Google-Mitarbeiter wegen Blogeinträgen gefeuert

Wirtschaft & Firmen Wie viele Newsseiten seit gestern Abend berichten, sind nun die genauen Umstände zur Entlassung des Google-Mitarbeiters Mark Jen bekannt. Mark Jen war bei Google im Adsens-Team und wurde Ende Januar aufgrund von kritischen Einträgen in seinem Weblog ... mehr...

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gerade mal 1 monat dabei und sich schon über "magere arbeitsanreize" beschweren...hätte er vll. mal was leisten sollen, dann hätte ers auf der lohntüte schon gesehen..
 
Was ist denn bitteschön ein "Blog" und entsprechend dazu "Blogger"?
 
@test: Blog kommt von Weblog und ist eine Art Tagebuch im Internet.
 
@stefanra: ah, alles klar, merci :)
 
@test: Wusste ich auch noch nicht - Sinnloses Inet Sprache :D
 
http://de.wikipedia.org/wiki/Blog
 
Das grenzt bald an 1984. Die Firma überwacht alles, kritische Anmerkungen sind verboten - was kommt als nächstes? Solange man keine Interna seines Arbeitgebers preisgibt sollte einem eigentlich eine eigene kritische Meinung erlaubt sein. Wo leben wir denn eigentlich? Ich finde es traurig, dass Unternehmen deren Erfolg auf kreativem Denken beruht zu solchen Mitteln greifen, sobald sie eine gewisse Größe und Marktmacht erreicht haben.
 
@lidschi: So ein Quatsch. Die Blogs sind auf den Firmenservern. Dass die durchgesehen werden können, ist klar und offensichtlich. Es ist nichts privates, es wird in der Öffentlichkeit veröffentlicht im Namen eines Firmenmitarbeiters, da hat der Chef jedes Recht, das zu lesen, das untersteht noch nicht mal im geringsten dem Datenschutzgesetz. Du würdest als Firmenchef es auch nicht dulden, dass einer deiner Mitarbeiter in der Öffentlichkeit schlecht über die Firma redet - völlig unabhängig von der Größe der Firma. 1984 wäre, wenn der komplette eMail-Verkehr und Einträge auf externe(!) Foren mittels Netzwerkpaketanalyse geprüft würde. Ich nehme aber noch nicht mal an, dass das Teil bei ner Überwachung oder Analyse dem Chef aufmerksam gemacht wurde, sondern eben weil es schnell im Internet bekannt wurde. Dieser Typ war einfach extrem bescheuert. Noch was: Diese Vergünstigungen *SIND* Firmeninterna.
 
@lidschi: ich stimm dir da vollkommen zu. wenn man net mal seine meinung äußern darf òÓ

@lofote es geht doch gar net um datenschutz. aber ich würde als chef ähnlich reagieren. so kann man in privater runde bei einem bier über die firma reden, aber doch net so öffentlich.
 
@lidschi: Irgendwie wundert einen gar nichts mehr, schließlich werden in dem Land (USA) auch eventuelle zukünftige Mitarbeiter vor ihrer Einstellung erst mal an den Lügendetektor angeschlossen und es wird getestet, ob sie in ihrer Freizeit vielleicht rauchen oder Drogen nehmen... Zu dieser Mentalität passt das natürlich ganz wunderbar. :(
 
@DON666i: Stimmt, gerade gestern habe ich von einer amerikanischen Firma gehört die Mitarbeiter entlässt die Rauchen, und das nicht etwa am Arbeitsplatz sondern in der Freizeit. Wer den von der Firma verordneten Rauchertest verweigert wird ebenfalls entlassen. "Das sei Teil eine Gesundheitsprogrammes" sagte ein Firmensprecher.
 
@lofote
Warum sollte man es nicht tolerieren, wenn sich ein Mitarbeiter kritisch oder negativ äußert? Es gibt Unternehmen, die sich so ihr Corporate Image aufbauen, indem sie kritische Mitarbeiter als Added Value und nicht als Quertreiber oder sonstiges betrachten. Es geht nicht an, Firmen daten (Financials, Development u.ä.) zu veröffentlichen, aber das was hier geschrieben wird ist doch absolut harmlos. Damit schadet sich Google doch nur selber. Ähnlich wäre es übrigens, wenn User von der Community ausgeschlossen werden, die sich negativ über hier gepostete News auslassen, z.B. bzgl. Stil, Rechtschreibfehler u.ä.
@Don666 Da gab es neulich einen Bericht darüber auf RTL o.ä. - das ist so lachhaft. Da hat ein Chef gemeint, er teste seine Mitarbeiter auf Rauchen, Trinken etc., weil er sie zu besseren Menschen machen möchte. Das ist so traurig - da fällt mir nix mehr zu ein.
 
Also ich bin überzeugt, dass hier die meisten Chefs das auch nicht dulden, wenn (vor allem nach so kurzer Zeit) negative Dinge über die Firma (vor allem so was wie hier, wo eigentlich ja gar kein Anrecht drauf besteht) verbreitet werden. Siehe auch [12] von emilx.
 
find ich richtig,
wird ja nicht gezwungen da zu arbeiten un entweder ziehen alle an einem Strang oder er bremst die anderen aus.
 
Muss man Mark Jen kennen ?
 
"Blogs" sind doch nur für Leute, denen sonnst niemand zuhört... Öffendliche Tagebücher zu schreiben ist nur eine Art Exhebitionismus der eigenen Privatsphäre. Und Meinungsfreiheit gibt es nicht (schon garnicht im Internet). Das ist nur ein thoretisches Modell. Traurig aber wahr!
 
@Kobold-HH: Der Kommentar ist echt daneben. Genauso könnte man all diejenigen beschreiben, die in Foren posten oder zu den Winfuture News ihren Senf hinzufügen. Ich bin froh, dass es viele Leute gibt, die in Blogs, bei Wikipedia, in Foren oder sonstwo ihre Sachen eintragen, weil man unter den Beiträgen auf viele interessante Dinge stößt. Schau dir mal folgende Webseiten an: http://www.fotomorgana.de/rikki-tim-tom/default.htm

Da schreibt ein Mann, der ein Fotogeschäft betreibt und den ganzen Tag mit Leuten zusammen ist, von denen ihm sicherlich viele zuhören, ein Tagebuch mit Erlebnissen von der Geburt seiner Tochter und seines Sohnes und ihre ersten Jahre. Klar kann man sich fragen, warum der das ins Netz stellt, doch diese Frage kann man sich auch bei vielen Büchern (Biografien) stellen. Oder bei der Fotoausstellung eines Freundes oder ....
 
@Kobold-HH: Das stimmt so definitiv nicht. Es gibt wirklich sehr gute Blogs (z.B. während des Iraq-Krieges). Die Sorte von Bloggern die Du beschreibst gibt es zwar auch, werden aber wohl kaum gelesen sind auch eine Minderheit.
 
@sonja: Du magst meinen Komentar für daneben halten, doch solch "interesante Lebensgeschichten meines Nachbarn und seiner Kinder" sind definitiv sinnbefreit. Eine Berichterstattung eines Augenzeugen an der Staatlichen Zensur vorbei (wie im Irakkrieg) halte ich dagegen für informativ. Aber das ist eben nur meine Meinung... Ob nun daneben oder nicht. Ausserdem, wer sich für das privatleben seines Nachbarn interessiert, guckt sicher auch "Big Brother" im Privatfernsehen. Und das Niveau erübrigt sicher jeden Kommentar.
 
@Kobold-HH: Bei Blogs geht es weniger um das Privatleben einzelner Leute als vielmehr um die krische Reflektion der Veröffentlichung der Massenmedien.(Bsp.: www.bildblog.de) Was nun auf den Blogseiten wahr oder nicht wahr ist ist ne andere sache.
 
bisher waren die meißten news ja recht ordentlich geschrieben, aber irgendwie tuts den augen weh, so viele grammatikalische fehler hier zu sehen... tipp: lest euch eure news vielleicht lieber 2 oder 3 mal durch bevor ihr sie postet: manches ist doch offensichtlich!.... ist nur ein gutgemeinter ratschlag
 
@Albi: Dein Kommentar ist auch nicht grad perfekt -> meißten:=meisten und eine Shifttaste hat deine Tastatur auch nicht?
 
@Albi: was ist denn so offensichtlich deiner meinung nach !? es wäre schön wenn du in deinem satzbau bezugspunkte einfügst worauf du dich beziehst. es gibt da ein spruch: vor der eigenen türe kehren.
 
@blue32: ja ...da hast du wohl recht... aber auf meine orthografie kommts wohl überhaupt nicht an, sondern mir gings um die grammatik der news (das ist wohl schon ein unterschied) .... weil ich der meinung bin, dass seriösität auch großen ausdruck durch sprachliche korrektheit gewinnt und bei einer so stark besuchten seite, es einen faden geschmack hinterlässt...
 
@Albi: Dein Kommentar tut mir auch in den Augen weh, da Du auf Gross- und Kleinschreibung verzichtest. Das finde ich sehr unangenehm zu lesen.
 
Die Äußerungen, die der entlassene Google Mitarbeiter in sein Blog geschrieben hat, zeigen, dass er mit seinem Arbeitgeber unzufrieden ist und vor allem mehr Geld verdienen möchte. Wer sowas innerhalb des 1. Monats einer Beschäftigung macht, hat die Entlassung verdient. Welcher Arbeitgeber möchte einen Mitarbeiter mit dieser Einstellung im Haus behalten und gar allmählich aufbauen. Der Typ ist entweder nur unreif und/oder ein Risiko, dem man keine internen Informationen geben sollte.
 
Wer ist schon so blöd und hostet seine privaten Webseiten beim eigenen Arbeitgeber? Selber schuld, der Typ. Wie heißt es so schön: Man beißt nicht die Hand, die einen füttert.
 
@Baktus: loel das wollte ich auch anmerken. solche blogs gebrauchen doch beinahe 0 space und könnten bei jedem x-beliebigen free webspace hoster geführt werden....

>>> NOOBS :)
 
@Baktus: Das Sprichwort hat wirklich etwas Wahres in diesem Zusammenhang. Obwohl: Eine Verwarnung hätte beim ersten Mal vielleicht auch genügt.
 
Wie ich das verstanden habe, hat Microsoft einen Angestellten gefeuert da er ein Bild des Apples G5 auf seinem Blog hatte. Das ist doch absoluter schwachsinn.
 
@cedu: Hatte auch irgendwo letztens gelesen (weiß nicht mehr wo es war), dass die Microsoft-Mitarbeiter ihren iPod auf Arbeit verstecken müssen und deshalb die weißen Kabel der Ohrstöpsel ausgetauscht haben :-) Wenn die eigene Firma nichts in der Art anbietet...
 
@blue32: Wo hast du das wohl gelesen? Bei WinFuture. Und wo genau? Hier: http://www.winfuture.de/news,18858.html ;)
 
@stefanra: Ist gut möglich: konnte mich nicht mehr so genau daran erinnern. Lese recht viel...
 
wie dumm mus man sein wenn man die eigene Firma anschwärzt und dies noch auf Firmenservern speichert ?

jetzt eine deftige Klage und der Mann muss nie wieder arbeiten :-)
 
@Tomato_Deluxe: Ich glaube nicht das er mit einer Klage eine Change hat. Er hat wohl das Kleingedruckte in seinem Vertrag nicht gelesen.
 
Ihr könnt reden, was Ihr wollt: In meinem Unternehmen wäre der Mann ebenfalls "gefeuert" worden...
 
schliess ich mich an. Nicht umsonst gibts das schöne Sprichwort "Beiss nie die Hand, die dich füttert..."
 
wie jetzt? Delta Airlines hat ihr gekündigt, weil sie sich in Uniform abgelichtet hatte? Und in der Hand ne Peitsche und keine Unterwäsche oder was? An sonsten doch harmlos....
 
Kann man irgendwo noch nachlesen was "Mark Jen" genau in seinem Blog geschrieben hat? EDIT: Hat sich erledigt habs selbst gefunden :)
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