EU-Gericht bestätigt Sanktionen gegen Microsoft

Microsoft Im März 2004 sorgte ein Urteil der EU gegen Microsoft für großes Aufsehen. 497 Mio. Euro Bußgeld muss der Konzern zahlen, da er seine Monopolstellung ausnutzte. Außerdem müssen diverse Schnittstellen offengelegt werden, damit die Konkurrenz ihre ... mehr...

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Wäre doch so als wenn Merzedes Autos ohne Ihre Motoren anbieten müsste weil Opel geklagt hat das man deren Motoren nicht so gut dort einbauen kann. Man wird doch nicht gezwungen den Media Player zu nutzten. Er ist einfach mit dabei weil Microsoft den auch entwickelt hat. Wird dann Nero auch klagen weil man mit XP auch ohne Nero B.R. CD's brennen kann? Und man nicht gezwungen ist ein Brennprogramm extra zu kaufen? Das mit der Integration kann ich schon ehr verstehen, aber nicht das man Microsoft dazu zwingt eigene Programme mit XP nicht auszuliefern.
 
@Schallf: Das frage ich mich auch! Ist alles krank, jeder versucht jeden fertig zu machen! Und dabei noch profit rausschlagen. Unglaublich sowas. Aber davon abgesehen: MS hätte seine Schnittstellen für andere Produkte offen legen können!
 
@Schallf: Der Media Player ist für Windows keineswegs von so großer Bedeutung, wie für ein Auto der Motor. Dein Vergleich hinkt daher gewaltig. Offenbar verstehst du nicht warum sie Microsoft verklagt haben. Ein Beispiel soll dir das deutlich machen. Nehmen wir an du verkaufst Autos und bist nebenbei noch Marktführer ist das in Ordnung. Als Zusatz steckst du in den Kofferraum noch einen Verbandskasten. Soweit noch alles OK. Sorgst du jetzt aber dafür, dass nur dein Verbandskoffer richtig ins Auto passt und andere nicht, ist das die Ausnutzung deiner Marktführerschaft und verdrängst so andere Firmen vom Markt. Wer will schon was haben was nicht passt?
 
genau das ist das problem. unter normalen umständen ist es tolerabel, wenn auch ein unschöner zug. wenn allerdings die besagte firma in einer monopol-ähnlichen machtposition ist und dadurch versucht andere firmen aus dem markt zu drängen, dann muss man was dagegen unternehmen. freie marktwirtschaft hin oder her, ohne regeln machen wir uns auf kurz oder lang von den großen unternehmen abhängig und ohne konkurrenz können sie machen was sie wollen. damit ist niemandem geholfen, außer dem ausnutzenden unternehmen an sich...
 
1. Es geht darum daß der Media Player für ONU nicht als eigenständiges Programm erkennbar ist. 2. Es geht um die Märkte von Streaming-Medien, HDDVD und DRM. Zumindest erstere beide sind definitiv fette Kuchen.
 
@Schallf: @ Rika Genau! Super endlich mal jmd der durchblickt! Das Problem in diesem Fall beim Mediaplayer ist u.a., dass der Mediaplayer mit seinem forciertem Windows Media Codec anderen Formaten kaum eine Chance lässt. Denn hat sich schon mal jemand gefragt, warum Real Audio und ogg soweit ich weiß nicht (mehr) vom WMP unterstützt werden? Damit alle Internetplattformen wie Musicload o.ä. aus Kompatibilitätsgründen (der Mediaplayer ist ja auf jedem BS der Realplayer dagegen nicht) sich für dem WM-Codec entscheiden. Und das bringt dickes Geld, da Musicload usw. an Microsoft auf das WM-DRM Lizenzgebüren zahlen (bzw. bald zahlen müssen). Aus diesem Grund soll der Mediaplayer aus Windows verschwinden. Dies ist nur ein Punkt des Urteils.
 
Dem Comment von Rika möchte ich mal zustimmen der Media-bereich selber wird dort erfasst. Es geht nicht nur darum das der Media Player einfach als zusätzliches Programm dabei ist. daher @bolt: stimmt deine aussage so nicht. es passen ja andere verbandskasten rein. es ist einer drin, aber andere player kann man durchaus installieren daher hinkt eher dein beispiel. was das besser veranschaulichen würde wäre halt, das die leute, weil schon ein verbandskasten drin ist diesen benutzen würden und keinen anderen mehr, denn es ist ja schon einer vorhanden.
ich bin aber auch gegen diese hetzerei die sollen ms den player mit rein packen lassen denn wer andere player benutzen will kann das und wer keine ahnung hat ist ganz ohne erstmal aufgeschmissen das ist sinnlos. noch dazu wird ms hinsichtlich win-media immer offener.
 
Leider ist es nunmal so dass jeder etwas vom großen Kuchen haben will. Ob es nun gerecht oder ungerecht ist mag ich nun nicht entscheiden, jedoch verstehen tu ich es auch nicht. Seien wir doch mal realist, Microsoft steckt jede Menge Geld und Entwicklung in deren Software, produziert ein OS das für jedermann finanzierbar und nutzbar ist, schneidet ihre "Home User" Software auch noch dafür zurecht und bekommt dann so ein blödes Gerichtsurteil. Da verliert man doch den Spaß am Entwicklen solcher Software?

Also ich versteh das Urteil absolut nicht ...
 
@sharkx: Du glaubst ernsthaft, dass Microsoft den Windows Media Player gemacht hat, um den Endbenutzern eine kostenlose Abspielsoftware zur Verfügung zu stellen? Das ist naiv. Weißt Du, was DRM ist? Weißt Du, was WMA und WMV sind? Weißt Du, dass dies hochlukrative Geschäftsfelder sind, in denen sich Microsoft über den Umweg des Windows Media Player einen - illegalen - Vorsprung verschaffen will?
 
BlueRider78: Wozu soll Microsoft seine Schnittstellen offen legen? Ich würde dies auch nicht tun. Oder hast du mal von einem F1 Team gesagt bekommen wie sie ihre Autos Entwickeln?

MS hat sich jahre lang die Arbeit gemacht und sich den Status aufgebaut. Es ist ihr erfolg und nicht der Erfolg von 3rd Party Tools / Applications
 
@sharkx: Du triffst den Punkt - wahrscheinlich unfreiwillig - sehr genau. Microsoft ist nun einmal ein Monopolist und will keinen freien Wettbewerb zulassen, indem die Schnittstellen verfügbar gemacht werden, also muss Microsoft dazu gezwungen werden. Es ist übrigens nicht relevant, wie Microsoft zu seiner Monopolstellung gekommen ist und ob dies durch eigene Leistungen oder durch andere Umstände zustandegekommen ist. Das Wettbewerbsrecht kennt so eine Unterscheidung nicht, sondern dient einzig und alleine dazu, die Übermacht von Monopolisten zum Wohle der Allgemeinheit zu begrenzen, nicht mehr und weniger.
 
ich mag microsoft
 
ich finds schwachsinnig das die den media player rausnehmen sollen, ich finds gut das er standardmäßig dabei ist, er ist ja nicht schlecht (objektiv betrachtet!), es würde reichen wenn man ihn nachträglich komplett deinstallieren könnte oder noch vor der installation ihn weglassen könnte....ist doch gerade mies für die nutzer ohne internet (ja auch diese gibt es vereinzelt noch), die können sihc dann erstmal um nen player kümmern...und als nächstes wird gegen paint geklagt, dann outlook express und und und :) :)
 
@I Luv Money: du kannst dann ja immer noch die version inkl. dem mediaplayer kaufen... es wird ja nur gesagt, dass eine version ohne mediaplayer angeboten werden soll. außergewöhnliche situationen verlangen nunmal nach außergewöhnlichen maßnahmen. wenn ms nicht freiwillig sein softwareprogamm marktfreundlich gestaltet, müssen sie halt dazu gezwungen werden und da sie diese stark negativ geprägte verdrängungspolitik ja schon länger betreiben, müssen sie auch mal merken, dass etwas passieren kann, wenn sie ihre machtposition ausnutzen und in zukunft vorher drüber nachdenken, was sie eigentlich tun.
 
@I Luv Money: Hast Du die Meldung nicht gelesen? Microsoft muss den Windows Media Player nicht entfernen, sondern zusätzlich zu der Version mit Windows Media Player eine Version ohne anbieten, nicht mehr und nicht weniger.
 
@I Luv Money: Ich sehe das auch so. Man sollte bei der Windows Installation gefragt werden, ob der Media Player mitinstalliert werden soll oder nicht. Ausserdem sollte er sich sauber (komplett) nachträglich deinstallieren lassen. Das wäre in meinen Augen ein vernünftiger Kompromiss. Das Microsoft nicht so ohne weiteres die Schnittstelleninformationen für Netzwerkrechner offenlegt, ist nur verständlich. Wer gibt schon gerne seine Geschäftsgeheimnisse preis.
 
@|DeathAngel|&installer: Noch ist nichts endgültig. Microsoft wird sicher in Berufung gehen.
 
@swissboy: da bin ich mir auch sicher, allerdings glaube ich nicht, dass sie noch viel an dem urteil rütteln können. vielleicht können sie die geldstrafe noch kürzen, aber ansonsten glaube ich, dass es beim jetzigen rechtsspruch bleiben wird. wir werden sehen... :)
 
@|DeathAngel|: Microsoft wird die Urteilsbegründung studieren und seine Argumentation in der Berufungsverhandlung darauf ausrichten.
 
@swissboy: ja, logisch... sie wären ja auch schön blöd, wenn sie das nicht machen würden. :)
 
Was soll denn der typische PC-DAU (von denen es ja genug gibt) machen, wenn sein Windows plötzlich keinen IE und keinen Media Player mehr hat.
Der DAU würde doch gar nicht wissen, wie er an einen alternativen Mediaplayer oder Browser kommt. [Es sei den er liest FAZ und kennt Firefox]
 
@En4ca: Dem "DAU", wie Du ihn nennst, steht es auch zukünftig frei, sich die Version mit dem Windows Media Player zu kaufen. Im Übrigen beschreibst Du die Lage - wahrscheinlich unfreiwillig - sehr treffend: Die meisten Leute benutzen den Windows Media Player nicht, weil im freien Wettbewerb festgestellt haben, dass er ihnen am besten gefällt, sondern weil er vorinstalliert ist, also funktioniert der Wettbewerb nicht mehr. Dieser staatliche Eingriff ist notwendig, um einen funktionierenden Wettbewerb wiederherzustellen.
 
@installer: Ich finde dieser staatliche Eingriff ist nicht notwendig. Am Schluss endet das wie gegenwärtig bei den Patentrechsklagen: Jeder gegen Jeden und am Ende profitieren nur die Anwälte.
 
@swissboy: bei der patenproblematik profitieren aber nicht nur die anwälte, sie sind ja nur (wenn auch teuer bezahltes) mittel zum zweck. wenn du wertvolle zeit deines leben in die entwicklung eines produktes oder eines verfahrens gesteckt hast, willst du dann, dass jeder x-beliebige daher kommen und sagen kann... "hey... nett... damit lassen sich bestimmt einfach ein paar milliönchen einsacken", ruht sich also auf deiner arbeit aus, verkauft die chose unter eigenem namen und du guckst in die röhre, weil du vielleicht noch nicht in der marktposition bist gegenhalten zu können. da biste in den arsch gekniffen und kannst nichtmal etwas dagegen tun, nebenbei vermutlich auch noch pleite und frustriert. das ist als würdest du eine arbeit schreiben, jemand anderes liest sie korrektur, findet sie gut und schreibt dehalb seinen eigenen namen drunter und kriegt ne eins. wohlgemerkt, ich spreche vom "eigentlichen" sinn von patenten, es gibt dabei natürlich viele schattenseiten.
 
@swissboy: Anders als Du halte ich diesen Eingriff sogar für sehr notwendig. Wenn dieser Eingriff nicht stattfinden würde, dann könnte das ewig so weitergehen. Es ist ja nun wirklich keine Neuheit, dass Microsoft die hohe Verbreitung des Windows-Betriebssystems dazu nutzt, um in andere, benachbarte Geschäftsbereiche vorzudringen. Der Windows Media Player ist *nicht* der erste Vorfall dieser Art, es ist seit Jahren immer wieder dasselbe Spiel. Meiner Meinung nach ist hier ein gewisser "Dämpfer" sehr wohl nötig. Im Fachjargon spricht man von einem sogenannten Präzedenzfall und nicht von einem "Dämpfer", aber es läuft auf dasselbe hinaus. Und ich bin der Meinung, dass man sich diesen Präzedenzfall durchaus etwas kosten lassen sollte, weil es sich lohnt, denn vielleicht nimmt Microsoft dann in Zukunft aus Respekt vor der europäischen Rechtsprechung ein wenig Abstand von unfairen Geschäftsmethoden.
 
@installer: sehe ich ähnlich
 
@installer: Dieser "sogenannten Präzedenzfall" könnte (wenn er denn rechtskräftig wird) zum Bumerang werden. Am Schluss endet das wie gegenwärtig bei den Patentrechsklagen: Jeder gegen Jeden und am Ende profitieren nur die Anwälte. Die Frage ist, ob die EU mit dem Urteil nicht einfach eigene Interessen verfolgt, und ob es rechtens ist, auf diese Weise in ein Produkt einzugreifen.
 
@swissboy: natürlich verfolgt die EU eigene interessen, aber nicht vielleicht wie du es dir ausmalst, dass sie das us-amerikanische produkt aus europa vertreiben wollen, sondern sie den schutz des freien marktes zu sichern versuchen. (quasi-) monopolstellungen verleiten zum ausnutzen der extremem marktpräsenz. wenn du auf konkurrenzbelebte marktwirtschaft pfeifst und das besondere schutzbedürfnis der anderen teilnehmer nicht erkennst, siehst du auch nicht die großen gefahren, die mit einer solchen monopolisierung verbunden sind. wenn du nicht irgendwann auch deine (arg überteuerte bluetooth-) zahnbürste zusammen im abonnement mit der einzig passenden ms-zahnpasta von microsoft geliefert haben willst, müsstest du die zeichen der zeit erkennen und die sprechen eine deutliche sprache, nämlich ein machtwort zu sprechen, dass man sich nicht alles erlauben kann. die grenzen sind abgesteckt und ms wußte, auf welchen grenzpfaden der legalität sie sich bewegen.
 
@|DeathAngel|: Microsoft wird auch diesen "Treffer" (wenn er denn rechtskräftig wird) ohne grössere Probleme wegstecken. Dies wird ausserdem für längere Zeit der letzte solche Prozess sein, da sich Microsoft mit fast allen seinen Konkurenten gütlich geeinigt hat.

 
@swissboy: warum verteidigst du das fehlverhalten von ms eigentlich dermaßen? die haben geld, können sich deswegen alles erlauben und darum ist es gut? kann doch wohl nicht dein ernst sein. klar ist das kein großer schlag für ms, aber wenn sie sowas weiterhin machen (ist ja nun nicht das erste mal), kriegen sie auch mit der zeit probleme. vielleicht werden sie sich dann mal nen kopf darum machen, ob es nicht sinnvoller ist in zukunft direkt einen legalen weg einzuschlagen, anstatt zu versuchen andere mit hilfe ihrer vormachtstellung unten zu halten, bis sie aufgeben. na, egal... du bist wohl ein wenig zu sehr pro-ms, um die sache sachlich zu sehen, sonst würdest du nicht auf gedeih und verderb auf deinem standpunkt verharren. wahrscheinlich arbeitest du bei denen und würdest davon profitieren, wenn sie sich in sämtliche geschäftszweige reindrängeln. anders kann ich mir deine position wirklich nicht erklären... aber die böse eu arbeitet in ihre eigenen taschen... genau, genau...
 
Jo ich glaub das versteht niemand so richtig...
Naja die haben wohl langeweile.
Reicht doch schon das man auswählen kann ob er mitinstalliert werden soll oder net. Aber ganz ohne anzubieten is schwachsinn. Ist ja immerhin deren Produkt...

Wartets ab, bald kauft MS alle die die Stress machen :-)
 
@rsk: Hast Du die Meldung nicht gelesen? Microsoft muss den Windows Media Player nicht entfernen, sondern zusätzlich eine Version ohne anbieten.
 
gutes setzt sich auch durch, wenn konkurrenz im spiel ist. es gilt hier die ausnutzung einer quasi-monopolstellung seitens ms zu unterbinden. ob die härte gerechtfertigt ist oder nicht, mag ich hier nicht zu beurteilen, allerdings hilft es im endeffekt allen nutzern den machenschaften von ms einhalt zu gebieten.
 
Mensch Leute, das Thema haben wir doch jetzt schon zig-mal durchgekaut. Wie oft soll man denn noch darauf hinweisen, dass der einzige Sinn des Windows Media Player darin besteht, sich eine Monopolstellung im Zukunftsgeschäft DRM zu verschaffen? Glaubt wirklich ernsthaft jemand daran, dass Microsoft Geld in die Entwicklung einer kostenlos angebotenen Software steckt, nur damit die Kunden zufriedener sind? Sorry, aber wer das glaubt, der ist nicht ernst zu nehmen. Wir leben hier nicht im wilden Westen, sondern in einem Rechtsstaat, in dem eben gerade nicht jeder tun und lassen kann, was er will. Die Deutsche Telekom muss sich jeden einzelnen Cent ihrer Gebühren behördlich genehmigen lassen, weil sie ein Monopol hat, und das ist auch gut so. Es wurde wirklich langsam mal Zeit, dass dieselben Regeln auch auf Microsoft angewandt werden. Im Übrigen darf Microsoft sehr wohl weiterhin den Windows Media Player anbieten, aber es muss zusätzlich dazu eine Version ohne den Windows Media Player geben. Ich verstehe echt nicht, was an dieser wirklich sehr moderaten Auflage auszusetzen sein soll. Es geht einfach darum, dass Microsoft nicht einfach behaupten können darf, Windows sei ohne den Windows Media Player nicht mehr lauffähig, um dann durch die Hintertür dieser billigen Ausrede die Konkurrenten plattzumachen. Dazu ist diese Auflage unumgänglich. Und wer den Windows Media Player haben will, der installiert ihn sich halt eben. Es kann einfach nicht angehen, dass Microsofts Konkurrenten erst die hohe Hürde der Werbung überwinden müssen, während Microsoft seinen Windows Media Player einfach so vorinstallieren kann. Wer damit nicht einverstanden ist, der soll mal bitte die Telefonkosten von vor 15 Jahren mit denen von heute vergleichen und wird sehr schnell feststellen, dass diese Auflage sehr Wohl zum Vorteil der Kunden ist.
 
@installer: Ich bin ganz deiner Meinung.
 
Gut endlich mal was vernünftiges aus Brüssel. Es geht ja weniger darum den Media Player und IE nicht mitzuliefern als viel mehr mir die Wahl zu lassen. Es sind ja nunmal völlig unabhängige Produkte.

Auto Beispiel:
Ich kauf ein Auto und kann im Rückspiegel nur noch andere Opel sehen :)
 
@linebacker: Weiß nicht wie es bei Dir ausschaut, aber mich hat nichts daran gehindert, Firefox und MPC/VLC zu installieren. Ich hatte die Wahl.
 
Prinzipiell stimme ich der EU-Entscheidung zu, was ich an der ganzen Diskussion nicht verstehe: In Windows sind viele andere Programme "integriert", sei es die Defragmentierung, NTBackup, Firewall, Paint, Rechner, WordPad, MovieMaker. Theoretisch könnten jetzt Hersteller von Backup-Software, Firewall-Software etc. kommen und das gleiche fordern wie in Bezug auf den Media Player. Da stellt sich die Frage: Welche Art von Software darf in das Betriebssystem integriert werden? Für wesentlich wichtiger hätte ich im übrigen eine Entscheidung gegen den IE als festen Bestandteil gehalten.
 
ich bin auch der meinung das jetzt übertrieben wird. MS sollte uninstallroutinen integrieren so das jede software die nicht direkt zu windows gehört ohne rückstände entfernt werden kann. dann ist doch allen genüge getan. nicht jeder anwender möchte sich programme zusammensuchen um ein abgerundetes betriebssystem zu haben. gerade anfänger haben damit probleme. für uns ist es ja fast ein sport geworden alles was geht von MS zu entfernen und gegen freeware progs auszutauschen. die meisten anwender freuen sich aber über ein windows das nach der installation voll funktionfähig ist. in diesem sinne: frohe weihnachten euch allen. gruss Mnemonyc.
 
@mnemonyc: Dieses Problem ist sehr leicht zu lösen, dafür gibt es nämlich die OEMs. Es ist die Aufgabe der OEMs, ein für den weniger versierten Käufer geeignetes Komplettpaket zusammenzustellen. Dank der heutigen Entscheidung haben die OEMs die Möglichkeit, statt dem Windows Media Player andere Software zu integrieren. A propos: Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass früher auf vielen OEM-Computern ein vorinstallierter Netscape Navigator zu finden war, bis Microsoft mit der illegalen Integration des Windows Media Player in Windows begann. Das sollte man mal im Hinterkopf behalten, bevor man sich eine Meinung über die heutige Entscheidung bildet.
 
@installer: Die heutige Entscheidung ist höchstens eine Vorentscheidung und hat keine unmittelbare Auswirkung. Microsoft wird sicher in Berufung gehen.
 
@mnemonyc: Ich verstehe deinen Standpunkt. Allerdings ist das Ganze ja auch eine Kostenfrage. Die Entwicklung dieser Programme kostet ja natürlich auch etwas. Und wer trägt dann diese Kosten? Genau, der Käufer.
Etwas überspitzt formuliert: Ich bin überzeugt, wenn MS nicht regelmäßig einen Dämpfer von den Wettbewerbshütern kriegen würde, wäre Office auch gleich integriert und XP würde 430,-€ kosten...
 
@AgentSmith: "... wenn MS nicht regelmäßig einen Dämpfer von den Wettbewerbshütern kriegen würde"? Meines Wissens ist das die erste Niederlage dieser Art für Microsoft und die ist auch noch nicht endgültig.
 
Die Shit EU soll sich um ihre Dinge kümmern hier im Shit Europa und nich um die Dinge überm großen Teich, denn seit wann gehört America zur Shit EU ( Europa ), ICH HASSE DIE EU, ICH LIEBE MICROSOFT !
 
@dr. of thugonamics: Ein sehr qualifizierter Kommentar, könntest Du ihn bitte in allgemeinverständlicher Sprache und ohne Fäkalausdrücke wiederholen oder aber ganz einfach von hier verschwinden? Dankeschön.
 
@dr. of thugonamics: Husch husch zurück in den Kindergarten
 
@dr. of thugonamics: Seit wann gehört die EU zu den USA (Stichwort abhören usw.)? Seit wann gehört der Irak zu den USA? Troll Dich!
 
@scotty: Wegen der Integration des IE wurde Microsoft ja schon in den USA verklagt. Allerdings ist MS hier mit einem blauen Auge davon gekommen (die Anklage wurde sicher auch durch politisches Zutun "abgewürgt"). Auch die Integration anderer Software ist natürlich fragwürdig, aber die Grenzen sind bei deinen genannten Beispielen bereits fliessend.
Ich glaube nicht, dass die von dir genannten Programme eine ernsthafte Konkurrenz zu professioneller Software sind.
Interessant wäre ja für mich die Frage, ob die Version ohne MediaPlayer dann auch weniger kostet...
 
@AgentSmith: Klar kann man professionelle Software wie IE und WMP nicht mit dem Rechner und WordPad vergleichen, welche nur eine rudimentäre Funktionalität zur Verfügung stellen. Fragwürdig bei der EU-Entscheidung ist jedoch, woher MS wissen sollte was sie dürfen und was nicht. Wenn die Sache mit dem WMP abgeschlossen ist, kann die EU auch daher kommen, und wegen der Firewall oder Defrag oder MovieMaker klagen. Wenn, dann müssten von der EU gewissen Vorgaben an MS gemacht werden, was Bestandteil eines Betriebssystemes sein darf und was nicht. Firewall und Defrag gehört meines Erachtens dazu, MovieMaker nicht. Wegen des IE: MS hat die Wahlkampagne von George W. Bush (Son of a Bush :-)) massiv unterstützt. Nach seiner Machtergreifung wurde es still um den IE-Prozess...
 
@scotty: Der IE-Prozess wurde längst mit einem Vergleich beendet. Siehe [15] [re:2].
 
Sehr gute Entscheidung des Gerichts. In Zukunft sollte ausserdem geprüft werden, ob es nicht auch einen Nachteil gibt, wenn MS weiterhin den IE im System integriert. Ich bin froh darüber, dass wir solche Gerichte haben. EU DANKE. Einige Möchtergernrichter erkennen leider nicht den Ernst dieses Urteils. Es ist durchaus gerechtfertig, denn MS nutzt kaltblütig die Monopolstellung aus so sieht es das Gericht. Ein anderes Beispiel wären die derzeitigen Gaspreise .Das finden alle gut das da mal jemand (Kartellamt) nachguckt ob denn die Preissteigerungen gerechtfertigt sind. Ja, genau, da geht es nämlich an den eigenen Geldbeutel. Und wenn MS seine Monopolstellung ausnutzt, gehen viele kleine Betriebe kaputt.
 
@Friedrich_Wilhelm: Du hast übersehen das sich Microsoft mit fast allen Firmen die solche Klagen anstrengen bzw. unterstützen könnten (wie z.B. Sun), gütlich geeinigt hat. Selbst wenn dieses Urteil einmal so rechtskräftig werden sollte, ist in nächster Zeit wohl kaum mit ähnlichen Prozessen gegen Microsoft zu rechnen. Der Prozess wegen des IE ist sowieso schon lange gelaufen und bekanntlich zugunsten von Microsoft ausgegangen.
 
@swissboy: Soweit ich weiß, hat es in Europa *nie* ein Verfahren bezüglich des Internet Explorer gegeben, also kann es auch nicht zugunsten von Microsoft ausgegangen sein. In den USA hat es ein solches Verfahren gegeben, allerdings ist dieses entgegen der landläufigen Meinung *nicht* zugunsten von Microsoft ausgegangen, sondern wurde durch einen Vergleich und eine Zahlung von 750 Millionen US-Dollar von Microsoft an AOL, den Mutterkonzern von Netscape, beendet.
 
@installer: 1) Ich habe auch nicht nur von Europa gesprochen. 2) Ein Vergleich ist prozessrechtlich keine Niederlage. 3) Glaube ich, dass dies für lange Zeit der letzte solche Prozess für Microsoft war, da sich Microsoft mit fast allen seinen Konkurenten gütlich geeinigt hat.
 
Sind ja lauter Wirtschaftsexperten hier, ich für meinen Teil halte mich da einfach raus, Schuster bleib bei deinen Leisten, die Leute die die Sachen hier entscheiden, haben bestimmt mehr Ahnung von der Materie. Es gibt halt immer ein paar Klugscheißer, die Entscheidungen von anderen Leuten anzweifeln, obwohl sie selbst von der Materie von Tuten und blasen keine Ahnung haben.
 
@CSharp: Ich glaube es geht hier nicht ums Klugscheissen. Ich denke, du bist kein Politiker. Trotzdem gehst du (hoffentlich) wählen und bildest dir eine Meinung.
Und Wirtschaft ist ja auch keine Sache von wenigen Experten. Wir alle sind genau genommen Wirtschaftstreibende und müssen uns, meiner Meinung nach, daher eine Meinung bilden (dürfen).
 
@CSharp: Die Frage ist, ob die EU mit dem Urteil nicht einfach eigene Interessen verfolgt, und ob es rechtens ist, auf diese Weise in ein Produkt einzugreifen.
 
@swissboy: Welche eigenen Interessen "der EU" sollen das denn sein? Diese Entscheidung wurde nicht von "der EU", sondern von einem durch die Verfassung legitimierten Gericht getroffen. Lese ich es richtig zwischen den Zeilen heraus, dass Du die Unbefangenheit des durch die Verfassung legitimierten Gerichts anzweifelst? Falls das der Fall sein sollte, dann wäre das eine ziemlich heftige Behauptung, für die man zumindest Indizien nennen können sollte. Im Übrigen ist es selbstverständlich zulässig, in die Produktpolitik eines Unternehmens einzugreifen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Und das Gericht hat festgestellt, dass diese Voraussetzungen erfüllt sind.
 
@installer: Ich bin definitiv nicht deiner Auffassung. Ich finde es nicht zulässig auf diese Weise in die Produktpolitik eines Unternehmens einzugreifen.
 
@swissboy: Relevant ist allerdings weder Deine noch meine Auffassung, sondern - Gott sei Dank - die Auffassung des Gerichts.
 
@CSharp: Noch ist nicht aller Tage Abend, bzw. das Urteil noch nicht definitiv. :-)
 
was nützt denn ein windows OHNE media player???
 
@sense: Also mir fallen da VIELE Dinge ein, die ich ohne Media Player machen kann.
 
@sense: Ergänzung: Niemand hat was gegen den Media Player an sich. Ich verwende ihn selbst. Nur der "Vertriebsweg" ist zweifelhaft.
 
@sense: Mit einem Windows ohne Media Player kann man eine ganze Menge machen, nämlich beliebige Programme ausführen. Office, Grafik, Multimedia, Internet, alles kein Problem. Und stell Dir vor: Wenn man möchte, kann man sogar den Windows Media Player darauf installieren, nachdem man ihn kostenlos heruntergeladen hat. Was soll denn an dieser Entscheidung bitte so tragisch sein?
 
Ich finde die Entscheidung der EU hart, aber gerecht. Besonders brisant finde ich, das MS API-Funktionen geheimhält, um diese dann exklusiv zum eigenen Vorteil nutzen zu können.
Eine Praxis, die schon seit Jahren angewandt wird und die ich, gelinde gesagt, unseriös finde.
 
@AgentSmith: Das Microsoft nicht so ohne weiteres die Schnittstelleninformationen für Netzwerkrechner offenlegt, ist nur verständlich. Wer gibt schon gerne seine Geschäftsgeheimnisse preis.
 
@AgentSmith: mir fallen da auch gewisse sachen ein, aber für leute, die gerne musik hören oder einfach mal nen film sehen wollen ist das dumm, da die sich extra noch nen anderen player installieren müssen.

und wenn microsoft's konkurrenz es net schafft, was besseres zu machen, dann solln die sich doch nich beschweren, dass MS besser is.

*ironie*
 
@swissboy: Da bin ich anderer Meinung. Eine Schnittstelle ist für mich per Definition ein Anküpfungspunkt für andere Programme bzw. Module. Außerdem soll eine gute Schnittstelle die Interna ja gerade verborgen halten (Motto: Ich möchte es nur benutzen, muss aber nicht wissen wie es funktioniert).
Daher sehe ich keinen Grund sie geheim zu halten.
 
@swissboy: Eben, Du sagst es. Wenn Microsoft den Verpflichtungen eines Monopolisten nicht freiwillig nachkommt, dann muss Microsoft eben zu seinem Glück gezwungen werden. @sense: Wenn Du den Windows Media Player nicht nachinstallieren möchtest, dann kauf Dir doch einfach die Version, in der er schon enthalten ist. Oder hast Du die Meldung etwa auch nicht gelesen und weißt deshalb nicht, dass Microsoft sehr wohl weiterhin eine Version mit Windows Media Player anbieten darf und die Version ohne den Windows Media Player nur zusätzlich anbieten muss?
 
@installer: Das sehe ich nicht so. Ich finde es aus prinzipiellen Überlegungen nicht rechtens, dass die EU versucht direkt in ein Produkt einzugreifen. Dieser Präzedenzfall könnte (wenn er denn rechtskräftig wird) zum Bumerang für die Software-Branche werden. Am Schluss endet das wie gegenwärtig bei den Patentrechsklagen: Jeder gegen Jeden und am Ende profitieren nur die Anwälte.
 
@sense: Klar ist es vor allem für Anfänger bequem, den Media Player "an Bord" zu haben. Da sind wir uns einig und das kann auch so bleiben (Version mit Player darf ja verkauft werden!). Aber Mitbewerber haben auch eine Chance verdient.
Eine "künstlich" im System verhaftete Klette, die nicht deinstalliert werden kann, sich geheimer Schnittstellen bedient (und sich damit einen Vorteil verschafft) und eine Alternative u.U. nur mit Problemen neben sich duldet (Stichwort: Verknüpfungen mit Dateiendungen) ist einfach nicht fair.
 
Irgendwie hab ich den Eindruck einige Leute schnallen es nicht.

MS darf eine Version mit Mediaplayer rausbringen und muß eine Version ohne Mediaplayer rausbringen.

Was mich an der ganzen Sache nur stört ist das z.b. nix wg. Internetexplorer zu hören ist(war) .. wie war das noch ohne den Internetexplorer liefe Windows nicht .. tja und da war doch mal jemand hingegangen und hatte den Internetexplorer aus dem Betriebssystem rausgekickt und das lief immer noch .. hätte mal gerne die Gesichter von MS Leuten gesehen :)

Viel wichtiger finde ich das die Schnittstellen der Serverfamilie offengelegt werden muß/müssen so könnte dies imho SAMBA schon einen enormen Schub verleihen.

Was mich mal interessieren würde (bin kein Jurist) ab wann muß MS das denn machen, sofort oder erst wenn das Urteil rechtskräftig ist, d.h. alle Instanzen durchaufen sind und MS immer Schnitstellen offenlegen muß/ Mediaplayer entfernen?

Bis hier das letzte Wort gesprochen ist fließt noch viel Wasser den Rhein runter da MS ja mehr als genug Geld für Anwälte hat. Interessant werden mit sicherheit wieder die Aussagen der AMIS so nach dem Motto amifeindliches Europa .. würde mich nicht wundern wenn King George probieren würde seinen ganzen Einfluß geltend zu machen das dies Urteil so nicht zustande kommt
 
RIESENGOSSE SCHWEINEREI
Ich habe es heute aus dem Radio erfahren: mein erster Gedanke war: "Diese verdammten Neider"
M$(Bill Gates) war meines Erachtens der Erste der den "Media-Player" herraus gebracht hat. Warum auf einmal so eine Kampagne? Es kann nur Neid sein, den andere haben erst später einen Player "zusammen gebastetelt" auf der Grundlage von M$. Auch wenn M$ nicht fehlerfrei ist muss so etwas nicht sein!
Ich sag´s mal so:" Selber nicht Laufen können, aber im Ziel der Erste sein!" Auf solche Lorbeeren sollte man nicht Stolz sein!!
Schäme dich du böer "Bube"
 
@rubberduck: genau .. wenn Du dir die Tränen abgewischt hast recherchiere doch bitte mal nach MONOPOL im Internet und was dies bedeutet. Das hat nix mit Neid zu tun
 
@rubberduck:Au waiaaaa ....
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