Gigabit-Netz: Nutzer wollen nicht mehr zahlen für das schnelle Internet

Breitbandausbau schön und gut - aber was viele deutsche Kunden wirklich erwarten ist ein Gigabit-Netz ohne Zusatzkosten zu ihren bisherigen Verträgen, auch finanziert mit Fördergeldern. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die Bitkom ... mehr... Internet, Daten, Netzwerk, Kabel, Gigabit, Telekommunikation Bildquelle: Ben Stanfield / Flickr Internet, Daten, Netzwerk, Kabel, Gigabit, Telekommunikation Internet, Daten, Netzwerk, Kabel, Gigabit, Telekommunikation Ben Stanfield / Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ich würde eben auch mal behaupten, dass die meisten diese schnelle Anbindung nicht benötigen und wenn kein Mehrwert zu erkennen ist, fällt die Zahlungsbereitschaft eben auch nicht höher aus. Meiner Meinung nach sollte man besser damit anfangen, in ländlichen Regionen den Breitbandanschluss auszubauen als in gut versorgten Großstätten das Gigabit Zeitalter einzuläuten.
 
@TuxIsGreat: ich finde auch das das (mein Internet) schnell genug ist.
Ich habe 400 mbit, wüsste mit 1000 mbit auch nichts anzufangen.
 
@Willy3333: Komisch, das sagten die Leute auch als DSL mit 768KBit eingeführt wurde.
 
@Bart_UHD: kann ja sein das sich meine Meinung später
wenn es auch Kontent gibt, ändern wird.
Haben wollen würde ich das ja auch aber teurer darf es nicht werden,
dann ist man irgendwann bei 100 € hierfür und 50 € dafür etc...
Du weisst schon was ich meine
 
@Willy3333: content gibt es bereits. Zwei Geräte auf denen gerade netflix in 4K läuft und ein Handy das sein Backup in der Cloud macht und schon ruckelt es mit 50Mbit. Sicherlich ist da hauptsächlich der lahme Upload schuld aber das ändert nichts daran dass es knapp ist.
Zumal die Geräte mit Netzanbindung eher mehr als weniger werden dürften. Mehr zahlen würde ich allerdings auch nicht. Es geht im Prinzip nur darum was man im Monat an Fixkosten hat, und die sind in Deutschland im Jahre 2018 nicht wenig. Strom und Wasser werden immer teurer, die Mieten sowieso. Und dann gibt es halt auch eine gewisse Anzahl an Menschen die so etwas wie ein Leben außerhalb ihrer Wohnung und ihres Arbeitsplatzes haben. Der Urlaub darf natürlich auch nicht fehlen.
 
@P-A-O: "und schon ruckelt es mit 50Mbit"
Er schrieb aber er hat 400Mbit, da wird noch lange nichts rückeln, wenn die wirklich ankommen.
 
@Link: das war auch allgemein gehalten. Ich habe zum Beispiel "nur" 200, davon kommen sogar meistens auch alle an. Aber trotzdem muss es irgendwie voran gehen und selbstverständlich müssen sich die Preise dafür in einem gewissen Rahmen halten.
 
@Bart_UHD: Weil damals auch die Anwendungen fehlten. Webseiten waren noch ganz anders designed. Da war das normale DSL wirklich wahnsinnig schnell. :D
 
@Bart_UHD: So langsam ist man halt an einem punkt, wo es kaum mehr braucht. Selbst 100 mbit reichen, damit mehrere Leute UHD streams schauen können.
Anstatt den Leuten irgendwelche übertriebenen Geschwindigkeiten zu verkaufen, würden sie besser mal sicherstellen, dass man überall eine vernünftige Verbindung bekommt, die auch stabil ist und nicht regelmässig bei +-50% des bezahlten liegt
 
@glurak15: So ist es, was nützen mir die oben genannten 400Mbit wenn diese eventuell aus einem Kabelanschluß stammen und am Abend dann auf 10 bis 15Mbit zusammenbrechen weil Kabel ein geteiltes Medium ist?

Ich habe hier einen 30Mbit Kabelanschluß, aber des öfteren Ausfälle oder zusamenbrechende Datenraten auf bis zu 4-5Mbit herunter.

Zuverlässigkeit ist die Devise.

Hier in Österreich bietet die Energie AG 100Mbit Glasfaser Internet für 39€/Monat. Das ist bestimmt nicht teuer aber was will ich in einem 2 Personen Haushalt mit 100Mbit? Wo sind die 50Mbit Angebote für sagen wir mal...29€ im Monat?

Ich weis das Glasfaser erstmal teuer im Erstausbau ist aber das war die Kupferleitung auch und man kann doch jetzt nicht auf Teufel komm raus von den Erstkunden verlangen das sie den vollen Preis für die Errichtungs-kosten zahlen!

Zudem die Verträge generell ungerecht, da sich die Kostenminderung mit der steigenden Anzahl der Glasfasernutzer nicht auf die monatlichen Beiträge von Bestandskunden auswirken und man hier immer wieder kündigen muss und den Anbieter wechselt, nur um fäire Leistungen bzw. Preise zu bekommen!

Bei der Hofer Telekom HOT bekommt man zwar nicht unbedingt geringere monatliche Kosten, dafür werden Leistungssteigerungen ohne Aufpreis an bestehende Kunden weiter gegeben. Bei meiner HOT SIM wurde zB. die Geschwindigkeit 2 mal stark erhöht "inzwischen >50Mbit-100Mbit" und das Datenvolumen ist ebenfalls inzwischen bei 5Gb/Monat Kosten 9,90€ im Monat. Der Grund ist einfach der das Hofer bessere Preise bei den Anbietern bekommt, bei entsprechenden Umsatz. Und das wird zum Teil an die Kunden weiter gegeben. Das ist Fair.

Beim Glasfasernetz müssen die Anbieter beim monatlichen Beitrag am Anfang unter den tatsächlichen Kosten bleiben, da die derzeitigen Glasfaser-Kunden nicht die kompletten Betriebskosten des gesamten Glasfasernetzes tragen können. Es ist doch logisch das sich diese Betriebskosten auf viele Kunden aufteilen müssen und die "vielen Kunden" erreicht man nicht wenn man teurer als DSL anbietet bzw. nur Angebote hat die über dem Bedarf der Masse an Nutzern liegt!
 
@Bart_UHD: Der Bedarf bestimmt die Nachfrage - als DSL 16000 kam, wusste auch niemand eine sinnvolle Anwendung dafür. Dann kamen die Streaming Anbieter und plötzlich brauchte man mehr Kapazitäten. Nichts anderes wird hier passieren, es gibt nur (noch) keine Anwendungen mit denen man 100mbit oder auch 1 Gbit sinnvoll ausnutzen könnte.
 
@bamesjasti: Das ist schlichtweg falsch. Wenn man mehrere Webseiten für Leute oder für sich selbst verwaltet bzw. bearbeitet/erstellt etc.. ist es schon ein großer Unterschied, ob ich im Upload 10 oder z. B. 40 Mbit habe. Gerade bei Nutzung von Filmen etc.. hilft eine höhere Geschwindigkeit (eben auch im Upload schon). Deshalb habe ich auch keinen DSL Vertrag über Fernsehkabel, da hier zwar eine sehr hohe Download aber im Verhältnis niedrige Upload Geschwindigkeit angeboten wird. Ich denke mal generell muss jeder selber wissen, was er braucht. Ob ich wirklich als privater Consumer eine Gigabit Leitung benötige, wage ich aber zu bezweifeln. Im geschäftlichen Bereich sieht es bestimmt anders aus. Der einzige Grund für mich privat wäre, wenn ich Alles (Internet, Telefon, TV) über die Internetleitung nutze. Da sollte dann doch die höchstmögliche Geschwindigkeit genutzt werden.
 
@Bart_UHD: Gibt heute noch viele Orte, die nicht mal diese 769kbit/s heute bekommen! Und da liegt der Fehler der Anbieter... ich bin mit meinem 50MBit/s auch mehr als zufrieden, vor allem weil ich vorher, bevor ich herzog, eben nur Drossel-LTE hatte mit den 384kbit/s - und dort ist bis heute weiterhin kein DSL möglich.
 
@DARK-THREAT: das stimmt prinzipiell. Allerdings haben Großstädte eine weit höhere Konzentration an Menschen pro qm als Dörfer. Deswegen sind Wohnungen dort meist teurer - aber andere Dinge günstiger weil es für verlegte Kabel kapazitätstechnisch oftmals keinen großen Unterschied macht, das Verlegen aber gleichviel kostet - egal, ob für 100 oder 10000 Leute.

Da müssen halt auch Kommunen aktiv werden - meine Steuern würde ich dafür nämlich nicht ganz so gerne für hergeben, denn wie gesagt: einige Dinge sind auf nem Dorf günstiger, andere eben teurer. Und nur weil es kein schnelles Internet auf nem Dorf gibt, heißt es ja nicht, dass es so bleiben muss - nur: damit sich das ändert, muss jemand finanzieren und ich denke nicht, dass es der Staat sein sollte.
 
@Bart_UHD: Das kann man nicht vergleichen. Es macht einen Unterschied, ob ich 5 Minuten auf das Versenden einer Email warte, oder 5 Sekunden. Aber ob ich nun 5 Sekunden oder nur 3 Sekunden warte, das fällt dann nicht mehr wiklich ins Gewicht.
 
@Willy3333: Mir reicht mein Internet Paket comfort 60 bei Unitymedia auch dicke aus. Alles läuft schnell und flüssig und auch größere Downloads (die ich jetzt nicht täglich habe) gehen mir damit schnell genug. Für fünf Euro mehr im Monat könnte ich mir das Comfort 120 Paket holen, brauche ich aber nicht. Ich wäre bereit 5 Euro mehr zu bezahlen, wenn dabei aber lediglich die Datenübertragungsrate erhöht wird, bietet mir das persönlich keinen Mehrwert.
 
@Willy3333: "Ich habe 400 mbit"
Wobei bei den Kabel-Verträgen der Upload extrem schlecht ist. Man mag zwar einen guten Download haben, aber mit dem Upload kann man wenig anfangen.
 
@L_M_A_O: naja ich uploade nicht (mal so 2-20 MB), ich downloade eher
 
@Willy3333: Ich habe mittlerweile meine eigenen Dokumente in die Cloud verschoben, sodass ich überall darauf zugriff habe. Da sind meine 40Mbit Upload gerade so okay, wenn ich neue Sachen hochlade.
 
@L_M_A_O: du bist noch immer die Ausnahme... 99% der user brauchen den upload nur für emails senden und den basic upload...
 
@L_M_A_O: Der Upload läuft asyncron bei mir. Ich schiebs in einen Ordner und Onedrive macht später den Rest. Ob es da nun 3 Minuten dauert oder 30, ist mir recht wumpe.
 
@L_M_A_O: 20 Mbit Upload bei 2Play 400 mit Option auf 40 MBit würde ich nicht als extrem schlecht bezeichnen.
 
@heidenf: naja 400/20 heißt der up ist gerade mal 5% vom down und das ist schon relativ schlecht.
 
@My1: stimmt schon, der upload ist bei docsis jedoch deutlich "teurer" und da nur ein wirklich geringer anteil das auch braucht, ist es verständlich, das dieser schmal ausfällt...
 
@Lulu2k: kannst du das etwas genauer erklären? das wäre mal interessant.
 
@My1: Einfach mal docsis googeln, auf das thema wird immer speziell eingegangen... Das Grundproblem ist jedoch, dass bei der Ausarbeitung des standards dem downstream deutlich mehr Frequenzen zuheteilt wurden... mit 3.1 wird sich das ändern, dauert aber noch... Fakt ist aber, UM kann nicht wirklich was dafür... Nebenbei mer als 40mbit (die eh keiner bekommt) bietet die telekom auch nicht... Ich hab eine vdsl 100 Leitung, mehr als 32 hab ich noch nie bei mir gesehen... Ok, das Verhältnis ist besser, aber 99% der Kunden können nicht wirklich was mit soviel upload anfangen... Das ist das problem auf so seiten wie Winfuture... Hier versammelen sich die 1% und dann denkt man leicht, man wäre die Mehrheit... Man muss aber nur im Bekanntenkreis schauen wie viele da wirklich upload brauchen...
 
@Willy3333: Wenn ich einen Gigabit Anschluss bekomme hab ich beim günstigsten Tarif auch "nur" 1xx mbit und das ich 1000 mbit bekomme ich nicht gesagt. Mit 400 mbit hast quasi schon einen entsprechenden Anschluss.
 
@Willy3333: also ich wuerde fuer 1000MBit oder sogar 10000MBit einiges zahlen. Leider ist das aber nicht moeglich hier.
 
@Willy3333: sehe ich aktuell auch. Welche Server lassen einen schon die 400 MBit/s ausreitzen?
Nicht Mal Microsoft oder andere ganz große, bieten Downloads mit der vollen Geschwindigkeit.
Und ja... Die 400 MBit/s liegen in meinem Segment immer an, da nur 30% ausgelastet.
 
@Willy3333: Ich hab auch 400 und würde 1000 sofort nehmen wenn damit auch der magere 40Mbit Upstream endlich angepasst würde. Was ich will ist 1000/1000 ohne drossel oder Volumengrenze und dafür würde ich auch mehr bezahlen (aber auch nicht viel mehr)
 
@cathal: naja, wir können jetzt hier so weiter machen
(der Thread wird eh immer länger und länger), im Moment
reicht mir das was ich habe und ich kann morgens, mittags
und abends Speedtests machen ... ich bekomme meinen
Up-/ uns Downloadspeed eigentlich immer...

https://www.bildhost.com/images/2018/05/14/Unbenannt.md.jpg
 
@TuxIsGreat: Zumal man in Ländlichen Regionen so oder so in der Regel mehr zahlt, bei Gigabit bleibt es da eher retativ gleich oder wird sigar günstiger da u.a. die Volumenbegrenzung weg fällt (wo man in der Regel draufzahlen musste), die teuere Sat-Schüssel runter kann, mein Hybrid Anschluss um überhaupt auf 16 mbit zu kommen den ich erst seit kurzem bekomme ist auch teurer als der reine theoretisch 3 mbit DSL Anschluss... ich bezweifle aber das man hier Menschen vom Land gefragt hat - OK mehr zahlen wollen die auch nicht aber die zahlen ja bereits für Gigabit, bekommen aber nur einen bruchteil wenn überhaupt echtes DSL.
 
Willkommen im Geizisgeilland.

Es ist halt noch nicht in den Köpfen angekommen, daß wir hier in einer Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft leben und daß sich Preise eben nicht mehr durch Kosten und Gewinnkalkulation, sondern durch Angebot und Nachfrage bestimmen.

Nicht daß ich selber ein Fan davon wäre.

Aer es sollte eigentlich auf der Hand liegen, daß man für "mehr Daten pro Minute" auch mehr bezahlen wird und daß "will mehr, zahl dasselbe" nicht funktionieren wird.

Klar, DE und die deutsche IAP-Industrie sind selber schuld, weil sie sich inzwischen jahrzehntelang auf hren Lorbeeren ausgeruht haben und sicherlich nicht erwarten dürfen, daß die holde Allgemeinheit(tm) von heut auf gestern statt 20 Euro eben 200 Euro lockermachen wird.

Aber, eh, wenn ich IAP wär und ich würd sehen, die wollen alle haben, aber kriegen tu ich dafür nichts, na dann haben sie halt Pech. IAP sind schließlich keine Samariter.
 
@RalphS: NÖ seh ich anders.... Grundlegend ist es zwar richtig das man für mehr Leistung auch mehr Zahlen muss aber in DE sind die Anschlüsse, nein nicht nur die Mobilfunkverträge, eh schon relativ Teuer das es gar keine Preissteigerung geben muss.
Im EU Ausland bekommen die auch Gigabit Leitungen zu sogar günstigeren Preisen hin.
Warum sollte ich dann also hier Freiwillig mehr bezahlen wollen? Sehe ich doch gar nicht ein.
 
@Eagle02: Die waren auch cleverer und haben längerfristig geplant und vor allem auch getan.

Nicht nur die deutschen Privathaushalte geben sich mit dem zufrieden, was sie haben, wenn die Alternative Geldausgeben heißt.
 
@RalphS: Damit willst du also sagen, dass die Bürger jetzt mit ihrem Geld dafür gerade stehen sollen, nur weil unsere Provider und auch der Staat geschlafen haben?

Ich persönlich würde das nicht mit Geiz gleichsetzen.
 
@Eagle02: Naja, das EU-Ausland ist vielseitig. Spanien, Frankreich und Großbritanien haben ähnliche Probleme wie wir in DE.
Der Osten Europas steht heute gut da, weil man nach dem ende des kalten Krieges gleich in solche Infrastrukturen investiert hat, und auch musste, da weitest gehend gar nicht vorhanden waren.
Kleinere Länder haben da weniger Probleme, weil die Menschen dort idr. urbaner zusammen leben als große.
Von daher halte ich solche Vergleiche immer für daneben.
 
@RalphS: Ich glaube du hast nicht verstanden, das die meisten eine solche Leistung privat gar nicht benötigen und nicht für etwas mehr bezahlen wollen, was sie mehr nicht brauchen. Ich glaube das irgendwo zwischen 50 und 100mbit für den durchschnittlichen Privathaushalt derzeit genug ist.
 
@kkp2321: Ändert nichts an der Tatsache, daß wir 30 Jahre alte Techniken verwenden, welche obendrein signifikante Leistungsverluste auf der letzten Meile einfährt, sodaß ländliche Gebiete buchstäblich nicht am Breitbandzugang beteiligt werden können.

Glasfaser verlegen heißt auch, hohe Datenraten noch kilometerweit vom letzten aktiven Netzwerkbaustein zu haben, im Gegensatz zu DSL, und ob dann 1Gbbhebucht wird oder 16Mb ist egal. Besonders, wenn man nicht 1 Leiung pro Anschluß benötigt.
 
@RalphS: ländliche Gebiete sterben aus. Ganze Dörfer verschwinden nach und nach. Das man da lieber mit Vorsicht als mit Euphorie heran geht, will ich verstehen.
 
@RalphS: Dann erwarte ich als Kunde aber eben auch 200 Mbit 24/7/365 und nix mit ... bis zu.
Anernfalls zahle ich als der gef*ckte Kunde eben auch nur bis zu 200 Euro.
 
@RalphS: Was man vielleicht auch nicht vergessen sollte, dass zig Nutzer jahrelang Verträge bis zu 16.000 bezahlt haben und 1536 möglich war (eigene Erfahrung) => ländliches Gebiet (Elternhaus). Bereits im Teeniealter die selbe Bandbreite wie heute Jahrzehnte später!
Der Telekom sei Dank! Warum sich also jahrelang verarschen lassen und kaum kommen sie in die Pötte, sind Preiserhöhungen das erste was sie wollen.
Und dann noch Totgeburten wie Vectoring auf den Markt schmeißen und sich Subventionen vom Staat sichern. Diese Unternehmen die nur in die Taschen der Aktionäre arbeiten gehören weg vom Markt.
 
@Rainbird-1: Für DSL würd ich auch keinen müden Cent in die Hand nehmen.
 
@RalphS: Und neben den ganzen oben geschriebenen Argumenten muss man sich das ja auch Monat für Monat leisten können. Wir reden hier nicht über etwas Lebensnotwendiges wie Essen oder Trinken, wir reden hier von reinem Luxus.

Und wenn viele halt schon zusehen müssen wie sie die Miete zusammen kriegen ist halt so ein Luxus nicht unbedingt drin. Das hat mit Geiz ist Geil gar nichts zu tun. Hätte ich endlos viel Geld würde ich halt auch endlos viel ausgeben. Geht aber nunmal leider nicht.
 
@RalphS: Geizistgeil Land bezeichnung für das Land auspacken in dem die niedrigste Leistung für den Euro geboten wird, in dem es die höchste steuerlast gibt...topkek
 
Was zum Geier soll ein Privatuser mit GBit Internet?

Ich habe 100MBit/40Mbit und finde das schon overkill. Völlig richtig das die Leute nicht mehr zahlen wollen nur damit da eine größere Zahl steht die ihnen nichts bringt.

Wird noch ein paar Jahre dauern bis es konkrete Anwendungen gibt die das brauchen und wenn Joe 0815 die benutzen will wird er auch die entsprechende Zahlungsbereitschaft an den Tag legen.
 
@Aerith: Du vergisst das es auch Familien gibt mit 4 oder 6 und mehr Leuten im Haus.
Wenn dann da jeder sein Smartphone im Netz hat, den Laptop, den Fernseh, der eine Netflix schaut, der nächste Amazon Prime, der dritte ist am Zocken, der 4te hört Musik usw. Dann kommt man doch schon auf ordentliche Bandbreite. Sind ja nicht alles 1 oder 2 leutchen haushalte...
 
@Eagle02: ich glaub nicht das du 100MBit mit streaming so einfach auslastest. Dazu sind die Datenraten zu gering.

Klar, wenn einer powersauger/torrenter spielt legt er das Internet für alle lahm, sowas lässt sich aber mit einer vernünftigen Routerkonfiguration umgehen indem man die Bandbreite pro client limitiert.
 
@Eagle02: Netflix mag 5mbit für ne fullHD Übertragung. Bei Amazon ist das ähnlich. bei einer 100mbit Leitung können sich 20 Leute gleichzeitig irgend einen Video-streaming Dienst angucken.
 
@Eagle02: Netflix gibt die empfohlene Bandbreite für 1080p mit 5 MBit an, bei UHD mit 25 MBit.

Sorry, aber dass 100 MBit/s "notwending für Familien" sein soll, ist ein ziemlich konstruiertes Szenario. Das bedeutet aber nicht, dass man den zusätzlichen Komfort der schnellen Leitung nicht schätzen kann. Das tue ich auch.
 
@Niccolo Machiavelli: Netflix empfiehlt >mindestens< 5 Mbits für HD (ab 720p).
FullHD braucht noch ein wenig mehr Bandbreite. (ca. 10-12 Mbits).
 
@Sascha355: mit 8mbit lauft Netflix ohne Probleme in Full HD mehr als 7-8mbit gibt meine Leitung leider aktuell nicht her und es lauft ohne Unterbrechungen auf meinem smart tv in Full HD. Der Rechner oder das Handy darf in der zeit dann natürlich kein update ziehen. Surfen und Mail abrufen geht noch erstaunlich gut nebenbei. Downloaden natürlich nicht. Dennoch wäre ein Netzausbau auf zumindest 20mbits wünschenswert. Vor man in anderen Gegenden auf Gigabit ausbaut. Hoffentlich ist bald zumindest hybrid Power mit Lte dort technisch möglich. Wobei sich hier die frage stellt wie zuverlässig eine Daten Aufsplittung über 2 Übertragungswege lauft.
Leitungsdaten
ping20ms
Download
7,7
Mbps
Upload
0,7Mbps
 
@MarcelC: Das funktioniert erfahrungsgemäß sogar recht gut.
 
@Eagle02: Da reichen dann auch 200 Mbit völlig aus.
 
@Speggn: Reichen würde es natürlich. Mal von den Spitzen abgesehn wenn mal wieder 1ner sich nen neues Game über Steam saugt, der nächste nen Update von Windows macht, der dritte gerade seine Kamera leert und alles in die Cloud schiebt, der 4te nebenbei mit Alexa/Google Home rum spielt usw.
Es soll doch wirklich Familien mit 4 und mehr Kindern geben. Kenne selber einige.
Selbst ich bekomme mit 4 Leuten in spitzen Zeiten meine 400er Leitung schon mal an die Grenzen (gut schaff ich auch alleine wenn ich gerade mal wieder 30 GB und mehr von Steam am Saugen bin). Da ist dann eine schnellere Leitung schön.
Braucht man es? Nicht unbedingt.
Braucht man wirklich nen Auto mit 100+ PS?
Braucht man wirklich nen Handy das mehr wie 100€ Kostet?
Braucht man wirklich nen 50"+ Fernseher?
usw...
Das meiste lässt sich mit Nein beantworten. Es würde auch anders gehen.

mal ganz nebenbei das Aerith von ner 100er Leitung Sprach und du ja schon bei 200 bist....
 
@Eagle02: Dann muss man auf dem Router entsprechend Traffic für jeden Nutzer begrenzen. Dann hat jeder im Haushalt immer 50 Mbit, und wenn er mehr braucht, muss er nur Papa oder den Sohnemann fragen, der das Netzwerk aufgebaut hat, ob er ihm für die nächste Zeit etwas mehr zur Verfügung stellt.
 
@Eagle02: Wo meist auch mehrere Verdiener drin sind, da werden die Kosten für den Anschluss geteilt. Da tun dann 45 Euro für einen VDSL 100 Anschluss oder eben Kabel mit 400 MBit und mehr auch nicht weh.
Aber ich der alleine soviel Bandbreite nicht braucht was soll ich da mehr als 30 Euro im Monat für den Anschluss zahlen? Das ist für mich absolute Schmerzgrenze.
 
@Pah-Geist!: Wenn du alleine sowas nicht brauchst ist das ja gut. Es zwingt dich ja auch niemand das zu nehmen. Hast ja die Wahl zwischen verschiedenen Bandbreiten. Wenn du es nicht brauchst nimmst du es nicht und gut.
Das in einem großen Haushalt zwangsläufig mehrere Verdiener sind ist Unsinn.
Alleine in meinem Umfeld gibt es gleich 5 Familien mit 4 bis 7 Kindern die alle noch zur Schule gehen....
Mal nebenbei bekomme ich schon mit 4 Personen (auch nur 1 Verdiener) die 400er Kabel Leitung durchaus auch mal ausgelastet.
Ist natürlich kein dauer zustand aber es kommt durchaus mal vor. Würde zwar mit einer langsameren Leitung auch funktionieren würde sich aber bemerkbar machen.
 
@Eagle02: ... oder einfach Studenten-WGs.
 
@Eagle02: Wir wohnen in einem 8 Personen Haushalt (2 Wohnungen übereinander) und teilen uns einen Anschluss.
Insgesamt: 10 Smart-TVs /bzw. TV Gerät mit Chromecast. 4 Gaming Pcs, 3 Laptops und natürlich 8 Smartphones.
Dazu noch das ein oder andere smarte gerät (Amazon Echo, W-Lan Steckdosen etc.)
haben eine 100mBit/40MBit von Vodafone und selbst wenn ich bei Twitch Streame, also aktiv die Leitung in beide Richtungen nutze, merkt keiner im Haushalt davon etwas.
Sogar Downloads und UHD auf Netflix gucken klappt ohne Probleme.
Warum sollten wir nun also noch weiter aufrüsten und dann noch mehr bezahlen? Sinnlos.
 
@Aerith: Eben, mehr als nur 2 Personen im Haushalt, zwei am streamen, womöglich noch in UHD, einer am Zocken, der dritte nutzt Spotify, vielleicht noch ein oder 2 PCs am Netz, die JETZT unbedingt ein Update per Steam herunterladen wollen, während EA und UBI sich schon hinten anstellen...
Gründe für schnelles Internet gibt es genug.
 
@gandalf1107: also ich hab hier 100MBit und da gehen 2 HD Streams und nebenher noch zocken und downloaden problemlos ...im Schnitt sind hier 4 bis 5 Personen immer entweder am zocken oder Filme streamen ... in die Knie geht da nix ... gut bei 2x 4k Ultra Streams kann es beim zocken mal ruckeln ... aber das regelt man dann übers QoS.

Mit Handy; Tablet; Spielekonsolen; Smart Home Geräte; NAS Server & Co sind hier ca. 35 Geräte im Netz ... da läuft auch genug "Hintergrundladen" und funzt trotzdem alles ...

Wenn du da bereits Probleme hast, solltest dein Netzwerk mal ordentlich aufsetzen!

1GiB würde daran nix ändern nur das Downloads noch schneller wären ...
 
@serra.avatar: Schön für dich, wenn du 100Mbit hast, dummerweise gibt es aber noch mehr als genug Leute, bei denen mit den ruhmreichen "bis zu 16 Mbit" Schluss ist.
 
@gandalf1107: deine Antwort bezog sich aber auf die 100Mbit/40MBit von Aerith ...und damit ist das was du aussagtest problemlos möglich ... das es auch beschiessenere Leitungen gibt ist mir klar ... und deswegen erstmal die auf das Niveau hieven wäre sinnvoller ...

1GiB ist nice 2 have ... bringt aber effektiv auch nicht wirklich mehr, zumindest derzeitig.
 
@serra.avatar: Genau so schauts aus. Statt immer mehr "ludiscrous speed" für wenige wäre es wünschenswert wenigstens die "risidulous speed" leitungen zu beseitigen. :D
 
@Aerith: naja müssen sie ja auch nicht, wer es nicht braucht kauft es einfach nicht! Oder kaufst du immer Sachen die du gar nicht brauchst?
 
@Aerith: Um 100MBit/40Mbit zu bekommen bräuchten wir hier auf dem Dörfern erstmal die entsprechenden Anschlüsse, für GBit zahlen tun wir was den Betrag betrifft jetzt schon (und mehr), der Preis würde dadurch eher günstiger zumindest in der Regel nicht teurer und die Leistung würde dann auch mal stimmen.
 
@PakebuschR: wenn auf dem Land nicht ausgebaut wird macht Druck bei eurem Bürgermeister ... den der und der Gemeinderat ist Schuld wenn nicht ausgebaut wird! Die Telekom baut aus wenn sie Kohle sieht und diese ist massig vorhanden der Bund hat noch Millionen Fördergelder, nur kriegst du die nicht automatisch sondern die Gemeinden müssen sie beantragen!
 
@serra.avatar: Schon geschehen, wird am Ende vermutlich so ähnlich Enden: https://www.youtube.com/watch?time_continue=12&v=ttRxc8a2Nh8

Telekom hatte am Ausbau kein Intresse aber Konkurrenz will die Telekom natürlich auch nicht, nachdem also genug Prozente zusammen kamen also Intresse der Bevölkerung da war und die Födermittel an einen Konkurrenten geflossen sind versucht man nun seitens der Telekom überall zuvor zu kommen bzw. erstmal schnell die Sahnehäpchen herauszupicken... - Telekom mit bis zu 50Mbit, Konkurrent mit Gigabit (Glasfaser bis ins Haus).
 
@Aerith: Es geht ja nicht darum, dass man dauerhaft mit 1 Gbit/s herunterlädt. Nur wenn ich was laden möchte is es in wenigen Minuten fertig.
Wenn ich ein Spiel kaufe, dann möchte ich nicht erst ne Stunde oder länger auf den Download warten.

Seit ich 500/500 per Glasfaser habe, lade ich nur noch dann etwas herunter wenn ich es wirklich brauche. Sonst habe ich immer alle Spiele von Steam installiert oder auf die Konsole geladen.

Ist jetzt alles nicht mehr nötig.
 
@Spacerat: Weiß ja ned wies in deinem Leben aussieht aber ich muss nicht eine Stunde bei einem Download Däumchen drehend vor der Kiste sitzen. Ich hab genug zu tun um diese Zeit sinnvoll zu füllen.

Klar ist 1GBits/s cool, keine Frage (vor allem wenn man sich noch an krach machende Modems erinnert) aber ich finde, gerade was die ländlichen Regionen angeht, haben Telekommunikationskonzerne in diesem Land schlicht und ergreifend größere Fische zu fangen.
 
@Aerith: Habe auch 100/40. Die 100 brauche ich vll nicht als Single-Haushalt, aber die 40 sind so hammer, weil ich ständig Daten auf meinen Server oder in die Cloud schiebe. Mir ist Upload superwichtig, download eher weniger.
 
@Schneegestöber: Aye, ich hab von meinen 50/10 auch hauptsächlich wegen dem Upload aufgestockt.
Wobei ich zugeben muss, dass es schon eine perverse Freude ist da 11MB/s über die internetleitung zu brezeln. :D
 
Eine Grafik die die Kosten weltweit vergleich wäre hilfreicher gewesen, als eine dir nur die Geschwindigkeiten vergleicht Wie bekommen es denn andere Länder weltweit hin für mehr Geschwindigkeit auch weniger Geld zu fordern? Die Japaner sind uns da seit Jahrzehnten schon Lichtjahre voraus.
 
@Johnny Trash: Eines der Probleme ist die Mentalität der Deutschen. Für Skandinavier und Asiaten ist das Internet ein teil des Lebens, den man selbstverständlich nutzt wenn man ihn braucht, und den man eben nicht nutzt wenn man ihn nicht braucht. Der Deutsche sagt: Ich zahle xx Euro für ne 400 Mbit Flatrate, also MUSS ich das auch ausnutzen, egal wie Sinnvoll oder unsinnig das wird. daher benötigst Du hier in D für zB 1000 Anwohner wesentlich bessere und damit teurere Infrastruktur als für 1000 Einwohner in Japan. Als AOL damals eine ISDN Flatrate eingeführt hatte, hatten sie die Verbindung bei 5 Min. Nichtnutzung gekappt und bei Nutzung wieder neu verbunden. Was war die "Typisch Deutsche" Reaktion?? Lass 24 Stunden ICQ laufen, das verhindert die Trennung, auch wenn Du schläfst oder nicht zuhause bist. Das machen andere Länder nun mal nicht, die laden nicht irgendwelchen Sinnlosen Mist runter, nur weil sie "ihre" Daten alle Verbrauchen wollen.
 
@Bart_UHD: hm, ne. Deine Ansicht teile nicht.
 
@kkp2321: Nee? Ich merke es doch bei mir selbst: ich fahre viel Auto und höre meistens regionale Sender. Bisher hörte ich NDR2 via UKW, jetzt habe ich Stream-On, und nun höre ich NDR2 via radioplayer.de als stream. Und so gibt es eben vieles was man macht weil man es ja im Preis drinn ist, aber nicht weil es Sinnvoll ist.
 
@Bart_UHD: Das war mehr auf deine Ansicht der Deutschen Mentalität bezogen. Oder andersherum, was du glaubst, was andere Länder nicht tun. Ich selber habe z.B. nie UKW gehört. Schon als Kind nicht. Radio, im klassischen Sinn, war mir immer zu doof. Ich bin leidenschaftlicher Musikhörer, das Radio ist die schlechteste Quelle für diese Leidenschaft.
Wenn mir das Internet andere Optionen gestattet, benutze ich es. Natürlich, wofür sonst ist es denn da?
Wenn das Internet für die Skandinavier ein Teil des Lebens geworden ist, dann machen sie das auch nicht anders.
Mir selbst steht eine 200mbit Leitung zur Verfügung. Ein Verhalten wie du es beschreibst, habe ich nicht. Ich wüsste auch nicht, bei wem das heute noch zutreffen würde.
Und das in einer Aufbruchszeit, wie du es mit ISDN beschrieben hast, die Leute die Dinge ausreizen, ist etwas normales. Das gibt es überall und auch in jedem Bereich.
 
@Johnny Trash: Ja dann solltest du aber auch vergleichen wer sich das in den Ländern dann auch wirklich leisten kann! Ja in € umgerechnet ist das Spotbillig ... nimmst du da aber mal die realen durchschnittlichen Landeslöhne eines einfachen Arbeiters ...

Ich hätte nix dagegen wie in China ... schnelles Internet, die sich dann nur Firmen und die oberen 100000 leisten können ... wäre richtig geil wenn der Mob außen vor wäre ... so schön leer das Netz.

Es zählen eben nicht nur Geschwindigkeit sondern auch die Randbedingungen sonst kannst ja auswandern ...
 
@Johnny Trash: Rumänien: 500MBit für 5€. Rechnet man das Gehaltsmäßig um, wären das hier 20€.
 
@Bautz: €20,-- für 500MBit wären ja auch noch okay. Ich zahle knapp €25 für 100MBit
 
Was ich mir wünschen würde, wäre die Möglichkeit, mal kurzfristig auf eine höhere Geschwindigkeit umstellen zu können. Ich habe aktuell 32Mbit, mir würden auch 16 reichen, aber alle paar Monate will ich mal etwas mit mehreren Gigabyte herunterladen und dann dauert das schon länger als mir lieb ist.
 
@sDaniel: Wie soll man das abrechnen? Tageweise oder Wochenweise ? Der Aufwand bei der Buchung/Abrechnung/Prüfung wäre höher als der Gewinn der Provider.
 
@Bart_UHD: Mobilfunk gehts (umgedreht) doch auch.
 
Ich habe bei der Telekom 500/250 MBit Glasfaser, es wären auch 1000/500 möglich, nur sehe ich da den Flaschenhals auf meiner Seite. Sämtliche Netzwerkkomponenten wie IP-Modem, Router, Netzwerkkarten, Kabel sind mit Maximal Gigabit belastbar, und dafür muß alles perfekt laufen, schon ein Netzwerk Flachbandkabel kann da die Bremse sein und man bekommt eben kein Gigabit mehr in den Rechner. Das hat mich von Gigabit abgehalten. dazu kommt, das wenn man Gigabit nutzen will, wohl es auch um großvolumiger Downloads geht, und damit um eine festplatte am Ende der kette, und die kommt bei 110 Megabyte die Sekunde auch oft ins Husten, zumal ja viele derartige Downloads ( Filme/Serien) nochmal gepackt sind. Beispiel: Eine Serienstaffel mit 22 Folgen hat in 720p rund 35GB, mit 200 Mbit hatte ich die nach ca 20 min. auf der Platte und mein core i7 war dabei Folge 8 zu entpacken; jetzt mit 500Mbit habe ich die 22 Folgen in ca 10 min. auf der Platte und Winrar ist bei Folge 3. Der Flaschenhals ist also nicht mehr das Netz sondern die Schreibrate der Platte.
 
@Bart_UHD: Die Festplatte (HDD) kommt ins "Husten", weil du gleichzeitig liest und schreibst. Der identische workload auf einer SSD und du hast keine Probleme.
 
@Chosen_One: Ja, bloß eine SSD als Datengrab ist Preislich unsinnig, und wenn ich die 22 Folgen anschließend von der Download SSD auf die "Serien" Festplatte kopieren muss, ist der Zeitgewinn auch wieder weg.
 
@Bart_UHD: SSD ist nicht das Datengrab, sondern nur der Punkt, wo du die Daten "verarbeitest".
HDD dient weiterhin als Datengrab. Hier schreibst du aber kontinulierlich drauf und nicht schreiben (Download) und lesen/schreiben (Entpacken) gleichzeitig.
Einmalig 100 EUR für eine SSD und man hat Ruhe.
 
@Bart_UHD: Download auf SSD und Entpacken auf HDD. Die SSD hat damit keine Probleme.
 
@Spacerat: Jup, genau so mache ich das auch.
SSD Sozusagen als Download Cache, weil die normale Platte mit mehreren Streams gleichzeitg (Downloadmanager) einfach nciht klar kommt.

Da reicht in der Regel ne alte 128 gb SSD locker aus, die Daten bleiben dort ja nicht liegen.
 
@Chosen_One: Ein RAID aus mehreren Festplatten kann auch den Datendurchsatz erhöhen. Wobei das RAID 0 die höchste Performance bringt, jedoch je mehr Platten im Spiel sind, je höher ist die Ausfallwahrscheinlichkeit.

Hier muss man dann aber auch etwas Geld für einen gescheiten RAID-Controller mit eigener CPU in die Hand nehmen. Die RAID-Varianten der Mainboards sind meistens Software-RAIDs mittels eines Treibers im BIOS/UEFI's.
 
Zur Zeit fehlen einfach die Anwendungen wofür man im privaten Bereich solche Onlineverbindungen benötigt.

Weiterhin werden die Netze für Privatanwender mit einen gewissen Überbuchungsfaktor konstruiert.
Am besten sieht man dies am Mobilfunk und den Kabelnetzen, wo die maximale Bandbreite über einen Tag nur am 30. Februar garantiert wird.
 
Bei uns gibts seit 2008 (10 Jahre!) 100MBit - billiger ist da aber nichts geworden - jedes Jahr eine Preiserhöhung. Begründung: Aufrüstung der Infrastruktur... Aha...
Der Anschlußkasten steht seit 1995 auf der Straße... da hat sich "nichts" getan... der max. Speed, den man buchen kann, beträgt 300MBit - und das seit 5 (!) Jahren.
Ich bleche für die 125Mbit € 35.- - es waren mal € 29.-
Ursprünglich gabs mal ne Telefon-Flat... gestrichen... einfach so...
Vertragsbindung früher 12 Monate - jetzt 24 Monate.
Und jetzt hat die deutsche Telekom UPC übernommen und schon wird weiter gestrichen: Das 200MBit-Packet gibt nur noch für u 30, dafür verlangens jetzt für 25Mbit (lol) 23 EURO!!! W T F ? ? ?
Für 75Mbit verlangen' jetzt 31 Euro... oida... man greift sich nurnoch aufn Kopf...
Und nicht zu vergessen: die Upload-Bandbreite hat nur 10% der Downloadbandbreite - mehr gibt's ned! Aussage von UPC: Die Leute "brauchen" das nicht!!! Das muß man sich mal geben!!!
Der Provider sagt mir, die Leute "brauchen" das nicht! Alter Schwede...
Das ist kein Fortschritt, das ist Abzocke...

EDIT: Die Minus-Klicker hier beweisen nur, dass sie abgezockt werden wollen!!! Unfassbar!
Da darf man sich nicht wundern, wenn es teurer und teurer wird, aber die Bandbreite ned steigt...
Deutschland ist wohl (in der Hinsicht) wirklich ein Entwicklungsland... alles "Neuland"...
 
@Zonediver: Für Leute vom Land klingt das in der Regel alles nach Schnäppchen, von den Bandbreiten träumen viele heute noch und zusätzlich muss sich das Volumen teils teuer erkauft werden.
 
@Zonediver: Du hast natürlich vollkommen Recht damit, das jene 1995er Leitungen das von allen in 2km Umkreis um dich herum geforderte locker packen, es liegt nur am Provider, das der all die auf privaten und öffentlichen Grundstücken (nachwievor) liegenden Leitungen nicht endlich so richtig 'frei' gibt. Sondern im Gegenteil sogar eine Mindernutzung hinkriegen möchte.. ;-)
 
@Zonediver: Sei mal froh, ich hab 7/1 MBit für 30€

Und das wird sich auch in den nächsten 10 Jahren nicht ändern weil einfach garnichts passiert. Telekom und die groß plapernden Politiker reden die ganze Zeit "Bald(tm)" was fürn bullshit lol
 
Ich verstehe gar nicht, weshalb es unbedingt 1 Gb/s sein müssen. In erster Linie ist es doch erst einmal wichtig, dass die entsprechende Infrastruktur dafür steht und man einen Gigabit-Tarif buchen kann, WENN man ihn braucht.

Selbst wenn die meisten bereit wären dem Tarif entsprechend drauf zu legen und Gigabit buchen, hätten die Kunden ohnehin nichts davon, da die Provider völlig überfordert wären, da sie den + Traffic gar nicht gemanagt bekämen.
 
@sLiveX: Die hatten über 8 Jahre Zeit, die Infrastruktur aufzurüsten...
Was haben sie gemacht? Diskutiert über VDSL und wie man die Telekom "schützen" könnte...
wie lange willst noch warten? Bis 2030?
Fristlose für alle Polit-Versager! JETZT!

Und das man die Infrastruktur GBit-tauglich macht, bedeutet ja nicht, dass man das gleich anbieten muß. Die Elektronik muß ja ebenfalls nachgerüstet werden.
Aber wenn mal die Leitungen da sind, dann ist das Andere schon leichter und vor allem schneller zu bewerkstelligen.
 
Kann ich verstehen, dass nicht noch mehr gezahlt werden wöllte. Einfach der Vergleich in Europa zeigt, dass die Preise in D bereits jenseits von Gut und Böse angekommen sind.
 
@CoolMatze: Dann hast du aber die Vergangenheit außer Acht gelassen. Denn in anderen Ländern war der Start sehr teuer gewesen. Erst mit der Akklimatisierung wurde es preiswerter. In anderen Ländern wurde den Menschen nichts geschenkt, das ignoriert man gerne beim Vergleich heute.
 
@kkp2321: Als es diese phase in de nicht gab
 
@0711: Die gab es in der Form nicht in DE. Wir haben, nach wie vor, eines der best bestausgebautesten Telefonnetze. Zu Beginn der Internetzeit haben diese gereicht. Als die Preise sanken begann die Erkenntnis, das diese Leitungen nicht mehr ausreichen. Die Preise heute zu verdoppelt oder dreifachen, um einen wirklichen Ausbau zu finanzieren, würde wohl nicht mitgezogen werden. Bzw. da es ja nun Drittnetze gibt, würde sich die Telekom damit wohl schaden.
 
@kkp2321: Dieses Telefonnetz geht zu 100% auf kappe des Staates und damit auf die des Bürgers. Der Bürger hat dafür also mehr als genug bezahlt. Anderswo gab es derartige Staatsgeschenke nicht mal im Ansatz. Preise zu verdoppeln und zu verdreifachen zu den jetzt schon überhöhten preisen? Lächerliche Forderung
Man könnte einfach mal damit anfangen Regulierung zielgerichtet einzusetzen, dann baut vielleicht auch mal ein laden wie die telekom aus anstatt ausbaupläne zu torpedieren. Das die Telkos natürlich die preise anheben wollen ist selbstredend, sind eben unternehmen und wollen alle nur das beste, die Leistung die sie in Deutschland liefern rechtfertigt das aber nicht - auch nicht mit ausbau.
 
@0711: Es ging (vollendete Vergangenheit) auf Kosten des Staates. Ich denke das Wartung und Modernisierung das derweil aufgeholt haben.
 
@kkp2321: "Modernisierung"...von der haben wirs, Deutschland hängt Jahrzehnte zurück trotz Staatsgeschenk. Eine Rechtfertigung kann das heute nicht mehr sein nur weil man Jahrzehntelang nur das nötigste gemacht hat und das weiterhin mit konstant hohen Preisen, da ist inzwischen mehr als genug "Startgeld" geflossen
 
@0711: Das tut Deutschland nicht. Es gibt halt orte die priorisiert behandelt werden, was auch logisch ist. Die Telekom selbst gibt an 1,5 Millionen Haushalte mit 100mbit versorgen zu können. 15 Millionen bis 50 mbit. In Deutschland gibt es ca. 40 Millionen Haushalte. Sprich, eine gute Hälfte steht ein anständiger Anschluss zur Verfügung.
Und hier reden wir nur von der Telekom, dazu kommen noch die einzelnen Kabelanbieter. Pyur will 1,6 Millionen Haushalte mit 100+mbit versorgen, vodafone sogar 4 Millionen und unity Media spricht von 12 Millionen.
 
@kkp2321: Ja die Telekom rechnet hier großzügig lte mit ein, ansonsten überschneiden sich die anbieter natürlich auch großzügig. Eine gute hälfte wäre es max wenn man näher an 50 als 40% wäre.

Deine zahlen zeigen deutlich welchen rückstand man gegenüber anderen industrienationen hat
 
@0711: ja klar die ollen Kupferleitungen ohne aktuelle Hardware in den Straßenkästen hättest du noch nichtmal ISDN Geschwindigkeit und die kam nicht vom Staat, die wurden upgegradet als der Staat schon nix mehr mit zu tun hatte ... immer diese Milchmädchen die keine Ahnung haben!

Tja wir haben 100Mbit auf dem Dorf dank Telekom den die baut auf dem Dorf aus ...nicht die ganzen Schmarotzertelkos, die sich nur ins gemachte Bett legen.
 
@0711: Nein. Die Rede ist von VDSL und Vectoring Anschlüssen.
 
@serra.avatar: "nicht die ganzen Schmarotzertelkos, die sich nur ins gemachte Bett legen."
Das ist so auch nicht richtig. Die Telekom hat Angebote, gemeinsame Kabelschächte zu legen, abgelehnt. Das sollte eine unnötige Vielzahl von Strassenaufreißen vermeiden und eine gemeinsame Administration für die Finanzielle Belastung für alle entlasten. Hier muss man die Telekom leider rügen, das sie sich dem verweigert hat.
 
@kkp2321: Link? Bleibt aber so oder so bei nicht mal annähernd 50%
 
@serra.avatar: Ja wow die Telekom hat tatsächlich eigenleistungen auf den staatsleitungen laufen, mit extrem hohen gebühren und geringer Leistung. Nur weil das schlecht ist sind andere die noch schlechter sind kein Maßstab.

Und es gibt etliche andere dörfer die auf dem trockenen sitzen außer sie sind selbst tätig geworden oder lokale Anbieter haben was gemacht.

Vektoring ist eben ein faules Ei, die regtp hat hier völlig falsch gehandelt und die glasfaserpläne der Telekom in der überregulierung ersäuft, leidtragend ist jetzt das ganze Land, die Telekom presst halt noch den letzten taler aus den staatsleitungen...das ist zwar nicht allein die schuld der Telekom, gut ist der Zustand aber eben nicht
 
@0711:
https://www.golem.de/news/telekom-15-millionen-haushalte-sollen-2018-super-vectoring-erhalten-1802-132866.html

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/418427/umfrage/verfuegbarkeit-von-breitbandinternet-50mbits-nach-bundeslaendern/

https://www.pcwelt.de/a/77-prozent-der-haushalte-surfen-mit-50-mbit-s,3448998

https://www.tagesschau.de/inland/internet-breitband-101.html

Der Link der Tagesschau schreibt es im negativen Kontext, unterm Strich ist aber auch da zu entnehmen, das die Mehrheit der Deutsche haushalte eine brauchbare, in zweistelliger Bitratenzahl, Internetleitung anliegen hat.
 
@kkp2321: Golem schreibt von dem was 2018 soll, wie wir wissen wurde die bisherigen Ziele immer massiv verfehlt

Statista ist genau jene Statistiken die ich ansprach "drahtlos oder leitungsgebunden" auch der PC Welt Link bezieht sich genau darauf, ebenso wie das worüber die Tagesschau schreibt...die "drahtlos"versorgung ist halt so ne schöne schönrechnerei die mal funktinoiert und mal nicht.

"Brauchbar" wenn man das Internet Mittelalter als Maßstab nimmt, im heute bei dem TV und co alles übers Internet laufen soll ist 50 Mbit/s das absolute Minimum (und das stabil, was lte eben nicht liefert) welches erreicht werden müsste und auch mit der notbehelflösung ist man immer noch ziemlich abgeschlagen
 
@0711: Für mich spielt die Technik keine Rolle, sofern es funktioniert. Soweit ich weiß bietet Vodafone LTE Angebote, in nicht ausgebauten Gebieten, ohne Drosselung und Datenlimit an. Wenn das funktioniert, ist das in der Sache vollkommen in Ordnung.
 
@kkp2321: Auch die Telekom bietet LTE Angebote dieser Art an, um ihre kaputte DSL Infrastruktur etwas aufzufangen auch Gratis über die Hybrid Tarife. Der Knackpunkt ist vor allem das "wenn das funktioniert"...ungünstige Wohnlagen oder Hausbauten für funktechnologien werden da einfach ignoriert, auf der "netzabdeckungskarte" sieht das doch so dufte aus...genauso wie die Probleme des shared mediums in ballungsgebieten
 
@0711: Wenn es ungünstig ist, dann ist es das. Ändert unterm Strich aber nichts daran, das über 70% der Haushalte in DE 50mbit fähig sind. Und das klingt dann doch schon wieder ganz anders. Wenn man jetzt noch bis 16.000 runter geht, dürften es wahrscheinlich über 90% sein.
 
@kkp2321: doch genau das ändert was an diesen schöngerechneten 70%, real ist das nämlich nicht, sowohl durch "ungünstige" bauten (da reichen schon massenhafte Wohnungen im ersten stock wie erddgeschoss in Hanglage) und auch sonst von den netzabdeckung abweichende Gegebenheiten, obendrein kommt dann noch das Problem dass, das netz vielerorts gar nicht fähig ist so viele Inhaber mit 50mbit versorgen zu können

ja und wenn wir bis 1mbit runter gehen hat vermutlich jeder einen breitbandanschluss, zumindest wenn man da eine satelittenverbindung mit ISDN rückkanal mit berücksichtigt

Fakt bleibt, Deutschland ist was Preis/Leistung angeht weit abgeschlagen, die Versorgung ist im vergleich schlecht usw usf. Alles was bisher gebracht hast bestätigt genau das
 
@0711: Die von mir genannten 70% haben LTE nicht(!) mit einbezogen. Da rede ich von Leitungen.
 
@kkp2321: Deine eigenen Links widersprechen dir, also frage ich mal erneut nach einem link der das belegt
 
@0711: Nein, tun sie nicht. Jeder einzelne der Links betrachtet die Situation von einer anderen Seite. Darum habe ich dir das breite Spektrum angeboten. Wenn du allerdings nicht bereit bist aus dem Tunnelblick deiner mimimi-Einstellung raus zukommen, übersieht man das evtl.
 
@kkp2321: Aus deinen Links
Golem betrachtet eine mögliche Zukunft
Statista "drahtlos oder leitungsgebunden"
Tagesschau macht da keine konkreten Angaben
PC Welt bezieht sich auf die Bundesnetzagentur, welche LTE oder zumindest die hybrid anschlüsse immer mit einrechnet

ich seh schon die breite Palette ohne schönrechnerei aber in Deutschland kann man halt nur noch so irgendwie halbwegs verträgliche zahlen liefern, die Realität könnte ja irgendwen verunsichern
 
@0711: pcwelt hat die Mobilfunksituation klar getrennt von der Leitungssituation. Von daher sehe ich da keine einrechnung. Das fasse ich klar anders auf als du.
Welche Links kannst du mir anbieten, aus einem Zeitnahen Raum, die deine Haltung unterstreicht?
 
@0711: Nachtrag: Auch die Bundesnetzagentur selbst trennt auf der eigenen Seite klar die Leitungs- von der Mobilfunksituation

https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/04122017_Taetigkeitsberichte.html
 
@kkp2321: deine eigenen, Statista habe ich dir sogar zitiert nach was du auf der seite suchen könntest

PC Welt bezieht sich auf die Bundesnetzagentur
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/WeitereThemen/GrundversorgungmitTeilnehmeranschluessen/GrundversorgungMitTeilnehmeranschluessen-node.html
"Breitband- bzw. Internetanschluss
Das Angebot von breitbandigen Internetanschlüssen, wie z. B. DSL, VDSL, UMTS oder LTE unterliegt nach dem Telekommunikationsgesetz nicht den Vorgaben der Grundversorgung. "
Die Bundesnetzagentur macht bei "Festnetzanschlüssen" keinen unterschied wie diese angebunden werden könnten, ob über drathlos oder leitungsgebunden ist für sie irrelevant, wichtig ist für die das es einen "festnetzanschluss" mit x mbit gibt
 
@kkp2321: nein tun sie nicht, sie trennen vertragsarten
 
@0711: Wenn sie die sie die vertragsarten trennen, haben sie damit auch automatisch die Technologie getrennt. Wenn 77% der Verträge 50mbit plus fähig sind und auch(!) 63 Millionen Mobilfunkkunden "breitbandige Zugangstechnologien" haben, dann sehe ich hier eine klare Trennung der Technologien.
 
@kkp2321: Hybrid Anschlüsse laufen unter den Festnetz Breitbandanschlüssen genauso wie Vodafones "GigaCube" Angebot das nur auf LTE setzt. Mobilfunkkunden könenn sich durchaus mit den zuvor genannten überschneiden, müssen aber nicht (O2 hat z.B. kein Angebot das darunte rfällt soweit ich weiß) aber du kannst weiter daran glauben das die Situation in Deutschland ein wenig weniger kacke wäre, ist sie leider halt nicht...zur not, frag bei der Bundesnetzagentur an wie sie einen Festnetzanschluss/Internetanschluss definieren - u.U. verweisen sie auf den link den ich dir zur Definition gegeben habe. Manche wie PC Welt nehmen halt die schönen zahlen ohne zu wissen was dahinter steht, andere wie Statista weisen darauf hin was dahinter steckt
 
@0711: Hier drückt man sich eindeutig aus:

http://www.iptv-anbieter.info/v-dsl/vdsl-alternativen.html

"Anfang 2018 war der VDSL-Ausbau erst soweit fortgeschritten, dass ca. 70 Prozent VDSL nutzen können."
 
@kkp2321: Wie gesagt, frag die, dies wissen müssen und das ist die bundesnetzagentur
 
@0711: Wenn ich dir morgen sagen würde ich hätte das getan würdest du es mir entweder nicht glauben oder mir unterstellen es nicht oder falsch verstanden zu haben. Von daher ist das, glaube ich, verschenkte Zeit.
 
@kkp2321: Glaub halt an dein Märchen das Hybrid Anschlüsse und co nicht zu den tollen 70% zählen (nebenbei, vdsl nicht gleich 50mbit)...übrigens bieten die auch die Möglichkeit einer schriftlichen Korrespondenz
 
@kkp2321: Nur kumuliert sich das nicht in der abdeckung, sondern Nutzergruppen aus diesen Angaben können zwischen verschiedenen der angegebenen Anbietern wählen, während andere in die Röhre schauen müssen und lediglich auf DSL lite zurückgreifen können. Und in einer Industrienation wie Deutschland ist eine schnelle Internetanbindung ein wichtiger Standortfaktor für Gewerbe.
Oftmals haben Gewerbeunternehmen allerdings keine andere Alternative, als ländliche Standorte u wählen.
 
@0711: Das Problem an dem herovrragenden Kupfer-Netz seit 1980 ist, das andere das bisher nicht vorhandene Netz jetzt gleich mit Glasfaser bauen können.

Rumänien hatte vor 20 Jahren z.B. eine Telefonverfügbarkeit in ca. 30% der Haushalte (mit Klingeldraht). Heute sind es noch 25% Klingeldraht und 60% neue Glasfaser.

In Deutschland hatten wir 2000 99% Klingeldraht, heute halt 91% und 8% Glasfaser. (Zahlen Deutschland geschätzt).
 
@Bautz: Fast im kompletten Osten liegt Glasfaser, ungenutzt! Das liese sich durchaus ertüchtigen, wenn man wollte. Auch gibt es techniken um die vorhandenen kupferleitungen kostengünstiger mit Glasfaser auszustatten anstatt einer komplett neuen Verlegung, das wäre erneut ein Punkt bei dem man sagen muss, in Deutschland wollte man halt nicht weil man noch Geld aus dem kupfer quetschen kann

Das Problem ist weniger das nur die Telekom einen Deutschlandweiten ausbau vornehmen kann, das könnte Vodafone, Unitymedia und andere große, ja selbst 1und1 durchaus auch in Angriff nehmen...wäre aber ansich gar nicht nötig aber warum sollten die Anbieter investieren wenn Sie Telekomleitung dann für n appel und n ei mieten können und das komplette Risiko bei der Telekom liegt? Das Problem ist und bleibt die Überregulierung
 
@0711: Die Idee die Netze der Telekom zu geben war doof. Die Netze hätte man beim Staat lassen müssen, der Stadt geben oder ähnliches.
 
Ich fände 80€ dafür durchaus angemessen. Als 1000/400er Leitung. Die könnte der Vermieter dann buchen, an jede Wohnung in einem 4 Parteien Haus als 250/100er Leitung für 20€ in die Nebenkosten mit einpreisen bzw. 25€, er möchte ja auch die Netzwerktechnik und Betreuung derer im Haus bezahlt haben.
Da die Störerhaftung abgeschafft wurde, sehe ich da Rechtlich auch keine Probleme.
 
@Speggn: Und dann als Mieter Ansprechpartner bei Störungen für 5€ pP im Monat? Würde ich im leben nicht machen
 
@0711: ? Ansprechpartner bei Störungen ist der ISP bei dem dein Vermieter den Anschluss gemietet hat. Ist doch beim Kabelanschluss genauso. Den Vermieter gehen nur Schäden an der Technik im Haus an. Und die kann ja robust verbaut und verlegt sein.
 
@Speggn: Und wenn die Leitung gestört ist, dann rennen womöglich gleich 4 Leute gleichzeitig zum ISP, beschweren sich aber alle nur über einen einzigen Zugang? Meinste nicht, das der Provider da was 'komisch guckt' und gut möglich jenen Vermieter fragt, wer dem denn eine weitere (kostenpflichtige) Untervermietung erlaubt hat? Die Chance, das der die von dir angedachte Konstellation garnicht herstellen darf / durfte, laut den von ihm selbst beim Vertragsabschluss anerkannten Nutzungsbedingungen des ISP, halte zumindest ich für sehr groß.
 
@DerTigga: Natürlich muss das ein extra dafür vorgesehener Tarif sein... Meine güte, du hast es aber gerade mit der Goldwage...
 
@Speggn: janee.. iss klar, weil du irgendwas ohne es hinzuschreiben vordichhin gedacht hast oder gut möglich nicht zu Ende gedacht hattest, hab ichs mit der Goldwaage.. tzz
 
@DerTigga: Das ein solcher Vorschlag jegliche Voraussetzungen die diesen auch ermöglichen impliziert versteht sich doch eigentlich von selbst.
 
@Speggn: tja.. sorry, ich bin halt nicht so ein starker Theoretiker wie du.
 
@DerTigga: Nennt sich "Mehrnutzervertrag".

Man kann sich auch wirklich doof anstellen.
 
@cxmusic: da gehst du grade mit gutem Beispiel voran..
 
@DerTigga: Ich wäre dir für eine Begründung dafür sehr dankbar.
 
@cxmusic: du hast doch angefangen mit Behauptungen, das das von dir genannte die eierlegende Wollmilchsau / die konstruierte Konstellation von Speggn voll abdeckende Vertragsart sei bzw. es sie heutzutage schon gibt, und nicht ich ? Wo sind da deine Fakten, wieso sollte ich dir blanco glauben, das du Recht damit hast, das jener Vermieter der 4 Wohnungen, unter beibehaltung der von Speggn geforderten Konstellation: z.Z. keine Vertragsverletzung gegen den ISP begeht ?
Schließlich soll er ja laut Speggn "the Man in the Middle" zwischen ISP und den 4 Mietparteien sein und bleiben. Welche aktuelle und dir bekannte ISP würde sich für sowas hergeben ?
 
@Speggn: wie soll so ein Tarif funktionieren bei dem (wie von dir skizziert) der vermieter Technik im haus betreibt...vor einer störungsmeldung muss die eigene Technik geprüft werden sonst entstehen für vermieter und/oder Mieter u.U. zusatzkosten, kein netzbetreiber übernimmt die Verantwortung für fremdtechnik. Ein absurdes szenario
 
@0711: Funktioniert doch mit dem Kabelanschluss auch. Wenn da mal was nicht stimmt kommt auch der Techniker des Kabelnetzbetreibers raus und schaut sich die Verteilung im Keller an. Was anderes erwarte ich hier auch nicht. Nur das man sich hier ggf. aus dem Callcenter per Remotezugriff auf die Hardware schalten kann und gewisse Probleme ohne Techniker lösen könnte...

Jedenfalls würden Wohnungen mit in den Nebenkosten enthaltenen und ab Tag 1 der Vermietung verfügbaren Internetanschlüssen gerade für Studenten oder ähnlichen Kurzzeitmietern attraktiv sein.
 
@Speggn: Nein so wie von dir skizziert funktioniert das dort nicht, da kommt nämlich alle Technik vom Kabelnetzbetreiber, vom Verstärker bis zum Verteiler ist das alles vom Netzbetreiber und nicht vom Vermieter. Genau das trifft bei "er möchte ja auch die Netzwerktechnik und Betreuung derer im Haus bezahlt haben." nicht mehr zu, auch ist "netzwerktechnik" gleich welcher art deutlich fehleranfälliger als (koax) kabel welche der vermieter bei der kabelnetzversorgung (und auch telekomversorgung heute) bereitstellt. Ich sag einfach mal grob

"Netzabschlussgerät" im Keller +5€ monat (eher 10€)
-> also quasi zentraler router
Jeder einzelne Teilnehmer bräuchte eine "Anschlussbox" +5€ pro Teilnehmer
-> "persönlicher router"
WÄren bei deinem Beispiel also ~110€ Monatsmiete, wären also 27,50€ pro Mieter im Idealfall! Wenn man die 5€ noch an den vermieter abdrückt, ist man bei 32,50€ und dann wäre noch die frage was ist mit telefonie? Verwaltet dann der Vermieter die Nummern weil Hauptvertragsinhaber oder sorgt jeder selbst für n VOIP Zugang? Was wenn ein Mieter nicht will? Was wenn ein Mieter zu wenig im Haus ist?
Häuser über 4-5 Personen bräuchten dann wieder eine größere Variante des Netzabschlussgeräts.

In Summe steigt die komplexität, supportaufwand steigt weil mehr komponenten, die einnahmen für netzbetreiber sinken, vermieter werden zeitlich u.U. auch ungerechtfertigt mehr gebunden und ein Risiko dass er mehrkosten durch nicht 100% Auslastung tragen muss ist ebenfalls da, wenn man das noch einkalkuliert ist das preislich dann auch noch schnell uninteressanter als eh schon.
Irgendwie erschließt sich mir wirklich nicht wie nur einer der beteiligten da ernsthaftes interesse haben soll
 
@Speggn: Das ist aususchließen. Denn jeglicher Remotezugriff eines ISP verstieße gegen das Post- & Fernmeldegeheimnis. Somit ist diese Konstellation rein rechtlich schon ausgeschlossen. Zumal, die Leute im Call-Center wohl am wenigsten tun können. Denn meist geht es bei den ISPs über interne Abteilungen. Und bei einem 10-Familienhaus und deinem gedachten Vermieter-Internetanschlusses wird sich kein Mitarbeiter des ISP die Mühe machen wollen, alle Modems/Router einzeln durchzumessen. Zumal hier auch nicht Aufwand un Nutzen in Relation zueinander stünden.
 
@Taxidriver05: Nein verstößt es nicht, denn der zugriff auf den router bedeutet erst mal kein zugriff auf voip Daten und co (von dem abgesehen das der Anbieter den Zugriff eh schon hat). Das ist auch heute bereits Praxis, nennt sich bei der telekom glaub "easysupport" und bei den kabelanbietern ist das bei geräten von ihnen auch sehr häufig anzutreffen.
 
@0711: Falsch! Ich arbeite selber für einen Kabelanbieter. Es mag sein, dass diverse Anbieter einen solchen Support anbieten. Dies gehört aber nicht zu den Aufgaben der Störungsannahme, sondern ist lediglich eine Art erweiterter Support des Anbieters, der in den meisten fällen sogar auch noch kostenpflichtig ist. Das Einige, was der Anbieter grundsätzlich auslesen kann und auch darf sind technische Daten wie Signalwerte oder dgl. Alles was darüber hinaus geht, ist standardmäßig nicht prüfbar.
 
Klasse,
erst schreit jeder nach Schnellem Internet , dann kommt es und keiner will das mehr Zahlen ?
Dass in Deutschland die Geiz ist geil Mentalität herrscht war mir schon lange klar.

Aber ich sehe das selbst jeden Tag in meinem Beruf, die Leute wollen alles nur noch umsonst und 100% Service. Dass es das niemands auf der Welt gibt kapieren unsere Landsleute nicht.

Ich mein, jeder schaut Filme in UHD, jeder ist tag täglich auf Youtube unterwegs und Netflix und Co hat auch jeder, Bilder Uploaden etc.
Man könnte meinen so mansche User hier brauchen mehr Bandbreite als mansche firmen...

Wenn eine 400 Mbit Leitung einer IT Firma (die 90% über das Internet Arbeitet) reichen, dann frage ich mich was zum geier die User machen.

Ich habe gerade mal ne 16000er Leutung und kann ohne Probleme videos in FullHD schauen (UHD ist für mich irrelevant), ich bin täglich auf Youtube für Musik und Videos habe einen Streaming Dienst bei dem ich Musik hoch und runterhöre.
Habe dazu noch Steam mit 61 Spiele und nur 200 GB Traffic und brauche die nicht einmal komplett.

Wenn ich natürlich tag täglich hunterte Gigabyte auf irgendwelche Server laden dann reicht mir das natrlich nicht ;-)
Ich red auch nicht vom Illegalem Download, aber ich würde das bei vielen nicht ausschlieen wenn selbst eine 50er oder 100er Leitung nicht ausreicht ;-)

Bei uns im Land strimmt schon lange vieles nicht mehr und irgrndwie kapiert das keiner ;-)
 
@M_Rhein: Ich weiß ja auch nicht von welche IT Firma du redest, aber das Privatanwender mehr Bandbreite brauchen, ist garnicht so abwägig. Der Trend geht immer mehr das das Internet der Hauptanteil in richtung Entertainment geht. Wenn ich mir ein UHD Film runterlade, können da allein schon knapp 70GB anfallen. Wenn ich die möglichkeit hätte, würde ich vermutlich auch nen 1Gbit Anschluss zulegen. Selbst Spiele sind schon fast in der Regel > 20GB. Da kommt einiges zusammen.

>> Wenn eine 400 Mbit Leitung einer IT Firma (die 90% über das Internet Arbeitet) reichen, dann >> frage ich mich was zum geier die User machen.

>> Bei uns im Land strimmt schon lange vieles nicht mehr und irgrndwie kapiert das keiner ;-)

Und du bist einer davon, warum willst du dich in andere Angelegnheiten einmischen? Nur wil du es nicht brauchst, braucht es keiner? Mir geht das nicht in den Kopf. Kümmert euch doch um eure eigenen Angelegheiten.
 
@M_Rhein: ein einstündiger Film bei 5mbit macht schon 2,2GB aus. Da ist es ein leichtes auf 200GB und mehr im Monat zu kommen
 
@M_Rhein: Warum sollte man nicht darüber meckern schon heute für schlechte Leistung mehr zu bezahlen und dann soll man künftig noch mehr bezahlen obwohl man eh schon mehr bezahlt als anderswo?
 
@M_Rhein: jeder schreit nach schnellem Internet... Nein, nicht jeder, sondern die, die immer noch weniger als 50mbit haben! Die wenigsten schreien nach 1gbit sondern eher in richtung 100mbit...
 
Viele Leute haben sich einfach vom Surfverhalten an ihre Leitung angepasst, dabei sollte es eigentlich anders herum sein. Damals dachte ich auch, das mir die 100Mbit für immer reichen würden. Nachdem ich dann die 400Mbit hatte, hat sich auch mein Onlineverhalten geändert. Spiele werden nicht mehr dauerhaft gespeichert, sondern nach dem Durchspielen gelöscht und bei Bedarf neu geladen. Bei Filmen ähnliches Bild. Größere Serien werden noch gespeichert, da z.B. The Walking Dead in FullHD schon über 600+GB frisst, aber könnte mir in Zukunft vorstellen das es bei 3 - 5 Gbit Leitungen auch nur noch On Demand geschaut wird.

Außerdem ist der Faktor Zeit auch sehr wichtig. Wieso sollte man bei einem 50GB Download über Steam 30-50 min warten, wenns denn auch nach 5 min erledigt sein könnte. Das ist wertvolle Freizeit die man sich da einspart.
 
Das mit der fehlenden Zahlungsbereitschaft kommt nicht so ganz hin.

Ich mag die Angebote der Werbung mit (* bis zu) im Kleingedruckten nicht wirklich.

Das verpflichtet die Provider zu nichts. Die könnten auch bei einem 50.000er Anschluss gerade mal
(* bis zu) 6.000 liefern, ohne verklagt zu werden.

Die großen Anschlüsse sind teuer. Die Anbieter erfüllen oft die Geschwindigkeiten nicht Das liegt auch meistens an der schlechten Leitungsgüte und an der Entfernung zur Vermittlungseinheit.

Ich könnte 16.000 satt am Router haben, würde ich näher am Straßenverteiler wohnen. Das was da jetzt durch kommt reicht mir aber.
Schneller ging es nur mit Kabelinternet. Brauche ich nicht.
Gestreamt wird hier nichts.
 
@Nibelungen:
*******************************
Das verpflichtet die Provider zu nichts. Die könnten auch bei einem 50.000er Anschluss gerade mal
(* bis zu) 6.000 liefern, ohne verklagt zu werden.
*******************************

ist schonmal glatt gelogen ... es gibt Bandbreiten Korridore die eingehalten werden müssen und die sind bei ner 50MBit Leitung weit mehr als 6000 ...

hier Telekom:

100Mbit
im downstream mindestens 54 Mbit/s
im upstream mindestens 20 Mbit/s

50MBit
im downstream mindestens 16,7 Mbit/s
im upstream mindestens 1,6 Mbit/s

da das aber zumindest bei der Telekom über VDSL und nicht ADSL realisiert wird kriegst du in 95% der Fälle auch die zugesicherte Bandbreite ... nur bei ADSL/ADSL2+ siehst anders aus weil da eben die Leitungslänge viel entscheidender ist!
 
das angebotene P/L passt einfach nicht... nehmen wir mal das was der Vermieter hier über Kabel (Telekom) anbietet: 100Mbit dw 5Mbit up zu 39,95Euro, 200Mbit dw, 20Mbit up zu 49,95Euro, 500Mbit dw, 25Mbit up zu 69,95Euro... habe mich da für die 200er Variante entschieden. Nicht wegen des Mehrpreises bei 500Mbit, nein wegen des verhältnismäßig geringen Anstiegs des Uploads. Da fühlt man sich halt über den Tisch gezogen. 30-40Mbit Up hätt ich da schon ehr "ja" gesagt... aber so? nö.
 
Erstmal so ausbauen, dass alle Gegenden überhaupt 1MBit/s bekommen können... und das nicht per LTE-Drosselverträgen.
 
ich zahle 6,50 für 1GBit up and down. mal sehen, wie lange es in deutschland dauert, bis sowas möglich ist :)
 
@daelsta: Und wo is das?
 
@Zonediver: Wahrscheinlich dort, wo der Durchschnittsverdienst bei 100 Euro liegt... ;)
 
@Nicht Du:
Er spricht von Dänemark.
Ich bezweifele, dass der Durchschnittsverdienst da so gering ist.
 
Schön wenn man über Gigabit Internet redet während man in vielen Teilen Deutschlands noch mit unter 2 MBit surft weil schlicht nicht mehr geht.
Hier sollte man mal zuerst ansetzen. 50 MBit für alle wünscht sich die Regierung ? ja prima... Neckarcom klemmt mich nicht um an die Vermittlungsstelle wo ich das bekommen könnte - denn die steht direkt nebenan. "Mein" kabel geht zum Vermittlungskasten in 1,5km Entfernung haha. Soviel zum Thema.

Gigabit ist sicher super, nur der grösste Teil der Benutzer wird es derzeit wohl nicht zwingend brauchen. Selbst ich als PS4 User der gerne mal ein Game lädt mti 50GB bräuchte es nicht. Ob der DL jetzt 2 Stunden braucht oder 4 ist mir inzwischen egal.
Davon abgesehen ist das Gigabit zwar dann theoretisch da, aber die Server im Netz müssen die Daten auch in dem Tempo pumpen - und da klemmts ja auch teilweise.
Schöner wärs eben einfach aml 50-150MBit für ALLE. Damit wäre viel mehr getan.
 
@nasabaer: Das PSN ist eh sehr langsam im DL. Die Gegenseite muss ja immer mitspielen :)
 
"nicht mehr zahlen für das schnelle Internet". 1. Sind wir unverschämt teuer im Vergleich und 2. bekomme ich ja nichtmal die jetz schon versprochene Leistung. Wenn die nichtmal das schaffen wieso sollte ich dann mehr bezahlen? Theoretsich ist die Leitung ja bei 30mbit ja schon bei mir am limit (50mbit gebucht). Dann werde ich sicher keine 100mbit oder mehr kaufen.
 
Ich denke die Leute würden dafür zahlen wenn erstens das WLAN die Geschwindigkeit abbilden könnte und zweitens die Gegenseite eben auch diese Geschwindigkeit anbieten würde.
 
Alles schön und gut und ich freue mich auch wenn gigabit in meine Stadt kommt.... nur wenn ich mir das derzeitige Angebot von UnityMedia anschaue, und sehe, dass der Spaß mich 100 Euro im Monat kosten würde, dann tut mir leid... nicht mit mir.
 
Also ich bin auch nicht bereit mehr zu Zahlen. Der Bund fördert den Breitband ausbau mit erheblichen Summen (unsere Steuergelder) und unterstützt damit privatwirtschaftliche Unternehmen (Subvention), die hinterher dem Steuerzahler noch die Gebühren erhöhen mit der Begründung der Ausbaukosten. Also zahlen wir zwei Mal. Nein Danke! Ich bin bereit mehr zu Zahlen, wenn die Unternehmen die Subventionen nebst Zinsen zurückzahlen müssten. Dann macht das ganze Sinn, aber nicht die Infrastruktur auf kosten des Steuerzahlers ausbauen und dann diesen noch abkassieren.
 
Die wollmilchlegende Kuheisau, der Bürger, muss stets für die Wohlfahrt der Reichen hinhalten - mit dem, was er am besten kann - seinem Geld ! Der Staat macht doch schon lange nichts mehr für seinen Steuerzahler, außer ihn zu schröpfen wie es nur geht, damit Konzerne ihren Manager - Versagern Milliarden Boni ausschütten können, die sie als "Fördergelder" vom Staat erhalten.
"Privatisieren" ist das neue Wort - Bahn, Straße, Telefon, Wasser ... all das, was in den Weimarer Zeiten Eigentum des Staates und damit seiner Bürger war. Die Politik "kann´s ja" ... und das ganz ohne Einwilligung des Volkes - ganz so wie Waffenverkäufe an 4tländer und Kriegstreiber --- "anything goes" ..
 
Ob die geringe Bereitschaft, NOCH MEHR für einen zeitgemäßen Internetzugang zu zahlen, vielleicht damit zusammenhängt, daß wir in D ohnehin wesentlich mehr für wesentlich langsamere Anschlüsse zahlen, als das z.T. in Nachbarländern der Fall ist?

Irgendwann fällt eben auch dem gemeinen Fußvolk die Abzocke mal auf...
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles