Android mit Browser-Wahl? EU bedroht Googles Mobile-Geschäftsmodell

Google könnte bald gezwungen sein, tiefgehende Veränderungen an seiner Android-Plattform vorzunehmen. Nur so lässt sich wahrscheinlich verhindern, dass dem US-Konzern in Europa ähnliches widerfährt wie Microsoft vor einigen Jahren, als die Redmonder ... mehr... Eu, Europa, Recht, Flagge Bildquelle: Pixabay Eu, Europa, Recht, Flagge Eu, Europa, Recht, Flagge Pixabay

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Ist letztlich nur konsequent.
 
@HeadCrash: Dachte schon, dass würde gar nicht mehr passieren. Wird langsam mal Zeit
 
@Labidium: Die Mühlen mahlen halt sehr sehr langsam.
 
@HeadCrash: und höchst überfällig.
 
Firefox mobile + adblock origin = besser gehts nicht aufn handy.
 
@mTw|krafti: doch, adguard und einen richtigen Browser. Firefox ist einfach so unfassbar langsam auf Android und hat zahlreiche weitere Probleme. Aber Mozilla frickelt ja lieber an Klar/Focus rum statt erstmal einen Browser ordentlich hin zu bekommen.
 
@sav: ich bin am PC vor einiger Zeit sowohl am PC als auch auf Mobile wieder zurück auf den Fuchs gewechselt weil der Browser direkt Erweiterungen unterstützt und hab mit der Performance kein Problem. Im gleichen Schwung bin ich auf von Google zu DuckDuckGo -kein Plan ob das jetzt so viel besser ist da beides Firmen aus den USA sind aber ich bin bisher recht zufrieden. Was mir für meinen Weltfrieden jetzt noch fehlt ist Email verschlüsselung.
 
@Ludacris: ich finde die Performance ziemlich schlecht. Allein beim scrollen über die Seite ruckelt er sich was zusammen. Dazu deutlich längere Ladezeit von Seiten (merkt man vielleicht beim Umstieg nicht weil man einen adblocker hat und vorher nicht) und viele Darstellungsprobleme auf Seiten (z. B. Mit dem Tablet auch hier auf WF).
 
@sav: Seit Quantum ist Firefox auch mobil wieder zu gebrauchen. Mit ublock, ist er richtig flink.
 
@kkp2321: merke ich persönlich nichts von. Schnelle geworden? Ja. Mit Chrome ebenbürtig? Nein. Auf Desktop ist der Firefox tatsächlich ziemlich gut geworden, auf mobile leider nicht.
 
@sav: Das man Chrome nicht erweitern kann, macht den Browser in allen Belangen unbrauchbar. Mir bringt ein schneller, aber nichts nützender Browser gar nichts.
 
@kkp2321: Welche Erweiterung brauchst du mobil? Adblocker hab ich global als VPN fürs gesamte System und das wars auch schon. Aber ja, wenn man Erweiterungen braucht, ist Firefox definitiv besser als Chrome für Android.
 
@sav: Ja, das Werbeproblem löse ich lieber lokal.
 
@mTw|krafti: adaway + Chrome = direkt was besseres gefunden^^
 
@mTw|krafti: Doch geht besser mit Root + Adaway + Browser deiner Wahl.
Dann ist sogar die Werbung in den Apps weg!
 
@mTw|krafti: Mag ja sein, hat aber so gar nichts mit dem Artikel zu tun.

Zum Thema: ja, ich finde es auch richtig, dass Google diesbezüglich mal auseinandergenommen wird. Im Vergleich zu dem, was MS damals zur Last gelegt wurde, ist die Bündelung von Chrome + Google-Suche - vorinstalliert auf dem Smartphone - ein ganz anderes Kaliber und ich wundere mich, dass da bisher noch niemand interveniert hat.
 
@mTw|krafti: ich glaub da ist guter rat teuer... oder wie sagt man so schön. ich benutze zzt adaway und in erster linie Yandex. bin soweit sehr zufrieden.
also das Firefox langsam ist kann ich nicht bestätigen. allerdings habe ich auch ein qualcom 835 mit 8gb ram.
 
@mTw|krafti: Doch: Edge ;-)
 
Finde ich wieder schwachsinnig. Braucht die EU wieder Geld? Wer sich ein Smartphone zum Telefonieren kauft dem wird es nicht stören das er Google Chrome verwendet. Alle anderen installieren sich doch sowieso den Browser ihrer Wahl. Also wo ist da das große Problem?
 
@Toolmaster: genau wie damals bei Windows. Viele wissen gar nicht dass es andere Browser gibt und dadurch fühlen sich dann kleine Hersteller benachteiligt.
 
@sav: Und dann ging der Firefox durch die Decke. Und mich wunderte das das erst mit Windows 7 damals kam und nicht schon zu XP Zeiten zuschlug!
 
@MancusNemo: ich hab an keiner Stelle im Kommentar über die Sinnhaftigkeit dieser Aktion geurteilt...
 
@MancusNemo: Soweit ich mich erinnere, schnellte der Marktanteil von Firefox schon vor dem Urteil nach oben. Firefox hat eben einfach durch Innovation und Qualität überzeugt.
 
@TiKu: Nur teilweise. Als mal die Auswahl durch einen Bug wegblieb brachen die Nutzerzahlen witzigerweise wieder ein. Daher bekam MS nochmal extra eins oben drauf.
 
@TiKu: eben, Firefox hat damals durch Features, Performance und Qualität überzeugt so wie es jetzt Chrome macht. Die Auswahlmaske hat vielleicht zum Wachstum beigetragen, das meiste dürfte aber durch das Produkt selbst erreicht worden sein und nicht durch die EU.
 
@sav: Wo überzeugt denn Chrome durch Features? Performance ist das einzige was er wirklich anderen vor macht, in allem anderen ist der Browser ein Witz.
 
@kkp2321: das war doch auf Firefox bezogen. Chrome hat heute den Vorteil der Performance und eben den Sync zwischen mobile und Desktop. Das bietet halt eigentlich nur noch der Firefox und Opera.
 
@sav: Naja, opera bietet gar nichts. Ziehen ne eigene Maske über ne fertige Engine.
 
@kkp2321: damit haben die aber trotzdem die Performance, Erweiterungen (auf Desktop) und den Sync. Besonders letzterer ist mir halt sehr wichtig, weshalb sämtliche andere Browser komplett aus der Auswahl herausfallen.
 
@sav: Die Opera Erweiterungen sind die gleichen wie die Chrome Erweiterungen.
 
@kkp2321: Macht ja nichts, bei Firefox ist das doch jetzt zu 90 Prozent auch der Fall?!
 
@sav: Äh, nein? Firefox hat technisch ein anderes Erweiterungssystem als Chrome.
Opera ist(!) Chrome mit einer anderen Oberfläche.
 
@kkp2321: gabs da nicht bei der letzten Umstellung des Erweiterungssystems großes geheult dass jetzt Firefox stark beschnitten ist und man ja direkt zu Chrome wechseln kann?
 
@sav: Dennoch kannst du nicht einfach ne chrome xpi nehmen und die in firefox rein hauen.
mit den WebExtensions gibts eine gemeinsame Basis, so das Entwickler die Erweiterung nicht neu erfinden müssen, für den anderen Browser. Dennoch müssen Browser Eigenarten Berücksichtigt werden. Bei Firefox wäre das z.B. XUL.
 
@kkp2321: Klar geht das. Sofern die Chromeerweiterung WebExtension kompatibel ist, kann ich sie auf FF ausführen (sofern ich sie entpacke)
 
@Toolmaster: Wenn ich so einen Schwachsinn schon wieder lese, dass die EU Geld bräuchte. Die EU hat einen festgelegten Etat, der durch die Mitgliedsstaaten getragen wird. Kommen zusätzliche Einnahmen wie zb durch derartige Strafen rein, hat die eu nicht plötzlich mehr Geld zur Verfügung. Der Etat bleibt der selbe, die Mitgliedsstaaten (also wir!) müssen dann weniger zahlen.
 
@ger_brian: Dann brauchen die Mitgliedstaaten das Geld, um weniger abdrücken zu müssen :P
 
@kkp2321: Die Mitgliedsstaaten geben der EU aber keine direkte Marching Order in der Hinsicht :D Wahrscheinlicher ist eher, dass Google sich nicht an geltendes Recht hält :D
 
@ger_brian: Da die Mitgliedsstaaten aber durch mitarbeiter in den EU Büros ja vertreten sind, könnte es ja sein das sie... eigene Interessen... zu Gunsten... nein? XD
Ok, hast gewonnen ^^
 
@ger_brian: Der Haushalt der EU beträgt 145 Mrd. Euro, da wären solche Strafen wirklich kaum bemerkbar.
 
@floerido: Das kommt noch dazu, aber wie gesagt, das ist für die EU keine zusätzliche Einnahmequelle, wie es so oft im Internet propagiert wird.
 
@ger_brian: Aha und das glaubst du wirklich. Was ist mit den Miliarden von Microsoft passiert? Ist bei uns etwas günstiger geworden, habe wir weniger beiträge bezahlt? Also bitte rede doch nicht so einen schwachsinn. Für uns normalsterblichen ändert sich NICHTS.
 
@Toolmaster: Was nimmst du denn? Natürlich hat im nächsten Jahr der Bund einen gewissen Anteil weniger an Beiträgen für die EU bezahlt? So ist der gesamte Haushalt aufgebaut. Nur weil für dich als Endverbraucher nichts billiger geworden ist hat das nichts zu sagen. Aufgeteilt auf alle Mitgliedsstaaten war die MS-Strafe pro Land auch nicht hoch.
 
@ger_brian: Du solltest auf deine Wortwahl achten. OK alles was die EU macht ist für dich Toll obwohl wir nichts davon haben. Hmmmm du bist entweder ein zimlich reicher Typ oder es geht dir am Arsch vorbei. Beim Eintritt in die EU war die Aussage das nichts teurer wird, und was ist passiert? Immer mehr Familien leben an der Armutsgrenze und das in Ländern denen es Laut EU doch so toll geht. Löhne wurden angepasst, ja aber nach unten. Und nun überlege mal um wen sich die EU am meisten kümmert. Um sich selbst und um sonst keinen.
 
@Toolmaster: Nein, nicht alles was die EU macht ist für mich toll. Ich bin in vieler Hinsicht sehr EU-kritisch eingestellt. Aber die Schaffung des gemeinsamen Wirtschaftsraums mit einheitlichen Wettbewerbsbehörden war ein massiver Schritt in die richtige Richtung, ohne den wir gegenüber Schwergewichten wie China, Indien und den USA massiv ins Hintertreffen geraten wären.

Das, was du da aufzählst ist in den meisten Fällen nicht unbedingt die Schuld der EU (oder zumindest nicht alleine) sondern auch zu großen Teilen eine verfehlte Sozialpolitik in den letzten Jahren/Jahrzehnten. Aber das hat mit dem hier besprochenen Vorfall überhaupt nichts zu tun, denn hier ist die EU absolut im Recht (und ohne EU wäre nach deutschem Wettbewerbsrecht übrigens das gleiche herausgekommen).
 
Schon wieder ein Vorstoß der EU, der voller Inkompetenz ist. Auch die Browserauswahl hat bei Windows nicht viel verändert. Es war die Trägheit Microsofts in Verbindung mit dem Aufstieg von Firefox, die den Wandel hervorriefen. Nun ist selbst der Firefox nicht mehr die erste Wahl, während sich Millionen von Menschen freiwillig Chrome herunterladen. Edge und Internet Explorer, immer noch der Standard bei Windows, kriegen dagegen keine Füße mehr auf den Boden.

Ähnlich ist es bei Android: die Menschen wählen Chrome freiwillig, ist es doch alternativ noch viel einfacher als bei Windows einen anderen Browser herunterzuladen. Auch Bing wäre, wenn man die Menschen vor die Wahl stellen würde, eben nicht die erste Option. Google ist so erfolgreich, WEIL sie gute Produkte anbieten. Außerdem kann man nicht behaupten, dass Google nichts mehr in Chrome und die Suchmaschine investiert. Besonders beim Thema Suche investiert Google zur Zeit massiv, um in Konkurrenz mit Alexa von Amazon die Oberhand zu behalten.
 
@Le Chiffre: sehe ich auch so aber Na ja, soll die EU halt machen. Wirklich was ändern wird es nichts, vielleicht eher ein Anlass für Google Chrome noch besser zu machen.
 
@sav: nichts für ungut, aber so lange die Favoriten immer noch nicht mit einem Klick zu erreichen sind (oder geht das mittlerweile) und kürzlich eingegebene Webseiten, nicht einfach mit einem Klick auf einen Pfeil neben der Adressleiste angezeigt werden, bleibt Chrome auf dem PC einfach nur grauenhaft im Handling. Leider orientieren sich neue Browser vermehrt an Chrome und machen die Nutzung immer bescheuerter.
 
@P-A-O: Was meinst du mit einem Klick? Es gibt die Lesezeichenleiste und zusätzlich einen Bereich "weitere Lesezeichen" für erstere braucht man nur einen Klick um einen Favoriten zu öffnen, beim letzteren sind es 2. Wenn man Ordner benutzt entsprechend mehr.
 
@sav: genau das, die weiteren Lesezeichen. Es gab gefühlt seit der ersten Sekunde seitdem es Browser gibt einen Button den man anklicken kann um seine Favoriten zu öffnen, das hat sich bewährt und ist eine Funktion die, für diejenigen die mehr als eine Handvoll an Favoriten haben ziemlich wichtig ist. Das muss man nicht irgendwo verstecken sondern direkt mit einem Klick erreichbar machen. Ebenso sollten eingegebene Adressen nicht erst ewig im Verlauf gesucht werden sondern ebenfalls direkt erreichbar sein. Das kann Chrome seit der ersten Stunde nicht, das können blöderweise immer weniger Browser.
 
@P-A-O: Ja beim alten Firefox hatte man zwei Icons in der Navigation-Bar.
History- und Bookmarks-Sidebar.

Im neuen nur noch ein Icon und dann muss man in der Sidebar umschalten.
Ein unnötiger klick mehr.
 
@Le Chiffre: "die Menschen wählen Chrome freiwillig" dein Ernst? Chrome ist auf 1,5 Milliarden Geräten vorinstalliert, und du behauptest, die Menschen würden es freiwillig nutzen?
Und wie ist es auf dem PC: wenn ich die Google Suche nutze, egal mit welchem Browser, kommt immer eine Chrome Werbung. Und die Kupplung an den adobe flashplayer Brauche ich nicht zu erwähnen.
 
@Skidrow: Die Menschen suchen sich auf Windows ihren eigenen Browser manuell aus, warum sollen sie das bei Android nicht können, wo doch die Installation via Play Store noch viel einfacher ist? Zudem war Chrome anfangs bei Android nicht der Standard. Beim Marktführer Samsung wird ja ebenso der eigene "Samsung Internet Browser" vorinstalliert. Zu glauben, dass die meisten Menschen Chrome nur gezwungenermaßen verwenden, halte ich für vollkommen falsch und substanzlos.
 
@Le Chiffre: "gezwungen" passt wahrscheinlich genauso wenig wie "freiwillig". Es ist irgendwas dazwischen. und ich glaube schon, dass viele Leute lieber einen installierten Browser nutzen, als extra einen herunterzuladen, auch wenn das sehr einfach ist.

stimmt, bei Samsung Geräten ist der eigene Browser installiert, Chrome ist aber trotzdem installiert.
 
@Le Chiffre: "Viel einfacher" Beim ersten Besuch der Suchmaschine oder YT kommt als erstes "laden sie bitte Google Chrome herunter, schneller, besser, usw." Und einfacher als sich als sich durch ein notwendiges Zusatzpaket (Flashplayer/Entpacker/Adobe Reader...und und und) mit zu installieren geht's wohl nicht. Die Masche funktioniert.
 
@Skidrow: Edge ist auf ~ 1 Milliarde Geräten vorinstalliert. Trotzdem benutzt ihn keine Sau.
 
@Niccolo Machiavelli: das stimmt. Das ist aber ein Sonderstatus. Dass der Internet Explorer das schlechteste Programm der Weltgeschichte ist, hat sich vor 15 Jahren eben auch bei Lieschen Müller und Otto Erhard rumgesprochen. Im Grunde also bei jedem. Sogar Neugeborene wissen: keinen Browser von Microsoft nutzen! Und da sind die Leute ausgewichen und haben sich an die Alternative gewöhnt. Und durch die massiven Werbung von Google für Chrome sind sie dann halt von Firefox zu Chrome gewechselt.
 
@Le Chiffre: Die Menschen wählen Chrome freiwillig? Kann sein, aber auch nur weil sie nichts anderes mehr kennen. Auf dem PC wurde dieser per "Zusatzpaket" mit installiert weil man etwas anderes brauchte (also heimlich mit installiert). Und genau diese Strategie ist fragwürdiger als die Auswahl als solches. Leute verbinden Chrome mit der Suchmaschine, weil viele denken es ist die Suchmaschine und nicht etwa der Browser. Oder denkst man wirklich der Normalbenutzer weiss etwas mit (sowieso fragwürdigen) Addons etwas anzufangen?
 
@h2o: Früher war der Internet Explorer das Synonym für Internet. Jetzt hat sich Chrome diesen Rang selbst erarbeitet. Und selbst wenn man davon ausgeht, dass die meisten Chrome-Installationen eher "unfreiwillig" per Zusatzpaket geschehen (was ich nicht glaube): man muss dennoch am Ende die Entscheidung treffen, vom bisherigen Browser zu Chrome zu wechseln. Und das ist in der Regel eine bewusste Entscheidung.
 
@Le Chiffre: Mittlerweile ist es eine bewusste Entscheidung. Ich habe bei meiner vorhergehenden Tätigkeit viele Computer in der Hand gehabt und betreut. Bei der Frage wieso sie den Chrome plötzlich auf dem Desktop und Taskleiste haben wussten eigentlich praktisch alle die ich gefragt habe nicht woher oder wie sich das installiert hat. Komischerweise waren es auch gleichzeitig meisten Problem-PCs verseucht mit anderen ungewollter (Schad-)Software.
 
Warum lässt man das Kind immer erst in den Brunnen fallen, anstatt einmal festzulegen, dass bei Betriebssystemen grundsätzlich der Browser und die Suchengine bei der Erstkonfiguration frei auswählbar sein müssen? Hätte man das nach dem Microsoft-Urteil so eingeführt, gäbe es jetzt kein Problem mit Android. Aber nein, man prozessiert jetzt lieber erneut gegen einen Monopolisten. Sollte irgendwann Apple das Monopol haben, wird man wahrscheinlich zum dritten Mal wegen der selben Sachlage prozessieren. Wobei, Apple wird von den Wettbewerbshütern ja mit Samthandschuhen angefasst - gut möglich, dass man bei Apple einfach nichts unternehmen würde.
 
@TiKu: wieso nur ein mal die Arbeit machen wenn man sie immer wieder machen kann? Kapitalismus macht auch vor Behörden nicht halt :)
 
@sav: Das vermute ich auch. Die wollen nur die Strafzahlungen von den Unternehmen einkassieren, anstatt gleich ein Gesetz verabschieden.
 
@TiKu: nein, das wird Apple nicht. Die meisten Wettbewerbsregeln gelten erst dann, wenn ein Konzern eine Marktbeherrschende Stellung hat, welche sich am Marktanteil misst. Das hat Apple mit keinem ihrer Produkte.
 
@ger_brian: Das ist ja eben das Problem: Apple hat durchaus eine sehr große Marktmacht (meiner Meinung nach größer als bei Google und definitiv groß genug um erheblichen Schaden anzurichten) und mißbraucht die auch oft genug. Aber es interessiert kein Schwein. Man schaut lieber zu wie sich Apple wie die Axt im Walde benimmt. Sollte Apple irgendwann über den Marktanteil ein Monopol erreichen, wird man vielleicht mal aufwachen und den angerichteten Schaden be- und Apple verklagen. Aber wettbewerbswidriges Verhalten von vornherein zu ahnden, auf diese Idee wird man wohl weiterhin nicht kommen.
 
@TiKu: So funktioniert das Wettbewerbsrecht aber nicht. Apple ist mit jedem Produkt, dass sie am Markt anbieten ein Nischenanbieter mit weniger als 15% Marktanteil in der EU.
 
@ger_brian: Und dennoch haben sie einen massiven Einfluss auf den Markt, u.a. weil sie gemessen an den Umsätzen auf ihrer Plattform eben definitiv kein Nischenanbieter sind.
 
@TiKu: Ja, aber wie gesagt, so funktioniert Wettbewerbsrecht nicht. Erst recht nicht, da es in diesem speziellen Fall um eine Beschwerde von OEMs geht, welche es bei Apple nunmal nicht geht. Product Bundling ist verboten, wenn ein Produkt mit Marktbeherrschender Stellung (Android) genutzt wird, um andere Services in anderen Produktkategorien zum Durchbruch zu verhelfen (Allo, Duo, etc.).
 
@TiKu: ... gemessen an den Umsätzen auf ihrer Plattform ... wen interessiert das bei einer Wettbewerbsbeschwerde?
Ihre Plattform stellt nicht den Markt (z.B. Browsermarkt) für bestimmte Produkte (z.B. Browser Oo) dar, weil ihre Plattform dort eben nur 15% ausmacht.
 
@ger_brian: Was natürlich geballter Schwachsinn ist. Immer für bestimmte Leute ein einens Süppchen zu kochen macht den ganzen Markt unberechenbar.
Woher soll eine Firma wissen ob ihr Geschäftsmodell überhaupt zulässig ist, wenn man sie erst mal machen läßt bis sie Erfolg damit haben und es ihnen dann mit Gewalt um die Ohren schlägt. Entweder ist etwas richtig oder falsch... aber dann bitteschön für alle.
 
@Johnny Cache: Nein, eben nicht. Wenn du ein Nischenprodukt hast und ein paar Apps als Service mitlieferst, schadet das dem Markt ÜBERHAUPT nicht. Sobald du aber 90% Marktanteil hast und immer mehr und mehr Apps und Dienste dadurch in den Markt drückst, schadest du dem Markt massiv.
 
@ger_brian: Und genau DAS macht den Markt unberechenbar.
Damals war das alles ok, aber jetzt wo sie den entsprechenden Marktanteil errungen haben sollen sie ihr komplettes Geschäftsmodell über den Haufen werfen?!
Entweder ist das Modell in Ordnung oder nicht. Aber hinterher irgendwann angeschissen zu kommen ist einfach nur mies. Das was Apple gerade macht ist mindestens genau so schlecht, aber wenn sie damit Erfolg haben sollten bekommen sie genau so eine auf den Sack... und das obwohl jetzt schon seit ewigen Zeit das Geschäftsmodell feststeht.
 
@Johnny Cache: Muss der Markt denn komplett berechenbar sein? Wir sind nicht in einer Planwirtschaft. Die Regeln waren weit im Voraus bekannt, das dementsprechende Wettbewerbsrecht gibt es deutlich länger als Android und der Fall mit Microsoft und dem IE hätte Google vorher eine Lehre sein müssen. Wenn man sich trotzdem entscheidet, sein Geschäftsmodell derart zu strukturieren muss eben mit den Konsequenzen leben.

Man hätte genausogut eine Option anbieten können, in der die OEMs eine Lizenz für das OS erwerben und dann nicht alle Apps vorinstallieren müssen. Es will ja niemand Google zwingen, das OS zu verschenken.
 
@ger_brian: Ja, die rechtlichen Rahmenbedingungen müssen klar sein.
Entweder ist das Vorgehen in Ordnung und diese ganze Aktion ist wie immer völlig für die Katz, oder sie war es noch nie und man hätte denen schon viel früher auf die Finger hauen müssen... gemeinsam mit Apple und Microsoft, welche genau das selbe veranstalten, aber wegen ihrer "miesen" Produkte auf keinen grünen Zweig kommen.
 
@Johnny Cache: Ja aber der rechtliche Rahmen ist vollkommen klar. Die Legalität ist eben an die Marktmacht gekoppelt. Aber das genau dieses Verhalten bei dieser Marktbeherrschenden Stellung zu Problem führen wird war schon vor Jahren klar.
 
@ger_brian: Es ist also vollkommen egal wenn dir ein kleiner Knirps immer die Nüsse haut, aber wenn er irgendwann groß wird tut es plötzlich weh und er ist der böse?
Ich würde behaupten daß die Tat gut oder böse ist, nicht wer sie ausübt. Aber mit Vernunft kommt man bei solchen Themen wohl leider nicht weiter.
 
@Johnny Cache: es ist doch vollkommen normal, dass das gleiche vergehen bei unterschiedlichen Rahmenbedingungen andere Konsequenzen hat? Ich schlage dir mal vor, mit 25 auf der Autobahn zu schnell zu fahren und dann mit 25 innerhalb geschlossener Ortschaften. Das ist ebenfalls die selbe Handlung mit anderen Konsequenzen.
 
@TiKu: Man lässt nichts in den Brunnen fallen. Du kannst natürlich einfach alles miteinander verwursteln, was Apple ja auch tut. Das hat nichts mit Samshandschuhen zu tun. Das Problem entsteht eben dann, wenn du in einem Bereich marktbeherrschend bist und das ausnutzt,um deine anderen Produkte zu pushen. Erst an dieser Stelle wird das Verhalten rechtswidrig.
 
@ckahle: Schau dir mal an wie schnell Apple den Markt für Smartwatches beherrscht hat, eben weil sie alles miteinander koppeln. Schau dir mal an wie schnell Apple im Musikstreaming-Markt dazu gewinnt, eben weil sie alles miteinander koppeln.
 
@TiKu: Sie schaffen ein geschlossenes Ölosystem, letztendlich verlieren sie aber mittelfristig ihre beherrschende Stellung, weil sie sich verschließen. Im Gesamtsmartphone Markt machen sie 15% aus, Tendenz fallend. Wenn das mal nicht Blackberry 2.0 wird.
 
@TiKu: Ja, aber den Anbieter welches anderen Produktes haben sie mit ihrer Marktführung bei Smartwatches geschadet? Würde mir jetzt nichts einfallen. Bei Musik das gleiche.
 
@TiKu: What? Bei den wearables hat Apple einen Marktanteil von 21%. Fitbit ist bei 14% und Xiaomi bei 13%. Das ist eigentlich ein perfektes Beispiel für einen gut verteilten Markt, bei dem kein Marktteilnehmer eine Marktbeherrschende Stellung hat.
 
@ger_brian: Sind Fitness Uhren mit Apples Smartwatch vergleichbar?
 
@kkp2321: Meiner Meinung nach ja. Die ganzen Fitness Armbänder geben auch Notifications und machen das Fitness Zeug. Das neue MiBand 3 kann sogar mobiles Zahlen via NFC. Etwas anderes macht meine Apple Watch und jede andere Smartwatch auch nicht.
 
@ger_brian: Ok, danke :)
 
@TiKu: Ich habe irgendwann mal hier auf Winfuture gelesen, dass Apple gesagt hat, sie versuchen alles mögliche, dass sie keine Monopolisten werden. Lieber auf den 2. und 3. Platz bleiben und so keine Aufmerksamkeit der Regulierer kriegen.
 
@TiKu: Können sie Samsung auch direkt verknacken und zahlen lassen. Da ist immer der eigene Browser vorinstalliert.
 
@deischatten: So gesehen ist das Vorgehen der EU gegen Google wegen des Browsers bei Android eigentlich Käse, da ja bei einem sehr großen Teil der Android-Geräte eben nicht Chrome vorinstalliert und als Standard eingerichtet ist. ;)
 
@TiKu: Darauf wird es in der Beweisführung hinauslaufen. Man wird die Hersteller-Varianten anführen um zu zeigen, dass es dann dieses Stock-Android doch nicht auf so vielen Geräten gibt und es deshalb nicht so eine Dominanz gibt und man sowieso kaum Einflüsse hat.
 
@floerido: Darum geht es hier aber doch gar nicht? Die Ursprüngliche Beschwerde kam von OEMs, welche sich beschweren, dass sie neben ihren eigenen Apps auch noch eine gigantische Vielzahl an Google Apps zwangsläufig mitinstallieren müssen. Die Problemstellung hier ist nicht zwischen Google und den Endkunden sondern zwischen Google und seinen OEMs.
 
@TiKu: bei Samsung ist Chrome doch vorinstalliert. Zumindest beim S7 hab ich Chrome und Samsung Internet
 
@sav: Bei Windows war damals aber nur 1 Browser drauf und damit "zwang" man einen Nutzer dazu diesen zu nutzen. Mein Samsung Phone kam auch mit 2.
 
@deischatten: Und wieso schreibst du dann "Können sie Samsung auch direkt verknacken und zahlen lassen. Da ist immer der eigene Browser vorinstalliert."
Wenn du selbst sagst, dass bei Samsung eben nicht nur der Eigene drauf ist sondern auch Chrome.
 
@sav: Weil der eine direkt auf der Startseite unten mittig ist und als default ausgewählt ist. Es kommt nie eine Frage ob man den anderen Nutzen möchte. Diesen muss man erst suchen und wer ausser einem ITler macht das bitte?
 
@TiKu: Dazu bedürfte es ein Gesetz. Ein Urteil kann das nicht einheitlich regeln, sondern eben immer nur für den einen Fall!
 
warum dann nicht gleich komplett konsequent? beim erstmaligen einschalten eines verpackten neugeräts, abfrage, welcher browser, welcher mail client, welcher musik player, welcher store (denn wettbewerbsgleichheit muss ja sein :-) ...
 
@Rikibu: Prinzipiell wäre ich bei dir! :) Welcher Streamingdienst u.s.w. Ich wette das wir davon sogar nicht ganz so weit weg sein werden.
 
@MancusNemo: aber dann ist die frage, ab wann ist ein dienst, app etc. relevant und muss genannt werden?
 
@Rikibu: Bei all denen die Sie fest mit aufspielen wollten, wenn man den Playstore wollte. Die Frage hat man sich bei Windows auch gestellt. Ist aber nie geklärt worden. IE + Media Player. Was wäre als nächsten dran gewesen? Wordpad, Notepad? Audioaufnahmegerät? Dateimanager? etc pp.
 
@Rikibu: Für die meisten Normalbürger ist eine solche Anfrage viel zu kompliziert. Ich richte schon jetzt für meine Eltern und einige Bekannte das Smartphone ein. Das sind Menschen, die bei fast jedem unerwartet aufploppenden Fenster bei Windows oder im Browser einfach "OK" oder "Abbrechen" drücken, damit solche Dinge einfach verschwinden. Für diese Menschen den Einrichtungsprozess unnötig komplizierter zu machen, halte ich für vollkommen kontraproduktiv.
 
@Le Chiffre: natürlich, habe ja nur den freien wettbewerbsgedanken auf die spitze getrieben. Einzig sinnvoll für alle Hersteller wäre eine norm zur ablage von nutzerdaten wie favoriten, kontakte und co, damit ich auch auf android icloud nutzen kann wenn mir danach ist. Wird aber nie passieren
 
@Rikibu: Damit würde man dann aber automatisch die Leute zum Playstore zwingen, was aber eben auch nicht alle wollen. Irgendwas in dem Bereich muß immer vorinstalliert sein und wenn man eben ein Gerät von Google will muß auch das Zeug von Google drauf sein.
Es jammert ja auch keiner daß MS das immer noch und wieder bei Windows macht. Und sag jetzt bitte keiner daß die nicht der Marktführer sind... und wenn jemand den Markt mißbraucht dann ja wohl die, wie man mit den Win10 Updates ja bestens sehen konnte.
 
@Johnny Cache: Mit dem Upgrade auch wenn es ziemlich aufdringlich war schadete man aber keinem OEM, denen ist es wohl auch ziemlich egal mit welcher OS Version MS vertreten ist.
 
Der Artikel ist etwas undeutig. Könnte WinFuture das etwas genauer formulieren ??? Geht es jetzt nur um den Browser (Chrome) oder ganz allgemein um die Google Bloatware in Android ???
 
@Fanta2204: Grundsetzlich geht es erst mal um den Browser und die Suchengine. Im weiteren umfang wohl auch darum das ein gutes duzend Apps unlöschbar mitgeliefert werden.
 
@MancusNemo: ok und danke für die Info
 
@Fanta2204: Bitte.
 
@Fanta2204: Aktuell geht es um Chrome und die Suchmaschine - es kommt eben immer drauf an, welche anderen Anbieter sich bei der Wettbewerbsbehörde beschweren. Von sich aus wird die nämlich eher nicht aktiv.
 
@Fanta2204: Den nur bei root änderbaren VPN im WLAN finde ich da sogar noch schlimmer. Da muss man sich schon tief reinfuchsen dass man die 8.8.8.8 da raus bekommt.
 
@Bautz: Netzwerktechnisch ist Android wirklich eine Katastrophe. Wollte die Tage auch mal die LAN-Einstellungen ändern und alles was ich konnte war WLAN.
 
@Johnny Cache: Es gibt Android-Geräte mit LAN?
 
@Bautz: Ja, beispielsweise etliche TV-Boxen. Ich für meinen Teil hänge einfach einen USB-LAN-Adapter an mein Smartphone damit ich unterwegs schnell LAN-Buchsen auf Funktion testen kann.
 
Dann aber auch bei der Firma, die sich als Marktführer bei den Tablets feiert.

Bei Android sollte so eine Funktion aber relativ schnell realisierbar sein. Es werden andere Browser über den PlayStore angeboten, deshalb müsste man nur ein entsprechende Begrüssungsseite aktivieren.
Spannender wird es, wenn man jetzt sagt, dass auch alternative Anwendungsquellen zur Auswahl stehen müssen.
 
@floerido: Dann werden 50 Browser-Apps per Zufallsreihenfolge angezeigt, sonst beschwert sich noch jemand ^^
 
@wertzuiop123: und wie zufällig ist der zufallsalgo? Auch da gibts zahlreiche ansätze einen solchen umzusetzen. Am besten per zufall verschiedene algos wählen die die browser bestimmen :()
 
@wertzuiop123: Es gibt dann hoffentlich auch einen "Random"-Browser. Bei jedem öffnen der App wird ein Anderer benutzt. :)
 
@floerido: random browser mit random webseite, sonst beschweren sich webseitenbetreiber darüber, dass jemand immer die gleichen Seiten besucht und andere gar nicht
 
@floerido: Es geht nicht einfach um Marktführung, sondern um Dominanz. Apple hatte zuletzt unter 30% Prozent Marktanteil bei Tablets. Bei Google geht es aber um Anteile deutlich über 80%.
 
@ckahle: So dominierend wie das iPad in der Berichterstattung ist und auch positioniert wird, dachte ich, dass der Marktanteil viel höher ist. Man liest doch überall die Leute würden bei Tablets nur zum iPad greifen und andere Geräte hätten keine Chance usw..
 
@floerido: Dann lies doch nicht immer auf den ganzen anderen Seiten, sondern hier bei uns. ;) In unserem Tablet-Themenbereich gibt es aktuell ein Thema zum iPad, der Rest behandelt viele andere Geräte....am häufigsten natürlich die Surface-Tablets. http://winfuture.de/news/thema/512/1.html
 
@ckahle: Nicht das ihr von der EU auch eins auf die Mütze bekommt, weil die Leute nur bei euch lesen. ;-)

Zähle einfach wie häufig hier der Name iPad, gerade in den Kommentaren auftaucht.
http://winfuture.de/news,103501.html
 
@floerido: http://gs.statcounter.com/os-market-share/tablet/worldwide/#monthly-201706-201806
 
@floerido: Im Tabletmarkt hat Apple einen Marktanteil von 29%, Samsung von 17%, Huawei 10% und Lenovo 6,6%. Wer hat hier bitte eine marktbeherrschende Stellung?!
 
@ger_brian: Und bei iOS? Wie soll ich da meinen iOS-Browser an den Mann bringen, wenn Apple diesen Safari vorinstalliert? Ich darf noch nichtmal eine eigene Engine verwenden. Wie soll ich da im Wettbewerb bestehen?
 
@floerido: http://gs.statcounter.com/os-market-share/tablet/worldwide/#monthly-201706-201806
 
@floerido: Das ist doch hier vollkommen irrelevant? Es geht hier nicht darum, dass geschlossene Systeme verboten sind (was sie absolut nicht sind). Es geht um den Missbrauch einer Marktbeherrschenden Stellung, Product Bundling und einer Beschwerde der OEMs (nicht der User).
 
@floerido: Der Marktführer bei den Tablets hat aber auf dem Markt, um den es hier geht, keine Marktbeherrschende Stellung!
Ihr solltet euch nicht immer Schein-Monopole ausdenken, sondern die betreffenden Märkte erkennen!
Den Markt für mobile Browser beherrscht nun mal nicht der Marktführer von Tablets Oo
 
Gab es sowas ähnliches nicht damals sogar mit Microsoft?
Alle Jahrzehnte wieder..?
 
@annoxoli: War damals Unsinn und ist es heute auch noch. Vor allem verstehe ich nicht warum es jetzt bei MS wieder OK ist, wo sie doch immer noch in genau der selben Position sind und diese sogar noch agressiver ausnutzen.
 
@Johnny Cache: Wo nutzt MS diese denn aus? Was Browser betrifft sind sie längst nicht mehr in der Position und beim OS hat sich Google ebenso an die Spitze gesetzt wenn auch nicht im Desktopbereich.
 
@PakebuschR: Sie haben immer noch irgendwas um die 90% bei Desktops. Und wenn man sich ansieht wie sie massiv sie selbst das Win10 Upgrade gegen die Wünsche der User durchgedrückt haben, braucht man wohl nicht darüber diskutieren daß das nicht in Ordnung war, oder?
Und warum unterscheiden wir plötzlich wieder PCs und Smartphones nicht mehr?
Viel unterschiedlicher könnten Geräte kaum sein?
 
@Johnny Cache: Das selbe Android findet man jedoch auch auf Tablet, Netbook wieder, mit ChromeOS ist Google auch beim Desktop vertreten also schon eine etwas andere Situation wie damals und bei Google nun eben die selbe wie zu der Zeit/wie mit dem Internet Explorer.
Das Win10 Upgrade war aufdringlich, daher auch die Unterlassungserklärung aber wer die Meldungen einfach ignorierte bekam auch kein Win10 (solange man sich nicht bereits über eben diese dafür entschieden hatte und der Timer lief) bzw. bekam erst gar keine Meldungen wenn er die optionalen Updates nicht aktiviert hatte.
 
Ah, hat man bei der EU wieder das Browserthema für sich entdeckt, während aber Druckerhersteller mit jedem neuen Modell andere Patronen und Kartuschen auf den Markt werfen dürfen - selbstverständlich gechipt, damit blos nicht nachgefüllt werden kann oder man sich bei Drittherstellern bedienen kann. Scheinheilige Bande.
 
Viel mehr stört mich der festintegrierte, unaustauschbare Safari bei iOS.
 
@SweetFalke: Das ist aber ein Fall für den Verbraucherschutz und nicht für das Wettbewerbsrecht ;)
 
@OttONormalUser: Und genau das ist das perverse daran. Das ist so lange in Ordnung bis Google Android aufgibt und Apple zum Marktführer wird. Dann ist genau das auf einmal Marktmißbrauch...
 
@Johnny Cache: Bis dahin oder Apple seine Marktanteile nicht extrem ausbaut ist Safari eben keine Gefahr für den Wettbewerb.
 
@PakebuschR: Doch, weil Apple durch Ignoranz die Weiterentwicklung des Webs behindert und der Marktanteil der Safari-Engine leider groß genug ist (u.a. weil Apple nichts anderes zulässt), um Weiterentwicklungen torpedieren zu können.
 
@TiKu: Interessant wie ein Hersteller, der auf dem Desktop gerade mal 10% und auf dem weltweiten Markt gerade mal ~15% Marktanteil hat, so viel torpedieren kann. Sicher, dass es an Apple liegt? Apple scheint ja wie ein kleines gallisches Dorf zu sein, so klein und doch so mächtig um die Weiterentwicklung des Webs zu behindern... Du drehst dir die Dinge doch auch so hin wie du sie grad brauchst, oder?
 
@TiKu: Der Marktanteil der Safari-Engine im Smartphone Sektor ist alles andere als "groß genug"!
 
@Scaver: Er liegt bei 15-20%, in den USA bei über 50%. Er ist damit groß genug, dass man diese rückständige Browserengine nicht einfach ignorieren kann.
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