Google: Video-Leak zeigt schockiertes Management nach Trump-Wahl

Während die Manager großer Konzerne bei öffentlichen Auftritten möglichst diplomatisch vorgehen müssen, haben sie oft genug dann aber doch auch klare politische Haltungen. Das zeigt jetzt beispielhaft ein Video, das kurz nach dem Wahlsieg Donald ... mehr... Usa, Donald Trump, Präsident Bildquelle: Michael Vadon (CC BY-SA 2.0) Usa, Donald Trump, Präsident Usa, Donald Trump, Präsident Michael Vadon (CC BY-SA 2.0)

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Wow, das Ding kann direkt aus nem Dystopie Thriller kommen.
Das macht RICHTIG Angst.
 
@Freudian: Was? Dass die Trumps Sieg "widerwertig" finden, oder dass sie einen "bedächtigen Schritt hin zu einer sachlichen Zusammenarbeit mit Trumps Team machen"?
 
@moribund: Wie ich den Kollegen anhand seiner bisherigen Kommentarhistorie so einschätze, wird wohl leider der erste von dir genannte Punkt gemeint sein.
 
@DON666: Kommt ja nicht oft vor, aber ich stimme dir zu. Mit dem was er wohl meint und mit der Historie des Kollegen :D
 
@Niccolo Machiavelli: Ich wusste, dass wir uns irgendwann zumindest bei gesellschaftspolitischen Themen einig sein würden! ;)
 
@moribund:
Schau dir das Video komplett an. Wenn du dann immer noch nicht weiß was gemeint ist, dann werden dich auch meine Worte nicht überzeugen.
Aber die unter dir versuchen ja schon wieder mit Mobbing-Methoden mich zu diskreditieren. Dabei habe ich nur meine Meinung zum Video gesagt. Wenn die meinen das ist ok, dann sollen sie das mal meinen. Bestätigt nur wie sie sich gerade wieder geben.

Jeder ist ein Nazi der für Trump ist, oder die AfD nicht als Rassisten sieht. Die merken gar nicht mehr wie viel sie mit der Mentalität gemeinsam haben, die sie angeblich so sehr hassen. Doppelmoral überall.
 
@Freudian: "Jeder ist ein Nazi der für Trump ist, oder die AfD nicht als Rassisten sieht. Die merken gar nicht mehr wie viel sie mit der Mentalität gemeinsam haben, die sie angeblich so sehr hassen. Doppelmoral überall."

Ach lieber Freudian, du machst ja selbst nichts anderes: Es gibt auch mehr als reichlich differenzierte und gerechtfertigte Kritik an Trump, AfD und deren Anhängern, die nicht auf Rassismus abzielt. Aber die lässt einen halt immer brutal doof aussehen, wenn man darauf mit Wut und Schmollen reagiert. Deshalb tut man nur zu gerne so, als gäbs von der anderen Seite nur die Nazikeule.
 
@Niccolo Machiavelli: Wohl gesprochen!
 
Auch wenn ich dem Letzten Satz gerne zustimme, das Problemen ist, Werte (Gesellschaftlich, Sozial, Politisch usw.) werden gezielt zersetzt.
Trump, AFD, Breitbart und andere sind die Säure an Werten, Ethik und Moral, leider sehe ich kein uneigennütziges Gegengewicht.
Wie kann man Menschen vermitteln, dass z.B. Humanität kein Preisschild hat, das Humanität sich ua. nicht nach Herkunft oder Politischer Gesinnung richtet?

Ich weiß es nicht, ich sehe auch nicht das Google aktiv ein Gegengewicht wäre, z.B. könnte Google, Seiten die sich aktiv gegen den Werteverfall stemmen, hervorheben nicht bevorzugen (Ranking) nur Hervorheben.
Aber dieser Spagat zwischen Neutralität und Aktiver Gestaltung wird es nicht geben.
 
@Kribs: Die Antwort lautet Bildung. Damit ists aber leider nicht mehr allzu weit her.
 
@ryzion: Was wenn die Bildung Werte nicht mehr vermittelt?

Ich sehe das bei meinen Jungs, da wird Stoff nach Lehrplan eingetrichtert aber kaum darüber reflektiert bzw. diskutiert.
Nun es ist auch meine Aufgabe das zu leisten, nur ist das ein Kampf gegen Windmühlenflügel, bei den vielfältigen häufig Manipulativen Informationen den wir heute ausgesetzt sind, die all zu oft nicht nachhaltig sind, ist das eine Sisyphusarbeit ein Ausgewogenes, Nachhaltiges Gegengewicht zu sein.

Zu meiner Schande muss ich eingestehen, das mir das immer häufiger nicht gelingt, zum einen sind Eltern nicht das Paradebeispiel, zum anderen ist die Indoktrination heutzutage so ausgefeilt, das sie die Mauer gegen Gegenargumente gleich mitliefert.
 
@Kribs:

Ich kann Ihnen nicht zustimmen. Bildung muss Werte nicht vermitteln.

Bildung soll vor allem Wissen vermitteln und die Fähigkeit dieses Wissen zu erlangen und anderes Wissen zu bewerten.

Wissen selbes kann perse nicht manipulativ sein. Meinung, Thesen und co können manipulativ sein.

Wissen ist 2+2=4 und die Erde ist Rund. Das Mozart tolle Musik gemacht hat ist kein Wissen sondern eine Meinung.

Bildung soll dazu Beitrag diese auch zu erkennen.
 
@ryzion: Sieht man gut in Ö - Ein Maturant ohne Berufsausbildung (ÖVP) und ein Zahntechniker (FPÖ) regieren das Land... unglaublich - agieren sie doch genau wie Trump - unwissend (fast schon dumm) und ohne fundierte Geschichtskenntnisse.
Die ÖVP hat faschistisch Wurzeln, verehrt den Engelbert Dollfuß (jährliche Kranzniederlegung am Grab des Diktators), der 1934 den Ständestaat einführte und das Parlament auflöste... und über die FPÖ muß man nicht sprechen - Rechtspopulisten und das Gegenstück zur AFD... das alles in einer "Demokratie" - man greift sich nurnoch auf den Kopf!
Das Volk wird nun geknechtet, egal ob normaler Bürger, Ausländer oder Arbeitsloser - sie alle wurden zu Staatsfeinden erklärt... distopischer geht's schon nicht mehr...
 
@ryzion: Der Bildung alleine reicht nicht. Solange Politiker und andere Vorbilder es so vorleben wie es heute läuft, sagt doch unsere heutige Jugend, die gerade den Bildungsweg durchläuft, nicht ganz zu Unrecht, das sie auf gewisse Ideologien pfeift weil man anders weiter kommt.

Es gibt ja nicht umsonst die Redensart "Der Klügere gibt nach". Damit weißt du dann auch warum die Dummen ganz nach oben kommen.
 
@Kribs: "Trump, AFD, Breitbart und andere sind die Säure an Werten, Ethik und Moral"
Kleiner Scherz, oder?! Linke, Merkel und die Presse/Staatsfunk sind die Säure an Demokratie, Wohlstand und Meinungsfreiheit.
 
@Hans Meiser: Wer hat dir denn verboten deine Meinung zu sagen? Niemand. Es hatten noch nie so viele Deutsche einen Job wie heute, und wer regiert seit vielen Jahren in Deutschland? Es gibt immer noch Kritik, keine Frage, Geringverdiener sollten mehr entlastet werden bzw. mehr Geld erhalten, Pflegekräfte besser bezahlt werden usw., aber ich muss jeden Morgen aus dem Bett weil mir immer noch kein Flüchtling den Arbeitsplatz weggenommen hat. Komisch. ;)
 
@Jogibaer: Wer weiß, vielleicht ist seine wahre "Meinung" wirklich strafrechtlich relevant, und wir kriegen hier nur die Light-Version...
 
@Jogibaer: "Wer hat dir denn verboten deine Meinung zu sagen?" - Fragte er den Kommentator des kaum lesbaren Kommentares weil dieser ausgeblichen dargestellt wird.
 
@Hans Meiser: Merkwürdig, dass es dann ausgerechnet die Sozialstaaten mit ausgeprägter Wohlfahrt sind, welche die relevanten Indizes in den von dir genannten Bereichen anführen.
 
@Hans Meiser: Zu wenig Bildung? Staatsfunk gibt es nicht! Eine Erfindung der Hohlköppe. Wenn Sie mit "Merkel" eine bestimmte Gruppe meinen, dann benennen Sie sie auch. So weiß kein Mensch, wen oder was Sie meinen. Ich persönlich denke, Sie meinten die wirtschaftsliberalen Kräfte in den Parteien (CDU/CSU/SPD) und da gebe ich Ihnen Recht, die sind eine Gefahr für den Wohlstand, der einfachen Leute! Und hätten Sie sich über "Die Linke" wirklich informiert, wüssten Sie welch Stuss Sie labern. Apropos Demokratie, in drei Jahren sind wieder Wahlen!
 
@Hans Meiser: "Kleiner Scherz, oder?!"
Nein meine Tiefste, mit echten Fakten unterlegte, Überzeugung!

Um mich erweitert Herrn Schulz anzuschließen, alle drei gehören (sobald wie möglich) auf den Misthaufen der Geschichte!

"Linke, Merkel und die Presse/Staatsfunk sind die Säure an Demokratie, Wohlstand und Meinungsfreiheit."

Spannend, dabei habe ich echt gedacht das Demokratie, Meinungsfreiheit sich nicht geändert haben und der Wohlstandszuwachs seines gleichen sucht, in Deutschland.
Entweder haben die alles Richtig gemach oder nichts wirklich grob Falsch.
 
Das beängstigende ist, das der Google Mitarbeiter hier in verschiedenen Dingen andeutet, Googles Geld und Einfluss dafür zu nutzen, eine Volksentscheidung zu beeinflussen. Das ist im Prinzip eine Untergrabung der Demokratie, was dort diskutiert wird.
 
@Shiranai:
Da wird noch sehr viel mehr Unglaubliches gesagt und getan. Schau dir das ganze Video an. Wirkt eher wie eine Sekte.
 
@Freudian: Das siehst du doch schon am Verhalten des Unternehmens selbst. Man glaubt zu wissen was für alle richtig ist. Das hat ja irgendwo seinen Ursprung.
 
@Shiranai: Das ist aber nun mal völlig normal in einer Demokratie, dass es zu jeder (auch legitimen) Position eine (ebenfalls legitime) Gegenposition geben darf und in der politischen Diskussion dann ggf. ein Kompromiss gefunden wird. These - Antithese - Synthese, unterschiedliche Interessen unter einen Hut bringen.

Was Ihr bei nur oberflächlicher Betrachtung vertretet, ist das Prinzip der Mehrheitsdiktatur; Demokratie dagegen ist ein ständiges Ringen um den richtigen Weg.

Auch wenn ich nur ein außenstehender Beobachter bin, hatte ich nicht den Eindruck, dass sich beide Seiten (Republikaner / Demokraten) sonderlich unterschieden hätten in ihrer Finanzierung.

Und selbst die Republikaner sind kein geschlossener Block, die sich der Durchsetzung von Trumps Zielen, Inhalten oder auch nur seines Stils verschrieben hatten: Im Gegenteil, selbst (und gerade) dort herrscht teilweise helles Entsetzen über ihn.
 
@Shiranai: Von Super PACs schon mal gehört?
 
@Shiranai:
In den USA gilt, ohne Scherz:
Corporations = people -> money = free speech
daher ist es dort legitim wenn Konzerne ihr Geld in die Politik(er) pumpen.
Das hat der Oberste Gerichtshof vor ein paar Jahren entschieden.

Übrigens auf Lobbying der Rechten hin, auf deren Mist diese Entscheidung gefallen ist und die das auch groß ausnutzen:
rechte Konzern-Bosse, wie die Koch-Brothers, der Mercer-Clan oder Sheldon Adelson stecken viel Geld in die "Demokratie" und kaufen Politiker. Die derzeitige rechtskonservative Unterrichtsministern Betsy DeVoss hat beispielsweise den Posten Trump und den Republikanern um zig Milliarden Dollar abgekauft und darf jetzt das US-Schulsystem noch mehr verpfuschen.
Aber natürlich dürfen nur die Rechten das.
Wenn Google nur über Geld spricht, nennt ihr es "Untergrabung der Demokratie"... ^^
 
Öhm ... wo ist das Video?
 
@kallinski: Ich befürchte, man müsste dazu die verlinkte, unseriöse Seite anklicken. Nein Danke!
 
@TiKu: Ah da jetzt danke ... in meiner Faulheit hatte ich mich auf etwas "Eingebettetes" verlassen ...
 
Naja, jeder der nur ansatzweise bei Sinnen ist, kann über die Wahl von Trump nicht glücklich gewesen sein. Das gilt für Konservative genauso wie für Progressive.
 
Wir waren alle geschockt als Trump gewählt wurde. Schlimmer finde ich jedoch, dass es aufgezeigt hat, wie wenig man über die Bevölkerung wusste. Wie sehr es sich manipulieren lässt durch ein paar Fehlinformationen in den sozialen Netzwerken und wie leicht es ist, es dazu zu bringen gegen seine eigenen Interessen vorzugehen.
 
@sowas: Wenn man sich nicht nur auf deutschen oder "linken" Medien schlau gemacht hat, war man eigentlich gar nicht geschockt, sondern hat genau diesen Wahlausgang erwartet. Die Umfragewerte, die oft Clinton eine Gewinnchance von 80% und mehr (HuffPost bspw. 99%...) gegeben hatten, waren totaler Humbug und wenn man sich mal in diese Umfragen reingelesen hat und wie sie erhoben wurden etc., dann konnte man sofort erkennen, dass die Schwachsinn waren. Dahingegen gab es auch seriöse Umfragen, die Trump immer auf Augenhöhe mit Clinton hatten (plusminus), nur wurden die fast nirgends groß erwähnt.
 
@eN-t: Ich war 2016 berufsbedingt sehr häufig in den Staaten. Nichts von dem was du sagst, ist wahr. Die waren in keiner Umfrage zu keiner Zeit auf Augenhöhe. Selbst bei FoxNews nicht. Und nein, Breitbart und Huffington Post gehört nicht zu den seriösen Medien.
 
@sowas: Ich habe mir die Wahl zwischen Clinton und Trump nicht angesehen, weil ich für keiner der beiden Kandidaten ein Interesse entwickeln konnte. Ich weiß jedoch noch bei der Wahl zwischen Clinton und Sanders wurden die Zahlen in den Mainstream-Medien immer zu Gunsten Clinton zurecht gelegt, sodass es immer so aussah, als wenn Clinton zu jeder Zeit vorne lag. Zu Anfang und gegen Mitte des laufenden Wahlprozesses war Sanders jedoch noch gleich auf und sogar über Clinton, jedoch hatten die Medien beim veröffentlichen der Zahlen stets bereits die Mehrzahl der Delegierten auf Clinton's Seite zu geordnet, obwohl die Entscheidung der Delegierten eigentlich offiziell stets erst zum Ende der Wahlen verkündet werden. Dadurch wurde dann ein nicht repräsentatives Bild der laufenden Wahlergebnisses wieder gegeben. Damit möchte ich jetzt nicht behaupten, dass das gleiche falsch repräsentative Bild bei der Wahl zwischen Clinton und Trump in den Mainstream-Medien wieder gegeben wurde, da ich diese aus eigenem Desinteresse nicht aktiv verfolgt habe, jedoch würde ich diese Möglichkeit auch nicht ganz ausschließen.
 
@WilliamWVW: Es gibt ja durch den Hack bei den Demokraten sogar Beweise, dass man Sanders rausgedrängt hat, aber das haben die Republikaner bei Trump auch versucht. Unabhängig von den Medien gab es jedoch genug Studien (auch von den Konservativen), die Trump keine Chance zurechneten. Als klar wurde dass Trump der Kandidat wird, gab es dann überall bei den "Rechten" eine 180 Grad Wendung (auch bei den Medien).
Das war dann aber auch der Moment wo Albernheiten wie Pizza-Gate und dass es internationale Gesetze gäbe, dass Mexiko die Mauer Zahlen müsse, populär wurden. Das kam nicht von ungefähr (Stichwort Manipulation).
Auf Facebook bekamen Verschwörungstheorien plötzlich Zulauf und bei Twitter könnte man sehen, wie Accounts, die erst seit Monaten existierten, plötzlich tausende Likes bekommen, wenn sie angaben, dass Hillary = Satan ist (wortwörtlich).
Nicht alles waren Bots, sondern es gab ein unfassbares Momentum.
 
@sowas: Glaubst du das wirklich selbst? Dass JEDE repräsentative Umfrage Clinton haushoch vorne zeigt und dann plötzlich zum Wahltag sich doch noch viele umentscheiden und Trump gewinnt? Schwachsinn. Schau dir doch die Quellen der Umfragen mal an, in denen Clinton vorne lag. Da wurden zu über 80% registriert Demokraten befragt und das wurde im Endergebnis nicht berücksichtigt! Diese Ungleichheit hätte man auf die gesamte Bevölkerung hochrechnen müssen, statt einfach zu schreiben "80% sind für Clinton", wenn 80% der befragten Demokratische Wähler waren. Wenn man diese rohen Zahlen, die man bei den Umfragen immer auch lesen konnte, dann selbst entsprechend umrechnete, landete man immer bei ~50% zu ~50%.
 
@eN-t: Du hast keine Ahnung. Trump hat sehr viele Demokraten zu sich gezogen . Anders hätte er nicht gewinnen können. Und anders als in Deutschland wird Sehr wohl mitberechnet, ob jemand ein registrierter Wähler der Demokraten ist.
 
Men liest immer nur Trump, Trump, Trump. Wenn man im eigenen Land Politiker besitzt, welche seit Jahren aus Unfähigkeit das Land immer mehr Richtung Abgrund, immer mehr No-Go-Areas, Gewalt, Sozialer Abbau usw. regieren, dann sollte man den Spruch "Vor der eigenen Haustüre kehren" wohl besser anwenden.
 
@andi1983: Keiner hat die Nazis gezwungen, aus Chemnitz eine No-Go-Area zu machen.
 
@TiKu: Verstehe ich es aus deinem Kommentar richtig, dass Nazis aus Chemnitz eine No-Go-Area gemacht haben? Falls das so ist... kannst du das bitte erläutern?
 
@WilliamWVW: Nun, in Chemnitz steht zu befürchten, dass man durch die Straßen gehetzt wird, wenn man kein Nazi ist.
Ja, das ist überspitzt, aber wie SvenL in [re:2] schon schrieb, sind die einzigen "No-Go-Areas" in Deutschland die, die von den Nazis geschaffen werden.
 
@TiKu: Okey, ich lebe zwar nicht in Chemnitz und habe mal eben nach dem Thema gegoogelt. Die Mainstream-Medien definitiv sagen genau dasselbe, dass die Nazis Chemnitz zu einer No-Go-Area machen, aber es gibt auch Berichte von anderen Medien-Seiten, von Personen die in Chemnitz leben und etwas anderes Berichten. Was nun wirklich wahr ist, kann ich nicht sagen, aber ich würde trotzdem vorsichtig sein mit der Nazi-Keule so einfach rum zu schwingen, so wie du das machst. Hier ist nur ein Beispiel, was ich finden konnte... und ich wiederhole mich hier gerne einmal nochmal... ich weis nicht welche Seite hier die Wahrheit sagt, da ich nicht in Chemnitz lebe und genau deswegen würde ich mich niemals da hinstellen, um zu Urteilen wessen Schuld das sein soll.
https://www.youtube.com/watch?v=MDU1vo0Tz6A&t=2m40s
 
@WilliamWVW: Ich stamme aus Sachsen. Die Nazis waren dort schon immer ziemlich stark, in einigen Regionen (nicht unbedingt Chemnitz) ganz besonders. Das ist in den letzten Jahren nicht besser geworden, sondern schlimmer. Wenn ich zu Besuch in Sachsen bin, spüre ich die Engstirnigkeit und diese Ablehnung (die zu oft in Hass umschlägt) gegenüber allem Fremden. Früher ist mir das nicht so krass aufgefallen, denn da war ich es gewohnt. Mittlerweile bin ich deswegen aber ziemlich ungern in Sachsen. Dresden ist eine sehr schöne Stadt, auch Chemnitz hat einige schöne Ecken. Aber dank den Nazis hatte Sachsen früher einen schlechten und heute einen sehr schlechten Ruf. Man könnte aus dem Freistaat richtig was machen, aber nicht mit dieser Mentalität.
Während meines Studiums hatte ich in Dresden übrigens deutlich mehr Unwohlsein, wenn ich an einigen offensichtlichen Nazis vorbei musste als wenn ich an einigen offensichtlichen Muslimen vorbei musste. Letztere haben mich nicht die Bohne gekratzt.
 
@TiKu: Okey, ich glaube dir das. Ich bin da wirklich in keiner Weise in Verbindung gekommen mit dem Thema, außer immer nur was gelesen oder gehört zu haben, daher finde ich das schon interessant alle möglichen Sichten zu sehen.

Kannst du dir erklären warum in dem Video was ich verlinkt habe, eine andere Sicht beschrieben wird ? Labbern die nur Bullshit oder ist da auch was dran ? Weil ich frage mich persönlich, warum es überhaupt Personen gibt, die auch diese andere Sicht beschreiben, obwohl das Nazi-Argument eigentlich stehen sollte und so wie ich es von vielen Mainstream-Medien und auch von dir höre, das an dem Argument eigentlich nicht mehr viel gerüttelt werden kann. Und genau das macht mich sehr vorsichtig und hinterfrage beide Seiten, da es zu mindest für mich persönlich schwierig ist zu einem Entschluss zu kommen, da ich selber keine unmittelbare Erfahrung damit gemacht habe. Vielleicht kannst du dazu noch was sagen zu dem Video... ist das nur Humbug was die von sich geben oder gibt es da Punkte die vielleicht Sinn machen aus deiner Sicht ?
 
@WilliamWVW: Wenn man lange genug in Sachsen lebt, fallen einem die Rechten nicht so auf, weil man sie gewohnt ist. Man kennt es quasi nicht anders. Da ist es normal, dass die NPD (heute wahrscheinlich die AfD) an Schulen Flyer verteilt, um sich ihren Nachwuchs heranzuziehen. Rassistische Ansichten fallen einem nicht wirklich auf, wenn man sie quasi jeden Tag hört. In meiner Familie gibts auch so einen Fall. Erst als ich ein paar Jahre nicht mehr soviel Kontakt hatte, ist mir aufgefallen wie rassistisch diese Person eigentlich ist.
Ziemlich krass finde ich den Unterschied zwischen Bayern (wo ich heute lebe) und Sachsen: Die Bayern sind ja auch ziemlich stolz auf ihre Heimat und ziemlich konservativ. Dennoch fühle ich mich in Bayern sehr wohl. Das ist hier einfach eine andere, verträglichere Form der Heimatliebe. In Sachsen scheint mir der blanke Rassismus zu überwiegen. Auch scheint man in Sachsen sehr am Dritten Reich zu hängen. Das ist einfach ekelhaft und abstoßend. In Bayern gibt es zwar auch mehr als genug, die gegen Masseneinwanderung sind, aber man äußert das einigermaßen zivilisiert, man ist offener für Diskussionen und es schlägt nicht in diesen krassen Rassismus um, der in Sachsen zu beobachten ist. Zudem schafft man es hier, Heimatliebe zu pflegen, ohne dem Dritten Reich anzuhängen.
Ein Stück weit kommt das wahrscheinlich daher, dass der Migrantenanteil in Sachsen lächerlich niedrig, in Bayern, ganz besonders in München, aber relativ hoch ist. Die Bayern haben wahrscheinlich gelernt, dass man locker neben- und miteinander leben und Tradition trotzdem erhalten kann. Die Sachsen müssen das vielleicht erst noch lernen, aber damit es soweit kommen kann, müssten sie der Sache erstmal eine Chance geben.
 
@WilliamWVW: Warum stellst du nicht andere no go area in Frage?
Ich war letztens erst in Duisburg und habe mir Marxloh näher angeschaut, habe da was gegessen und bin mit Leuten ins Gespräch gekommen. Nie hatte ich ein besorgteres Gefühl als anderswo. Handy, Geld, alles noch da. Sicher, es gibt Straßenzüge die sind vermüllt und dreckig und runtergekommen. Aber das ist das Problem der dort lebenden. Ich bin auch oft in Hamburg. Da, wo Touris aus der ganzen Welt promenieren und feiern, Reeperbahn, hängen an allen Ecken Schilder die Waffen verbieten. Das die nix bringen ist klar, dass die für nötig gehalten werden sagt eine Menge. Also ist dann doch wohl eher die Reeperbahn eine no go area.
 
@Orka: Ich spreche gerade nur dieses eine Gebiet an, weil das momentan das Thema hier ist. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich von dieser Bezeichnung "no go area" nicht 100% überzeugt bin, so wie diese oft "vermarktet" wird. Vor allem wenn man so viele verschiedene Sichten von Personen hört. Ich habe schon manchmal das Gefühl, dass zu mindest in den Mainstream-Medien diese Bezeichnung bewusst so leichtsinnig verteilt wird, um einen bestimmten Hintergedanke zu folgen.
 
@andi1983: "No-Go-Areas" gibt es in Deutschland nur FÜR Menschen mit Migrationshintergrund, nicht DURCH sie.
 
@SvenL: Wohnst du in solch einem Gebiet oder woher holst du diese "Fakten" ? Ich frage nur deshalb, weil es oft Leute gibt, die einfach etwas wiederholen, was sie mal woanders gehört oder gelesen haben, aber nie dieses Szenario am eigenen Leibe erfahren haben. Ich weis halt wirklich nicht was ich von dem Thema halten soll und vielleicht kannst du mich davon überzeugen was da nun wirklich abläuft, da ich aus deinem Kommentar entnehmen kann, dass du anscheinend weist von was du sprichst.
 
@WilliamWVW:
Ich wohne in Bielefeld. Da sprach der Gauland doch vor einiger Zeit im Fernsehen von no go areas in Bielefeld. Ich suche sie noch heute. Es gibt hier keine.
Mein Neffe wohnt in Dortmund. Alle Welt behauptet die Nordstadt wäre eine. Die einzige von der man das tatsächlich behaupten kann sind Teile von Dorstfeld, der Nazihochburg in Dortmund.
 
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