Wartezeit auf Longhorn könnte Linux erstarken

Linux Mehrere Anbieter von Linux-Systemen planen für 2004 eine Offensive im Business-Bereich. Sie wollen die Zeitspanne nutzen, die Microsoft noch für seine kommende Windows-Version benötigt. Die lange Wartezeit auf die nächste Windows-Version könnte ... mehr...

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Das ist nur gut für die User, wenn es zwei starke Desktop-Systeme auf dem Markt gibt.
 
aber schlecht für so manchen programmierer. ich habe beruflich z.b. viel mit winapi und dergleichen zu tun. das funktionert natürlich nicht auf linux. ich denke, dass das eher gut für java und dergleichen ist. kann nur hoffen, dass es mal eine gute runtime für c$ auf linux-systemen gibt.
 
Hmm, vielleicht in den Unternhemen aber auf den Otto-Normal-Dau-PC, die es gerade mal schaffen Windows zu bedienen wird dies wohl ein Wunschtraum der Linux-Gemeinde bleiben. Und das ist eben die breite Masse sprich die Solitaire-Word-Fraktion. Die Installation von Programmen müsste wesentlich einfacher (ja man müsste so was ähnliches wie die in der Linux-Gemeinde ungeliebten Install-Wizards als Standard etablieren) Otto-Normal-User hat wohl kaum die Lust sich mit tar-archiven und den Abhängigkeiten rumzuschlagen.
libelle (Debian -und Windows-User) :)
 
Ich frag mich immer, was der Standard-Otto-Dau auf einer Suse vollinstallation noch nachinstallieren muß!? :)
 
allein dass Du hier mit SuSE anfängst, treibt mich in den Wahnsinn :P
 
Kennst du n besseres Beispiel für eine typische Anfängerdistri? :P
 
Linux erstarken? glaube net! Das muss wohl verpassen. überleg mal, Win95 bis 98 kostet 3 Jahre lange Wartezeit. > Trotzdem M$ Windows Marktsanteil steigt weiter. 1 Jahr Win2k, paar Monat WinME, 2 Jahre WinXP und 3/4 Jahre Longhorn. WinXP bleibe ich trotzdem, weil soviel Software ihn braucht. Rückkehrs Linux gibt nicht in Sicht. Ich vemute, leistungsstarte Computer steigen weiter und problemlos ist Virtual PC Windows > man kann Linux bis Unix in VPC nachinstallieren. Suse denkt stimmt evt. nicht, weil Virtual PC bis VMWare mit Linux weitersteigt. ich nenne Dual-OS. :-)
 
Also ich möchte auch mal etwas zu dem Thema sagén,Ich kann mir nicht
vorstellen das Linux Windows überholt weil es nach meiner Meinung viel
zu schlecht noch ist jedenfalls für Privat Anwender.Ich hatte bis jetzt jedenfals immer nur Probleme damit.Von wegen Stabiler und Sicherer,der Grund das es Stabiler ist,ist das es erst Garnicht startet war
jedenfalls immer bei mir so.Und der Grund das es Sicherer ist liegt meiner Meinung nach daran das es im Privat Bereich nicht so stark im
Gebrauch ist.Also ich werde auf jeden Fall immer Windows treu bleiben.
 
Ja LongHorn, kommt das auch noch irgendwann??? Ich freue mich schon auf die nächsten paar Monate, Kernel 2.6 kommt mit super Neuerungen KDE 3.2 steht in den Startlöchern, was will man mehr :-) Ich denke auch, dass sich beim Privatuser Linux nicht so schnelle durchsetzen wird, solange Windows vorinstalliert auf 99% der Rechner kommt. Für den der mit nem PC anfängt, ist es sicherlich nicht viel schwerer Linux zu bedienen, das oben angesprochene Problem "von wegen schwieriges installieren von Anwendungen" trifft doch nur in seltenen Ausnahmefällen zu, die bekanntesten Anwendungen sind ja bei jeder Distri dabei und können ganz easy über einen Installmanager installiert werden, einfacher gehts doch gar nicht. Aber ich denke gerade bei Firmen und bei Leuten, die PCs als Hobby haben ist Linux schwer im kommen, weil es einfach Super Möglichkeiten bietet und kostenlos ist, wenn ich mir ansehe, was ich diese Woche wieder eingerichtet habe, sowas wäre mit Win gar nicht möglich, sprich: verschlüsseltes Homeverzeichnis verschlüsselte Swap und Temp Verzeichnis, somit kann niemand an irgendwelche Daten von mir ran, alle dynamischen Daten sind per starker Verschlüsselung geschützt, unter Win hätte man das Problem, dass man ja Registry, Swap Datei, und andere Sachen nicht verschlüsseln kann, denn wie will man sonst booten :-) Und das sind halt lauter so nette kleine Sachen die bei Linux gehen :-) Außerdem im Bereich Webserver ist Linux unschlagbar.
 
Antwort auf den Kommentar von MDK DCCP 2.6 bietet u.a. 256-bit AES Verschluesselung und weitere Features unter Windows:

Features and Benefits
Some of the main features & benefits:
· Boot protection
· Pre-Boot authentication: Login before starting the operating system
· Multiple OS boot support (Microsoft)
· Full or partial hard disk encryption
· Sector level protection
· Complete "power off" protection i.e. unauthorised users are prohibited from starting up the PC
· AES 256 bit encryption
· No size limitation for encrypted disks
· Manages an unlimited amount of encrypted disks simultaneously.
· Allows steganography to hide data into pictures
· Trojan and keyboard sniffer protection preventing passwords from being sniffed / captured (red screen modus).
· Anti dictionary and brute-force attack mechanisms (due to the nature of DCPP, it is the most difficult system to attack compared to anything else available.)
· Encrypts almost any kind of media (hard disks, floppy disks, ZIP, JAZ, etc...)
· Administrator /user specific rights
· USB-Token authentication at pre-boot level (Aladdin R2 and Rainbow USB-Token)
· Facility to validate the integrity of the encryption method.
· Recovery disk for "disaster recovery"
· Easy to install, deploy and use.
· Completely transparent to the user
· Minimal administration and user training.

Darueberhinaus gibt es dann auch noch fuer die Containerverschluesselung unter Windows das Produkt DriveCrypt 4 mit 1344-bit Verschluesselung basis AES, Blowfish, Tea 16, Tea 32, Des, Triple Des, Misty 1 and Square.

Immer erst mal schauen, was unter Windows geht oder nicht, bevor man solche Linux aufreisserischen Auesserungen von sich gibt.

 
ergänzend dazu: ... allerdings sind die nicht bei Windows dabei und kosten nochmal ordentlich Schotter zwischen 49 und 250 $ ... Je nach Lizenz und Einsatz.... Wenn ich alle meine Linux PC's jetzt damit aufrüste, bin ich incl. Windows Lizenzen bei über 2000 $ ... da find ich ehr aufreisserisch MDK darüber belehren zu wollen was unter Windows alles tolles geht. Und außerdem setzt diese Software teilweise nicht mal auf dem Betriebssystem auf, sondern sichert den PC gleich beim booten ab... tolle Wurst, da kann man auch das Bios Passwort anschalten und hat einen ähnlichen Effekt... Windows schützen, indem man es nicht startet ist natürlich ne Möglichkeit, aber im Vergleich zur Linux Architektur ehr ein armseeliger Versuch einen Mangel zu flicken. Für Leute die Linux nicht verwenden wollen mag das toll sein, aber eine wirkliche Option für den Privatanwender, der für ein sicheres System dann um die 500 $ ausgeben darf, halte ich das wahrlich nicht.
 
Antwort auf den Kommentar von MDK. Ja aber weist du wo das Problem bei deiner Lösung ist, du verschlüsselt in dem Fall die ganze Platte, das ist aber scheiße, ich will nur die dynamischen Bereiche verschlüsseln, mich interressiert doch gar nicht ob jetzt das windows/sytem32 dir verschlüsselt ist, die Daten kann jeder angucken wenn er sich Windows installiert. Verschlüsselung drückt ja extrem die Performance, somit dauert dein Bootvorgang ends lange. Unter meiner Variante verschlüssle ich nur die Bereiche die sich eben im Betrieb ändern, Swap, temporäre Verzeichnisse User Home Verzeichnisse, daher habe ich bestmöglich Performance bei optimalem Schutz. Außerdem kostet das Programm auch noch 99$ und mir kostet die Sache gar nix :-) P.S. Ich kannte zwar DCPP noch nicht aber mir war klar, dass du auch eine Windowsinstall z.B. auch mit crypto Hardware verschlüsseln und entschlüsseln könntest. Audi setzt sowas bei ihren Laptops ein. Was ich damit sagen wollte ist, dass es so wie ich es mache nicht unter Windows geht.
 
Antwort auf den Kommentar von MDK Achja und wegen der Performance, bei mir dauert der Bootvorgang nicht länger als sonst, das Zugreifen auf einen verschlüsselten Bereich der z.B. mit 256 bit geschützt ist dauert ca 5-10 mal länger(sprich Transferrate ist nur noch caq 10-20%), dann kannst du dir ausrechnen wieviel Spaß das bei DCPP macht, anders sieht es z.B. bei ner Hardware Lösung aus, da geht das sehr schnelle aber sowas kostet mehr als der ganze Rechner mit installierter Software kostet.
 
Antwort auf den Kommentar von MDK. Nochwas, um das zu untermauern was ich gesagt habe, das steht auf der Herstellerseite von DCPP:Important:
With DCPP you can encrypt the entire hard disk or entire partitions (including the system partition), but you can not create /mount single container files. Both, DCPP and DriveCrypt CAN be used alone or in combination. Das ist sozusagen das Problem, bei mir geht das, ich lege mir einfach container an die ich dann beim init mounten lasse da muss ich dann das Passwort angeben und somit wird bevor ich z.B. auf das Homeverzeichnis zugreifen muss die Sache erst entschlüsselt. Und das mit der Performance steht so indirekt auch auf der DCPP Seite: FDE is performed sector by sector without creating temp or backup files: As a result, large files will decrypt without delay whereas file encryption is normally much slower. Die haben schon extra hingeschrieben, large files werden so gut wie ohne deylay entschlüsselt , aber z.B. beim Boot oder beim starten von Anwendungen greift man auf viele kleine Dateien zu und das drückt das aber bringt mir sicherheitstechnisch gar nix, denn es interessiert mich ja nicht ob dll.sound so verschlüsselt ist ist ja nix geheimes drin:-)
 
@Ich: Es ging nicht um das Belehren, sondern um den Hinweis das solch eine Moeglichkeit auch unter Windows gegeben ist, nicht nur unter Linux Es ging auch nicht um die heftigen Kosten. DCPP setzt uebrigens auf Windows auf und bietet boot-auth zusaetzlich an, was wesenlich sicherer ist als das BIOS Passwort.
 
Antwort auf den Kommentar von vtol, achja auf jedenfall werde ich mir DCPP mal angucken und checken wie so die Performance ist, wenn die komplette Partition bzw. Platte verschlüsselt ist. Vielleicht ist das Teil für mein Laptop zu gebrauchen, aber auf meiner Server/Workstation wahrscheinlich eher nicht geeignet, zumal da ja kein Win drauf läuft :-) Aber danke mal für den Tipp. Wobei ich mich jetzt frage für was noch ein boot-auth Passwort sinn macht, wenn dann eh die ganze Platte verschlüsselt ist???
 
ich hoffe dass linux "erstarkt". Microsoft soll ruhig viel konkurrenzdruck spüren, das kann nur hilfreich sein :)

@fussballhaus -> Linux will windows ja gar nicht überholen (noch nicht), aber es entwickelt sich zu einer guten alternative.
 
@MDK: Performance - Deine Aussage stimmt nicht, es gibt keine spuerbaren Verzoegerungen, weder beim Booten noch beim Zugriff auf verschluesselte Bereiche: vielleicht macht das ja auch den Unterschied zwischen OpenSource und kommerzieller Software. Richtig erkannt hast Du, dass DCPP keine Containerverschluesselung bietet, dafuer ist ja das DriveCrypt Modul gedacht, welches integral als auch kommerziell freundlicherweise von DCPP getrennt ist und somit dem Anweder gestattet entspechend den Anforderungen einzukaufen.
 
vtol, also das mit der Performance kann ich mir einfach nicht vorstellen, rein theoretisch ist das gar nicht möglich, Verschlüsseln und Entschlüsseln benötigt immer ordentlich Prozessorpower, dass da keine Verzögerung eintritt ist schlichtweg nicht möglich, da müsste ich mich dann echt fragen, ob die Verschlüsselung was taugt. P.S. ""vielleicht macht das ja auch den Unterschied zwischen OpenSource und kommerzieller"" also daran kanns nicht liegen, denn die Algorythmen AES DES IDEA etc. sind ja die gleichen, sämtliche namhaften Programme verwenden die selben Algorythmen, proprietäre Algorythemn würden gar nix taugen, da sie nicht von Profis verifiziert sind. Du kannst dir sogar Sourcecodes für die meisten Algorythmen direkt runterladen und die sind schon optimiert somit kann da keiner programmiertechnisch das Zeugs besser implementieren als der andere. Aber testen werde ich das Teil auf jedenfall und sehen was dabei rauskommt.
 
Achja und ich denke, das kann jeder nachvollziehen der z.B. schon mal mit Steganos nen Ordner verschlüsselt hat, das dauert ne zeitlang je nachdem wieviel Daten es sind. Das wäre der totale durchbruch entschlüsseln ohne Performanceverlust :-)
 
@MDK: Wir sind hier weit vom Thema weg. Ich bin weder Linux noch Windows Juengerer, beides hat Vor- und Nachteile. Daher sollten wir die Diskussion ueber Verschluesselung hier beenden, nur ein Nachsatz: Da Du bist heute weder mit DC noch mit DCPP vertraut bist sollten sich Deine Mutmassungen auf Deinen Kenntnisstand beschraenken. Steganos ist in diesem Zusammenhang weder Massstab noch wuerde es einem Vergleich standhalten.
 
soso :) "ab jetzt darfst du nichts mehr sagen mdk! hier noch mein tolles argument! wehe du antwortest"
:)
naja, wie dem auch sei, wer sich damit auskennt und linux mag hat eben seine kostenlose alternative und dann gibt es eben die die windows auch toll finden da sie sich alle programme einfach 'kaufen' können :) nundenn, DOCa Cola
 
Antwort auf den Kommentar von vtol. Also ich habs jetzt getestet, meine sog. Mutmaßungen haben sich bestätigt. Daraufhin hab ich nochmal auf deren Webseite geguckt: http://www.securstar.com/lng_german/faq_dcpp.php und was steht da:Q: Wieviel Leistung geht beim Einsatz unter WinXP verloren?
A: Für gewöhnlich wird der User gar nicht merken, dass er etwas an Leistung verliert. Der Verlust selbst hängt vom eingesetzten System ab. Je nach stärke schwankt die Zahl zwischen 5 und 30%. Na wie war das nochmal keine verzögerungen beim Boot und beim Zugriff, bei mir dauert der Bootvorgang schon ordentlich länger. Also ist mein Kenntnisstand doch noch voll auf dem laufenden :-)
 
Meine Platte wird gerade verschlüsselt das dauert, mal sehen ich werde später die Ergebnisse posten :-)
 
LINUX ist und bleibt zweitrangig da hilft auch keine Promotion oder der Vorteil das Microsoft sein Longhorn erst später rausbringt. NO CHANCE for STONETIME OS Systems !

 
Dann wart mal ab du Spasti,
 
@Zorro: Wenn du einem Steinzeitbetriebsystem keine Chance gibst, dann wundere ich mich warum du auf Windows setzt und nicht auf Linux/Unix, denn in diesen Bereichen sind Sachen wie Multiuser, Hard-/Softlinks, Filesysteme mit Journalfunktion, Filesysteme die sich im laufenden Betrieb vergrössern/verkleinern lassen, mehrere unabhängige Displays, und und und.

Das sind Sachen die Microsoft erstmal in seinen Desktopbetriebsystemen implementieren muss (Bitte jetzt keine Verweise auf Advanced Datacenter Server 2000 oder Server 2003 Enterprise, denn die kosten ETWAS mehr als Win XP oder 2000). Vorher sei bitte vorsichtig was den Gebrauch des Wortes Steinzeit angeht, denn nur weil Linux/Unix kein DirectX, ActiveX, volles .NET Environment, BSOD, Internet Explorer oder Medieplayer hat, ist es noch lange nicht Steinzeitlich.

Ich kenne mich beruflich ein büschen mit Unix (HP-UX, AIX, Linux), bin aber Windowsadministrator und das von ganzem Herzen/Schmerzen :)
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