Probleme beim Münchner Linux-Projekt

Linux Die geplante Umstellung von rund 14.000 Rechnern der Münchner Stadtverwaltung auf Open-Source-Software bereitet den IT-Verantwortlichen zunehmend Probleme. Neben Schwierigkeiten aufgrund der chronisch leeren Stadtkasse müssen Widerstände in den ... mehr...

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wären wir halt doch bei Microsoft geblieben !! (los drescht auf mich ein, liebe Linux-Verfechter ...)
 
*Zack* Hier ist dein Schild
 
Es gibt genug Freeware und Open Source Software für Windows die die Stadt München einsetzen kann und kosten sparen kann
 
Antwort auf den Kommentar von beonex: Du vergisst hier nur eines: Es handelt sich um ein sehr komplexes Projekt. Da hat Freeware oder auch open Source nicht viel zu suchen. Was nützt mir eine Software für lau wenn ich keinen Support dafür bekomme, oder meine Anfrage erst in 6 Monaten durchgeführt wird weil da wieder Semesterferien sind und der Entwickler der Software dann wieder Zeit hat. Bei komerzieller Software kannst du entweder eine entsprechende Schulung oder wenigstens Bücher oder Online-Kurse bekommen (das war für Windows gedacht). Für Linux als Desktop oder Server-Betriebssystem gilt aber fast das gleiche. Wenn ich von SUSE oder IBM Support für Linux will dann muss ich dafür blechen, auch wenn es ein Open Source Betriebssystem ist. Wenn jetzt einer mit der hilfreichen Linux Community kommt, dann sei gesagt, dass es für Windows eine ebenso hilfreiche Community gibt die auch kostenlose Tips und Hilfen anbietet. Aber wenn ich Support von jemandem will der dann auch für die korrektheit der gelieferten Informationen gerade steht dann will der Geld dafür.

Gruß

Cyborg
 
Antwort auf den Kommentar von cyborg70 - hehe, kenn ich dich nicht irgendwoher?
 
das Problem sind eben auch die User - die wollen selbst nicht von Windows weg !! - und die Umschulungen sind nicht zu unterschätzen !
 
Ach Leute, hier gehts doch wieder nur drum, wer wieder mehr Geld einschiebt, ihr werdet mir doch nicht erzählen, dass irgendwelche User dagegen sind, jeder User freut sich doch drauf, Schulungen reinziehen nix tun etc. Beonex es geht ja nicht drum um irgendwelche OpenSourceanwendungen auf Windows zu pflanzen es geht drum, ihr altes NT, 98 durch ein neues OS zu ersetzen und für die Zukunft gerüstet sein, Microsoft ändert alle Pfurz lang ihre Lizenzpolitik, wer weis was in 3 Jahren ist, darum gehts denen die Linux befürworten. Der Heimuser hat doch ganz andere Probs als ne Firma die auf Jahre planen muss . Hier liegt nur eun Problem vor die bestehende Software für Linux wieder zu haben entweder emulieren oder portieren und neuanschaffen. Ich kenne einige große Firmen, die einige kommerzielle Anwendungen durch OpenSourceanwendungen ersetzt haben, nur weil sie nicht die Möglichkeit hatten kleine Änderungen an der Software durch die eigene IT Abteilung durchführen zu lassen, die Firma die das Produkt verkauft hat hat sich dagegen gesträubt und wollte immer satt Kohle einschieben, auch wenns nur drum ging auf einer Intranetseite nen Button an ne andere Position zu schieben.
 
Hi, also das Problem bei Behörden ist doch häufig das sie sich mal vor x-Jahren haben spezielle Software für entsprechend Kohle schreiben lassen. Wenn das dann nach y-Jahren die meisten endlich gefressen haben und das System einigermaßen läuft wird wohl keiner begeistert sein wenn wieder alles umgeworfen werden soll. Und für den Desktop ist Linux meiner Meinung nach nur bedingt geeignet. Sieht für mich so aus als würde München bereits kräftig zurückrudern...
 
Don't touch a running... na ihr wisst schon! Hoffentlich geht das Münchener "Projekt" schief, dann kann man aus der Erfahrung dem Steuerzahler mehr Geld sparen, als man denkt. Wie war das: "Ja, mit Linux da wird alles besser ... und günstiger ... und überhaupt und sowieso". Blablabla!
 
Und was man auch nicht vergessen sollte. Wenn eine so komplexe Umgebung umgestellt wird, gibt es immer Programme die seit x-Jahren im Einsatz sind. Da stellt sich dann auch immer die Frage. Soll man dieses Programm umstellen ? Wird das überhaupt so noch gebraucht ? Wäre es nicht besser einen anderen Arbeitsablauf damit zu "erschlagen".
Dann müsste man auch mal nachdenken WIE wird WAS und WARUM gemacht? ( Ein Programm soll ja ne Arbeit erleichtern bzw. möglich machen ) etc. ... so können auch noch weitere Kosten entstehen,
die vielleicht nichts mit dem reinen Programm und Betriebssystem zu tun haben ...
 
lol, ich finds wieder lustig (nicht wegen linux), da man wieder sieht das die bürokratie in deutschland über jeden schwachsinn steht. wie kann man beschließen auf linux umzustellen, wenn 50% der anwendungen gar net one probleme laufen (es gibt ja windows emulatorn).
da sieht man wieder welche deppen unser land regieren. meiner meinung nach werden die sich bestimmt in einem 1/2 jahr wieder umentscheiden, und das kostet dann wieder. der steuerzahler freu sich!
 
Na ja das eine Umstellung dieser grössenordnung teuer und komplex ist darüber brauch man wohl nicht diskutieren( Ob linux oder Windows ist dabei fast egal). Aber ich denke es war der richtige Schritt auf lange Sicht. Linuxexperten gibt es auch schon mehr als genug, ist ja nicht mehr so als ob es in der Industrie ein Nischen dasein führt. Aber irgendwann muss selbst eine Stadtverwaltung ein neues System Einführen. Allein aus Ersatz Gründen. Findet doch mal Hardware die noch unter Windows(welches auch immer) auf so alten Rechnern läuft. Ich hab mal ein Projekt für die Bundeswehr gemacht, da lief es ähnlich. Die arbeiten Teilweise noch mit 3.11, und kaufen ztum Preis von 1000 Euro 700 Mhz Rechner weil sie vor mehreren Jahren bestellt wurden.Den Händler freuts.
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