Virenprogrammierer spezialisieren sich auf Spyware

Nach Untersuchungen des israelischen Sicherheitsunternehmen „Aladdin Knowledge Systems“ steigt die Gefahr durch Spyware weiter an. Demnach beschäftigen sich zur Zeit bereits über 70% aller weltweit agierenden Virenprogrammierer mir der ... mehr...

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und solche leute dürfen dann noch gegen antispyware-firmen klagen die erkennung ihrer perverser tools aus den datenbanken zu entfernen....unglaublich ! *g*
 
... was man nicht alles für Geld macht :)
 
Wenn man sich so anschaut, daß die meisten User IE, OE, MSN/Windows Messenger, ICQ, KaZaA, PFWs, Norton-Zeug, mIRC und anderen Dreck nutzen, ist die Versuchung, einfach mal auf die Blackhat-Seite zu wechseln und sich zu bereichern, nun mal enorm hoch.
 
@Rika: Du scheinst offensichtlich auch schon mit dem Gedanken gespielt zu haben. :-)
 
@Rika: du scheinst dir ja ziemlich sicher zu sein, das gerade du vor einem vollkommen abgesicherten pc sitzt.
 
@rauL: Das hat er doch überhaupt nicht behauptet, und mit seiner Aussage hat er auch nicht ganz unrecht!
Ich denke auch, dass er weis, auf was für Gefahren er sich einlassen würde!
 
@Rika: Es ist tatsächlich so, dass die meisten User die Sicherheit ihres Systems bei weitem unterschätzen. Selbst Firmen. Erst kürzlich habe ich bei einem Programm XYZ gelesen, dass der Hersteller versprochen hat, keine Spyware mehr zu inetgrieren. Prompt wurde im entsprechenden Forum dieses Vorgehen in den Himmel gelobt, alle schrieben, dass das Programm XYZ nun sehr häufig genutzt wird und tatsächlich sauber ist. Ein Segen der Menschheit (der kleine Werbebanner stört ja nun wirklich nicht). In Wirklichkeit ist das Programm XYZ noch immer voll mit Spyware, wie viele andere auch. Die meisten kennen Tools wie Spybot S&D gar nicht, instalieren wild drauf los was es neues gibt, tunen was das Zeug hält, bereinigen mit zahllosen Tools die Registry und schimpfen z.B. auf das ach so instabile XP. So lange sich der Otto-Normal-User nicht die Mühe macht, etwas Verständnis für die teils doch komplexen Zusammenhänge im Zusammenspiel der unterschiedlichen Soft- und Hardware aufzubringen, haben die Freunde von der dunklen Seite leichtes Spiel. (Ich wollte nicht so sehr ins Detail gehen, würde zu lang).
 
@noraak: Bist du sicher das es sich dabei um Spyware und nicht "nur" um Adware handelte? Das Werbebanner deutet eher auf Adware hin.
 
@rauL: wenn Rika nur einmal an den typischen DAU denken würde....der typische DAU will halt "einfach" nur surfen, "einfach" nur chatten und sich nich mit zig themen rumplagen die ihn absolut nich interessieren, er sieht den rechner als nutzwerkzeug und nicht als hobby wie viele hier...ich will auch autofahren ohne zu wissen wie nen motor funktioniert...
 
@swissboy: Ja absolut, das Programm enthält zwar in seiner Urform "nur" Adware (da musss ich dir Recht geben), aber lädt bei Benutzung mehrere Spywarekomponenten aus dem Internet nach und aktualisiert diese bei Bedarf. Da es ein internetbasierendes Programm ist, macht es in diesem Fall auch wenig Sinn, ihm den Zugang zum Internet zu verweigern.
 
@I Luv Money: Du musst zwar nicht wissen wie ein Motor funktioniert um Auto zu fahren, aber du musst die "Verkehrsregeln" lernen, dich auf ungewöhnliche Situationen im Straßenverkehr einstellen, neue Vorschriften beachten, kleinere Mängel erkennen können um sie z.B. von autorisierten Fachkräften beseitigen zu lassen, Auflagen erfüllen (TÜV, ASU etc.) - nur um mal das Autofahren als nicht ganz so einfach darzustellen - genau wie beim Computer, da musst du auch nicht wissen wie die "Kiste funktioniert", aber du hast ja auch gelernt mit ihm umzugehen, wie man eine Maus benutzt, wo man klickt, wie man z.B. eine Textverarbeitung benutzt usw. usw. usw. Und wie beim Auto gibt es hier auch das Thema Sicherheit.
 
@rauL: @I Luv Money, Wenn du dir ein Auto kaufst, solltest du es aber auch pflegen und dich drum kümmern, sonst hast du es die längste Zeit gefahren. Heute ist es nunmal unumgänglich etwas für die Sicherheit am PC zu tun, sonst hat man halt nur Probleme.
 
@noraak: Gute Kommentare, welcome back :)
 
Darauf hab ich schon lange gewartet, dass die Zeiten des offensichtlichen Viruses vorbei sind, wo also ein Virus spürbare Schäden anrichtet. Die versteckten sind "in", die gar nicht auf sich aufmerksam machen und auf lange Dauer möglichst viele Daten sammeln und verschicken. Und das hat -auch wenn das Rika wie in [o2] [re:1] andeuten mag- nichts mit der eingesetzten Massensoftware wie IE, OE, usw. zu tun, denn wäre der Firefox oder der Opera der führende Browser (analog zu anderen Bereichen), würde man trotzdem IMMER Wege finden, die Spyware draufzukriegen, denn es gibt selbst mit der sichersten Software (und Firefox mag sicherer sein als IE, aber ist ganz klar nicht 100% sicher) gibt es immer noch zigtausende Menschen, die für ein Nacktfoto von Britney Spears ALLES auf ihrem Rechner zulassen, sprich auch ohne ActiveX oder eine Sicherheitslücke ne EXE runterladen und diese schön brav ausführen (oder bei Linux halt ne andere Datei, die sie dann ver-chmod-en und dann halt so ausführen, spielt keine Rolle). Das ist reine Psychologie :)...
 
@Lofote: die zeiten des zerstörens von malware-kompromittierten systemen sind schon längst vorbei, der grossteil der letzten malware hat sich ja nur auf fernsteuern und allgemeinen missbrauch des senders konzentriert... auf der anderen seite ist es natürlich so das es mehr als ein infizierungsweg gibt , die reine hatz auf den IE beweisst garnichts über den gesamtzusammenhang.
 
Logisch , weil Norton bei Spyware zu 99% versagt
 
@Empath: Meinst Du ein bestimmtes Programm von Norton oder wolltest Du nur ein bißchen flamen?
 
Panda Software schrieb dazu: und zwar am 30.03:

- 90% aller Rechner in Unternehmen sind durch Spyware verseucht

- Inzwischen ist Spyware einer der häufigsten Gründe für Anrufe in internationalen Techniksupport Call Centern. Basierend auf den Daten der Unternehmen Webroot und Earthlink sind in 9 von 10 Rechnern Spyware Anwendungen installiert. Das bedeutet 90% aller Rechner sind durch diese Malware infiziert.

- Spyware sammelt Informationen von dem infizierten Rechner, z.B. auf welchen Seiten Sie denn am liebsten surfen. Diese Informationen werden dann an eine dritte Partei übermittelt. Diese wiederum kann die Informationen zum Beispiel zu Werbezwecken nutzen.

- Meistens geraten Spyware Programme mit anderen Anwendungen, die man z.B. kostenfrei aus dem Internet herunterladen kann, quasi Huckepack mit in den Rechner.

Unternehmen wie Privatanwender können von Spyware schwer getroffen werden. Stellen Sie sich einmal vor, ein Spyware Programm übermittelt all ihre besuchten Internetseiten an einen Dritten weiter und anschließend erhalten Sie ständig Werbung die in Bezug zu diesen Seiten steht.
Einem Unternehmen können enorme Supportkosten und Performanceverluste drohen, wenn es durch Spyware infiziert wird.
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