Windows 10-Updates: Jeder zweite Nutzer hatte schon einmal Probleme

Die Veröffentlichung des letzten großen Windows 10-Updates liegt inzwi­schen gut zwei Monate zurück und auch dieses Mal gab es das eine oder andere Problem nach dessen Installation. Und diese Probleme treten häufiger auf als gedacht, denn eine ... mehr... Bluescreen, BSOD, Windows 10 Bluescreen Bluescreen, BSOD, Windows 10 Bluescreen Bluescreen, BSOD, Windows 10 Bluescreen

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Gerade die Briten sollten doch ihren Churchill nicht vergessen mit dem ihm nachgesagten Spruch "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast."
Was nützt so eine tolle Zahl von 50% ohne Randinformationen? Wieviele dieser Problem-PCs werden von Hobby-Admins bzw. Voll-Laien betrieben und "administriert", permanent mit vollen Admin-Rechten online, am besten noch die "störende" UAC deaktiviert und die Kisten trotz der Reste von mindestens drei Antivorus-Paketen voller Malware? Nicht wenige der Rchner waren vermutlich schon vom hersteller oder spätestens Verkäufer mit Müll vollgestopft und haben niemals eine wirklich fachkundige Installation oder spätere Systempflege gesehen.
Natürlich (!!!) sind die Anwender niemals selber schuldig, sondern es lag und liegt immer und ausschließlich am System oder Computer. Gehäufte Probleme bei Systemupdates gab es auch bei früheren Windows-Versionen und sogar bei einigen Betriebssystemen abseits von Windows.

Die Untersuchung, die Veröffentlichung und letztlich jede derart undifferenzierte Berichterstattung darüber hat in etwa den Wert einer Meldung, dass gestern nach dem Tag die Nacht kam .....
 
@Drachen: so ist es !!! 1+++
 
@Drachen: naja nimms mir nicht übel aber für hersteller bzw verkäufer müll kann der anwender nun wirklich nix und das ist mMn etwas was man verbieten sollte zumindest was demosoftware angeht.
 
@My1: wieso sollte ich dir eine sachlich geäußerte Meinung übelnehmen? So funktioniert eine Diskussion, insofern ist alles völlig in Ordnung :-)

Der Anwender -sollte kein vorkonfiguriertes System verwenden. Aber die meisten Leute sind eben Laien und freuen sich nur, dass es nach dem Kauf praktisch auf Anhieb funktioniert. Dass Hersteller und Handel diverse Bremsklötze ins System reinknallen und die Rechner zu 99,99% sehr schlecht installiert/konfiguriert wurden, ahnen die nicht einmal ....

Vielleicht sollte man einfach nur nur vorinstallierte System verbieten und die Kosten für die Windows-Lizenz auch endlich mal eigenständig auf der Rechnung ausweisen, das wäre wohl realistischer als ein Verbot von Demosoftware.
 
@Drachen: das wäre auch ne Idee wobei OEM Windows sicher nicht den Braten Fett machen sollte. ich meine Retailwindows is bekanntermaßen teuer wie sau aber gerade die OEM Version da hat MS ja meistens ziemlich dicken rabatt drauf.
 
@My1: habe bezüglich der Preise wohl in etwa dieselben Infos wie du - aber separat ausweisen sollte man das doch trotzdem.
 
@Drachen: Bei Smartphones das selbe.
 
@Drachen: Leider ist es aber nach Abzug aller von dir genannten Punkte immer noch so, dass die Updates massive Probleme bereiten und zwar so ziemlich bei allen Produkten inzwischen. Microsoft ist allerdings ganz weit vorne. Wir schließen inzwischen schon Wettern ab, wie viel Prozent der identisch neu assemblierten und konfigurierten Hardware Updateprobleme zeigt. Deployment mittels SCCM. Wieso das so ist, weiß wahrscheinlich MS selbst nicht. Den rein theoretisch ist das eigentlich unmöglich!
 
@Annettekrum: Probleme ganz sicher, aber massiv? Irgendwas spielt da rein, was offenbar noch nicht genau identifiziert wurde. Nicht ausschließen würde ich hier auch die schon erwähnten "Sicherheitsprogramme", die sich tief ins System eingraben und teilweise schon namentlich als Störungsursache benannt werden konnten.
 
@Drachen: Bei Windows sind diese Hacks auch nötig, weil die es im Jahre 2018 z. B. immer noch nicht hinbekommen, dass man Visual Studio und die SDKs auf eine andere Partition installieren kann, um die Systempartition nicht vollzumüllen.
Außerdem sollte dann ja zumindest das Upgrade klappen, wo die alten Daten nur in den Windows.old Ordner geworfen werden, aber nö, selbst da habe ich regelmäßig Probleme und brauche 2-3 Installationsversuche, um ein funktionierendes System zu erhalten.
- Geschrieben von einem frisch upgegradeten Windows 10, wo der Ruhezustand nicht funktioniert und sich die Apps seit einem Update im Store nicht mehr starten lassen. Ohne Einstellungen zu übernehmen selbstverständlich, das hat Windows von vornherein nicht hinbekommen. Auch hat es nicht hinbekommen eine Fehlermeldung zu werfen, vermutlich weil MS selbst weiß, dass Probleme grundsätzlich unfixbar sind und man am Besten alles neu installiert bei diesem Qualitätsprodukt.
 
@theBlizz: Wer im Jahr 2018 Programme noch von der Systempartition trennen will, die eh nicht portabel sind oder sinnvoll ausgelagert werden können, sollte andere deswegen nicht kritisieren.

Im Jahr 2018, mit Windows 10, SSD´s, usw., gibt es eigentlich keine Gründe mehr, um Programminstallationen auszulagern. Bei einer SSD mit quasi Null Zugriffszeit, braucht man auch keine kleine oder defragmentierte Systempartition mehr. Ein "Zumüllen" der Systempartition, ist also rein von der Performance gar nicht möglich.

Es mag das ein oder andere Programm geben wo das sinnvoll sein könnte, falls diese mit wenigen Handgriffen nach einer Neuinstallation wieder nutzbar sind oder Konfigurationen beinhalten. Bei Visual Studio kann man nach einer Neuinstallation aber eh den Großteil wegwerfen.

PS: Man kann Visual Studio (ich glaube bis 650 mb) auf eine andere Partition installieren. Dazu müssen lediglich einige Ordner per mlink auf die entsprechende Partition verlinkt werden (je nach Version können diese sich unterscheiden). Dieser fix ist schon seit 3-4 Jahren bekannt und glaube ich auch offiziell dokumentiert. Einfach mal nach "visual studio installation mlink" googeln.
 
@theBlizz: Das ist halt Micrsoft - die bieten dem Anwender noch nicht einmal an, seine eigenen Daten auf einer anderen Partition abzulegen, sondern ballern alles nach C:\Users\%username%\..
 
@Drachen: Wir haben grade mehrere Dutzend Clients von verschiedenen Windows 10 Versionen auf 1803 über WSUS aktualisiert und nicht bei einem Client Probleme bei der Installation gehabt.

Lediglich der Windows Update Dienst musste glaube ich auf 3 Clients zurückgesetzt werden, damit der Download abgeschlossen werden konnte. Das kam aber daher, dass auf der System Partition nicht genug Speicherplatz vorhanden gewesen ist.

Die meisten Clients sind schon seit 2 Jahren installiert und ausgiebig genutzt worden.
 
@ManuelM2: bei uns gabs auch keine Probleme, weder dienstlich (Hunderte Rechner) noch privat auf den eigenen bisher 2 Win10-Kisten und auf dem halben Dutzend der näheren Verwandschaft.

Probleme gibt es ganz sicher (es ist halt Microsoft!), aber für wirklich massiv halte ich die eigentlich nicht. Da hatten wir in zurückliegenden Jahren schon Schlimmeres.
 
hatte selber bei den letzten 2 großen win10 updates, massive probleme mit meiner soundcard (creative soundblaster z). die karte wird einfach nicht mehr ordnungsgemäß erkannt. beim ersten großen update, reichte es den treiber auf die vorherige version zu setzen (gerätemanager). beim zweiten musste ich den pc neuaufsetzen. anscheinend bin ich laut diversen internet beiträge nicht der einzige....
 
Ja! ABER!

Man schaue sich Foren an, wo alle aktiven Windowsversionen behandelt werden.

Im Unterforum win7 & win8.1 ist Totentanz. Ab und zu verirrt sich da Mal einer, weil z.B. eine System optimierende Drittsoftware wichtige *.dll gelöscht hat und nun das Geschrei groß ist.

Dann klickt man auf das Unterforum von win10.
Holla die waldfee. Was geht den dort ab? Da steppt der Bär. In Stundentakt kommt ein User mit Fragen, der die Welt nicht mehr versteht, weil sein win10 ihn Kummer und Sorgen bereitet.

Für mich sind Foren das Aussagekräftige Argument, das MS mit win10 seine User überstrapaziert.
 
@Sonnenschein11: Liegt wohl daran, daß private Anwender in den meisten Fällen mit Win 10 unterwegs sind. Privat sind mit eine dreistellige Zahl Leute mit Windows-PCs bekannt. Die Zahl der Leute die noch mit Windows 8.x, 7 oder sogar älter unterwegs sind, bewegt sich im einstelligen Bereich. Probleme bei Feature Updates gab es bei unseren 4 Geräten nur mit einem alten Windpad 110w Tablet und wir sind seit day1 auf Win 10 unterwegs mit neuer und alter Hardware. Und es gibt ein Insider Programm. Es obliegt den Softwareherstellern ihre Software kompatibel zu halten mit der jeweils aktuellen Windows Version. Das ist nicht die Sache von MS.
 
@Chris Sedlmair:
Ich habe in meinen Umfeld genau die umgekehrte Erfahrung gemacht. Firmen müssen win10 nutzen, weil sie "Microsoft Partner" sind. Dort gibt es aber in der Regel einen Admin, der alles am laufen hält.
Im privaten sehe ich fast nur win7 und win8.1.

Ich selbst musste schon diverse Rechner umswitchen von win10 auf win7, weil Tante Renate lieber win7 wollte.
MS hat aber dort mittlerweile auch einen Riegel vorgeschoben. Dank nicht Unterstützung aktueller CPUs, wird der Trennt rückläufig sein.

Ich gehe jetzt vermehrt den Weg, das ich ClassicShell installiere. Dann sind bis jetzt die meisten mehr oder weniger zufrieden.
 
@Sonnenschein11:
Exakt, aber Realität bzgl. Windows gilt hier auf WF leider nicht so sehr.
 
@Sonnenschein11: Zwischen Win7 und Win10 nimmt sich das eigentlich nicht viel in den Foren, Win8.x ist schon spürbar weniger los aber das spricht nun auch nicht unbedingt für Win8.
 
@Sonnenschein11: für mich ist das eher ein Zeichen, dass heute sehr viel mehr User online nach Hilfe suchen als vor 5, 10 oder 15 Jahren.
Davon abgesehen ist das Procedere komplett anders: bei diesen Win10-Upgrades handelt es sich nicht um Updates wie noch bei Win7, sondern eigentlich um komplette Neuinstallationen mit Übernahme von Programmen und Daten.
 
Ich muss ja gestehen, ich bin vollblut Windows-Admin. Egal ob Server-Wartung oder Client-Support. Durch jahrelange Erfahrung mit einschlägiger Softwareverteilung kenne ich Windows schon bis sehr tief in die Materie (jetzt von Programmier-APIs abgesehen) und trotzdem gefällt mir die Richtung von Windows 10 (egal ob als Privatmann oder im Business Case) mal so gar nicht gefällt. Zwangsverbündelung (Werbesoftware), halbgare Feature-Releases, Bevormundung, etc etc. Mir tut das ein wenig in der Seele weh, weil ich befürchte dass sich MS ein wenig selbst das Grab schaufelt wenn Sie nicht rechtzeitig erkennen, was Sie für einen Mist fabrizieren. Wäre Zocken unter Linux nicht so eingeschränkt, wäre ich Privat schon gewechselt.
 
@darkalucard: Du sprichst mir aus der Seele. Hab zum Update 1803 auch das allererste mal in meinem Windowsleben, die Updates komplett deaktiviert und warte noch bis Anfang Juli, wo die schlimmsten Probleme hoffentlich gefixt sind.
 
@ProfessorDoktorD: Ich nehme doch an das der Professor die Pro Version einsetzt, da muss man die Updates doch nicht gleich abschalten und so auch Sicherheitsupdates ausschließen! Die Probleme sind doch aber gefixt.
 
@PakebuschR: ja habe die Pro Version und es unter anderem deaktiviert, weil ich die Updates zu Spectre und Meldown zunächst vermeiden möchte ;-)
 
@darkalucard: Ich habe auch so gedacht und den Schritt gewagt und bin nun schon vier Jahre bei dem Pinguin... Ich bereue bisher keine Minute davon. Ich kann z.T. sehr teure Software mit OpenSource ersetzen und selbst kurze Skripte schreiben, was die Software tun soll und das macht sie vollständig ohne irgendwelche Klickorgien oder ähnliches. Ich kann über Befehle das Programm viel feiner steuern. Der Schritt zurück wäre für mich undenkbar
 
@PitBrett: "Ich kann z.T. sehr teure Software mit OpenSource ersetzen" - das konntest auch bei Windows, du meinst aber wohl eher du musstest.
 
@PitBrett: :) Freut mich, geht mir genauso. Nur für viele Spiele muss man immer noch ne Win Festplatte haben. Ansonsten mit Steam wird es auch immer besser. Bald kann Windows komplett bye bye sagen...
 
@PitBrett: ich teste diverse Distributionen in VMs, um herauszufinden, welche mir am besten liegt. Die "großen" wie Fedora, openSuse und Ubuntu sind stabil, der Rest zerlegt sich leider früher oder später von selbst bei Updates - ohne dass ich an der Konfiguration herumgeschraubt hätte und natürlich ausschließlich aus den vorgegebenen Repositories.

Ein Teil der Probleme mag von VMware ESXi herrühren, aber auch direkt auf der Hardware installiert (z.B. Dual-Boot) hatte ich über die Jahre schon einige Distris mit Harakiri-Updates ... das ist jedenfalls mein ganz persönlicher Grund, weshalb mein Hauptsystem nach wie vor mit Windows läuft. Es ist robust, ordentlich abgesichert und tut das, was es soll.

Aber wie der Threadstarter beobachte ich mit Sorge, wohin sich Windows entwickelt, und teste deswegen nach und nach noch weitere "Linuxe" (und BSD-Derivate) .... :-)
 
"Die Konsumentenschützer fordern deshalb von Microsoft, dass das Unternehmen für Schäden wie Datenverlust, die ein Update verursacht, haftet."

Dann auch Seagate, Samsung, WD, Kingston, usw...
 
@Nicht Du:
Wäre toll, aber ehr nicht umsetzbar. MS stellt "ja nur" die Plattform. -> Ein Betriebssystem.
Eigentlich müsste jeder Anwender einen Admin haben, oder selbst die Fähigkeiten besitzen.

Weil so was nicht wirklich umsetzbar ist, wird es immer ein paar Schlappohren geben, die dicke Backen machen, weil Ihr System unwiderruflich abgeschmiert ist.
Die Gründe können vielseitig sein. Ein falscher Treiber, falsche Software, Bedienungsfehler, keine Backups, System optimierende Software, die den User vorgaukelt: Hey, mit der Software brauchst du keine Kenntnisse/Admin sein. u.s.w.

Es wird kein Weg daran vorbei führen, das wir einen "Führerschein" für den Computer brauchen.
 
@Sonnenschein11: Ich habe nur die Aussage der Leute unsinnig weitergesponnen. Im Endeffekt reden wir das selbe...
 
@Sonnenschein11: "Es wird kein Weg daran vorbei führen, das wir einen "Führerschein" für den Computer brauchen." - oder diese user verwenden Win10 S, auf Pro geht es dann erst nach theoretischer Prüfung :)
 
@Nicht Du: Oder die Softwarehersteller, die nicht für die Kompatibilität und volle Funktionstüchtigkeit ihrer Software mit der aktuellen Win 10 Version sorgen, wenn sie schon zu faul dafür sind, ihr Programm fit für den Store zu machen.
 
@Chris Sedlmair:

Es gibt Software, die lässt man nicht so einfach neu programmieren/anpassen, weil man pro Stunde 185,50€ zahlt. Ich selbst habe im privaten Software rumliegen, die speziell für eine Maschine geschrieben wurde.
Wenn man mag, kann man sich eine Datensicherung ziehen, wo alle wichtigen Programmdateien bei sind. Eigentlich steckt man nur einen USB-Stick in den Rechner und startet das Tool. Bis win7 war es auch kein Problem. Unter win10 wird der nicht vorhandene Dateipfad zu net framework beanstandet. Was nun? Zahle ich 2 Tage Programmieren? Oder nutze ich lieber win7 weiter? Mh? Schwere Frage!
 
@Sonnenschein11: Ob dafür nun Programmierkenntnisse notwenig sind?
 
@Sonnenschein11: Schon mal probiert diese Framworks unter Windows nach zu installierne?
 
@Nicht Du: Dann ist Samsung fein raus bei der Updatepolitik. Man müsste Updates bringen um dafür haftbar zu sein.
 
...Win 10 is ja soooo suuuuper! Echt - seit der Mist auf der Testmaschine installiert ist, hab ich so manchen "Brick" gesehen und das Sys mußte neu installiert werden... diese Nasen haben's einfach nicht mehr drauf...
 
@Zonediver: Läuft auf meiner 8 Jahre alten Krücke bis auf eine Treiberneuinstallation ohne Probeme...
 
@Nicht Du:
Es ist die Frage, was hat er für einen Rechner. Gerade Notebooks benötigen speziell angepasste Treiber. LENOVO sei da mal erwähnt.
Wenn MS seine Allrounder Treiber installiert, kann es dann schon mal zu Problemen führen.

Und jetzt kommt wider der Admin ins Spiel. Wie soll den Tante Ilse wissen, das man dann auf die Herstellerseite geht und dort die originalen Treiber von dem Gerät lädt. Und woher soll Onkel Erwin wissen, das man Treiber lieber im abgesicherten Modus austauscht? Geschweige den, das ein normaler Anwender bei win10 noch weiß, wie er in den abgesicherten Modus gelangt?
 
@Sonnenschein11: In der Regel sind in Notebooks auch eher Standardkommponenten verbaut aber eine Treiberinstallation ist nun auch kein Hexenwerk/braucht in der Regel keinen Abgesicherten Modus. Bei recht alten Geräten kann das anders aussehen aber die sind dann auch eher weniger für Win10 "freigegeben".
 
@Nicht Du:
So langsam glaube ich dass Windows 10 Benutzer wie BMW Fahrer sind.
"Hab keine Probleme mit meinem BMW!" und dann sieht man sie alle 2 Wochen in der Werkstatt.
 
@Zonediver: Mit "Brick" bezeichnet ein nicht mehr zu rettendes (meistens fehlerhaft geflashtes) Hardwaregerät - es wird zum "Ziegel". Einem nutzlosen Klumpen. Ein geschrottetes OS ist was ganz anderes.
 
Ach, ich vertraue den üblichen WF-Kommentatoren, welche bekanntlich nie Probleme haben und auch nur Bekannte haben, wo ebenfalls immer alles funktioniert. Auch interessant, über was diese Leute mit ihren Bekannten immer zu reden scheinen.
 
@Niccolo Machiavelli:

Unter Umständen sind es "Profis", die sich nicht mehr, oder nur sehr schwer in die Lage eines 0-8-15 Anwenders versetzten können. Ist nicht weiter schlimm.
Auf der Arbeit habe ich auch Mitarbeiter, die seit über 20 Jahren entwickeln, supporten, oder eben das machen, was sie so den ganzen Tag machen.
Denen fällt es ungemein schwer, sich noch in die Lage eines normalen Users zu versetzen. Sie sind regelrecht beleidigt, wenn man ihnen nach ihrem Referat erzählt, das man das mit dem XML nicht verstanden hat.
 
@Niccolo Machiavelli: du hast mal wieder zu kurz gedacht: GÄBE es solche Probleme, DANN würden die Bekannten hier stante pede auf der Matte stehen. Da die Computer aber kein Thema bei Gesprächen sind, weiß ich, dass es keine größeren Probleme gibt.
 
Ich sehe das hier ähnlich, aber die Ursache ist eine andere. Viren. Das verseuchte System fällt dadurch auf, dass es die Updates nicht mehr macht oder mitmacht. Den Kunden aber in eine Bootschleife schicken ist eigentlich auch nicht nett oder das die Updates gar nicht gehen heißt für Kunde letzendlich nur, egal läuft doch noch. Und wenn dann der Virus W-Lan oder Lan blockiert, ja dann schlagen sie erst bei uns im Support auf. Dann ist aber meist die Kiste so dermaßen verseucht, dass man nur noch eine neuinstallation machen kann.

Und jetzt die Knallerfrage: Woher kommen die Viren. Es sind verseuchte Addons für den Google Chrome! Wie die das hinbekommen ist mir ein Rätsel. Es sind doch mittlerweile so viele Sicherungen eingebaut, dass das gar nicht mehr gehen dürfte. Häää?????
 
denke ein großes Problem ist laut meinen Erfahrungen eine hohe Zahl derer die resistent auf selbst gewünschte Ratschläge reagieren. erst fragen und dann doch ignorieren. warum finden sich Tools wie Ccleaner, Tuneup und Konsorten auf den Rechnern wieder,wo sie doch bekannt dafür sind Probleme zu machen? Drittanbietervirenschutz der auf Win10 alles macht, nur keinen Sinn? Und sich zu allem Übel noch darüber zu echauffieren, gibt dem ganzen ne besondere Note ...
 
Habe nach dem letzten Update Windows 10 von meiner Festplatte geputzt und durch Windows 8.1 ersetzt. Unter Windows 10 stürzte nach dem Update laufend der Explorer ab. Bis man überhaupt einigermaßen mit dem System arbeiten konnte, vergingen mitunter 15 Minuten oder mehr. Das Hochfahren dauerte auch immer länger, als es bei Windows 8.1 der Fall ist. Windows 10 will ich erstmal nicht mehr auf der Platte haben. Ein mühsames und neugieriges Betriebssystem, mit einer intergrierten Quasselstrippe (Cortana), die ich nie brauche und auch gar nicht haben will. Aber ohne installiertes Cortana gibt Microdoof keine weiteren Updates für Windows. Cortana muss dafür zwingend gestartet und im Taskmanager sichtbar sein. Letztlich belastet diese von mir nie benutzte Quasselstrippe nur meinen Speicher. Deshalb bin ich wirklich froh, das es die unter Windows 8.1 nicht gibt.
Zudem sperrt sich Windows 10 gegen Tools von Drittanbietern und Microsoft denkt leider auch, das es mit seinem Vierenscanner das "non plus ultra" erfunden hat. Ich nutze Tools wie Ccleaner und Norton seit Jahren. Bislang war ich auch sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Microsoft aber meint das Rad mit Windoof 10 neu erfinden zu müssen, indem es diese Tools und Zusatzprogramme verurteilt, an den (einprogrammierten) Fehlfunktionen von Windows 10 Schuld zu sein. Schaut man in den Taskmanager und sieht sich an, was da so alles im Hintergrund der Oberfläche arbeitet (Windows 8.1 ist allerdings auch belastet), könnte Microsoft sich das alles für Windows 10 bei WhatsApp abgeschaut haben. Denn WhatsApp ist zugepflastert mit Berechtigungen, die mich davon abhalten, die App überhaupt auf dem Handy zu haben (genau wie der facebook Massenger und die facebook App).

Alles in allem ist Windows 10 als Betriebsystem in dieser Version und mit dem unnützen, aufgezwungenen Beiwerk (Cortana) keineswegs das gelbe vom Ei. Ich würde mir wirklich wünschen, das ich Cortana komplett und folgenlos deinstallieren kann. Zudem könnte Windows 10 auch schneller hoch fahren und betriebsbereit sein, wenn einige der sogenannten Broker (Windows ist keine Börse) nicht vorhanden wären, Apps nicht automatisch mitstarten würden, man einige Dienste ohne Mecker wirklich abschalten und so die Neugier deutlich und nachhaltig einschränken könnte. Das aber ist mit Windows 10 nicht zu machen. Entweder die Dienste lassen sich nicht abschalten, oder das Abhängigkeitsgemurksel mit anderen Programmen verbietet es.

Windows 8.1 startet jedenfalls deutlich schneller als Windows 10 und läßt so auch schneller mit sich arbeiten. Deshalb derweil Adios Windows 10. Vielleicht klappt es ja irgendwann mal, wenn man auch wirklich damit arbeiten kann und nicht immer erst den Umweg über den Taskmanager nehmen muss nach dem Hochfahren...
 
@NixusMinimax: Das Win8.1 schneller als Win10 startet kann ich nicht bestätigen, bei dem Rest muss ich dir aber größtenteils aber zustimmen. Die zwei Feature Updates von Win10 sind im Jahr einfach zu viel und zu viele Probleme existieren nach jedem Upgrade irgendwo.

Auch das man mit 1803 selbst mit GPOs Cortana ersetzt stumm bekommt, wenn man Registry Schlüssel setzt, ist ein No-Go.
 
@L_M_A_O: Ich hatte es mir letztens zur Gewohnheit gemacht, nach dem Start von Windows 10 zuerst den Task Manager aufzurufen. Denn das Betriebssystem wollte einfach nicht reagieren, die Festplatte war am arbeiten und Windows ließ nur mühsam mal ein anderes Programm starten.

Obwohl ich Superfetch und auch Search in den Diensten komplett abgeschaltet hatte, lief der Rechner dennoch immer mit hoch besetzten Ressourcen. Fast jeder Microsoft Dienst hatt seinen Broker am rennen.

Cortana habe ich durch umbenennen des Ordners abschalten können. Jedoch musste ich für jedes Update die ursprüngliche Bezeichnung wieder herstellen. In einer früheren Windows 10 Installation habe ich die Frechheit besessen, mithilfe eines kleinen Programms Cortan komplett aus dem System zu fegen. Als Folge zeigte mir die Suche bei den Updates für Windows 10 keine Ergebnisse mehr an, obwohl Updates verfügbar waren. Wenn ich die aus dem Netz gezogen hatte, um sie dennoch zu installieren, verweigerte das System die Installation.

Aktuell unter Windows 8.1 habe ich im Task Manager eine CPU Auslastung zwischen 7% und maximal 12%. Der Arbeitsspeicher ist konstant bei 31%. Verbaut ist bei mir auf einem Asus M5A78L Board ein AMD FX 6300 Sechskerner und 8GB DDR 3 RAM, keine SSD, nur HDD und eine GForce 750GTX. Dieser Rechner ist mir Masse genug.

Das sollte auch eigentlich ausreichend sein für Windows 10. Jedoch ist diese Konfiguration eben unter Windows 10 höher belastet, als unter Windows 8.1, weil eben mehr Dienste im Hintergrund ihre Arbeit unbeobachtet verrichten. Viele dieser Dienste brauche ich gar nicht, andere will ich einfach nicht. Dennoch laufen die permanent im Hintergrund.

Und ja, Windows 8.1 startet tatsächlich schneller als Windows 10. Nicht aus dem Ruhemodus oder einem anderen, sondern komplett von Null aus.

Mit dem letzten Update (1803) hat Microsoft dann den Vogel abgeschossen. Der Explorer versagte immer wieder seinen Dienst und blockierte so den Rechner. Nach einem Neustart ging es dann wieder eine kurze Weile, bis das ganze erneut einfrohr, weil die Explorer.exe abgestürzt war. Das machte dann wirklich keinen Spaß mehr. Um Daten zwischen den Partitionen erfolgreich zu verschieben, musste ich auf Windows 7 zurück greifen, welches ebenfalls noch installiert ist.

Insgesamt gesehen ist Windows 10 derzeit schlechter geworden, als es zu Beginn war.
Es mag ja auf anderen Rechnern problemlos laufen. Auch mit dem letzten Update. Denn das System an sich ist nicht schlecht. Jedoch muss ich damit arbeiten können, ohne Abstürze und auch ohne Querrelen. Das ist in der aktuellen Variante schlichtweg unmöglich.

Würde mich ja mal interessieren, wie Windows 10 auf anderen Rechnern mit ähnlicher Konfiguration wie der meinen, an den vorhandenen Ressourcen nagt. Also nach dem hochfahren, mit offenem Webbrowser (bei mir PaleMoon in der 32Bit Variante), incl Vierenscanner (bei mir Norton)
 
Die Probleme kommen, meiner Meinung nach, zumindest bei der Windows10 Preview, aber teilweise aus einer ganz anderen Ecke. Beispiel: Bei mir konnte irgendeine Preview nicht installiert werden, weil "Fast start" aktiviert war, es ging nichts mehr. Ergebnis: Von USB Stick booten, dort auf "Weiter" (oder so ähnlich) Windows lief dann, bis zum nächsten Neustart, und ich konnte im Internet rum suchen, aber:
1) Edge startete mit einer Seite "Neuigkeiten über Edge". Wenn dort wenigstens irgendwo ein Link zum Windows Changelog zu finden wäre, aber nichts. Was ist neu? Im Insider-Hub hilft da auch nicht.
2) answers.microsoft.com das übliche, zwischen diversen Scans, Reperaturanweisungen bis zum neu formatieren de Systems war alles dabei.
3) Im "Changelog" auf z.B. neowin, war nichts über Fast Start zu finden.
4) Ers irgendwann sehr viel später, kam auf anserws.microsoft.com, allerdings nicht von einem MV_XYZ, ein Hinweis darauf.

Klar kann man sagen "ungewöhnlicher Einzelfall. Persönliches Pech!" oder "dann nimm eben keine Preview!" Das Problem für mich war aber ja eben nicht der Fehler selber, sondern Informationen über diesen Fehler zu finden.
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