T-Com will neues Protokoll IPv6 testen

Internet & Webdienste Auf dem IPv6-Summit in Bonn gab die T-Com bekannt, demnächst Tests mit dem neuen Internetprotokoll IPv6 durchführen zu wollen. Sollte das komplette Netz auf IPv6 umgestellt werden, bedeutet dies einen enormen Kostenaufwand für den Marktführer in ... mehr...

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Klingt ja interessant. Brauch man dann dafür neue Treiber? oder wie läuft das. Gibs irgendwo Infos über das Protokoll wegen vor und nachteilen.
 
1. Ja. WinXP SP1 enthält aber bereits die Developer Version vom IPv6-Treiber, mit dem P2P Admin Pack bekommt man sogar eine aktuellere Version, und in WinXP SP2 dürfte dann wohl die vorläufige Final aus Win2K3 übernommen werden. 2. Gar nicht. Du als TCom-Kunde wirst von dem test absolut gar nix mitbekommen. 3. Ja, beim IETF.
 
falsch in xp sp1 ist kein developer stack enthalten, es ist eine production version der microsoft ipv6 implementierung und wird vollständig vom support durch microsoft abgedeckt.
 
Interessanterweise bezeichnet er sich selber intern noch als Developer Edition. Ja was denn nun? Der IPv6-Standard ist ja noch nicht mal wirklich fertig, und seit SP1 hin zu Win2K3 hat sich wirklich verdammt viel geändert.
 
"Unser jetziges Internetprotokoll bietet nur eine begrenze Anzahl von möglichen Zahlenkombinationen" -> Um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: IPv6 bietet natürlich ebenfalls nur eine begrenzte Anzahl, allerdings ist diese deutlich höher (256 hoch 6 im Gegensatz zu 256 hoch 4, also 65536 mal soviele).
 
Was für ein Unsinn. IPv6 hat 128 Bit Adressspace, nicht nur 48 Bit. Verwechsle mir bitte nicht die Versionsnummer mit der Anzhal der Bytes im Adressraum. Der große Vorteil ist, daß man sich dabei dann selber dynamisch Adressen vergeben kann, ohne daß selbst bei einer riesigen Anzahl an Adressen irgendeine prxisrelevante Chance besteht, daß irgendwo eine Dopplung auftriff. 48 Bit wären dafür bei weitem nicht ausreichend.
 
Antwort auf den Kommentar von Rika: Wie kommst du auf 48Bit? Jedes Oktett ist 1 Byte lang -> 8 Bit. 4*8=32Bit
 
ipv4 2^32: 4294967296
ipv6 2^128: 340282366920938463463374607431768211456
 
@M18: Lofote meinte, daß es nur 256^6 = (2^8)^6=2^48 Adressen gäbe.
 
na, das sollte für mein heimnetz reichen (2 rechner) ^_^
 
Hi ,

ich wunder mich warum T-Com die Frage stellt ob es sinnvoll ist diesen neuen Standard jetzt schon einzuführen .
Lieber jetzt als später wenn es noch mehr Kunden werden und es noch teurer wird .

Die andere frage ist welche kosten meinen die ,ist es nicht nur ein treiber ?
Oder welche aufwendung ist da noch im Spiel bei dieses IPv6 zu intrigieren .

Kenne mich da nur wenig aus :-(

Naja wers hat dar hats

 
Das Interessante an IPv6 ist ja, dass auch Buchstaben eingegeben werden können. Daher ist nicht nur eine Zahlenkombination sondern auch buchstaben möglich, soweit ich dran bin.
 
Antwort auf den Kommentar von Bastinew1: Ja, die Gruppen enthalten auch Buchstaben - A bis F. Es sind nämlich Hexadezimalzahlen.:)
 
Interessant? Es ist eine verdammte Notwendigkeit, daß neue Schriebweisen eingeführt worden, damit man so lange Adressen überhaupt brauchbar notieren kann. Bei normalen IPv4-Adressen könntest du das genauso machen, nur würde es da wenig nützen.
 
9 + 7 = 10

OK? :)
 
du kannst keine buchstaben eingeben.... da die "IP" so lang ist, wird sie in hexdezimaler schreibform angegeben... deswegen die buchstaben dadrinne...
 
T-Com brauch das wohl um Voice-over-IP besser auf die Reihe zu bekommen. Da man die Daten ja bekanntlich bessere Prioritäten geben kann.
 
Antwort auf den Kommentar von triple: Dann brauchts ned nur T-COM sondern jeder Provider. Über kurz oder lang wird sowieso komplett auf ipV6 umgestellt, einige Provider bieten bereits tunnels in ipv6 netze an
 
Unsinn. Selbst mit IPv6-QoS wird ein stark belastetet Multi-Use-netz noch lange nicht VoIP-tauglich. T-Com wird auch weiterhin ein dediziertes Netz dafür verwenden.
 
Antwort auf den Kommentar von triple
Es wird kein dediziertes Netz dafür geben, dies läuft alles über eine Leitung. SDH und DWDM Technik wird in diesen Sektoren verwendet. Da gibts auch kein TCP/IP. Sprache und Internetpakete werden schon heute selbstverständlich über eine Leitung übertragen. Dies gilt natürlich nur über Fernverkehrsstrecken und nicht bei irgendwelchen EWSD oder DSLAM Knoten, diese sind wiederrum über solche Netze verbunden.
 
Ja, aber nur weil DWDM/SDH auf ATM-Eben bereits Priorisierung ermöglicht. Die QoS-Mechanismen von IPv6 kannst du aber nciht dafür verwenden, tiefere Layer zu beeinflussen.
 
Natürlich kann man die tieferen Layer nicht damit beeinflussen *g*.
SDH läuft aber auf ein eigenes Protokoll und DWDM verbindet mehrere SDH Leitungen zu einer gemeinsamen Leitung. Man spricht auch von mehreren Wellenlängen. ATM wird eine Kategorie davor meistens benutzt, jedenfalls für den Internetverkehr. Wollte das nur noch zur Vollständigkeit schreiben, nicht das SDH mit ATM in Verbindung gebracht wird. Aber in SDH Rahmenzellen können ATM Zellen enthalten sein.
 
Ich verstehe nur Bahnhof :-)
 
IPv6 hat nicht nur im Adressraum einen Vorteil. Es bringt sehr viele Vorteile mit sich. Eins davon ist z.B. das integrierte IPSec, oder Onienrouting-Fähigkeit (mit IPSec per ESP-Header auch emulierbar). Das schwierigste an der Einfühung ist, dass IPv4 und IPv6 nicht miteinander direkt kompatible sind. Bei der Adresswahl wurde bei IPv6 ein anderes System gewählt, damit z.B. mobile Geräte sich leicht in ihrer Umgebung in das Netz integrieren lassen. Das bekannte A,B,C,D Klassensystem ist da so nicht mehr enthalten. Auch ändern sich Standardadressen. 127.0.0.1 wird zu 0:0:0:0:0:1 (man schreibt kurz ::1), usw. Wie gesagt, IPv6 ist keine blosse Erweiterung von IPv4, sondern eigentlich eine koplette Neuentwicklung. Schneller durch intelligenteres Routing, besser skalierbar, das sind auch nur einige Eigenschaften :)
 
Das einzige Problem was ich mit IPv6 hab, das man die Adressen u.U. sich schwerer merken kann ^^ Ansonsten befürworte ich es.
 
mhm... die ip-adressen sollen knapp werden?... ich glaub kaum das 4 milliarden ip-adressen vergeben sind oO
 
es sind ganze adressbreiche zur zeit reserviert: da fällt einiges weg
 
z.B. die IP-Bereiche 10.X.X.X: 192.168.X.X.X sind nicht weltweit nutzbar (routingfähig), da sie als Private IPs deklariert sind. Ferner wurde damals bei Einführung von IPv4 nicht an einen derartigen Erfolg gedacht und IP-Bereiche recht grosszügig vergeben: z.B. sind mehrere IP-Bereiche mit mehreren Mio IPs ausschließlich dem US-Militär zugeordnet, die diese jedoch NIE ausnutzen können. Soviel zum Thema, 4 Mrd reichen doch. Die Zukunft sieht doch so aus, dass theoretisch jedes elektronische Gerät über Netzanschluss verfügen wird (intelligenter Kühlschrank, Alarmanlagen, Aufzüge, Fernseher, etc etc.) Wenn man ne einfache Rechnung macht und sagt, dass 1 Mrd Menschen der 1. und 2. Welt jeweils nen Fernseher, nen Kühlschrank, ein Handy und einen PC hat, dann ists scho rum mit den 4 Mrd. IPs. Alles klar ???
 
Ich finde IPv6 einfach cool !
 
hallo
was ist denn wenn es ipc6 geibt mit meinem dsl router?
 
Dafür wirds dann Updates geben! Der muss dann ja auch mit dem "neuen" Protokol umgehen können!
 
Bin mir Sicher das ich auch mal einen nachteil von IPv6 gehört habe ,,,, ist aber aus 2 lehrjahr und nu bin ich feritisch ... ,,
ich überleg noch ein bischen
 
Evtl. das man die Router ect. updaten muss...
 
Antwort auf den Kommentar von triple: Man sollte aber eins auch nicht vergessen: Viele Programme (z.B. multiplayer Games) benutzen das IPv4 Protokoll. Diese müssen alle umprogrammiert werden. DAS macht Arbeit und Kosten.
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