Linux-Migration der Deutschen Bahn verläuft gut

Linux Die Deutsche Bahn AG hat mitgeteilt, dass man mit dem Verlauf der Migration zu Linux sehr zufrieden ist. Bisher wurden 55 000 Lotus Notes Arbeitsplätze migriert. Man ist nun sehr zuversichtlich was den Wechsel der anderen Systeme des Unternehmens ... mehr...

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hört sich ja vielversprechend an.
 
Kann man nur hoffen das es erstens eine Verbesserung des Service der Bahn bringt. Zweitens die angeblichen Kosteneinsparungen auch an den Kunden weiter gehen. Und drittens es nicht doch so ein Flopp wird wie der von München.
 
@andreas726: Die Kosteneinsparungen werden wahrscheinlich nicht am Kunden weiter gegeben, da die Bahn immer noch nicht kostendeckend arbeitet. Da muss schon mehr passieren... (thanks swissboy)
 
@Friedrich_Wilhelm: andreas726 meinte ja auch die Kosteneinsparungen, nicht die Kosten.
 
@swissboy: Ich glaube Friedrich_Wilhelm hat das schon richtig verstanden, nur eben falsch hingeschrieben.
 
@andreas726: Von welchem Flopp in München redest Du, wenn ich mal fragen darf?
 
ist die bahn dadurch auch pünktlicher???
 
@Arkon: sehr gute frage!! ich glaub dem ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen...
 
@Arkon: So schlimm ist es um die Pünktlichkeit und den Service bei der Deutschen Bahn nun auch wieder nicht bestellt. Perfekt ist zwar nicht alles, aber wer sich mal angeschaut hat, was den Bürgern in Großbritannien als Fortbewegungsmittel verkauft wird, der wird die Deutsche Bahn anschließend bestimmt sehr zu schätzen wissen.
 
@installer: Man sollte sich nicht mit dem schlechtesten vergleichen. Zum Beispiel im Vergleich mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) sieht die Deutsche Bahn (DB) ganz schön alt aus. :-)
 
ich glaube das die bahn nich pünktlicher wird aber das auf Linux umsteigt spicht doch schon für sich oder !!
 
Die Deutsche Bahn hat schon so manches Projekt als erfolgreich dargestellt das sich im Nachhinein dann als Flop herausgestellt hat.
 
@swissboy: Die deutsche Bahn ist pleite, dass wissen wir. Und wenn man Kosten sparen kann, ist das auf jeden Fall schon mal nicht schlecht, weil die Bahn immer noch zum größten Teil vom Staat, sprich dem Volke finanziert wird. Die Bahn allein wird das sicher nicht entschieden haben. Da wird ein ganzer Stab von Computerexperten ihr Urteil gefällt haben. Für die Mitarbeiter ändert sich ja nicht viel, die geben ihre Daten wie gewohnt ein...
 
@Friedrich_Wilhelm: Bei einem Projekt dieser Grössenordnung spielen Lizenzkosten nur eine untergeordnete Rolle. Eine solche Migration ist sehr teuer und rechnet sich nur auf lange Sicht (wenn überhaupt).
 
@swissboy: Hier ist ausserdem die Rede von größerer Flexibilität. Ich glaube die machen das schon richtig... und ich denke das war nicht die letzte Meldung... weiter Umbauten werden folgen...
 
@Friedrich_Wilhelm: Wenn ich eine Glaskugel hätte, könnte ich dir sagen ob Du recht hast oder nicht.
 
die deutschE bahn AG ....
 
Super! ein tolles beispiel dafür das Linux auf dem Vormarsch ist! p.s. An alle "Linux hasser" mir ist egal was ihr denkt und wenn ihr doch irgendeinen dummen Spruch ablässt dann bitte mit Technisch fundierten Begründungen (oder Links...)
 
@Seb-(lx&XP): Keine Angst, man soll Anderen schliesslich auch etwas gönnen. *grosszügigsein*
 
@Seb-(lx&XP): Als bekennender Windows Benutzer pflege ich so altmodische Begriffe wie Toleranz. Letzteres gibt es übrigens als Addon zu Brain 1.0.
 
@Seb-(lx&XP): Du hast aber schon richtig gelesen, dass die Bahn von UNIX auf Linux wechselt, oder?
 
@PaulP: Hab ich mitgekriegt aber es gibt immer welche die dann auf Linux Schimpfen wenn es einen erfolg verbucht....
 
Fragt sich nur ob Linux wirklich so Sicher ist wie alle behaupten, auserdem gibts mehr als 228 Patentverletzungen von Linux. Wo auch der Anwender selbst haften soll?!
Auserdem werden professionelle Dienstleister wie IBM benötigt um dies aufzubauen, sprich sie werden dementsprechen auch Ihr Geld verlangen und weniger kleine Computer-Firmen werden sich vorerst daranwagen.
 
@_Fire_Dragon_: Du plapperst das "Fear, Uncertainty and Doubt"-Geschwafel, das Herr Ballmer und andere in die Welt gesetzt haben, 1:1 nach, ohne Dich zu informieren. Das finde ich sehr schade. Die Deutsche Bahn kann überhaupt gar keine 200 oder mehr Softwarepatente verletzen, weil Softwarepatente in Deutschland und Europa illegal und unwirksam sind. Dieses "Fear, Uncertainty and Doubt"-Geschwafel ist, wenn überhaupt, dann nur in den USA von Bedeutung, hierzulande ganz bestimmt nicht.
 
@installer: Das Thema Softwarepatente in der EU ist (leider) noch nicht vom Tisch, wie die News von heute zeigt: http://www.winfuture.de/news,18859.html
 
Nur um es klar zu stellen, hier wurden nicht 55 000 Lotus Notes Arbeitsplätze migriert, sondern lediglich die Lotus Notes Server. Es handelt es sich hier auch nicht um eine Migration von Windows auf Linux. "Deutsche Bahn (DB), which manages the German railway system, is moving from an infrastructure based on IBM Mainframes, and Solaris, Windows and HP Non-Stop servers, to a standardised infrastructure primarily based on the Linux running on Intel servers and mainframes." und "As for future plans, DB may move to Linux on the desktop in the future, but nothing has been decided yet." Quelle: http://news.zdnet.co.uk/software/linuxunix/0,39020390,39175028,00.htm
 
@swissboy: Danke für den Link, sehr interessant. Das verdeutlicht auch, weshalb Intel nach anfänglichem Zögern inzwischen richtig Linux-freundlich geworden ist: Linux fördert den Absatz von Intel-Hardware, wer hätte das vor ein paar Jahren gedacht...
 
@installer: Wobei in diesem Fall wohl eher der Absatz von IBM Hardware gefördert wurde (mit Intel-Komponenten). Siehe Newstext letzter Absatz.
 
Weiß jemand, welches UNIX die Bahn vorher hatte? Zumindest von welcher Firma? Würd mich mal interessieren...
 
@blue32: Siehe mein Kommentar [o9].
 
Ah, sorry swissboy, hatte deinen Kommentar, nur überflogen, da auf englisch :-) Also kamen die UNIXe von mehreren Seiten. Sieht so aus, als ob sie mal alles unter einen Hut bringen wollen.
 
@blue32: So ist es. Bisher geht es auch erst um die ca. 300 Server. Über eine allfällige Umstellung der ca. 55'000 Clients ist noch nichts entschieden.
 
@swissboy: Ich will die Leistung der Migration auch nicht unterbewerten, aber wenn das vorherige System schon unter UNIX lief, dann ist es nicht so schwer nach Linux zu wechseln, als wenn man von Windows kommt. Die Automatismen, Shellscripte, etc. kann man doch im allgemeinen weiterhin verwenden, oder braucht sie nur geringfügig zu modifizieren. Und Programme von dritten, die unter UNIX liefen werden sicher auch für Linux angeboten (siehe SAP in der News).
 
@blue32: Es bringt sicher einige Erleichterungen. Trotzdem ist eine Migration dieser Grössenordnung immer eine sehr komplexe Sache bei der sehr Vieles schiefgehen kann.
 
@swissboy: Keine Sorgen, "dein" Windows wird es trotzdem weiter geben und MS wird auch nächstes Jahr wieder Milliarden Umsätze machen. Es ist aber nicht mehr von der Hand zu weisen, dass Linux immer mehr auf den Vormarsch ist. Gespielt wird aber auch in zukunft mit Windows... wobei, so sicher wäre ich mir da nicht mehr ,)... abwarten und Tee trinken.
 
@Friedrich_Wilhelm: Ich spiele auf meinem PC nicht und benutzte trotzdem Windows. Mache ich etwas falsch? Im Ernst: Es gibt sicher Bereiche wo Linux im kommen ist (z.B. Server, im speziellen Webserver und Datenbankserver). Microsoft hat mit Windows aber einen so erdrückenden Marktanteil das sie sich keine grossen Sorgen (auch im Businessbereich) machen müssen. Konkurenz belebt das Geschäft.
 
@swissboy: Du spielst nicht unter Windows? Das macht mit Windows aber nun wirklich viel Spass...versuchs mal... klar, Konkurenz belebt das Geschäft, (wenn man noch eine hat)... und aus einem "erdrückenden" Marktanteil, kann schnell weniger werden... nichts ist ewig.
 
@Friedrich_Wilhelm: Ich spiele überhaupt nicht (keine Lust). Windows und dessen Marktanteile ist hier nicht das Thema. Also lassen wir diese Diskussion.
 
@swissboy: Ich glaube nicht das die Clients so schnell umgestellt werden. Wurden ja erst von 2003- 2004 auf Win 2000 umgestellt. War am Rollout-Projekt beteiligt.
 
selbst wenn die auch die Fahrkartenautomaten die im Moment auf Windows NT laufen migrieren würden, mir ist es egal ob ein Bluescreen zu sehen ist oder dort kernel panic steht oder ob das kaufen an einer Access Violation scheitert oder ob exakt dasselbe als segmentation fault passiert ...
 
Was für ein Linux ist das eigentlich? München hat doch die Umstellungen wegen den Softwarepatenten wieder gestoppt oder machen die wieder weiter?
 
@The_Jackal: "DB has chosen to use a combination of Red Hat and SuSE Linux." Quelle: http://news.zdnet.co.uk/software/linuxunix/0,39020390,39175028,00.htm
 
@The_Jackal: Die Sache mit München und den noch unklaren Softwarepatentrechten war für mich eher eine Ausrede. Wenn man die Umstellung nach Linux gewollt hätte, wäre esdurchgezogen worden...
 
@The_Jackal: Ich dachte München wollte immer nur einige Bereiche umstellen. Schließlich benutzen die einige Programme, die nunmal nur auf Windows laufen, bzw. nur auf Win den Support erhalten.
 
@The_Jackal: Woher kommt überhaupt dieses hartnäckige Gerücht, dass die Linux-Migrationen von München und Wien gestoppt worden seien? Das stimmt überhaupt nicht. Softwarepatente gibt es in Deutschland und Europa übrigens gar nicht, alle Versuche, sie hierzulande zu legalisieren, sind kläglich gescheitert. Die gibt es nur in den USA und in Japan, also sind Softwarepatente nichts, worüber sich München, Wien und die Deutsche Bahn irgendwelche Gedanken machen müssten.
 
@installer: Das Thema Softwarepatente in der EU ist (leider) noch nicht vom Tisch, wie die News von heute zeigt: http://www.winfuture.de/news,18859.html
 
@swissboy: Das ist richtig, allerdings ist gerade erst am Montag dieser Woche der dritte(!) Versuch, die Richtlinie im Fischereirat durchzuwinken, gescheitert. Die von Dir zitierte Meldung deutet eher darauf hin, dass sich das EU-Parlament wieder mehr einmischen wird. Die Haltung des EU-Parlaments ist ja bekannt, das EU-Parlament ist ebenso wie alle(!) Fraktionen des Bundestages gegen die Richtlinie. Der Titel der von Dir zitierten Meldung ist ein wenig irreführend, er suggeriert, als würde das Gesetzgebungsverfahren jetzt erst recht beschleunigt, aber das genaue Gegenteil ist der Fall. Übrigens, selbst wenn die Softwarepatente kämen, spräche das nicht unbedingt gegen den Einsatz von Linux auf Servern. Die meisten der über 200 Patente, die Linux angeblich verletzen soll, verletzt in Wirklichkeit nicht Linux, sondern die darauf laufende Software, die es auch für andere Systeme gibt. Unter diesen über 200 Patenten sind zum Beispiel das Fortschrittsbalken-Patent von IBM und das Registerkarten-Patent von Adobe. So etwas hat doch kein Mensch auf einem Server im Einsatz.
 
@installer: Trotzdem, es ist noch nichts entschieden. Das Gezerre geht nun einfach von vorne los. Etwas anderes zu behaupten wäre reine Spekulation.
 
@swissboy: Dass keine endgültige Entscheidung gefallen ist, ist mir schon klar, klar ist aber ebenfalls, dass zumindest nicht "einfach so" ein Beschluss gefasst werden wird. Ende Dezember sah es ja noch danach aus, als würde genau das geschehen, inzwischen ist das schon nicht mehr der Fall. Übrigens ist gerade eben wieder eine Meldung bei heise.de erschienen, aus der hervorgeht, dass das EU-Parlament nicht schweigen wird. Wie auch immer, mit Linux-Migrationen haben Softwarepatente so oder so nicht überdurchschnittlich viel zu tun. Wenn sie nicht kommen, um so besser, wenn sie kommen, kann es jeden(!) treffen, zum Beispiel Linux-Anwender, Linux-Distributoren, Shareware-Autoren, Adobe, Macromedia, Lieschen Müller, ... Eines ist klar, es bleibt spannend und es ist wichtig, also immer schön die Fachzeitschriften lesen. :)
 
Aber für Linux (Die Systeme) bezahlt man doch normal nichts, also müsste die Bahn doch nur die Umstellung etc. zahlen, oder wie darf man das verstehen?
 
@SSpormann: Das ist richtig. Linux (damit meine ich den Kernel) ist frei und kostenlos. ABER: Distributionen (Linuxkernel + Applikationen + Updateservices + ...) bezahlt man natürlich. Doch auch das wäre sicher noch nicht der Löwenanteil. Ich glaube, das meiste gibt man für die Wartung der Systeme, die Weiter- oder Ausbildung von Admins und evtl. Support von Seiten der Distributoren, rechtzeitige Patches und Bugfixes aus.
 
@SSpormann: Schon, aber bei einem Projekt dieser Grössenordnung spielen die Lizenzkosten nur eine untergeordnete Rolle. Die anderen Kosten für die Umstellung übertreffen bei einem solchen Projekt die Linzenzkosten um ein Mehrfaches. Ausserdem kommt die DB bei ihrer Grösse auch nicht um teure Wartungsverträge herum. Die Hauptersparnis liegt darin das nacher alle Server unter einer einheitlichen Plattform laufen.
 
@swissboy: Ob die Wartungskosten wirklich so "teuer" sind, wird sich rausstellen. Bisher scheint alles gut zu laufen(sagt man)... und es ist vielleicht auch ein Beweis dafür, dass zukünftig mehr in dieser Richtung passieren kann. Eventuell könnten zukünftige Projekte gleich auf einem anderen System aufgebaut werden... aber Konkurenz belebt ja das Geschäft...(rechtschreibfehlerteufel... freu mich aufs wochenende)
 
@Friedrich_Wilhelm: Bist Du diplomierter Wahrsager oder Kartenleger? Dein Kommentar besteht nur aus Spekulationen aber keinen Fakten. Ich habe mir immerhin die Mühe genommen ein bisschen über das Thema zu recherchieren. P.S.: Ich habe nicht von "Wartungskosten" sondern von "Wartungsverträgen" gesprochen. Die Wartungskosten können trotz Wartungsverträgen schlussendlich günstiger sein.
 
@ swissboy: Gibt es am Wochenende Sonne?...
 
@Friedrich_Wilhelm: Wenn Du nichts zum Thema beizutragen hast: Lass es doch einfach.
 
@SSpormann: Linux kostet nur dann nichts, wenn man die Pflege der Systeme selbst übernimmt. Die meisten Unternehmen tun das aber nicht selbst, sondern kaufen die Pflege der Systeme bei SuSE oder Red Hat ein. Daher kommen die Kosten. Allerdings sind diese Kosten ganz bestimmt nicht höher als bei der Mischung aus kommerziellen UNIX-Systemen, die bisher im Einsatz war. Die Größenordnung der Kosten dürfte im Großen und Ganzen vergleichbar sein.
 
@Swissboy: das ist wohl vergebene mühe bei dem...
 
na da hat das Marketing von IBM wiedermal ganze Arbeit geleistet ...
 
Also ich hätte da mal eine Frage:
Es heißt doch immer für Linux gibt es nicht genügend Software, oder Software ist nicht richtig übersetzt etc.
Wenn aber ein so großes Unternehmen nicht nur ihre Server sondern auch ihre Workstations mit Linux ausrüstet (unter anderem also für den 0 - 8 - 15 User) verstehe ich nicht , dass linux sich nicht besser gegen MS durchsetzt.
 
@Pferdefluesterer: Wen du die Kommentare gelesesen hättest, wüsstest Du, das nur die Server umgestellt werden. Die Entscheidung betreffs den Clients ist noch nicht gefallen. Ausserdem ist die Softwarevielfalst nicht entscheidend für eine solche Migration. Es muss ja nur ganz bestimmte Software (genau die die benötigt wird) verfügbar sein.
 
@swissboy: die Kommentare habe ich gelesen, aber im Text oben steht:"Bisher wurden 55 000 Lotus Notes Arbeitsplätze migriert" und weiter "Bis zum Ende des Jahres sollen alle anderen wichtigen Systeme - inklusive Datenbanken, Web- und Mailserver und Netzwerk-Infrastruktur - unter Linux laufen." Die Server werden erst im laufe des Jahres umgerüstet, dass nur zur Info. Danke für deine nützliche Antwort auf meine Frage.
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