Linux Kernel 2.6.3 released - Infos und DL

Linux Ein neuer Kernel für Linux wurde released und steht nunmehr in der Build 2.6.3 zur Verfügung. mehr...

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wenn man am vorherigen Tag stunden lang beim Kernel kompilieren gehockt ist, freut man sich das am nächsten Tag ne neue Version released wird :)
 
Wieso stundenlang, so ein neuer Kernel ist bei mir in 20 Minuten kompiliert und installiert. Einfach entpacken (tar jxvf linux-..tar.bzip2) alte config rüber kopieren(cp linux-old/.config linux-new/) dann ins linux-new wechseln, ein make oldconfig(alte config optionen übernehmen und auf neue checken), danach make und make modules_install(beim 2.6er entfällt make dep und make modules), zu guter letzt kernel ins boot Verzeichnis kopieren lilo aufrufen fertig.
 
es hat halt nicht jeder nen Dual XEON :-(
 
Antwort auf den Kommentar von MDK. Benötigst du auch nicht, denn einen Kernel kompilieren dauert nur lange, wenn man einen Kernel baut mit allem drum und dran wie ihn Distributoren bauen, die integrieren alles in den Kernel, ich aber nur die Module, die ich für mein System benötige, Warum sollte ich 30 Netzwerkartentreiber kompilieren, wenn ich z.B. nur ne sis900 drin habe. Das ist nämlich der Witz, du baust nur das was du für dein System benötigst, dann kompilierst du einen kernel in 30 min auf nem 1Ghz Rechner.
 
Antwort auf den Kommentar von MDK.
30 min auf einem 1 GHz Rechner, was kompilierst denn du für einen riesen Kernel ?
Auf meinen kleinen 350 MHz'er dauerts grad mal ne halbe Stunde für eine komplette Kompilierung.
 
Der 2.4.25 ist ebenfalls released...

http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.4/ChangeLog-2.4.25
 
2 Stunden? o.O" Also selbst auf meiner 900 Mhz Gentoo Krücke schafft der das kompilieren von einem 2.6 Kernel noch immer in circa einer halben Stunde !!!
 
tut mir echt leid, aber wenn ich immer höre linux is so einfach....ich versteh da oben nur bahnhof...und ich kann nicht behaupten keine ahnung zu haben....(von windows :))
 
Windows und Linux sind nunmal komplett unterschiedlich :) Windows baut auf der Logik eines Affen auf mit "Weiter drücken, Weiter Drücken, Weiter Drücken, Fertig" - Linux hat da schon eine bessere Logik wo man nachdenken muss wie etwas funktioniert, dass es funktioniert! Da gibt's kein doofes weiter und weiter klicken ... obwohl suse diesen depperl prinzip zu folgen scheint :D
 
Antwort auf den Kommentar von BlackTiger: Aber genau Das ist das, was 90 % der User wollen, einfach nur "Weiter" oder "Fertig" drücken ohne groß Nachdenken zu müssen. Denn für die Meisten ist der PC ein Arbeitsmittel, nicht mehr und nicht weniger. Mit allem Anderen will der Normalanwender sich nicht befassen, schon gar nicht mit dem Kernelbauen in Linux ...... Aber nun zum Thema, bei den kurzen Zeitabständen der neuen Builds im Moment muss Linus aufpassen, dass man ihm nicht bald den gleichen Vorwurf macht wie sonst Bill: "Vielleicht hätte man vor Veröffentlichung des 2.6 besser erst mal fertig entwickeln und testen sollen ..."
 
Antwort auf den Kommentar von styx. Pit aber wo liegt das Problem, Bill bringt doch auch jede Woche mindestens ein Update raus. Wenn du dir ne Suse kaufst, bekommst du evtl. 2 mal im Jahr ein Kernelupdate, wenn mal wieder ein wirklicher Bug gefunden wurde bzw ne Sicherheitslück. Die Kernel von kernel.org sind was für Fortgeschrittene Anwender, die neue Features haben wollen und ihre Kiste bis aufs letzte optimieren wollen. Als ich mit Linux anfing, habe ich vielleicht nach einem bis 1 1/2 Jahren nen Kernel gebaut und da war das noch Chaos pur, so nach ner Anleitung mal probiert, mittlerweile siehts halt anders aus, für mich ist kernel bauen und installieren, wie unter Windows ne Setup.exe zu drücken.
 
Antwort auf den Kommentar von MDK .... Jup, genau. Für Dich und für mich ist es wie 'ne Setup.exe anzuklicken, aber eben nicht für Otto Normalanwender. Der weiß nämlich gar nicht, was er in den Kernel alles reinpacken soll, was er vielleicht besser als Modul lädt und so weiter. Auch Deine Kurzanleitung weiter oben würde diesem weit verbreitetem User kaum helfen und wären nur böhmische Dörfer für ihn. Aber das war es ja auch gar nicht, was ich bemängelt habe. BlackTiger wiederspricht sich mit seinem Kommentar halt nur selber, weil nicht jeder ist ein Profi, der vor einem PC sitzt. Nein, was ich bemängle ist viel mehr, dass jetzt quasi im Drei-Wochen-Takt neue Builds des 2.6 erscheinen, weil hier mal noch was nicht sauber läuft oder da noch ein kleines Fehlerchen entdeckt wurde. Das ist genau das, was die Linuxgemeinde Bill Gates immer vorwirft, nicht zu 100% ausgereifte Produkte auf den Markt zu bringen und dann häppchenweise die Fehlerbehebungen nachzuschieben. Aber der 2.6 musste ja unbedingt zum Jahresende 2003 raus, nachdem er ja so lange angekündigt wurde. Mir geht es hier nicht um Sicherheitsmängel oder ähnliches (das Linux sicherer ist, ist unbestritten, auch wenn man über die Gründe hierfür geteilter Meinung sein kann), sondern nur um die Verfahrensweise. Und irgendwie gleichen sich die Bilder hier sehr stark.
 
Antwort auf den Kommentar von styx. Pit hast du dir schon mal die Changelogs der 2.6er Kernel angeguckt, ich mach das bei jeder Version. Wenn ich mir das Changelog des 2.6er ansehe, dann sind da fast keine Bugs beseitigt worden, sondern viele Codebereinigungen, z.B. Kommentare Dokumentation , dann sind veile Updates (nicht Bugfixes) eingeflossen z.B. Alsa, die fixes die ich dann noch so sehe, sind meistens für irgendwelche außergewöhnlichen Architekturen ARM , etc. Da ist halt nunmal das Problem, sehr wenig Leute benutzen die reporten Fehler fixen Code und senden den ein. Fazit, seit 2.6.1 ist der Kernel schon ziemlich ausgereift, er ist um einiges ausgereifter als damals der 2.4er Kernel, der war evtl ab 2.4.10 so sauber wie der 2.6.3. Der einzige Grund warum es momentan so schnelle Zyklen gibt ist der, es arbeiten momentan so gut wie alle Profis am 2.6er Kernel um diesen Kernel so schnelle wie möglich perfect zu machen. Linus selbst, Andrew Morton und andere, sind voll dabei, sobald aber wieder ein Entwickler kernel ala 2.7. gestartet wird, gehts auch beim 2.6er wieder um einiges langsamer voran, weil sich die Entwickler dann wieder aufteilen.
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