Microsoft gibt zu WINE von Updates auszuschliessen

Microsoft Eine Sprecherin bestätigte vorgestern, dass das neue Tool, welches im Rahmen des Windows Genuine Advantage (WGA) Programm zur Echtheitsprüfung von Microsoft Produkten eingesetzt wird, WINE-Benutzer identifiziert (wir berichteten), sodass tatsächlich ... mehr...

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Naja, auch wenns ein Mehraufwand bedeutet. Zumindest kann man die Updates noch manuell installieren, was eigendlich gegen den Bedienkomfort von Mircosoft ist.
 
@RobCole: ich glaub der Mehraufwand ist für Leute, die Frickel-Software einsetzten kein wirkliches Problem. :)
 
Hart, aber rechtlich wohl korrekt.
 
Verweigerung von Gewährleistungsansprüchen ist in Deutschland nicht korrekt. Der User hat Anspruch auf die Updates, egal ob er sie nun unter Windows oder unter Linux herunterläd.
 
@Rika: Das werden wohl die Gerichte entscheiden müssen, aber ich glaube nicht das es je zu einer solchen Klage kommen wird (da aussichtslos).
 
@Rika: MS hat mit WINE doch nichts zu tun. MS gewährleistet für seine Produkte. Und WINE ist definitiv nicht von MS. Somit muß MS auch nicht für WINE-fähige Updates sorgen. Natürlich ist's nicht so toll, daß man sich als Win-User verifizieren muß, um an Updates zu kommen, aber verständlich.
 
Will mich hier denn keiner recht verstehen? Es geht darum, daß man Updates für seine Windows-Maschine auch auf anderen Maschine bzw. von einem System wie z.B. von einer gebooteten Knoppix-CD aus beschaffen möchte - Updates für sein Windows-System. Bisher konnte man dies ganz normal herunterladen, rüberkopieren und installieren. Jetzt aber führen die eine sinnfreie Verifikation ein und machen den Verifzierungsprozess vollkommen unnötigerweise plattformabhängig. Warum machen die nicht einfach ein Java-Applet, das auch unter Linux läuft und wo ich genauso gut den Key meines Windows eingeben kann? Nein, stattdessen machen sie ActiveX und eine EXE-Binary. WINE war bislang ein Workaround für all die legitimen Nutzer, aber jetzt boykottiert Microsoft gezielt _und vollkommen ungerechtfertigt_ diesen Workaround. Sprich: Die Windows-Maschine, die nicht am Netz hängt, bleibt weiterhin ungepatcht, weil man von seiner Linux-Maschine, die am Internet hängt, keine Updates für die Windows-Maschine mehr herunterladen kann - indes, man hat doch einen Anspruch auf die Updates.
 
@Rika: Dann hängst du halt diese Windows-Maschine auch an das Netz oder besorgst dir die Updates über eine andere Windows-Maschine die am Netz hängt. Möglichkeiten gibt es auf jeden Fall, halt nur nicht genau in der Konfiguration die du dir ausdenkst das es genau nicht möglich ist.
 
Das "gibt zu" klingt ja fast so als wäre das verwerflich :) Ist doch klar das MS das nicht zulässt, und da habe selbst ich als Linux Fan und Nutzer Verständnis für.
 
Ich würde gerne wissen, warum man sich denn überhaupt sein Linux System noch mit M$ Office beladen möchte. Es gibt doch genug freie Software, die das gleiche leistet. Das einziege was etwas problematisch ist, ist einen guten Ersatz für Access zu finden.
 
@PlayX: Grundsätzlich hast du da zwar Recht, aber in Wahrheit ist es eben doch schwerer auf Open Source umzusteigen. Eben weil MS Herrschend ist und keine Kompatibilität zu diesen Produkten bietet.
 
@PlayX: irgendwie kommst Du also doch nicht ohne M$ aus???
 
@222222: Privat denke ich kommt man je nachdem was man denn so an seinem Rechgner tut auch ohne MS aus. Sobald man aber irgendetwas geschäftliches tut kommt es schnell zu Problemen.
 
Wer nutzt geschäftlich aber auch Wine mit Office? Microsoft Office ist ein echt mächtiges Softwarepaket und nicht so einfach zu ersetzen. Excel und Access würde ich als die beiden Kernprogramme nennen, durch die man von MS Office nicht so einfach weg kommt. Powerpoint ist auch besser als die freien Konkurenten. Was sie aber am meißten benutzt macht, ist ihre weite Verbreitung.
 
Wunderbar, so ist es korrekt: Office-Updates *ja*, Windows-Updates *nein*. Hoffentlich bleibt es auch dabei (die Windows-Updates sind im Gegensatz zu den Office-Updates ohnehin nutzlos, das hatte ich bereits erläutert, das wissen die Microsoft-Leute bloß nicht, aber wenn sie genug Zeit und Geld haben, diese Abfrage zu implementieren, dann soll mir das recht sein).
 
@installer: Hauptsache du weist es besser :)
 
@installer: Ich schätze diese Abfrage zu implementieren kostet einen minimalen Zeit- und Geldaufwand. :-)
 
@swissboy: Für Microsoft ist jeder Geldaufwand gering!
 
Also ich finde das auch ok. Die Hauptsache ist doch das man nach wie vor an Updates für Office drankommt.. wofür man unter Wine Windows Updates braucht ist mir ehrlich gesagt nicht so klar.
 
@balu2004: Warum ist dir das nicht klar? Stell dir eine Firma vor mit über 1000 Mitarbeiter. Dein Chef sagt dir, er will Linux nutzen, du als Administrator stellst alles auf Linux um. Was glaubst du wieviele Mitarbeiter Panik bekommen würden? Manche nerven einen Administrator schon, weil ein (Desktop)Icon anders ausschaut oder woanders platziert ist. Und willst diesen Mitarbeitern ohne Chance ein Linuxsystem vor die Nase setzen? :)
 
"Microsoft wird Benutzern von Emulatoren keine urheberrechtlich geschützten Windows Systemdateien zur Verfügung stellen."

Und was ist mit jeden die MS Produkte legal erworben haben aber diese nicht native unter Windows laufen lassen? Das ist Betrug von MS. Dauert nicht lange bis zur ersten Klage... CrossOver Office wird sicher einer der ersten Kläger sein. MS verarscht Kunden und geht mit illegalen Mitteln gegen Mitbewerber vor wo es nur geht. Und da beschwer sich noch einer wenn MS wieder eine Millionen Klage zu zahlen hat.
 
@Chuck: Ich glaube die Rechtsabteilung von Microsoft hat sich schon längst mit dem Thema auseinandergesetzt und ist offensichtlich zum Ergebnis gekommen das dieser Ausschluss rechtlich unproblematisch ist. :-)
 
@Chuck: Beschweren wird sich da sicher niemand, am wenigsten Microsoft... was sind schon Millionen. :)
 
@Chuck:

Und was ist mir dem hauseigenen Emulator Virtual PC? Solche Pressesprecher sollten zuerst jeweils das Hirn einschalten ehe sie was verzapfen. Und ob es mit VmWare auch nicht geht, bezweifle ich ebenfalls.
 
@JTR: Es ist das gute Recht von Microsoft selbst zu entscheiden auf welchen Emulationen es dies zulassen will und auf welchen nicht.
 
@Chuck: Bei Virtual PC wirds bestimmt gehen, bei VMware wäre ich mir nicht so sicher. Dafür lassen sie sich bestimmt auch noch was schönes einfallen. Z.B. nach dem einspielen eines Hotfixes dann prüfen ob die VMware Basis werkelt und dann ein paar nichtssagende Fehlermeldungen raushauen. Ist halt Firmenpolitik.
 
@Scorp:

Ich glaube aber die Macher von VmWare zahlen doch einige Lizensen an MS, von daher kommt es auf die Verträge an die sie laufen haben.

@Swissboy

Grundsätzlich richtig, aber nicht umsonst darf der Markt und damit die Konkurenz absichtlich behindert werden. Warum glaubst du müssen sie in der EU gewisse Schnittstellen offenlegen. Von daher ist nicht sicher (das dürfte auch keine Anwaltskanzlei komplett ausschliessen können) dass da nicht noch eine Kartellklage kommt. MS muss als Monopolist extrem aufpassen was sie tun und lassen, ansonsten wird ihnen auf die Finger geklopft, zumal es schon populär ist aus MS herum zu reiten.
 
@swissboy: Die Rechtsabteilung wird schon eher ausrechnen was sie dafr bezahlen müssen. Denn ok ist dies auf keinen Fall. @JTR: Über VPC und VMware wird es keine Probleme geben da dort Windows ja nativ vorhanden ist. Wenn auch in einer VM. Dort dürfte die Zertifizierung problemlos von statten gehen. Aber jede Manipulation von MS (wie damals mit Win 1 - 3 und Dr. DOS) wird heute mit vielen Millionen Euro bestraft... und nachdem die EU MS schon mehrfach verwarnt hat werden die Strafen sicher nicht geringer.
 
@Chuck: Abwarten und Tee trinken. Ich glaube nicht das eine Klage kommen wird, da schlicht die Rechtsgrundlage dafür fehlt.
 
@swissboy: Wo fehlt denn die Grundlage? Wenn jemand Microsoft Office unter Linxu via CrossoverOffice nutzt und dieses dann nicht updaten kann weil die Anfrage über einen Emulator kommt oder evtl über MSIE via Wine dann ist dies ein extremer Klagegrund weil MS dann dem Kunden das Recht auf Update nimmt.
 
Mir ist nicht ganz klar, was WINE mit VirtualPC oder VMWare zu tun hat. Wine "emuliert" Windows unter Linux. VmWare/VirtualPC dagegen, emuliert einen PC und nicht ein Betriebssystem. Da ist es egal was ich nutze ob Unix oder Windows. Wine dagegen könnte man eher als ein in Unix Code übersetztes stark kastriertes Windows nennen.
 
@Chuck: Er kann ja updaten, nur muss er über die Office Update Webseite gehen (siehe Newstext).
 
Mir egal, kauf ich eben keine MS-Software mehr. Und das nächste Windows schon garnicht. MS ist ein fürchterlicher Laden geworden... immer nur Krieg, verklagen, unterbinden... da sitzen solche Leute, die würde sogar ne alte Oma überfahren... hinterher sagen sie dann "wieso, ich hatte doch Vorfahrtm dass war mein Recht"... Das ist der wahre Charakter dieser Firma.
 
meiner Ansicht nach ist Wine eher etwas für Spieler,wer braucht MS Office wenns
Star Office gibt?
 
irgendwann wird microsoft verhasst untergehen. es gibt heute praktisch keine argumente mehr, windows einzusetzen. was einfach besser, bzw. dem gebrauch reicht (im vergleich zu windows und der software dafür) ist openoffice oder auch staroffice und natürlich lamp. lamp ist viel zu mächtig für ein vergleichsweise kindisches microsoft-produkt. zuerst windows, der iis, irgendeine datenbank (mssql) und asp statt php, läuft auf wima aus. wima und lamp zu vergleichen ist blödsinn. wenn man wirklich - und ich meine so richtig - was von unix/linux versteht, apache richtig konfigurieren kann und mysql ordentlich administriert, dann kann man über die leistungsfähigkeit, die anpassung, stabilität und vor allem - dem PREIS im vergleich zu wima einfach nur lachen. denn gerade die closed-source problematik und die geringe fähigkeit, sich den bedürfnissen eines professionellen administrators anzupassen, macht lamp einfach konkurenzlos gut: das beste daran ist: alles ist lizenzfrei und bugs/sicherheitslöcher werden sehr kurz nach der bekanntgabe korrigiert. der vorteil am oopensource ist in diesem fall auch noch: der code wird schön, sicher und effizient von vielen entwicklern mitgeschrieben: das geht von ms aus garnicht. wenn man nur mal an die abhängikeit denkt: kommt ne lücke in wima raus, muss ms sie patchen - oder auch nicht. wenn ich mir die vielen lücken im ie ansehe, wird mir schlecht. denn sie sind schon jahrelang bekannt und bis heute nicht behoben!? sowas ist eine zumutung - dem benutzer wird also eine neue windows-version verkauft in der lücken bekannt und dokumentiert ist.
man bezahlt praktisch für die sicherheitslöcher mit: sowas ist doch eine frechheit.

so sehe ich ms in einigen jahren mit roten zahlen (alle steigen aufs kostenlose um, spiele werden mehr für linux entwickelt), die serveranteile fallen weiter weg, linux wird in entwicklungsländern eingesetzt, in regierungsbehörden und schließlich privat. ob nun vom von mir nicht-gemochten suse oder von der reinen gpl-lehre: debian, ist mir egal. hauptsache weg mit closed source, her mit besserer und kostenloser software..... ciao
 
@miro: Dein Traum das "Microsoft verhasst untergehen wird" wird ein unerfüllter Traum bleiben. Die Marktzahlen (am extremsten bei den Clients) sprechen das ein ganz andere Sprache. Im Server-Bereich hat Linux sicher seine Berechtigung, bei den Clients wird es sich aber nicht im grossen Stil durchsetzen können, im Homebereich schon gar nicht. Ausserdem geht dein Statement in weiten Teilen am Thema dieser News vorbei. Es geht hier nicht um Windows versus Linux, sondern lediglich darum das WINE von Updates ausgeschlossen werden wird.
 
@swissboy: Naja, ich finde schon dass es hier schon um Windows (microsoft) gegen linux (wine) geht... steht ja eigentlich auch ganz deutlich in der überschrift.
 
dann hast du verstanden, was ich meine. denn es geht sehr wohl um wine: denn dass microsoft sich selbst verhasst macht, für die, die nur windows-software nutzen, in einer anderen umgebung eben. natürlich sprechen die zahlen eine andere sprache, aber dir ist wohl hoffentlich aufgefallen, was gerade seit 2000 abgeht? immer mehr haben eine linux-distribution zumindest parallel installiert, einige komplett-pc hersteller liefern standardmäßig schon mit einer linux-distribution aus, usw. das größte problem, geradae bei servern und firmen die viele beschäftigte haben, sind die lizenzkosten. sobald endlich mal genug kompetenz in allen firmen herrscht und die distributionen für privatanwender interessanter werden - und wie ich meine das wichtigste: endlich mehr spiele für linux geschrieben werden, sehe ich microsoft wirklich untergehen. und das ist keine vision die ich mir da eben mal zusammendenke, ich bin mir sicher, dass soetwas in den nächsten jahrzehnten passieren wird. ms wird einfach zu viele marktanteile verlieren und sich mit solchen aktionen wie dieser hier immer unbeliebter machen. ciao
 
@miro: Du überschätzt etwas ganz gewaltig. Das Microsoft WINE für Updates sperren will kratzt vielleicht ein paar Leser hier und in anderen Foren, aber 99% aller anderen wissen wohl nicht einmal was WINE ist. Das sich Microsoft wegen so etwas verhsst macht ist schlicht übertrieben, da es nur auf ganz wenige zutrifft und das nimmt Microsoft billigend in Kauf. Dieser Wirbel um WINE wird sich schnell wieder legen und vergessen werden. Es gibt ja übrigens noch genug Möglichkeiten trotzdem an Updates heranzukommen, nur nicht mehr so komfortabel. Sorry, aber deine Visionen sind eher Wunschdenken denn Realität. Ich habe nicht die geringste Angst um Microsoft für die Zukunft. PS: Bitte Antwortfunktion benutzen (kleiner blauer Pfeil).
 
klar, wenn du mir sagst, wie man postings editiert, mach ich das :)

zähl doch mal zusammen was ms in den letzten jahren gegen linux veranstaltet hat, das nervt einfach nur. irgendwann wird der anteil von installierten linux-distributionen einfach größer werden. ob das nun 2 jahre dauert oder 20, aber in 50 jahren ist es bestimmt dazu gekommen. vielen leuten ist das einfach nur zu aunstrengend von windows umzusteigen, bzw. nicht nötig...mich kratzt es auch nicht, dass das onlineupdate unter wine nicht funktionieren wird, ich benutze nichts per wine, das von ms ist, nur gehts hier ums prinzip. was kommt denn als nächstes? der blödsinn mit linux unter einem tast in windows ist ja komplett bescheuert, oder wie sie damals windowsupdate.com durch einen server mit lamp ersetzt haben (als die dos-attacken durch blaster kamen) oder die frühere werbung (mit den 4 pinguinen), usw. ich hab mich von ms 4 jahre lang verarschen (sry) lassen, mir unzumutbaren support gefallen lassen und der ie hat mich überhaupt nur noch genervt...jede woche eine neue lücke die bis heute nicht gestopft sind, stell dir das doch mal mit firefox vor!? natürlich wird ms nicht von heute auf morgen konkurs melden, doch mit diesem geschäftsprinzip wird es ms nicht ewig schaffen.... ciao
 
@miro: Da Du es nicht für nötig findest die Antwortfunktion zu benutzen finde ich es auch nicht nötig mich mit dir weiter zu unterhalten. :-)
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