Kompletter Provider wurde jetzt isoliert und aus dem Internet geworfen

Die großen Transit-Provider und eine Reihe von großen Internet-Knoten haben sich zusammengeschlossen und einen kompletten Backbone-Betreiber isoliert und damit quasi aus dem Internet ausgeschlossen. Denn dieser ist in den letzten Jahren einfach zu ... mehr... Schach, Niederlage, Schachmatt, Verloren Bildquelle: Pixabay Schach, Niederlage, Schachmatt, Verloren Schach, Niederlage, Schachmatt, Verloren Pixabay

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finde ich gut die Aktion ... stopft auch gleich die Mäuler derjenigen die immer meinen das Internet kann man nicht zensieren oder abschalten ... dazu reicht es die Knoten unter Kontrolle zu haben.
 
@serra.avatar: Das ist ja nun schon länger aus (z. B.) China bekannt.

EDIT: Hey Minusklicker, das ist nicht meine persönliche Meinung, sondern wirklich so, mach dich mal schlau!
 
"Der bekannteste Fall ist dabei wohl das falsch konfigurierte BGP eines Providers in Pakistan, der so kurzzeitig den gesamten YouTube-Traffic weltweit in sein Netz umlenkte"
Beängstigend dass das scheinbar so einfach möglich ist.
 
@sav: Ich sag da immer, wo eine wille ist ist auch ein Weg.
 
@sav: Diese Grundzüge des Internets sind Jahrzehnte alt und dementsprechend nicht nach heutigen Standards gesichert. Wenn man auf den richtigen Ebenen operiert, dann funktioniert dies nur nach einem Gentlemen-Agreement: "Keiner macht Unsinn weil verhindern könnte man es nicht".

Ein BPG-Paket können nur wenige Organisationen senden, z.B. Backbone-Betreiber, da sie auf dem richtigen Level operieren. Dort kann man aber nicht verhindern, dass irgendwie ein falsches BPG-Paket sendet.

Damals wurde das Internet so konzipiert, dass es sich möglichst dezentral neuorganisieren kann. Daher können heute Systeme automatisch per BPG Routen umleiten wenn sie merken, dass Knoten ausfallen oder überlastet sind. Das funktioniert inzwischen alles voll automatisch. Und das ist auch gut so ansonsten würden komplette Netze solang ausfallen bis ein Mensch von Hand diese Änderung konfiguriert hat.
 
Wenn man als Laie das so liesst, bekommt man den Eindruck: Das Internet ist der grösste Flickenteppich der Welt und funktioniert eigentlich nur auf gut Glück.
 
@JTRch: Nein, ganz im Gegenteil, das Internet könnte als Flickenteppich nie funktionieren. Aber, wie jedes andere System auch, kann das Internet nur dann richtig funktionieren wenn an den richtigen Stellen die richtigen Leute sitzen - und auch die machen, wie jeder Mensch, auch mal Fehler.
 
Bei solchen Aktionen frage ich mich immer: Wer stellt eigentlich sicher, dass hier nicht mutwillige unliebsame Konkurrenten, welche sich aber nichts zu Schulden haben kommen lassen, aus dem Geschäftsverkehr gedrängt werden, wenn einem mal nicht die Geschäftspraktiken gefallen.
 
@Fallen][Angel: Ein konkurrent allein reicht dafür ja nicht. Es müssten sich schon mehrere Anbieter aus verschiedenen Ländern zusammenfinden. Dann gibt es ja noch den Rechtsweg, jemanden ohne Grund auszuschließen kann vor allem in den USA dann teuer werden.

Des Weiteren hat ein Konkurrent auch Kunden die dann nicht erreichbar sind. Stell dir vor Google würde den IP Bereich des Netflix Providers (z.B. in seinen DNS Servern) blocken und somit alle Kunden von Netflix nicht mehr Netflix schauen können...Das gibt Ärgern. DNS Server kann man Wechseln aber BGP Routen eher schlecht.
 
@Fallen][Angel: der Provider ist ja nicht einfach mal ebenso "ausgeschaltet" worden, da gingen jahrelange Vergehen vorraus ... bis man sich entschloss die Notbremse zu ziehen ... also leichtfertig schalten die da niemanden aus.
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