Frist verstrichen: Autos von 15.000 Dieselbesitzern droht Stilllegung

Autofahrer, deren Fahrzeuge in den Skandal um die Manipulation von Dieselmotoren verwickelt sind, hatten eineinhalb Jahre Zeit ihren Motor entsprechend der Anordnung des Kraftfahrtbundesamtes anpassen zu lassen. Wer die illegale Software zur ... mehr... Auto, Diesel, Abgas, Auspuff Bildquelle: Pixabay Auto, Diesel, Abgas, Auspuff Auto, Diesel, Abgas, Auspuff Pixabay

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...einfach nur 'ne Frechheit!
 
@TommyTulpe: nö überhaupt . 18 monate zeit sind mehr wie genug. wech die diesel rotzer.
 
@cjtk: Als wenn Benziner in irgendeiner Weise besser wären.
Komm jetzt bitte nicht wieder mit dem Schwachsinn von, die Zukunft ist elektrisch. Das ist alles andere Alltagstauglich, solange die Reichweite dieser Gabelstapler keine 1200 Km beträgt und innerhalb von 5 Minuten von 0 Km wieder 1100 Km nachgeladen werden kann, wie es beim Diesel der Fall ist, respektive 800 Km wie beim Benziner.
 
@Dr. MaRV: Wenn du 1200km Reichweite brauchst, solltest du vielleicht das Flugzeug nehmen...
 
@gutenmorgen1: Würde ich gern, aber es gibt nichts zwischen Berlin und Emden.
Und ja, es ist nicht unüblich das ich früh hin fahre, ne Stunde arbeite und dann zurück fahre, weil ich am nächsten Tag in den Süden muss.
Und dann wäre da ja auch der Urlaub, es gibt Menschen, denen macht es Spaß mit dem Auto nach Irland oder Griechenland zu fahren, und 1000 Km sind überhaupt kein Problem am Stück.
 
@Dr. MaRV: ich würde dein Profil nicht als Maß für den durch bruch ansehen... Schneller laden ja... Reichweite ausreichend ( aber auch nicht mehr) derzeit... Aber das ganze ist relativ jung... Lasst denen einfach noch paar Jahre Zeit und dann schau ma weiter
 
@Dr. MaRV: Naja, im Winter stehen hier (Südtirol) jede Menge Teslas aus Holland vor den Hotels. Das sind knapp 1000 km und scheint auch zu funktionieren.
 
@gutenmorgen1: Teslas sind aber auch so ziemlich die einzigen Elektrofahrzeuge mit einer wenigstens halbwegs brauchbaren Reichweite.
 
@gutenmorgen1: Dass ich das überhaupt erklären muss... Die 1200 km sind selbstverständlich nicht am Stück gemeint und für Pendler bei einer Strecke von täglichen 60 km für 4 Wochen normal.
 
@kr4zz: Doch er meint und sagt die 1200km am Stück! Und er braucht nach maximal 5 Minuten nochmal 1100km. Und Alltagstauglich definiert er mit nach Griechenland fahren. Schlau is dat nich, aber er sagt es eindeutig so.
 
1200 und dann ohne Stress und Angst einfach an die Tanke und sofort wieder bereit für die nächsten 1200, wenn sie nötig sind. Keine Schweißperlen wenn man mal vergessen hat, das Auto an die Ladesäule zu hängen. Zu Hause lädt der Tesla nämlich nur mit max. 11 KW, (54 Km) pro Stunde. Im Winter wenn Heizung und Licht benötigt wird, kann man das sicher auf 40 Km reduzieren.

Ich bin sicher nicht der Durchschnitt, der bräuchte für die 20 Km Pendeln gar kein Auto, nicht mal ein elektrisches, wenn er nicht so faul wäre. Aber was ich fahre fährt jeder Engineer, Techniker, Consultant im Projektgeschäft, am Tag. Ebenso Außendienstler im Bau, Sanitär oder Schraubengewerbe und die Autobahn ist jeden Tag voll. Und wenn du um 21:00 am Hotel ankommst, das keine Ladesäule hat, und um 6:00 los musst und 400 Km vor dir hast, ist das nun mal nicht machbar mit einem E-Auto, egal mit welchem.
Solange das aufladen länger als 5 Minuten dauert ist es nicht alltagstauglich, weil jede Fahrt nach Akkustand und Ladesäulenverfügbarkeit geplant werden muss, zzgl. die Wartezeit bis wieder genug Reichweite vorhanden ist und wehe es geht dabei was schief (Stau, Sperrung, Umweg, Umleitung, Säulen besetzt).
 
@jackii: "Und Alltagstauglich definiert er mit nach Griechenland fahren."
Wenn sowas bei ihm in Frage kommt, dann gehört das eben zur Alltagstauglichkeit dazu. In Urlaub mit dem Auto fahren ist nun wieder auch nicht soo ungewöhnlich, haben meine Eltern auch ganz gerne gemacht, allerdings nach Spanien und machen es immer noch, allerdings letztens eher nach Italien. Für sie kommt also kein Elektroauto in Frage, man kann doch nicht 10 verschiedene Fahrzeuge haben und sich jeden morgen je nach Reisezweck und -ziel einen aussuchen. Ein Auto muss für 99+% der eigenen Fahrten geeignet sein, für den kleinen Rest mietet man eben einen Anhänger (oder einanderes geeignetes Fahrzeug wenn das auch nicht reicht).
 
@gutenmorgen1: Klar funktioniert das. ABER muss seine Reise eben anders planen. Und auch ein Tesla schafft die angegebene Reichweite nicht. Ich sehe es ähnlich wie in vorherigen Kommentaren geschrieben. Das Laden dauert einfach zu lange. Und derzeit verlagert man nur die Emissionen.
 
@Dr. MaRV: Und dann das Märchen, Elektro Autos wären CO2 freundlich. Allein die notwendige Modernisierung der Energie Infrastruktur erzeugt mehr CO2 als Benziner/Diesel auf Jahre in die Luft pusten. Von der Akku Produktion ganz zu schweigen. Ach ja, der Strom kommt aus der Steckdose. Wenn Elektro, dann nur mit Brennstoffzelle!
 
@heidenf: 4x Minus bis jetzt und keine Begründung dazu, sinnlos. Ich gebe dir ein Plus!
 
@larsh: Wenn du eine Begründung brauchst: Die Brennstoffzelle ist ein noch viel grösserer Blödsinn und Ressourcenverschwendung als Akkus.
 
@gutenmorgen1: Mag sein, ist aber nicht die Antwort auf meinen Beitrag: Ich wollte von den Minus-Klickern von heidenf wissen, was sie an dessen Aussage falsch finden. Genauso bei mir: Ich sage nichts weiter als "ich möchte eine Begründung zu den Minussen" und werde geminus't. Das ergibt keinen Sinn, weil würde ja bedeuten, ich bin doof, weil ich doch tatsächlich eine Begründung will. ^^
 
@heidenf: Es tut mir leid, aber die Aussage halte ich für blödsinn.
Brennstoffzellen-Autos haben einen Wirkungsgrad von unter 25%, d.h. die meiste Energie geht bei der Erzeugung von Wasserstoff verloren, dann muss der Wasserstoff auch noch transportiert werden (wie ja auch Benzin/Diesel) um zuletzt ineffektiv im Auto wieder in Energie umgewandelt zu werden.
Diese ganzen Ansätze bringen uns meiner Meinung nach nicht vorwärts. Ich denke, dass die Zukunft sehr wohl in der (Akku)eMobilität liegt. Studien haben ergeben, dass ein Elektroauto nach 80.000 - 120.000km Klimaneutral ist. Was bei dieser Berechnung allerdings nie bedrücksichtigt wurde, ist die Tatsache, dass die Erzeugung von 1 Liter Diesel/Benzin ca. 1,5kwh Strom verbraucht. Bei 7l/100km verbraucht alleine die Erzeugung von "Sprit" soviel, wie ein Elektroauto für ca. 100km braucht (ca. 13 - 17kwh, je nach Auto). Würde man Aufhören, Öl zu raffinieren für Diesel/Benzin, hätte man mind 70% der benötigten Energie für die eMobilität bereits zur Verfügung.
Die Energiekosten für die Akkuproduktion lassen sich auch deutlich reduzieren, wenn - wie z.B. Tesla - in Sonnenreichen gegenden mithilfe von PV produziert wird.
Mich nervt in Deutschland diese "geht nicht, also lassen wir es" - Stimmung. Wir hätten als Kinder mit dieser Einstellung niemals laufen oder Fahrrad fahren gelernt. Think about.
 
@DerDa81: Das muss dir nicht leid tun, ich halte deine Meinung für falsch, zumindest kurz- und mittelfristig. Mit der aktuellen Akkutechnologie werden Elektrofahrzeuge in Deutschland nie die erforderliche Akzeptanz erhalten, solange ein Ladevorgang selbst mit Supercharger 45 Minuten dauert und die Reichweite jeder Beschreinung spottet. Wirkungsgrad zur Wasserstofferzeugung ist in der Tat nicht so gut, allerdings gibt es da mehrere Punkte zu beachten. 1. Wasserstoff fällt in der Industrie z.T. in nicht unerheblichem Maße als Nebenprodukt an und wird momentan einfach in die Luft entlassen. 2. Wenn man Wasserstoff aus Windenergie gewinnt, dann ist Wasserstoff absolut CO2 neutral. Bei der Akkutechnologie wird übrigens gerne der Übertragungsverlust vergessen. Tankstellen mit 4-5 Superchargern zu versehen, bedeutet einen enormen Aufwand für das gesamte Energienetz. In Deutschland gibt es 14500 Tankstellen. Wenn man jede Tankstelle mit 4-5 Superchargern ausstattet, dann bedeutet das pro Tankstelle eine komplette Modernisierung der elektrischen Versorgung nebst Erdarbeiten und für das Energienetz eine standige Mehrbelastung im zweistelligen Gigawatt Bereich. Das entspricht einer Leistung von 10 Kernkraftwerken. Da unsere Netze bereits jetzt zu Spitzenzeiten fast am Ende sind, reden wir hier von einem massiven Ausbau, nicht nur der Übertragungswege, sondern auch der Transformatorenstationen. Von den erforderlichen Erdarbeiten ganz zu schweigen. Dann die seltenen Erden für die Akkuproduktion, die, wie der Name sagt, selten sind :-) Wasserstoff könnte man über wenige Pipelines an zentrale Stellen transportieren und dann ähnlich wie Diesel/Benzin jetzt auch zu den Tankstellen karren. Mein Fazit: Akku LANGFRISTIG, wenn die Technologie ausgereift ist, was Ladezeiten, Kapazitäten und umweltfreundliche Herstellung angeht: JA. Aktuell ist diese Technologie noch nicht alltagstauglich, es sei denn, man fährt nur Kurzstrecke. Ich fahre z.B. berufsbedingt jede Woche mehrer hundert Km zum Kunden und zurück. Wenn ich auf der Hin- und Rückfahrt jedesmal 1 Stunde Ladepause einlegen muss, dann stimmt da was am Gesamtkonzept nicht. Was mich nervt ist diese unüberlegte "Wir fangen einfach mal an" Mentalität, ohne sich über alle Konsequenzen im Klaren zu sein. Es gibt kein Schwarz oder weiß. Der Weg zur EMobilität mit Akku führt in meinen Augen über die Brennstoffzelle.
Alleine deswegen schon, weil der Aufbau der Elektro-Infrastruktur viele Jahre dauern wird.
Think about.
 
@heidenf: "Fazit: Akku LANGFRISTIG, wenn die Technologie ausgereift ist, was Ladezeiten, Kapazitäten und umweltfreundliche Herstellung angeht: JA."
Wenn das dein Fazit ist, dann ist ein Aufbau eines Versorgungssystems für wasserstoffbetriebene Fahrzeuge, die dann eh nur eine Übergangslösung wären, völliger Irrsinn. Dann besser gleich das Netz langsam für die Akku-Fahrzeuge vorbereiten. Die kommen ja nicht alle morgen, sondern werden in den nächsten 2-3 Jahrzehnten (!) nach und nach die Autos mit Verbrennungsmotoren ersetzen. Ein panikartiger Umbau, wie der, den wir schon dank der Energiewende haben, ist hier gar nicht nötig, der kann ruhig viele Jahre dauern.
 
@Link: Prinzipiell gebe ich dir Recht, aber es sind nunmahl keine 3 Jahrzente mehr vorhanden. Ab 2030 darf in Deutschland kein Auto mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden. Da hat die Politik bereits die Weichen gestellt. Wenn irgendwann die Grünen mit an die Macht kommen, vielleicht auch früher. 2025 war auch schon oft im Gespräch. Und in so ein paar Jahren zum Einen eine belastbare und verfügbare Infrastruktur zu errichten und zum anderen eine Akkutechnologie zu entwickeln, die aktuellen Verbrennungsmotoren das Wasser reichen kann, ist sehr sportlich. Da wünsche ich viel Spass beim Akku-Laden unterwegs in den Urlaub.
 
@heidenf: "Ab 2030 darf in Deutschland kein Auto mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden."
Ja, ab 2030 werden keine mehr verkauft, d.h. selbst 2050 sind noch viele davon auf den Straßen und dass bedeutet wiederum, dass selbst in 30 Jahren noch nicht alle Autos elektrisch fahren. Wir haben also ca. 30 Jahre, bis die Ladeinfrastruktur mehr oder weniger fertig sein muss. Das halte ich für problemlos realisierbar und zwar auch ohne solchen Stress und daraus resultierenden Kosten, wie die übereilte Energiewende ihn verursacht hat. Eine Infrastruktur für Wasserstoff aufzubauen wie du sie beschrieben hast wurde viel zu viel kosten, vor allem müsste man das parallel zum Aufbau der Ladeinfrastruktur machen, denn die Autos, die diese brauchen sind schon da und werden jeden Tag mehr, was man von wasserstoffbetriebenen Autos nicht sagen kann. Nein, der Zug ist längst abgefahren, da wird niemand mehr investieren, alle Hersteller haben sich für Akkus entschieden, was langfristig auch sicher richtig ist. Wasserstoff ist auch gar nicht so leicht zu hantieren, das geht selbst durch Stahl hindurch wegen der kleinen Moleküle und macht ihn dabei spröde. Flaschen für Wasserstoff müssen deswegen auch öfter ausgetauscht werden als die gleichen Flaschen für andere Gase.
 
@Link: Nein, wir haben eben keine 30 Jahre. Wenn als Neuwagen nur noch Elekrto Autos verkauft werden dürfen, dann muss auch die Infrastruktur stehen. Wer würde sich sonst so ein Auto kaufen? 2050 sollen die alten Karren noch rumfahren??? Hahaha, dann wären Sie mindestens 20 Jahre alt. Bei den heutigen Wahnsinns-Ökodiskussionen dürfen diese Dreckschleudern dann schon lange nicht mehr auf die Strasse. Siehe Diesl. Da gibt es bereits die ersten Fahrverbote. Die Infrastruktur für Wasserstoff ist erheblich weniger aufwendig. Wasserstoff wird per Tanklastwagen zu den Tankstellen gebracht, wie Diesel und Benzin jetzt auch.
Wenn man sieht, wie lange an einer popeligen Baustelle auf der A1 gebastelt wird, dann kanst du dir ausmalen, wann eine Infrastruktur für Elektroautos fertig ist.
 
@heidenf:
"Wenn als Neuwagen nur noch Elekrto Autos verkauft werden dürfen, dann muss auch die Infrastruktur stehen."
Aber nicht für 44 Millionen (oder wie viele das auch immer sind) Fahrzeuge, also muss zu dem Zeitpunkt noch lange nicht die volle Kapazität erreicht sein.

"dann wären Sie mindestens 20 Jahre alt."
Und? Fahren mehr als genug 20+ Jahre alte Autos rum. Je nach Marke werden Autos durchschnittlich ca. 15-25 Jahre alt (wobei natürlich der Durchschnitt durch Unfall-Totalschäden nach unten gedrückt wird, was bedeutet, dass unfallfreie Autos sogar noch länger gefahren werden).

"dann kanst du dir ausmalen, wann eine Infrastruktur für Elektroautos fertig ist."
Da kein Autohersteller noch in wasserstoffbetriebene Autos investieren wird, kannst du dir wiederum ausmalen, wann die Infrastruktur für diese fertig wird.
 
@heidenf: Wo hast du das her mit 2030? Das war zwar mal im Gespräch, aber Weichen gestellt bzw. das letzte Wort gesprochen ist da noch lange nicht, selbst die Grünen sind davon ja recht schnell wieder abgekommen, Merkel ebenso, siehe auch zum Beispiel https://www.autozeitung.de/zev-benziner-diesel-verbot-bis-2050-116894.html
 
@TommyTulpe:
Die Schuld ist hier aber nicht beim Gesetzgeber zu suchen, sondern bei den Automobilkonzernen, diese haben ein Produkt im vollen Bewusstsein verkauft, dass die Anforderungen nicht bei normaler Nutzung nicht einhält. Die Softwareanpassung führen oft zu einer höheren Ausfallrate bzw. verschlechterten Produkteingeschaft, wie höherer Verbrauch...
 
@TommyTulpe: Ja, eine Frechheit von VW (Audi etc.).
 
jup vw müsste in diesen fällen gezwungen werden ein ersatz fahrzeug zu stellen. Weil vill kann man die restlichen autos ja nicht umrüsten, oder die werkstätten wollen das nicht gratis machen da gibts so einige gründe.
 
@timeghost2012: also ich habe ein Ersatz bekommen. Nur eben die Zeit um das Auto abzugeben und abzuholen ging verloren
 
@gonzohuerth: Ich hatte auch schon die "letzte Mahnung" vom KBA im Briefkasten. Hab's jetzt letzte Woche in einer VW-Werkstatt erledigen lassen. Ähnlich wie bei Dir, bis auf das Aufsuchen der Werkstatt und danach mein Auto wieder abzuholen ging das völlig stressfrei und hat keinen Pfennig gekostet. Das Mietfahrzeug (von derselben Werkstatt) für den einen Tag hat ebenfalls nichts gekostet, zahlt auch VW. Und daß ich mein Auto den ganzen Tag dort lassen mußte, lag nur daran, daß ich den betroffenen 1,6 Liter Diesel habe, bei den 2,0-Liter Varianten dauert die Aktion angeblich nur 1/2 bis 1 Stunde, da kann man einfach warten, bis es fertig ist (2 Tassen Kaffee und 'n bißchen Autozeitschrift blättern), beim 1,6 Liter muß etwas mehr gemacht werden.

Und: Man kann JEDE authoriserte VW-Fachwerkstatt dazu aufsuchen, die sind verpflichtet, das zu erledigen, kostenlos.

Somit für alle, die es jetzt noch betrifft und denen die Stillegung droht: Termin machen, Update erledigen lassen, fertig.

Somit ist das, was der Vorposter @timeghost2012 hier verlangt, erfüllt.
 
Womit dann wohl auch die Letzten werden einsehen müssen, das sie im Punkt dafür aufzuwendender Kosten / Urlaubstag oder Leihwagen nehmen müssen, leider kein Machtwort der Politik mehr erleben werden, das das voll vom Hersteller des Fahrzeugs zu übernehmen sei..
 
@DerTigga: sh. o2:re:1:re:1:

Der Leihwagen kostet nichts.
 
@departure: okay, wusste ich nicht bisher, wurde allerdings auch erst nach meinem Beitrag hingeschrieben, also nicht weiter verwunderlich ;-) Inwieweit das bei anderen Marken nicht so gehandhabt wird, wäre noch rauszukriegen. Ich besitze auch kein Dieselfahrzeug, wollte nur den Fahrern von sowas "helfen", auf möglichst wenig Kosten sitzen zu bleiben.
 
Wenn man bedenkt, dass der Diesel steuerlich begünstigt ist, weil er UMWELTFREUNDLICHER als ein Benziner ist (und zwar immer noch), dann sind diese ganzen Maßnahmen einfach nur ein einziger Witz.

Wenn man aber bedenkt, dass ein Benzinmotor halt noch 200.000 bis 300.000km durch ist und ein Diesel da erst gut eingefahren ist erkennt man schnell, worum es in diesem "Skandal" eigentlich geht.
 
@Memfis: Du meinst die super aufgeladenen Turbo-Diesel würden mehrere hunderttausend Kilometer aushalten? Der Diesel hat für die Langstrecke bei gleichmäßigen Beanspruchung seine Vorteile, aber nicht für Kleinwagen im Stadtverkehr, wo die Filter verstopfen.

Die Frage ist wie man umweltfreundlich definiert, wenn man nur auf CO2 schaut vielleicht, aber die anderen Diesel-Schadstoffe sollte man nicht ignorieren. NOx kommt beim Benzin- und Gas-Antrieb nicht vor.
 
@floerido: "NOx kommt beim Benzin- und Gas-Antrieb nicht vor."
Falsch. Das kommt aus dem Motor genauso raus, keine Ahnung bei Gas, aber zumindest bei Benzin sogar noch eher mehr als beim Diesel wegen höherer Verbrennungstemperaturen. Der Unterschied ist nur, dann man einen Benziner einfach mit etwas fetterem Gemisch fahren kann und das dadurch entstehende CO zur Reduktion der Stickoxide im Katalysator genutzt werden kann. Diesel kann man nur mager fahren da er sonst zu viel Ruß produzieren wurde, entsprechend hat man kaum CO in den Abgasen (als Ersatz dafür kommt dann AdBlue direkt in die Angase). Die ganze Stickoxidproblematik bei Dieselmotoren hat man eh erst seit man den Rußpartikeln hinterherjagt, um diese weitestgehend zu eliminieren, hat man die Verbrennungstemeraturen erhöht. Dummerweise entstehen dadurch mehr Stickoxide, was damals aber kein Problem war, da die Politik sich gerade nur mit den Rußpartikeln beschäftigt hat, jetzt sind sie damit fertig und dann wird halt die nächste Sau durchs Dorf gejagt.
 
@Link: Also beim Benziner kommt bei ähnlicher Leistung nur die Hälfte an NOx raus als nach den Prüfstandswerten vom Diesel und ist somit ein deutlich geringeres Problem. Die Werte unten beziehen sich auf die NOx-Werte bei angeblich funktionierender Reinigung und da wurde ja gerade manipuliert.

Golf 110 PS TSI - 27 mg/km
http://www.nextgreencar.com/view-car/63656/vw-golf-1.0-tsi-se-110ps-bmt-dsg-petrol-semi-automatic-7-speed/

Golf 115 PS TDI - 52 mg/km
http://www.nextgreencar.com/view-car/63669/vw-golf-1.6-tdi-se-115ps-bmt-dsg-diesel-semi-automatic-7-speed/
 
@floerido: Damit ist dein "NOx kommt beim Benzin- und Gas-Antrieb nicht vor." immer noch falsch. Es lässt sich nur etwas besser bzw. mit einfacheren Mitteln aus den Abgasen entfernen. Mit vernünftigen Mengen von AdBlue (vergleichbares Diesel/AdBlue-Verhältnis wie bei LKWs) statt der idiotischen Abgasrückführung bekommt man aber auch einen Diesel problemlos auf diese Werte und sparrt sogar etwas Kraftstoff ein.
 
@Memfis: Mimimimimimi, VW hat betrogen, und weil genug Meppen CSU wählen haben wir den salat. Das hat nichts mit umweltfreundlicher zutun sondern mit Menschenfreundlicher, hier geht es schließlich nicht um Treibhausgase sondern um Gifte für den Menschen, ganz direkt.
 
Wieso updaten? Never change a running system^^
 
Wird denn dem Kunden auch mitgeteilt, dass sich durch das Update Fahreigenschaften und Verbrauch verschlechtern? Gerade beim Verbrauch hat sich der Kunde vielleicht bewusst für den betroffenen Dieselmotor entschieden. Immerhin werden die Verbrauchswerte angegeben und Kunden haben damit vielleicht auch im Vorfeld ihre ungefähren zukünftigen Ausgaben für den Kraftstoff berechnet, um zu wissen, ob sich die Laufzeitkosten des Modells mit dem vorhandenen Budget decken, und dieses nicht übersteigt. In diesem Sinne, finde ich es eine bodenlose Frechheit, dass die Hersteller nicht deutlich mehr zur Verantwortung für ihre absichtliche Täuschung genommen werden. In den USA kommt VW nicht so einfach davon!
 
@vandyke: Der Verbrauch steigt wenn überhaupt, dann nicht so, dass man darüber reden müsste, jeder Cent/Liter an der Tanke hat einen größeren Effekt. Das wirkliche Problem sind die reihenweise verreckenden AGR-Ventile, die jetzt außerhalb der ursprünglichen Spezifikationen betrieben werden. Die tauscht VW z.Z. i.d.R. noch auf Kulanz, aber das werden sie bestimmt nicht mehr lange machen und das werden die Kosten sein, über die es sich zu sprechen lohnt.
 
@Link: Na ich weiß nicht. Meiner verbraucht seit dem Update knapp 2 Liter mehr auf 100 Km. Das ist schon nicht zu vernachlässigen.
 
@Tomarr: Soo viel? Da wurde ich mich aber doch beschweren, oder (weil das vermutlich eh nichts bringt) nach Möglichkeiten suchen die alte Software zurückzubekommen. Das ist dann wirklich nicht akzeptabel.
 
@Link: Wenn der Verbrauch von 6 Liter auf 8 Liter auf 100 Km steigt ist das immerhin über 20%. Also tu nicht so als wenn das mal eben kinkerlitzchen sind.

Mal abgesehen davon, was meinst du denn wann ein Auto umweltschonender fährt? Wenn es mehr oder wenn es weniger verbraucht?
 
@Tomarr: Es ist das erste Mal, dass ich von derartigem Verbrauchsanstieg lese, deswegen bin ich etwas überrascht. Bisher hab ich nur von sehr geringen Unterschieden gelesen. Wenn das bei dir aber 20% sind, ist das wie ich schon oben schrieb nicht akzeptabel.

"Mal abgesehen davon, was meinst du denn wann ein Auto umweltschonender fährt? Wenn es mehr oder wenn es weniger verbraucht?"
Dann wäre aber ein Benziner ohne Kat auch umweltfreindlicher als einer mit, denn auch bei denen wird etwas mehr Benzin verbraucht um anschließend die Stickoxide mit dem dadurch entstehenden CO zu reduzieren. Allerdings sind das natürlich keine 2 Liter auf 100.
 
@Link: Du vergisst dabei aber das beim Kat noch einiges raus gefiltert wird was vorher nicht raus gefiltert wurde. Das ist bei einem Softwareupdate natürlich nicht der Fall weil die Software halt keine Filterfunktion hat.

Und was die Verbrauchssteigerung angeht. Sowohl mein Bordcomputer als auch mein Tankverhalten bestätigen diese 20 % +-. Also laut Bordcomputer sind es rund 20 % und reales Tanken etwas weniger, ich hatte mal 18 % ausgerechnet. Der Bordcomputer ist da wahrscheinlich etwas ungenauer weil wenn man voll tankt es eine Weile dauert bis die Tankanzeige reagiert, also man kann über den Tank ist voll Sensor hinaus tanken.

Dennoch ist es natürlich ärgerlich.

Und angesichts der Fahrverbote ist das Ganze wiederum etwas kurios. Denn genau die Fahrzeuge die ja angeblich ach so schädlich sind werden nun hier in Hamburg auf einen 2,7 Kilometer Umweg geschickt um noch mehr Schadstoffe zu produzieren. Das habe ich schon bei den alten Umweltzonen nicht verstanden.

Normalerweise müsste ich einen Rundumschlag in Sachen Klagen starten. Einmal die Politiker die immer wieder gesagt haben das es keine Fahrverbotsstrecken geben wird, dann die Stadt Hamburg weil so schnell wie sie die Schilder aufgestellt haben müssen sie regelrecht nur darauf gewartet haben diese zu benutzen, und halt den Fahrzeughersteller, denn schließlich habe ich das Auto gekauft weil ich problemlos überall längs fahren wollte.

Aber was mich am meisten ärgert ist das nur Euro Norm 6 glimpflich davon kommt. So alt ist die Euro 5 nun auch nicht. Wenn 1, 2 und 3 vielleicht noch betroffen wären würde ich ja fast nichts sagen. Denn Euro 5 wurde 2007 eingeführt Euro 6 gar erst 2016. Das ist doch kein Alter in dem man unbedingt sein Auto loswird wenn man es erst 2 - 3 Jahre hat.

Da wird also wieder irgend einer Panik geschürt damit die Leute schön, wie schon bei der Abwrackprämie, die Autoindustrie am Laufen halten.
 
@Tomarr: "Du vergisst dabei aber das beim Kat noch einiges raus gefiltert wird was vorher nicht raus gefiltert wurde."
Ein Katalystor filtert nichts raus, er lässt die Sachen nur miteinander reagieren, im Falle eines Benziners läufts auf unvollständig verbrannte Kohlenwasserstoffe reagieren mit Stickoxiden und eventuell noch vorhandenem Sauerstoff zu CO2 und N2. Rausgefiltert wird da nichts, sonst müsste man den Kat regelmässig wechseln wenn voll, ähnlich wie so manchen Partikelfilter.

"Das ist bei einem Softwareupdate natürlich nicht der Fall weil die Software halt keine Filterfunktion hat."
Das Softwareupdate soll aber dafür sorgen, dass die Stickoxide erst gar nicht entstehen (bzw. weniger davon). Bei Fahrzeugen mit AdBlue kann man durch Erhöhung der eingespritzten Menge von AdBlue sogar tatsächlich dafür sorgen, dass mehr Stickoxide reduziert werden, denn die ursprungliche Einstellung sah vor, dass man AdBlue zwischen den Wartungen nachfüllen muss. Für optimale Ergebnisse muss aber IIRC der AdBlue-erbrauch ca. 7% des Dieselverbrauchs betragen, so wird das zumindest bei LKWs gemacht und gleichzeitig auf die effizienzmindernde und wartungsintensive/fehleranfällige AGR komplett verzichtet.

"Denn genau die Fahrzeuge die ja angeblich ach so schädlich sind werden nun hier in Hamburg auf einen 2,7 Kilometer Umweg geschickt um noch mehr Schadstoffe zu produzieren."
Das ist halt die grüne Logik: hauptsache den Leuten auf den Sack gehen, was das für die Umwelt bedeutet ist scheiß egal. Ist doch das gleiche mit deren Forderung nach generellem 30er Tempolimit in den Städten: jedes Auto verbraucht dadurch mehr und stößt entsprechend mehr Schadstoffe aus, aber egal, hauptsache den Autofahrern auf den Sack gehen, das ist das einzige Ziel dieser Idioten.

"Da wird also wieder irgend einer Panik geschürt damit die Leute schön, wie schon bei der Abwrackprämie, die Autoindustrie am Laufen halten."
Ist halt wie jede dieser sogenannten "Umweltschutzmaßnahmen", hauptsache jemand verdient ordentlich daran. Oder was meinst welchen Zweck die Energiewende hat?
 
@Link: Aber nein. An der Energiewende verdient doch keiner. Der Strompreis ist doch total stabil. :P
 
Erst sind die Diesel dran und dann die Benziner!
Jedem Besitzer älterer Benziner (auch mit geregeltem Kat) wird das Lachen bald vergehen, denn die sind als nächste dran. Die Diesel werden weniger werden die NOX-Belastung sinkt, die Feinstaub Belastung steigt durch die jetzt schon vermehrte Zulassung bei den Benzinern.

Fahrverbot für alle Benziner ohne zusätzlichen Partikelfilter!
Es kommt so sicher wie das Amen in der Kirche.

Und nochwas Nox ist nicht so schädlich wie Ultrafeinstaub.
https://energyload.eu/energiewende/luftverschmutzung/benziner-feinstaub/

Und noch was:
https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article174111048/Deutsche-Umwelthilfe-Wer-schuetzt-uns-vor-solchen-Helfern.html
 
@Karnickelbock: hoffen wir mal dass es so kommt.
 
@Karnickelbock: Solange Fahrzeuge mit H Kennzeichen nicht betroffen sind, kann es mir egal sein. Mein nächster wird ein Oldtimer aus den späten 80ern. Die Dekade in denen die Autos ausreichend gut ausgestattet waren, und sich gut fahren, und auf der anderen Seite sehr, sher robust gebaut waren, und man immer noch fast alles selbst machen kann.
 
Ich bin auch betroffen und warte auf den Bescheid der Zulassungsstelle und werde mich gegen eine Zwangsstillegung wehren. Zum Glück gibt es Gerichte und einige haben bereits zugunsten der Dieselfahrer entschieden. Es ist doch lächerlich, wie dieses Update der Umwelt helfen soll, wenn der Verbrauch steigt und nachweislich bei einigen Fahrzeugen die Werte sogar schlechter sind als vorher. Und nach ein paar tausen Kilometern verabschiedet sich erfahrungsgemäß das AGR-Ventil, dessen Produktion und Einbau natürlich völlig klimaneutral abläuft ... NEIN DANKE!
 
@Doodle: du hast einfach nichts zu tun im Leben lol
 
@Doodle: Geht es dabei nicht schlicht um die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben? Umweltschutz ist doch maximal ein Randeffekt... manchmal.
Wäre die Bundesregierung an Umweltschutz interessiert ließe sich bereits die Photovoltaik kaum erklären. Bis die Bilanz dieser Anlagen neutral wird, dauert es beeindruckend lange (die Fertigung ist recht schmutzig). Von Kohlekraft und den Wäldern, die jetzt (also genau _Jetzt_) in Deutschland vernichtet werden, mal ganz zu schweigen. ...wieso muss Wald auch auf Kohle wachsen. tztztz
 
@Doodle: Wenn du bereits ein Brief vom KBA bekommen hast, muss nicht zwingend ein Brief von der Zulassungsstelle kommen. So besprochen mit jemandem der bei der Zulassungsstelle arbeitet. Das KBA hat nämlich die Aufgabe dir die BE zu entziehen. Die Zulassungsstelle wird vom KBA informiert und diese entziehen dir dann die Zulassung. Dann kommt nur noch einer und kratzt dir die Plaketten runter.
 
@Doodle: Ich habe meinen Updaten lassen. Ergebnis: 0,45l/100km Mehrverbrauch, spürbar weniger Leistung. Auch die DPF Reinigung lief bei jeder Fahrt.

Bin mit dem Wagen zum Optimierer. Jetzt läuft er wieder Rund.

VW setzt beim Update den gemessenen Wert des Rußgehalts im DPF zurück. Den berechneten Wert lassen Sie drin. Da die beiden Werte nicht zueinander passen, läuft die DPF Regeneration dauerhaft. Bedeutet dauerhaft mehr Hitze im Abgasstrang. Deshalb gehen wohl auch viele AGR Ventile, DPFs und auch Motoren nach dem Update kaputt...

Ich habe das Update immer noch drin, allerdings anstelle von 170PS jetzt >200 PS und weniger Verbrauch als vor dem Update!
 
Auf der einen Seite haben sie recht, weil es Fakt ist, dass mit dem Update die Teile überansprucht werden und damit schneller verschleißen und hohe Kosten folgen.
Die verbaute Hardware ist eben auf den alten Stand ausgelegt.
Darum gab es ja auch allgemein die "fehlerhafte" Software, damit die Kunden vor immer höheren Kosten geschützt werden.

Aber eigentlich sind die Verweigerer auch ungeschickt. Wenn man schon seine alte Software haben will, dann speichert man sich halt diese. Fährt zur Werkstatt und lässt das Update durchführen und sich alles eintragen und dann sichert man seine alte Software zurück und fertig. Wer es nicht selbst kann, dann gibt es ja zig Quellen dafür.

Wäre doch kein Wunder, wenn sich immer mehr wehren. Ist doch nicht die Schuld der Kunden.
Und die Behörde steckt genauso drin, weil sie es nicht erkannt haben und es so freigegeben haben.

Deutschland ist das einzige Land welches am Rad dreht. Dann akzeptiere ich halt die paar Autos und die neuen welche gebaut werden müssen die aktuellste Klasse einhalten und fertig.

Die ganzen Osteuropäischen Länder gehören genauso zur EU und fahren lustigerweise dann mit den in Deutschland panisch und sinnlos ausrangierten Dieseln herum.
 
@andi1983:
"Darum gab es ja auch allgemein die "fehlerhafte" Software, damit die Kunden vor immer höheren Kosten geschützt werden."
Die "Schummel-Software" gabs entweder weil die Hersteller dem Kunden kein Nachfüllen von AdBlue "zumuten" wollten, wie das bei aktuellen LKWs inzwischen völlig normal ist, oder weil sie die Billig-Lösung mit AGR gewählt haben, die nun mal nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen funktioniert, falls man überhaupt davon sprechen möchte. Sie wüssten von Anfang an, dass beide Lösungen in dieser Form nur kurzzeitig auf dem Prüfstand funktionieren können und nicht dauerhaft im Straßenverkehr. Die Software wurde also nicht entwickelt, um den Kunden vor unnötigen Reparaturkosten zu schützen, sondern weil man Sachen verkauft hat, die unter realen Einsatzbedingungen nicht funktionieren. Um Kunden vor Reparaturkosten zu schützen hätte man Abgasbehandlungsanlagen ähnlich zu denen in LKWs verbauen müssen, die funktionieren einwandfrei.

"Und die Behörde steckt genauso drin, weil sie es nicht erkannt haben und es so freigegeben haben."
Der einzige Schuldige in dieser Angelegenheit ist der Gesetzgeber. Die Zulassungsbehörde hat nach dessen Vorgaben gearbeitet und die Autohersteller haben auch nach dessen Vorgabe gefertigt. Wie groß die Abweichungen im realen Straßenverkehr sein dürfen, wurde nie festgelegt und damit erfüllen diese Fahrzeuge auch die zur Zeit der Zulassung gültigen Normen. Die ganzen Softwareupdates sind doch nur deswegen notwendig, weil die Regierung wenigstens etwas "grün" wirken möchte und die Autokonzerne haben sicherlich auch nichts dagegen, wenn die bereits verkauften Fahrzeuge etwas schneller in die Schrottpresse oder 3. Welt kommen.

"Die ganzen Osteuropäischen Länder gehören genauso zur EU und fahren lustigerweise dann mit den in Deutschland panisch und sinnlos ausrangierten Dieseln herum."
Vor allem kommt wohl niemand auf die Idee, dass dadurch unterm Strich mehr Autos auf der Welt rumfahren. Wenn wir unsere Autos "zu Ende" fahren wurden, so dass sich der Export in die 3. Welt nicht lohnt, gäbe es insgesamt weniger Autos auf diesem Planeten, den neue können die sich nicht leisten.
 
"Ohne Update kann das Auto einfach stillgelegt werden". Schon diese Aussage im Artikel ist falsch und erinnert an die Autoindustrie-Hörigkeit deutscher Politiker. VW&Co haben betrogen und der Verbraucher soll es ausbaden. Nein, das Auto kann nicht einfach so stillgelegt werden. Das haben Gerichte schon entschieden.

Auch interessant war eine PM des TÜV-Nord vor ein paar Monaten, wonach es keine TÜV-Plakette mehr geben soll, wenn das Update fehlt. Wurde kleinlaut kurz danach zurückgezogen. Nicht vom TÜV Süd, GTÜ oder andere Prüforganisationen kam das. TÜV-Nord? Achja, VW produziert in Niedersachsen. Was für ein Zufall.
 
bei mir ging es nach dem update los mit agr zu, unterdrucksystem im popo, zieht nicht mehr stark, alles vollgesifft.. da steht man dann so da, weil es wahrscheinlich eh bald passiert wäre auch ohne update.. so was von zugesifft... und ich hab nicht die zeit, da aktiv mit anwalt usw zu kommen... machen jetzt hier jetzt groß auf stilllegung und so.. peinlich ist, dass die USA das aufgedeckt haben.. jetzt machen die hier die große welle, vorher war alles ok... und jetzt auch noch so tun, als wäre das problem mit updates aus der welt.. die gehören alle stillgelegt und ersetzt oder fetten rabatt auf einen neuen
 
@hjo: Siehe O8 RE:4
 
Viel spannender ist die Frage warum das Auto OHNE ÄNDERUNG plötzlich illegal sein soll.

Die Zulassung wurde mit der fehlerhaften Software erteilt - somit kann ein Auto das in dem Zustand freigegeben wurde nicht plötzlich "illegal" werden...

Wenn die Aufsichtsbehörden sich "bescheissen" lassen ist das einzig und allein deren Problem.

Die haben der "Betrugssoftware" die Freigabe erteilt - somit ist das deren Problem.

Hätten mal vorher besser aufpassen sollen...

Und mal ein Messgerät in den Auspuff stecken drüfte ja auch nicht zu verlangt sein - dann hätten sie gemerkt dass sie beschissen werden...
 
@Stefan1979: Die Aufsichtsbehörden wurden gar nicht beschissen, denn es war doch gar nicht festgelegt, welche Abweichungen im realen Straßenverkehr unter welchen Bedingungen zulässig sind. Im Prüfzyklus haben die Fahrzeuge die Normen eingehalten, mehr wurde nie verlangt. So gesehen ist es keine "Betrugssoftware", sondern eben eine, die den gesetzlichen Spielraum so weit es eben geht ausnutzt.
 
@Link: Na sowas aber. Dann hat ja gar niemand betrogen.

Warum wird dann jemand dafür bestraft dass er sich an die Vorgaben hält?

Es können dann ja weder Hersteller noch Besitzer etwas dafür dass die Vorgaben nicht gut genug definiert waren....
 
@Stefan1979: Wird denn jemand außer der Besitzer der Fahrzeuge bestraft? Also bei uns? Hab nichts davon mitbekommen.

Die Show, die die Politik unter Leitung der Automobilkonzerne abzieht, ist jedenfalls keine Strafe, langfristig wird das durch die Dieselfahrverbote ein Gewinn.

Hardwarenachrüstungen für alle betroffenen Fahrzeuge auf Kosten der Hersteller, das wäre eine Strafe, die aber aus drei Gründen von der Politik abgelehnt wird: erstens lassen die sich immer von der Arbeitsplatzkeule beeindrucken, zweitens will niemand einen Platz im Aufsichtsrat (oder Ähnliches) sich entgehen lassen und drittens weil die Autohersteller rechtlich gesehen nichts falsch gemacht haben, da die Autos die zur Zeit der Zulassung gültigen Normen erfüllen (jedenfalls konnte ich bisher nirgendwo etwas handfestes finden, dass dies nicht der Fall wäre).
 
statt ein SW-Update wäre mir lieber, man würde einen fixen Auto-Austausch anbieten, zu einem 2018er Modell mit Euronorm 6d. das ist man langjährigen Kunden einfach schuldig!
 
@AlexKeller: aber mindestens mit Vollausstattung, egal was das alte Auto vorher hatte
 
@retrobanger: Und noch 'nen Flux-Kompensator dazu, bitte.
 
@AlexKeller: Meiner Meinung nach auch die angemessene Strafe für die Fahrzeughersteller. Jeder besitzer eines betroffenen Diesels wird mit dem Aktuellen Modell für die Umstände die ihm entstanden sind entschädigt. Der Finanzielle Nachteil für die Autohersteller ist die Strafe die ihnen auferlegt wird, und hoffentlich dazu führt, das sich sowas nicht wiederholt.

Da man hier nur mit dem Herstellungspreis rechnen müsste, also maximal 35000€ für einen gut ausgestatteten Passat mit Vollausstattung, sind das knapp 0,5 Mrd € und alle betroffenen Kunden wären entschädigt, und das Unternehmen nur minimal geschädigt. Leider viel zu wenig.... 0,5 Mrd€ sind Peanuts für VW.... Dann kaufen sich die Aktionäre halt ne 48m anstatt ne 50m Yacht....
 
Vielleicht sollte es mehr solcher Ereignisse mit ganz konkreten Wirkungen auf Bürger geben, damit der Tag, an dem die Bürger diese gesamte "etablierte" Politikriege "Stilllegt" endlich näher rückt! Schließlich kann man bei Wahlen nicht nur links oder rechts Ausweichen, sondern unter "sonstige Parteien" sich ggf. auch mal für echte demokratische "Alternativen" Entscheiden! Statt immer wieder und wieder diese Verfassungsfeinde und Undemokraten in ihren Ämtern zu Bestätigen... ewig grüßt das Murmeltier ...
 
Die Verschmutzung durch Autos ist eigentlich egal gegenüber das was Flugzeugen, Fabriken etc... so rauspusten. Nur bei Autos wird halt eben richtig Kohle abgezockt.
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