China will "Next Generation Internet"

Internet & Webdienste Einer der derzeit am schnellsten wachsenden Internet-Märkte, China, will in Kürze das so genannte "Next Generation Internet" implementieren. mehr...

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jow. damits wieder genud ip's gibts wa?wie läuftn das mit den bisherigen? müsen die umgestellt werden?
 
gängige software wird dann wohl mit neuen protokollen geliefert, und es werden wohl patches usw für windows und co gestellt.
schön wäre es, wenn anfangs protokolle rauskommen würden, die mit IPv4 und IPv6 klarkommen, gibt es denn schon sowas?
 
man kanns ja mal von der seite betrachten ... sobald IPv6 flächenddeckend vorhanden ist, ist der msblaster der IPv4 scannt verloren :-)
 
Die sollen erst mal schauen, daß sie die Menschenrechte tolerieren. Dann sollten sie die Internetzensur abschaffen und dann dürfen sie an IPv6 mal einen Gedanken verschwenden.
 
IPv6 ist doch schon jetzt in XP enthalten, oder täusche ich mich da ??? bei meinen Netzwerkeinstellungen erscheint dieses Protokoll schon mal.
 
Jippy Wird aber auch zeit Mein Heimnetz Leuft schon ewig auf IPv6 jetzt soll es entlich losgehen !!!!!!
 
IPv6 ist schon in den neueren Betriebssystemen wie Linux ( neuere Distributionen seit Anfang 2003 .. ungefähr ) und XP ( SP1 ) integriert. Ist lediglich deaktiv ( XP als Dienst in der Verwaltung ). Interne Netzwerke kann man aber mit diesen Systemen schonmal spasseshalber auf IPv6 umstellen, solagne der ISP nochv4 nutzt. Habe das ganze mal Testweise mit zwei Rechnern gemacht. Beide als Hybrid mit zwei Karten ausgestattet. Eine als IPv4 und eine v6. Mittels Softwarelösungen kann man auch ein Routing zwischen v6 und v4 erzeugen, was also die Kompatibilität gewährleistet und kein System vom anderen ausgrenzt. Allerdings gibt es kaum Tools des alltäglichen Gebrauchs die IPv6 Adressierung bereits verstehen. Also Mainstream-Browser sind derzeit total aussen vor, OpenSource Projekte haben meist schon Plugins durch die es klappt. Diagnosetools wie Ping und Route sind bei MS XP SP1 zum Beispiel als ping6.exe usw. vorhanden. Bei Linux wird sich das Protokoll, denk ich mal, in die alten Tools implementieren lassen, so dass keine Umgewöhnung nötig wird. Allerdinbgs ist dann definitiv Schluss mit IP-Based-Hosting .. ich hätte zumindest extreme Probs mit den Hexa-Adressen, eine IP lässt sich schon miserabel merken. Aber sehen wir es so : IPv6 kommt und jedes kleine Netz wird gesichert DHCP aufsetzen. Damit haben dann die Daddelkönige auf ihren Privat-LAN-Parties mind. 2Std. 'kannste mich sehen ?' und 'welche IP is noch frei' gespart :) Ich persönlich freu mich schon, denn wie phate schon erwähnte, werden eine Menge Viren sterben und ein breiter Bereich in der IT-Branche, hoffentlich, wieder Aufwind haben.
 
richtig!.... die gehen mit gutem Beispiel voran.
 
Das schlimme am IPv4, besser gesagt wie es im Netz umgesetzt wurde, ist dass ein Haufen Adressen nicht verwendet werden können. 224.0.0.0-255.255.255.255 sind nämlich für Multicast und andere Spässe reserviert, 536.870.912 Adressen sind damit schon mal nicht benutzbar. Verwenden tun Multicast aber nur sehr sehr wenige (und nur in Intranets) - und selbst die brauchen auch nicht mal annähernd so einen grossen Adressraum. Das ist die pure Verschwendung!
 
Wenn ich jetzt scheiße laber sagst mir, aber ist man mit ipv6 im lokalen netz dann nicht sogar momentan sicherer? Denn wenn z.b. einer die intranet ips rausfinden will sucht er ja nach ipv4 und nicht ipv6. bzw. die scanner suchen nach diesen. würde doch bedeuten das man ähnlich wie durch NAT die lokalen IPs nach außen hin "versteckt" oder? jetzt mal abgesehen von den trjonern und viren die über ipv4 laufen.
 
Antwort auf den Kommentar von phate :
Gesetz dem Fall du hast einen Provider der bereits einen v6 Zugang anbietet und du somit nach aussen auch eine v6 IP hättest wäre es unwahrscheinlicher, dass du Probleme bekommst, weil das ganze noch relativ ungenutzt ist, und sich daher kaum jemand hinsetzt und entsprechende Viren in Umlauf bringt die v6 IPs attakieren. Intranets mit v6 auszustatten ist im Moment eine Alernative zum v4 aber nicht die Regel ( etliche Software kann damit nicht umgehen und verlangt nach v4 IPs etc. ). Das interne Netzwerk wäre aber nicht merklich sicherer auf v6 Basis, als wenn man es auf v4 Basis einrichtet, da der Router oder der Netzrechner ja in den meisten Fällen immer noch v4 IPs nach aussen hätte, die dann ja immer noch anfällig für v4-konforme Viren wäre ( zumindest der eine Rechner könnte dann was einfangen ). Also hilft es praktisch nichts, sein Intranet jetzt auf v6 umzubasteln und man sich dann in Sicherheit wiegt. Ein vernümpftiger Filter oder eine zuverlässige Firewall ( Hard oder Software ) sollte IMMER vorhanden sein.

Zu NAT : Über NAT ist es allerdings auch möglich interne IP-Adresse zu sehen, da ja jedes Paket gebrandmarked werden muss um anschliessend auch wieder am richtigen Rechner zu landen ( Ja, .. also kann der ISP immer erkennen ob man ein Netzwerk betreibt oder direkt am DSL-Modem hängt ! ) .. Wir wollen ja nicht dass Mammi auf einmal die heissesten Nackbilder von Uschis Besäufnis zu Silvester bekommt obwohl sie lediglich Bei RTL.de etwas den Grinch rubbeln wollte .. :)
 
@kraer: Software-Firewalls sind Mist... -_- [sorry nur meine Meinung]
 
Antwort auf den Kommentar von tuxman : Meiner Meinung nach sind Application-Firewalls mist ( Zonealarm / Kerio etc. ) .. allerdings hat nicht jeder die Kohlen für eine Hardwarelösung oder einen Server mit einer Profesionellen Lösung, oder den Plan eine Linuxkiste perfekt zu konfiggen. Daher sollten diese Leute lieber zumindest eine Application-FW nutzen bevor sie ohne Verhüterli im Netz rumhotten .. Ist nunmal die einzige Variante die es auch schon als Freeware gibt und für die man fast kein Vorkenntnisse braucht - kommt ein Popup klickt man Nö .. fertig. Ich persönlich habe ein Server via NAT und PF-FW vor meinem Arbeitsrechner hängen, und an dem alle Ports dicht gemacht die keinen benötigten Dients beherbergen. ICMP-Dienste werden abgewiesen was Ping und andere Spielereien betrifft. Alles in allem kann ich sagen dass meine Konfiguration relativ sicher ist. Mag wohl in erster Linie daran liegen, dass die Möchtegern Scriptkiddies ( und das sind mindestens 80% der Leute die versuchen dynamisch eingewählte Homeserver zu entern ) immer wie wild rumpingen und meine Kiste dann halt schon tot zu sein scheint. :)
 
Was ist überhaupt dieses IPv6 ?
 
Antwort auf den Kommentar von beonex : IPv6 heisst InternetProtocol Version 6 - im Moment läuft der Grossteil des Internets auf IPv4 - Was heisst, wenn du www.winfuture.de in deinen Browser tippst, sucht der Browser im DNS-Server deines Providers nach dem Weg zu winfuture.de, dabei wird der Name in eine IPAdresse gewandelt ( bei winfuture ist das 80.252.109.22 ) diese IP-Adresse besitzt im IPv4-Format die Form von Subnetzen in jeweils 255er Blöcke ( einige sind nicht nutzbar oder reserviert .. ). Also wäre die denkbar kleinste adresse 1.0.0.0 und die denkbar grösste 255.255.255.255 ( wobei letzteres immer als Netzwerkmaske angesetzt wird, also Adressen die nur 255er und 0 beinhalten keine gültige Adresse sind. ). Bei IPv6 sind die IP-Adressen nicht mehr im Dezimalen System ausgedrückt, sondern Hexadezimal. 127.0.0.1 ( entspricht immer den Rechner selber an dem man sitzt / Localhost ) wäre dann ::1: - was ja noch simpel aussieht. Aber MS hat einen Server der ausschliesslich per IPv6 erreichbar ist : ipv6.research.microsoft.com dessen Adresse sieht dann so aus 2002:836b:4179::836b:4179 .. Sinn und Zweck dieser Aktion ist ganz simpel mehr IPs zu bekommen die nutzbar sind, da Unterhaltungselektronik ( DVD-Player / Handies / Kühlschränke / Fernseher / Tablet-PC / PC / Radios / Telefone / etc. ) immer mehr vernetzt wird. Daher ist davon auszugehen, dass irgendwann mal jeder egal ob er einen PC hat oder nicht, online sein wird. Ziel ist es auch dauerhaft online zu sein, also benötigen wir wesentlich mehr IPs als es Menschen gibt, und das ist unter IPv4 nicht mehr Möglich. IPv6 hat da wesentlich höhere Kapazitäten .. Detaillierte Infos gibts bei z.B. : www.ipv6.org
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