die Händler haben offensichtlich illegale Versionen verkauft.
 
@swissboy: hm, irgendwie glaub ich das nicht, siehe: "..die Lizenzabkommen verletzen und unautorisierte Windows-Kopien verkaufen..." . Unautorisierte ? Das ist nich das gleiche wie raubkopierte. Also doch eher OEM, so wie unten o6 und 07 schon schrieben.
 
@Palnschi: Das konnte natürlich auch sein. Aus dem Newstext geht dies leider nicht ganz eindeutig hervor.
 
Hm, genau das selbe haben wir ja auch bei zu unrecht verkauften OEM bzw. neuerdings Systembuilder Versionen, welche günstig verkauft werden und dem rechtschaffendem Händler das Geschäft kaputt machen. Erklärt mal nem Kunden den unterschied zwischen Systembuilder und non OSB. Der Kunde kauft das günstigste und die Lizenz ist dann da, wenn auch zu Unrecht erworben.
 
@mechworm: SB Versionen sind aber legal. Und nur deshalb billiger, weil kein Handbuch und kein Support.
 
In Deutschland ist der Erwerb von OEM Software unproblematisch. Das wurde vor Gericht entschieden. Die Lizenzen gelten und die Software ist legal. So wurden in Jahr 2004 massenhaft Photoshop 6 Versionen für 49 Euro bei Ebay verkloppt. Gleiches gilt für Nero. Es liegt vielen Brennern bei. Die Großhändler verkaufen ihre Brenner oft als Bulkversion ohne die Software und letztere dann nochmal für sehr wenig Geld. Das kann in anderen Ländern strafbar sein.
 
Nun kann man also schon auf Verdacht Klagen... Na gut, Microsoft darf.
 
@Kirschsaft: Aus dem Newstext: "... nachdem man mit einem Test-Kauf-Programm die illegalen Machenschaften nachgewiesen hat."
 
@swissboy: Wieso kopierst du den oben geschriebenen Newstext hier her? Langeweile?
 
@Kirschsaft: weil du den anscheinend überlesen hast.

da wurde nicht auf verdacht geklagt sondern mit beweisen geklagt.
 
Zu dem Thema kann jeder mal ein BGB in die Hand nehmen und unter §932 nachlesen was dort geschrieben steht. Siehe auch Kommentar 07.
 
@Benzk: Der Erwerber ist nicht in gutem Glauben, wenn ihm bekannt oder infolge grober Fahrlässigkeit unbekannt ist, dass die Sache nicht dem Veräußerer gehört.
steht dort. dies bedeutet die beweislast ist umgedreht, der veräusserer muss den unglauben beweisen, entweder er legt das grob fahrlässige glaubhaft dar oder er beweisst, dass die Sache dem Erwerber bekannt war.
Ich verweise zudem auf BGH, Urteil v. 06.07.2000, Az. I ZR 244/97, CuR 2000, 651 (OEM-Urteil). wers nachlesen möchte.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.