Wirtschaftsminister: Deutsche Autobauer drohen abgehängt zu werden

Deutschland droht auch in einer seiner wichtigsten Industrien den Anschluss zu verlieren. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat daher nun einen Weckruf an die Automobil-Branche geschickt und diese aufgefordert, endlich einen neuen Kurs ... mehr... BMW, Elektroauto, I3 Bildquelle: Wiki Commons BMW, Elektroauto, I3 BMW, Elektroauto, I3 Wiki Commons

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"Wirtschaftsminister: Deutsche Autobauer drohen abgehängt zu werden"

Genau wie alle übrigen Branchen, weil man sich auf dem ausruht was man hat und "Kosten einsparen" muss.
 
@Memfis: Und bald wird man die Arbeitsplatzkeule aus dem Schrank holen und nach Subventionen für Forschung schreien. Und die dumme Regierung wird den Mist auch noch sicherlich mitmachen.
 
Ein Bürokrat, Bremser und ewig Gestriger fordert einen Indiustriezweig auf, innovativ zu sein... lol
Man sollte Politiker auffordern, nicht über Dinge zu faseln, von denen sie keine Ahnung haben.
Man sollte Politiker auffordern, Verantwortung für ihr "nichtstun" und ihre "Unwissenheit" zu tragen.
Man sollte Politiker auffordern, die Bürokratie endlich "ABZUSCHAFFEN" - dann kommt die Innovation ganz von selbst...
Man sollte Politiker auffordern, einfach abzutreten und endlich in der Versenkung zu verschwinden.

Und wenn er schon "wirres Zeug" faselt, dann soll er mal erklären, WARUM die KOMPLETTE PRODUKTION solcher Dinge nach Asien und China ausgelagert wurde...
Scheinbar passt ihm die Globalisierenung, nach der alle Polit-Figuren lange Zeit wie am Spieß geschrien haben, nun doch nicht...
 
@Zonediver: Bürokratie abschaffen? Sie ist vielleicht nicht schön, aber notwendig!
 
@Alexmitter: na haben die wieder zweit Klässler nennen minus reingedrückt ? Sehe ich ganz genauso wie du
 
@x81Reaper: Zweitklässler hätten Deinen Kommentar wahrscheinlich deutlich fehlerfreier niedergeschrieben.
 
@iPeople: gibt es eine Steigerung von fehlerfrei?
 
@mlodin84: Das ist eine Frage der Philosophie ;)
 
@Alexmitter: Es gibt durchaus eine große Anzahl wirklich unsinniger bürokratischer Hürden.
 
@iPeople: Es gibt durchaus eine große Anzahl wirklich sinniger bürokratischer Hürden.
 
@iPeople: Niemand sagt man solle sie nicht reformieren, aber diese Neo Liberalen Schwachsinnsideen von möglichst viel Freiheit für die mit Mitteln ist doch gegen jeden Grundsatz unserer freiheitlich demokratischen Verfassung.
 
Bildung, Forschung und Innovation ist also doch noch wichtig. Merkt man garnicht bei unserem Schulsystem. ... Lass doch am Besten noch ein paar Lehrer kürzen und die Schulen weiter Schimmeln.

Davon ab, warum sollten die "Deutschen Autobauer" denn dafür soviel Geld selbst in die Hand nehmen, wenn es doch absehbar ist, dass sie explizit für diese Forschung staatliche Subventionen erhalten werden?
 
Was für ein Unsinn der Herr spricht
Daimler ist in dem Bereich sehr aktiv (insbesondere auch im Bereich Elektromobilität und Autonomität im Lastverkehr und co)
VW ist spät dran aber hat derzeit doch schon recht ordentlich was angekündigt
BMW dito

Jo Batterie(zellen)produktion in Europa, demnächst fördern wir dann wieder unser öl selbst
 
@0711: Ja, angekündigt ist viel, VW hat z.B. einen neuen Bully schon 4 oder 5 mal angekündigt...

Und dein Öl-Vergleich ist leider falsch. Das Äquivalent zum Öl ist Strom und natürlich "fördern" wir den selbst.

Das essentielle Bauteil das einen Haufen Geld kostet, das aktuell kaum lieferbar ist und um das sich alle Automobilhersteller regelrecht prügeln ist der "Tank".

Den Tank will aktuell kein deutscher Automobilhersteller selber bauen weil sie hoffen, dass die Chinesen ihnen ausreichende Mengen zu niedrigen Preisen liefern wollen.
 
@gutenmorgen1: Nein, Strom ist nur das Ergebnis, die Rohstoffe sind der Knackpunkt und da ist Öl genau treffend, beim Strom wäre das Kohle, Uran, Gas usw.. Könnte man schon auch in Deutschland fördern, lohnt nur nicht.
 
@0711: "usw." war der korrekte Punkt, denn man muss nicht nur irgendwas verbrennen für die Stromproduktion. Wasser, Wind und Sonne und - gern vergessen - auch mechanische Energie und Rekuperation sind in der Summe auch anteilsstarke Stromquellen und je nach regionalen/lokalen Gegebenheiten lohnen sich einige davon durchaus.
 
Der Großserienelektrotrabi wird kommen. Weil alles andere schlicht zu teuer wird, als daß es der Michel sich noch leisten könnte. Bleibt die Frage, ob die Politik, die nach E-Autos schreit, auch dafür sorgt, daß es genug Strom gibt. Da sieht es nämlich mau aus. Atomausstieg und so. Man bombardiert halt lieber andere Länder...
 
@Lord Laiken: In Großserie hergestellte Komponenten eines Elektro Antriebs sind erheblich billiger als die Komponenten des Verbrennerantriebs ( Motor, Getriebe, Abgasanlage). Dazu muß aber erstmal ein großer Absatz generiert werden. Man hat also das Henne/Ei Problem
 
@Bart_UHD: Man hat eher ein Akzeptanzproblem. Geringe Reichweiten und damit verbundene deutlich längere Reisezeiten sind nicht jedermanns Sache.
 
@iPeople: Es gibt aber auch genug Menschen die machen nichts anderes wie auf die Arbeit fahren oder zum einkaufen.
Wenn ich seh was hier für Pötte bei der Nachbarschaft in den Höfen steht.
Brauchts nen dicken Audi UND BMW obwohl Frau daheim das Kind hütet?
Da wird mit dem Range Rover nichts anderes gemacht wie auf die Arbeit gefahren.

Was ich sehe ist das Autos Statussymbol und Schw.... Verlängerung sind.
Egal wo ich hinkomme dreht sich alles um PS.
Mein Audi hat 350...
Meine Felgen haben xxxx gekostet...
 
@Paradise: Mit welchem Recht maßt Du Dir an, zu entscheiden, was irgendjemand braucht? Und wenn jemand als Hobby ein Auto aufmotzt, ist das seine eigene Entscheidung. Das ist nämlich nichts anderes, als die Schwanzvergleiche bei PC und Handys.
Genauso wie jeder selbst zu entscheiden hat, ob er mit einem Panzer oder einem Kleinwagen zur Arbeit fährt. Wie wäre es, wenn sich mal jemand Deine Lebensumstände anschaut und sich fragt, wozu du dieses oder jenes benötigst.
 
@Paradise: JEDER!! hat was zum posen, der Eine nen 350PS Audi, ein Anderer das neueste Handy und der dritte die Adidas Schuhe und der vierte mit seinen Selbstgezogenen Geranien auf der Fensterbank. Jeder in seiner Preisregion. Sich über die großen Autos des Hachbarn aufregen, ist einfach nur kleingeistig.
 
@iPeople: Es geht nicht um die Langstreckenreise, die kann man planen; es geht auch nicht um die 30 KM zur Arbeit, das hat man auch im Griff. ABER, irgendwann ruft Samstag Abend der Kumpel in 30 KM Entfernung an und läd dich spontan zum Grillen ein, und gerade da ist die Karre nicht geladen und Du mußt 45min. warten. Da wird das E-Mobil zum Hassobjekt. Ich zahle nicht 30000 Euro um die unbeschränkte Spontanität zu verlieren.
 
@Bart_UHD: Im Grunde ist das aber genau das Gleiche: Die Reisezeit zum spontan zu besuchenden Kumpel verlängert sich enorm. Auch sind mal spontane Besuche auswärtiger Konzerte oder Sehenswürdigkeiten (so wie ich das zB öfter mache) nicht mehr so einfach zu bewältigen. Die Grundaussage ist die Gleiche: Die Reichweite erlaubt heute nur, ein E-Auto lediglich als Zweitfahrzeug vorzuhalten. Selbst den kurzen Weg zur Arbeit könnten zwar viele mit dem E-Karren machen, nur scheitert es daran, dass eben die Meisten lange Strippen durch die Botanik ziehen müssten, um dem Akku wieder die für eine weitere Woche Nutzung notwendige Energie zuzuführen.
 
@Paradise: Diese Menschen machen also nichts anderes außer arbeiten und fressen? Der größte platzräuber im alltag einer mutti ist meist das Kind, warum dürfen die kinder deiner Nachbarn nicht aus dem haus? Die Muttigespräche über PS und dicke Felgen sind beim Kaffeekränzchen auch immer höchst nervig...
 
@0711: Ach so der Kindersitz passt nur in nen 5er BMW...

Aber gut. Der Mensch definiert sich halt nun mal über Job, Gehalt und Besitz.
Wie man an den Kommentaren sieht...
 
@Paradise: Nein er passt nicht nur in den 5er BMW, aber kindersitz, Kinderwagen, Spielzeug etc pp nimmt viel platz ein -> Viel Platz, wenig rumräumen, Zeitersparnis, Komfort etc.

Offenbar definierst DU deine Mitmenschen über deren Besitz, ein großes Auto gerade wenn man Kinder hütet ist äußerst praktisch, mir fällt privat wirklich niemand besseres für große Autos ein als Familien bzw muttis/Vatis die kinder hüten und DAS ist dein Negativbeispiel. Warum genau sollte die Mutti denn mit einem vw up durch die gegend fahren?
 
@0711: Na dann könnte er doch mit nem Golf zur Arbeit fahren und sie nimmt den Range Rover wenn sie den Platz für die Kinder braucht.

Bzw wenns um Platz geht wäre wohl ein VAN oder VW T5/T6/T7 das richtige.
 
@Bart_UHD: Du überträgst den Verbrenner-Alltag auf den Stromer und das passt nicht. Der Verbrenner wird durchaus mal fast leer gefahren, weil man entweder sowieso 3 Tankstellen in Sichtweite hat, gerade von einer Fernfahrt heim kam oder einfach nur auf die günstigeren Preise der Wochenmitte wartet.
Beim Stromer läuft das aber anders, der wird bei jeder Gelegenheit nachgeladen, eben weil keiner warten will, bis das Ding von ganz leer wieder zu benutzbar nachgeladen hat. Insofern passt dein beispiel nicht so gut - du solltest fast jederzeit noch ganz spontan zum Kumpel fahren können. Und während ihr um den Grill sitzt, wird das Mobil wieder nachgeladen für die Heimfahrt ;-)

Und mal ehrlich: "unbeschränkte Spontanität"? Die hast du auch mit eibnem Verbrenner nicht, falls dir nicht eine halbe Heidelandschaft mit Geländepisten und echter Rennstrecke gehört plus eigener Zapfsäule. Das ist also schonmal überhaupt kein gutes Argument, eher so ein typisches Diskussionsverhinderungs"argument".
 
@Paradise: Ich kenn die Lebensgewohnheiten deiner Nachbarschaft nicht so aber viele haben auch keine lust durchzuwechseln, holt der eine, holt der andere das Kind, fährt irgendwohin und muss was mitnehmen usw usf. Warum sollten die leute darauf verzichten wenn sie nicht müssen?

Was genau ist denn nun das Problem das sie zwei "dicke" 5er BMW haben/fahren?
 
@Drachen: Verstehe den punkt "falls dir nicht eine halbe Heidelandschaft mit Geländepisten und echter Rennstrecke gehört plus eigener Zapfsäule" nicht so ganz, was hat das mit spontanität zu tun? wenn ich jetzt nach köln fahrn will (von stuttgart), dann setz ich mich in die karre, tanke meinetwegen 10min auf der strecke und habe ansonsten nur die Fahrstrecke. Mit nem stromer komm ich ja kaum morgens zur arbeit (keine "stromtankstelle" in der nähe) und fahre abends nach Frankfurt oder münchen
 
@iPeople: Kann er sich gerne anschauen und wird nicht viel neues finden was durch die Konsumgesellschaft geprägt ist.

Es ging um die geringe Reichweite.
Diese sind bei den wenigsten das Problem.

Das ein ehemaliger DDR Bürger mehr braucht als andere ist nur natürlich. Nachholbedarf... :-p
 
@0711: Wenn du noch tanken musst, wars das wieder mit der Spontanität - zumindest ist die nicht relevant größer als beim Elektroauto.
Abgesehen davon ist es ohnehin Quark, ein nach gut 100 Jahren ausgereiftes System mit einem vergleichweise neuen System zu vergleichen - die Verbrenner haben auch mit sehr geringen Reichweiten angefangen und auch bei ihnen war das Nachtanken ein Problem.

Und muss ich wirklich noch erklären, warum "unbeschränkt" ohnehin nicht gegeben ist, außer du hast ein verdammt großes eigenes Gelände, wo dir niemand Vorschriften macht?
 
@Drachen: Wir leben wohl wirklich in zwei verschiedenen welten, ja ich würde sagen 5 Minuten tanken ist nicht wirklich relevant bei einer 2-3 stündigen Reisezeit. 1 stunde (min) Ladezeit würde ich dann doch schon als relevant sehen. Jetzt ist der vergleich aber plötzlich Quark? Letztlich muss das Elektromobil eben gegen das etablierte System im hier und jetzt bestehen, solange es das nicht kann ist es uninteressant

Sein Stichwort war Spontanität, nicht unbeschränkte Handlungsfreiheit o.ä.
 
@0711: Ich lebe in der Welt klarer Sprache, du eher in der Welt populistischer Sprüche und falscher Aussagen? Oder welche zwei Welten meinst du?
Nochmal: 5 Minuten Tanken sind Kleinkram, aber eben keine "unbeschränkte Spontanität" mehr. Und die Stunde Batterieaufladung ist auch an den Haaren herbeigezogen, lies dazu nochmal mein Re:9. Batterieautos fährt man i.d.R. nicht mehr leer wie Verbrenner.

Spontan losfahren kannst du mit beiden Autos, Limits hat jedes der beiden Systeme. Jetzt besser verstanden?
 
@Drachen: Achso Stuttgart - Köln fahre ich dann ohne Aufladung weil das nicht mehr in Mode ist? Zum glück klappt das mit den Reichweiten auch so gut

Da gibt's nichts zu verstehen, das eine Limit schränkt mich praktisch nicht ein, das andere schon.
 
@0711: Es wäre einfacher, wenn du mal auf eine Diskussion eingehst, statt sie nur zu okkupieren und den Sachverhalt grundlegend zu verändern.
Eventuell magst du ja endlch mal nachlesen und zur Kenntnis nehmen, dass es Bart_HD nicht um Stuffgart-Köln ging, sondern um einen spontanen Ausflug zu einem Kumpel über ca. 30 km Entfernung. Genau zu diesem Sachverhalt hatte ich mich geäußert und du dich dann auch eingeklinkt. Nur dass du unverhofft mal eben die Ausgangslage gründlich veränderst, wozu meine bisherigen Antworten natürlich nicht passen.

Wenn du nun mal eben alles umbiegst und veränderst, dann ist das ein anderer Sachverhalt. Ich habe leider diese "2-3 Stunden Reisezeit" in deiner Antwort Re.14 überlesen, mein Fehler. Aber letztlich sind wir dann wieder bei meinem Beitrag direkt vorher, dass du hier ein ausgereiftes System einem noch sehr neuen gegenüberstellst, was wenig sinnvoll ist. man hätte fast exakt dieselbe Diskussion vor 100 Jahren führen können, dass so ein neumidisches Automobil einem Pferd immer unterlegen ist, weil man für das Autombil erst Petroleum beschaffen und alle 20 (?) Kilometer nachtanken muss, womit man doch recht viel zeit verliert.

Aktuell sind für längere Strecken die meisten Akku-Autos nocht nicht tauglich, da sollte man wohl eher ein Hybridfahrzeug oder die Bahn nehmen oder eben einen Verbrenner. Ein paar Modelle könnten deine Strecke schon bedienen, aber dann gehen wir eben zu München-Hamburg oder Berlin-Marseille über und schon muss das Elektroauto wieder lange nachladen.

Fazit: du biegst die die Situation so zurecht, wie es dir gerade passt. Auf die zuvor diskutierte Situation gehst du leider nicht sein. Warum du das tust, dazu mag sich jeder seinen eigenen Teil denken.

Schönen Abend noch.
 
@Drachen: "man hätte fast exakt dieselbe Diskussion vor 100 Jahren führen können, dass so ein neumidisches Automobil einem Pferd immer unterlegen ist, weil man für das Autombil erst Petroleum beschaffen und alle 20 (?) Kilometer nachtanken muss, womit man doch recht viel zeit verliert."
Kann das in gänze nicht erfassen aber ich vermute man hätte zu dieser zeit genauso damit recht gehabt wie wenn man heute sagt das Elektromobil ist eben bei weitem noch nicht so flexibel wie der verbrenner und um diese spontane Flexibilität ging es doch. Das kommt vielleicht oder vielleicht auch nicht (mit der akkutechnik hab ich da so meine zweifel). Den zweitwagen für eine Einzelperson haben wohl aus gutem grund nicht so viele leute....würde dann auch in Sachen Emissionen wohl auch kein sinn mehr ergeben.

Schlussendlich bleibt, für die meisten ist das elektroauto stand heute eben noch nichts
 
@0711: "Schlussendlich bleibt, für die meisten ist das elektroauto stand heute eben noch nichts"
Dem stimme ich zu.
 
@Bart_UHD: Es gibt bereits Elektroautos in Massenproduktion wie den zoe, von Kostenvorteil kann man da nichts sehen, allein die Batterie macht doch jeglichen Kostenvorteil mehr als wett. Elektroautos können heutzutage in summe wenig - nichts besser als verbrenner und da liegt das Problem.
 
@0711: Tja, selbst Schuld wenn man den Early Adopter spielt. Wäre das E-Auto ein Smartphone, wir derzeit etwa beim Nokia 8810 und WAP Internet. Es gibt derzeit keinen einzigen vernünftigen Grund ein E-Auto zu kaufen, außer Effekthascherei. In einigen Jahren werden Akkus extrem billiger und Leistungsfähiger, es wird überall Ladesäulen geben und die Fahrzeuge werden nicht teurer als Verbrenner sein. Wer sich jetzt auf E-Autos stürzt und dann rumjammert wegen Kosten und lade/Reichweiten Hazzel, der hat einen an der Waffel und keine Ahnung von Produktentwicklung und Verbreitung. Neue Produkte entwicklen sich in der obersten Preisregion und tropfen dann mit sinkenden Preisen nach unten durch. Frag mal deinen Papa, ob er sich damals eines der ersten Modelle mit ABS/Airbag/ESP leiten konnte.
 
@Bart_UHD: Mal schauen ob der Akku bestand haben wird und sich da wirklich was tut, in den vergangenen 30-40 jahren hat sich in Sachen Kapazitäten nur wenig getan, bei den kosten auch nicht viel. Ich halte den weg für verfehlt...
 
@Bart_UHD: Eine Ladesäule kostet heutzutage im Schnitt 30.000 Euro. Ist damit also tendenziell mehr wert oder zumindest ähnlich wie das Auto das daneben parkt. Wenn man nun im großen Stil Elektroautos durchsetzen will, dann müsste man insbesondere in den Wohngebieten jeden 3. oder 4. Parkplatz mit einer Säule versehen. Das gleichzeitige laden zum Feierabend würden aber die Stromnetze auch nicht einmal annähernd verkraften. Also muss man die gesamten Stromnetze auch erneuern. Das sind Milliardenkosten - und da sind nicht einmal die Elektroautos selber mitgerechnet. Diese Kosten sind letztendlich indirekt von der Allgemeinheit zu zahlen.
 
@Nunk-Junge:
"Eine Ladesäule kostet heutzutage im Schnitt 30.000 Euro" - Eine Schnellladesäule, die sind aber bei weitem nicht die Regel und auch gar nicht notwendig...
"gleichzeitige laden zum Feierabend würden aber die Stromnetze auch nicht einmal annähernd verkraften" -- Meines Wissens steht der Großteil der Autos auf Firmenparkplätzen 8h sinnlos rum, warum kann man nicht dort laden?
"Das sind Milliardenkosten - und da sind nicht einmal die Elektroautos selber mitgerechnet. Diese Kosten sind letztendlich indirekt von der Allgemeinheit zu zahlen." -- Es wird Millarden kosten diesen Trend zu verschlafen, dann machen die Chinesen und die Amis das Geschäft...
 
@GRADY: Ja, stimmt. Die 30.000 Euro sind die Kosten für eine Schnellladesäule. Aber andere machen im öffentlichen Raum eigentlich keinen Sinn. Privat kann man ruhig mal einige Stunden laden, aber im öffentlichen Raum würde man dann den Ladeplatz für andere Autos belegen. Dazu kommt, dass die Abrechnung in Deutschland komplett uneinheitlich ist. Teilweise wird nach Ladezeit abgerechnet, was dann sehr teuer würde und die Abrechnungswege sind oftmals einfach nur noch gruselig. Siehe https://www.focus.de/auto/elektroauto/so-rechnen-sich-elektroautos-nie-100-kilometer-kosten-fast-20-euro-ladesaeulen-anbieter-zocken-elektro-fahrer-ab_id_6733671.html. Wenn Du Normalladeplätze, zum Beispiel in Tiefgaragen von Firmen anbieten willst, dann brauchst Du aber viele davon. Kosten ca. 10.000 Euro pro Ladeplatz. Ich bezweifel, dass eine Firma da im großen Stil mitmacht, wenn bei diesen Kosten immer nur 1 Mitarbeiter sein Auto pro Tag laden kann. Privat geht es billiger mit eher 1.000-5.000 Euro. Da hat man vor allem das Problem, dass die Stromnetze in Tiefgaragen das gar nicht mitmachen und man eine Anbindung an das eigene Wohnungsnetz braucht. Siehe https://www.golem.de/news/elektromobilitaet-wie-kommt-der-strom-in-die-tiefgarage-1704-127330.html
 
@Bart_UHD: Leider ist Deine Aussage falsch. Die Komponenten eines Verbrennungsmotors sind realtiv günstig herzustellen, da kaum besondere Materialien benötigt werden. Es ist vor allem gutes Know-How nötig, um einen 'guten' Verbrennungsmotor herzustellen. Das Know-How ist bei den Autoherstellern vorhanden. Bei Elektroantrieben sind aber viele seltene Materialien notwendig, die teuer sind und in Deutschland oft nicht vorhanden sind.
 
@Lord Laiken: VW, Mercedes, BMW und Co bauen ja nicht nur Autos für Deutschland, sondern weltweit zählen sie zu den führenden Anbietern. VW bedient dabei (u.a. mit Bentley, Lamborghini und Audi) nicht nur die besser betuchten Personen, sondern auch nicht ganz so wohlhabendes Klientel in Staaten wie Indien, China usw.
Die Autos der deutschen Hersteller werden auch nicht nur in Deutschland hergestellt, sondern die verfügen weltweit über Fabriken. Das sind echte Weltkonzerne.
Deutschland ist für die hiesigen Autohersteller nur ein (kleiner) Markt bezogen auf dem Weltmarkt. Ich würde die deutsche Autoindustrie nicht unerschätzen. Momentan ist eben der Elektroantrieb nur ein Nischenmarkt. Das große Geld wird noch mit Autos mit Verbrennungsmotoren verdient. Man muss sich ja nur mal die gigantischen Gewinne von Volkswagen und die großen Verluste von Tesla vor Augen führen. Klar, eines Tages wird sich das Blatt wenden. Aber ist ja nicht so, dass die deutschen Hersteller da sich das alles nur vom Rande anschauen, sondern die investieren gewaltige Summen in die neuen Elektrofahrzeuge und Akkutechnologien. Dank ihrer Gewinne können sie das ja quasi aus der Portokasse zahlen. VW macht dafür mal eben 75 Milliarden Euro locker.
Die Autohersteller selbst werden gar nicht so ein großes Problem mit der Umstellung bekommen, ich denke das dürfte eher die Zulieferindustrie treffen. Insbesondere die, die Komponenten für Verbrennungssystem herstellt. Aber auch diese hat ja Stand heute noch mindestens 10 Jahre um sich darauf einzustellen. Das kommt ja nicht über Nacht, dass nur noch Elektroautos verkauft werden. Die überwiegende Anzahl an Autos, die Stand heute verkauft werden, ist immer noch mit Verbrennungsmotor ausgestattet. Bis sich das die Waage hält wird das noch mindestens 10-15 Jahre dauern.
 
@ijones:
Die Politik redet viel, greift aber nur selten ein. Deswegen braucht sie sich auch nicht zu beschweren, wenns weiterqualmt. Aber wie ich bereits angedeutet habe, will man sich nur profilieren und anderen den rußschwarzen Peter zuschieben. Wie viele Politiker fahren E-Autos? Keine? Vermutlich. Will man E-Autos wirklich fördern, wird man Verbrennungsmotoren zukünftig mit massiven Steuern belegen müssen. Dann werden es sich die Kunden schon überlegen.
 
Altmaier, Bild und Autobauer in einem Beitrag. Da fragt man sich, was davon wohl das größte Übel für unser Land ist.
 
Der Fisch stinkt vom Kopf her. Die sollten sich mal lieber wieder auf ihre Kernkompetenzen besinnen, "saubere" Autos bauen und vernünftig und sozialverträglich produzieren. Und ob dem Elektroauto die Zukunft gehört??? Ich war schon immer ein Fan der Brennstoffzelle, für mich wäre das zum Verbrennungsmotor eine wirkliche Alternative. Meine Meinung... Ähm, nicht die von BILD ;-)
 
@DioGenes: Ich hab ne Brennstoffzelle im Wohnmobil zur Stromerzeugung. Weißt Du was die Kilowattstunde durch den Brennstoff kostet?? 2,50 Euro, 10mal so viel wie beim E-Werk.
 
@Bart_UHD: Es wurde ja auch nie sehr viel Geld in die Entwicklung der Brennstoffzelle gesteckt. Wenn man da mehr investieren würde, würde man die Technologie mit Sicherheit wesentlich verbessern können...
 
@Bart_UHD: Die Brennstoffzelle bringt gar nichts. Die hat einen Wirkungsgrad von 25%. D.h. von 100% Energie, die reingesteckt wird, können letztlich 25% verwertet werden.
Einzig sinnvoll, um unseren zuviel produzierten STrom nachts wenigstens nicht gegen Geld abgeben zu müssen.
 
@DioGenes: aber die ist erst recht nicht erschwinglich und in der Massenfertigung produzierbar. Ein Serienmodell wäre in der oberen Luxusklasse angesiedelt
 
@EffEll: Was zu beweisen wäre...
 
Ich fahre E-Auto. Früh auf Arbeit 30km, kalt Heizung an. Die Firma hat einen schönen großen Parkplatz, trotzdem Suche nach einer freien Parklücke, keine Lademöglichkeit. Abends zurück, es ist warm, Klimaanlage an. Zu Hause Parkplatzsuche nichts frei, noch eine Runde, da fährt Einer weg, so brauch ich nicht ins Parkverbot. Nichts zum Aufladen in der Nähe. Am nächsten Tag, Batterie leer, schönes Wetter, Gegend auch schön. Zum Glück habe ich einen Kombi, im Laderaum ein Stromaggregat. Meine Frau hat mir einen Picknickkorb mitgegeben so kann ich die Zeit etwas entspannen und von der schönen Zeit mit meinem alten Auto träumen.
 
@almhirt: Die Anschaffung eines Elektroautos, ohne die sichere Möglichkeit zu haben den auch bei Bedarf zu laden, ist auch einfach nur dumm. Wenn ich bei der Arbeit wenigstens sicher laden kann, spricht schon nicht mehr viel dagegen. Aber das von dir gezeichnete Szenario ist genauso schwachsinnig, wie täglich 100km mit dem Rad zur Arbeit zu fahren...das ist einfach das falsche Vehikel für die Anforderungen....NOCH. Wenn die Ladesituation sich ändern sollte, kann das E-Auto tatsächlich auch für die breite Masse Sinn ergeben. Bis dahin bleibt es bei denen, die sich ihre Ladestations "leisten" können.
 
Lustig sind immer die einfach in den Raum gestellten Argumente ohne diese zu hinterfragen. Beispiel: "einer seiner wichtigsten Industrien" - sagt wer? In der Automobilbranche sind laut Statistik ca. 800.000 Menschen beschäftigt. In der IT-Branche sind in Deutschland aber ca. 1,4 Millionen Menschen beschäftigt. (Quelle: Statistisches Bundesamt). Wenn die Politik aber hier einfach den Anschluss an die Welt verschläft, dann habe ich noch nie das Jammern um die Bedeutung und die Arbeitsplätze gehört. Liegt vielleicht daran, dass die Politiker bessere 'Freunde' in der Automobilbranche haben und es dort viele sehr gut dotierte Posten zu verschenken gibt.
 
@Nunk-Junge: Du vergisst die ganzen Zulieferer, die da noch mit dran hängen...Bei denen heißt der Sektor dann bspw. Anlagenbau oder IT, auch wenn die an einem Projekt für die Automobilindustrie arbeiten und werden dann schon von solchen Statistiken nicht erfasst.
 
"ihre Geschäftsmodelle an die ökologische und digitale Zukunft anpassen"

Da sülzt der Herr Minister was von "ökologisch" und von "Zukunft" ??? welche Zukunft denn? seine vielleicht? All die ungelösten Probleme haben wir doch gerade deshalb, weil seit Jahrzehnten ausschließlich diese untoten Renter so tun als würden sie Regieren!

Herr Altmaier, aus welchen Rohstoffen soll in Ihrer Zukunft denn noch irgendwas Produziert werden? Kümmern Sie sich mal besser um die Unmengen Müll, deren Annahme China inzwischen verweigert ... aber Sie Exportieren unseren Dreck wohl lieber Alternativ nach Afrika zum Sortieren und Verbrennen unter freiem Himmel direkt am schönen Strand, so wie auch der Elektroschrott dort "verwertet" wird ... und Deutsche Schiffe in Indien in echter "Handarbeit" zerlegt werden ... sehr fortschrittliche Politik Herr Minister! Erst Nachdenken, dann Hausaufgaben erledigen und dann dürften Sie auch mal wieder Plappern, schöne Grüße auch an Oma Merkel!

Meine Güte, bei solcherlei Gruselkabinett bekommt man wahrlich den Eindruck Leute wie Trump wären die bessere Wahl, der Twittert zwar auch permanent dummes Zeug, aber wenigstens macht der ab und zu mal (irgend)was ... mehr oder eben weniger Sinnvolles. Das Gelächter aus Moskau und Peking über "den Westen" ist unüberhörbar ... und es ist Berechtigt! Leider!
 
@Hobbyperte:
"Erst Nachdenken, dann Hausaufgaben erledigen", sagte er und beherrschte selbst keine korrekte Groß- und Kleinschreibung...
 
Das verstehe ich irgendwie nicht. Wie kann etwas noch drohen was schon längst eingetroffen ist? ;P. ist doch irgendwie traurig; Wir sind eines der Länder, denen es (noch) wirtschaftlich echt gut geht und werden bei elemantaren Dingen wie Internet-Infrastruktur oder e-Autos der Zukuhnft abgehängt. Wo wir doch früher mal soweit Vorraus waren in Sachen Technik -.-.
 
Also ich glaube auch nicht an E-Autos. Das ist unmöglich das wir alle die Autos haben auf E-Autos umstellen können. Dafür reicht die Energie die wir zur Verfügung haben niemals nie in 100000 Jahren nicht.
Denn man müsste in jeder Strasse Lade Möglichkeiten bereitstellen. Wie soll das gehen. Selbst über Induktion würde es nicht möglich sein. Es gibt nur 2 Alternativen. Erstens echte Hybrid Autos so wie die Toyotas und Hondas es schon vormachen oder Brennstoffzellen. Alles andere ist völliger Humbug.
 
@stromike:
"Dafür reicht die Energie die wir zur Verfügung haben niemals nie in 100000 Jahren nicht." -- Wenn du das Benzin durch verbrennen in einem Ölkraftwerk in Strom umwandelst kommst du mit einem Liter Benzin in einem E-Auto weiter als in einem herkömmlichen Verbrenner...
 
So ein Quatsch, die deutschen Hersteller besitzen die meisten Patente wenn es um das autonome Fahren geht und selbst Analysen von EY gehen davon aus, dass die deutschen OEMs in den nächsten Jahren die größten Anbieter für Premium E-Fahrzeuge werden. Also in dem Bereich unterwegs sind, in dem Geld verdient wird.
 
Abgehängt von wem genau?
Wir sprechen hier von einem Nischenmarkt. Zudem weiß noch niemand, ob Elektroautos über
die Technologie der Zukunft sind. Zumindest auf Akkubasis wage ich es zu bezweifeln.
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