Erneut Razzia bei einem ISP

Die Fahndungsgruppe „Music Industry Piracy Investigations“ (MIPI) des australischen Musikverbandes hat vor Gericht einen Beschluss erwirkt und daraufhin beim Internet Service Provider (ISP) „Swiftel Communications“ eine ... mehr...

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ich frage mich gerade was tauschbörsen-sites mit einem ISP zu tun haben ? selbst wenn der ISP der webhoster der internetseiten ist , kann man ihn dafür belangen ?! ich kann nur hoffen das die leute sich dagegen wehren und es genauso zu einer rechtssprechung wie in österreich kommt.
 
wenn in australien Filesharing Illegal ist und der ISP das Hosten von solchen Illegalen Seiten icht unterbindet und sogar P2P Unterstützt... Die Beweißlage hat für das Gericht scheinbar gereicht um einen Beschluss zur Durchsuchung auszustellen.
 
@bond7: Das kommt drauf an, was im Australischen Gesetz dazu steht. IMHO, kann der Webhoster schon verantwortlich gemacht werden, wenn er davon weis, das die gehosteten Sites zu illegalem genutzt werden.
 
@simcard: ich würd ja sagen anscheinend und nicht scheinbar *gg*
 
Normalerweise weiß ein kleiner ISP, was da so auf seinen Servern vor sich geht ... Wenn er das nicht unterbindet, macht er sich zumindest mit strafbar bzw. man kann, wie geschehen, die Server beschlagnahmen.
 
ich sehs schon kommen, demnächst wird die MIPI gehacked und die verantwortlichen öffentlich gemacht *lol*
 
50 bzw 63 zu .. 100 neue online - irgendwo halten sich die ja immer die Waage -
 
@amalbhalbe: Naja, dann macht die MIPI wieder 79 Seiten zu. 79, weil es das ist genau der Anteil der geschlossenen Seiten jetzt ist - 50 von 63 :D
 
Wirkt nach Einschüchterungstaktik zur Zeit. Ich denke da nur an Schweden, die sich ja ziemlich selbst ans Bein gepisst haben. Ich kann mich aber amalbhalbe nur anschließen. Es herrscht durch diese vielen News eine Jetzt-Erst-Recht-Mentalität.
 
Was kann der ISP dafür was die leute mit ihrem webspace machen?...schwachsinn...wenn ich mir einen Opel kaufe und in der stadt 120 fahre muss ja auch nicht Opel meinen strafzettel bezahlen...
 
@Tomtom Tombody: die stadt bezahlt dein knöllchen, immerhin haben die die strassen bauen lassen :D
 
der ISP hat die Verantwortung was auf seinem Webspace passiert und hat dafür zu sorgen dass dort nichts Illegales angeboten wird. In dem Fall hier kam aber noch dazu dass dieser ISP das P2P unterstützt haben soll, was wohl ausschlaggebend dafür war dass dieser Beschluss erstellt wurde.
 
@simcard: aber inwievern der ISP das gefördert hat weiss wohl keiner ?
 
naja, p2p kriegen die nie tot
 
@masoli: Tot vielleicht nicht, aber die Gangart wird offensichtlich immer härter und somit das Risiko grösser.
 
@swissboy: Abwarten, wie man in den Wald reinruft - so schallt es heraus :-)
 
@wurzl: jo, siehe schweden (oder wo das war) wo die hacker mit voller wucht zurückschlugen :D
 
@bond7: Das mit dem zurückschlagen hält sich bisher in Grenzen, bisher gibt es noch nicht einmal eine Klage gegen die APB. Siehe dazu auch diese topaktuelle News (insbesondere auch den ersten Absatz lesen): http://www.heise.de/newsticker/meldung/57800
 
@swissboy: und der dritte absatz bestätigt das recht auf privatkopie. was solls.
 
@bond7: Nur geht es im dritten Absatz dummerweise um ein Verfahren in Frankreich.
 
63 Websites zu, 630 Websites auf ...ich würde halt asiatische Server nehmen, wo liegt das Problem...oder in Südamerika. wayne interessierts denn da unten?
 
Ich finde den Gedanken zur Kultur-Flatrate sehr interessant und kann nur hoffen, dass sich dieses Modell gegen die alten Musikindustrie-Strukturen schnell durchsetzt. Die bremsen den technischen Fortschritt und kriminalisieren die eigenen Kunden.

http://www.computerbase.de/news/wirtschaft/recht_gesetz/2005/februar/gegen_kriminalisierung_privatkopien
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