Nächster Fehler in Intel-CPUs: Auch SPI Flash kann attackiert werden

Kaum beginnt die Entwicklung nach Meltdown und Spectre in ruhige Fahrwasser zu kommen, werden Informationen über den nächsten Bug in Intel-Prozessoren bekannt. Dieser kann vor allem unangenehme Konsequenzen für die Nutzer haben. mehr... Intel, Prozessor, Cpu, Chip, SoC, x86, Surface Studio, Microsoft Surface Studio, Intel Core i7-6820HQ Bildquelle: Microsoft Intel, Prozessor, Cpu, Chip, SoC, x86, Surface Studio, Microsoft Surface Studio, Intel Core i7-6820HQ Intel, Prozessor, Cpu, Chip, SoC, x86, Surface Studio, Microsoft Surface Studio, Intel Core i7-6820HQ Microsoft

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
"Eben solche stellt Lenovo inzwischen seinen Kunden schon zur Verfügung und veröffentlichte daher die zugehörigen Informationen." -> Aus dem Text ging leider nicht hervor, wann Intel von der Lücke erfahren hat. Wurden die üblichen 3 Monate Schonfrist eingehalten? Oder war das ein "Ich habs ja, die anderen können sehen wo sie bleiben."?
 
Also mich juckt dass wenig, ich bin kein Geschäftsmann, sondern nur Privatnutzer. Zumal ich mit jeder neuen (hochgespielten) Sicherheitslücke leben muss (Nicht dass ein Privatanwender zwingend diese Patches benötigt, weder für Meltdown, Spectre noch dass hier), da ich für mein Mainboard keine UEFI Updates mehr bekomme. (Letztes Update 2015)
 
@Andre Passut: Du wilst uns also sagen, dass es DIR egal ist, wenn Dein Rechner unbrauchbar wird oder Dein Rechner Teil eines Botnetzes wird oder Deine Daten gestolen werden?
 
@Nunk-Junge: Als ob dass jemals passieren wird, weißt du eigentlich wie niedrig die Wahrscheinlichkeit ist? Ich habe schlichtweg kein Geld neue Hardware zu kaufen, ich hab nicht zuviel Geld so wie andere anscheinend.
 
@Andre Passut:
Genauso wie beim Backup
Wenn es mal kratzt, ist das Geschrei groß ;)
 
@Nunk-Junge: Und ich bleib ruhig und Fang nicht gleich an sprichwörtlich zu heulen wegen jeder Sicherheitslücke, meine Arbeit ist schon stressig genug, ich brauch auch irgendwann mal Ruhe und Entspannung.
 
@Nunk-Junge: Und alle die mir ein Minus gegeben haben, dass juckt mich auch nicht. Ich würde einen Herzinfarkt kriegen wenn ich mich über alle schlechten News heutzutage aufregen würde. Wenn ihr alle genug Geld habt für neue Hardware, schön für euch. Ich benutze sogar ein Mtk Android Handy mit Sicherheitspatch von vor einem Jahr, und was ist mir passiert? Rein gar nichts. Also kriegt euch ein. Ich bin nicht doof und kenn mich mit der Materie Android und Windows aus.
 
@Andre Passut: Entschuldige, dass ist einfach Blödsinn. Natürlich kann man die Hardware-Fehler in den Prozessoren nicht beheben. Im Augenblick würde Dir da auch Geld nicht helfen. Aber das ist kein Argument, wenn man sich keinen Deut darum schert. Bei Meldown und Spectre gibt es Patche für Software, die verhindern, dass die Hardware-Fehler ausgeführt wird (naja, mehr oder weniger gut). Die kosten kein Geld. Auch ein Bios-Update kostet Dich kein Geld. Dein Argument ist also einfach Ignoranz.
 
@Nunk-Junge: Mein Mainboard kriegt aber kein BIOS update.
 
@Andre Passut: Die Updates fuer Meltdown kamen von Intel ziemlich spaet,deswegen wurde vorher soweit ich weiss ein Workaround in den Kernel eingebaut.
Dieses Update kannst du auch mit altem Mainboard installieren oder sollte sogar automatisch passieren.
Das waere das Paket linux-image-4.14.x bzw die Long Term Support Version linux-image-4.9.x.
Wenn moeglich,waere es aber natuerlich sinnvoll,das Paket intel-microcode in der aktuellsten Version zu installieren.
 
@nipos: Ich nutze leider Windows 10 und kein Linux. Zumal seit ich auf der neusten RS5 Insider bin, ich laut "inSpectre" gegen Meltdown und Spectre komplett geschützt bin ohne Uefi Updates.
 
@Andre Passut: Ich gebe dir insoweit Recht das ich Meltdown und Spectre für Privatennutzer nicht so kritisch sehe als bei Geschäftskunden z.B. bei einem Server.

Das heißt aber nicht das mir die gefunden Lücke egal sind oder das ich als Privatnutzer keine Interesse daran habe das Lücken auch geschlossen werden.

Im Fall Meltdown + Spectre wurde nichts hochgepspielt, weil es tatsächlich so ist das eigentlich HW Tausch notwendig wäre die diese Lücken nicht mehr enthält.

Die ganzen Patches und Microcode-Updates beheben die Lücke nicht vollständig, sondern sorgen dafür das bestimmte Angriffsvektoren nicht mehr möglich sind oder erschweren das ausnutzen der Lücke/n.
 
@ibecf: Naja mir ist es aber in dem Sinne Egal, weil ich nicht dass Geld habe um mir für Hunderte von Euro schon wieder neue Hardware zu holen.
 
@ibecf: Ich will nämlich mein Rechner noch eine Weile nutzen, ganz gleich ob ein Uefi update jemals kommt oder nicht. Hatte mir meinen Rechner vor Ungefähr einem halben Jahr relativ günstig zusammengebaut. Mit I5 4440, 12GB DDR3 Ram und GeForce Gtx960 Gaming 4GB von Msi.
 
@ibecf: Und da kommt es für mich gar nicht in Frage schon wieder neue Hardware zu kaufen.
 
Wenn man hingegen nicht Endnutzer ist, sondern Business Geräte aufsetzt, bekommt man leichtes kotzen von dem was Intel zur Zeit verzapft.
 
Lenovo veröffentlicht also das Intel einen BUG hat. 1) Warum macht Intel das nicht? 2) Lenovo soll schön den Mund halten wegen Updates. Für mein G510 mit Haswell Chip gibt es bis heute weder eine Ankündigung für ein Bios update noch ein brauchbares Statement vom Lenovo Support dieser verweißt nur auf eine Info Seite mit Geräten die ein Update bekommen haben sagt aber NICHTS über Geräte die nicht in der Liste stehen. Heißt für mich als Endkunde KEIN LENOVO MEHR.
 
@The Master: 1) Intel hat den Patch an Lenovo (und vermutlich alle anderen PC-Hersteller) geschickt und Lenovo hat den Patch an seine Systeme angepasst und an die Endkunden ausgeliefert (und kommuniziert). Sehe da kein Fehlverhalten. 2) Persönliches Pech. 3) Der Verweis, verweisen
 
@toco: Persönliches Pech? Geht´s noch? Würde das einer Firma passieren heißt es dann auch "persönliches" Pech?
 
@The Master: das Ding ist für nen Preis von 440 euro ohne Windows und 500 Euro mit Windows um den Jahreswechsel 2013/2014 erschienen und damit nen Low Budget Gerät. Was erwartest du da? Spiel Windows 10 auf, sofern der Laptop das überhaupt zu lässt und installiere die Patches die MS als workaround heraus gegeben hat. Ansonsten heißt es halt nach nun immerhin 4 Jahren neu kaufen. Es war doch klar das nicht jedes Gerät vom Hersteller selbst aktualisiert wird. Schreib doch ne Beschwerde an Lenovo, die werden die passende Antwort haben.
 
@lurchie: Was genau nutzen Windows Updates im BIOS/UEFI des MoBo? Ein Windows Update hat mal rein garnix mit dem SPI-Flash zu schaffen und kann auch nicht (einfach so) in diesen schreiben... Ebenso wenig wird ein aufspielen von Windows 10 helfen...
 
diese NSA gepimpte hardware.....
ich wünschte es gäbe Alternativen!
 
@I.C.H.: Möglicherweise gibt es die sogar. Könnte allerdings damit einhergehen, das du deine Ansprüche an das, was die leisten können soll, dermaßen runterschrauben müsstest, das das so ziemlich jegliche Schmerzgrenze überschreitet.. ? ;-)
 
@DerTigga: ed gibt alternativen zu intel und amd? Wäre mir neu
 
@cs1005: Bist du sicher, das du meinen Beitrag vollständig erfasst hast bzw. bemerkt hast, das ich mich nicht festgelegt habe, DAS es gibt.. ?
Ich hatte auch kein Wort dazu geschrieben, mit welchen Betriebssystem sowas gegebenenfalls laufen wird / (NUR) kann ?
Hatte nur was von sicherlich auftreten werdender und gut möglich massiver Unzufriedenheit mit der Leistungsfähigkeit von 'sowas' geschrieben ?
Wenn jene NSA Ungepimptheit ein ultrawichtiges und unbedingt eingehaltene werden müssendes Kaufkriterium ist...nungut..dann könnte das eben bedeuten, das man grademal nen was besseren Taschenrechner kaufen "kann" ?
 
@cs1005: Ja es gibt einen dritten Hersteller von x86-Chips, der nennt sich VIA.
 
@cs1005: ja gibt es nur laufen die soweit ab vom Feld unter ferner liefen ... das sich das nicht lohnt!

Via; PowerPC/Freescale beispielsweise ... und noch ein Handvoll anderer.
 
Mich beschleicht ein komisches Gefühl:
Jetzt, wo es mit Viren offensichtlich bergab geht (das beruht auf MEINER Erfahung, habe seit Ewigkeiten keine Malware gehabt), muss wohl der nächste Schritt gegangen werden und der ganze Scheiss findet in der Hardware statt.
Fast wie in der Weltpolitik, man schafft sich einfach Probleme.
Darf man nicht einfach in Ruhe Leben? Ständig ist irgendwas schlecht, wenn das andere gerade gut wird.
Naja, ich lese einfach nicht mehr weiter ^^
 
Komische, merkwürdig, seltsame Sache ... las man bisher regelmäßig Meldungen über stagnierende Verkaufszahlen, häufen sich nun die Entdeckungen über Fehler, welche ganz zufällig "alte" Hardware unbrauchbar machen, weil dafür natürlich keine Patches bereit gestellt werden ...

Kann es vlt. sein, das Intel selbst diese "Sicherheitsforschung" an den eigenen Prozessoren betreibt? Fast könnte man gar meinen die hätten in weiser Voraussicht diese Sicherheitslücken in ihr Chipdesign implementiert...
Vielleicht haben auch unsere Autohersteller Absichtlich Schrott-Diesel verkauft, weil sie ja wussten, das "der Gesetzgeber" sie schützen wird und sie dann schnell wieder neue Autos verkaufen können ... statt die Alten Nachzurüsten ... Hier stimmt etwas ganz Grundsätzlich nicht mit der Verbraucherpolitik! Achso, wir brauchen ja Wachstum, immer noch mehr Wachstum ...
 
@Hobbyperte: Diesen "bitteren" Beigeschmack habe ich auch beim lesen der entsprechenden Infos gehabt. Ich will Intel damit nichts unterstellen, aber komisch ist es dennoch. Wenn ich bedenke wie gut ein Sockel 775 Board (mit Xeon CPU drauf) mit Windows 10 klarkommt, warum soll sich der Ottonormal-Anwender dann einen neuen PC anschaffen (die aktuelle Sicherheitslage jetzt mal ausgeblendet - die ist eine andere Baustelle)? Für Office und Audioschnitt nutze ich z. B. Laptops mit Baujahr 2006-20010. Damit kann ich im Unternehmen besser arbeiten als die Kollegen mit ihren "neuen" Plastikbombern.

Für das Anwendungsbeispiel Office und Audioschnitt kaufe ich mir z. B. keinen neuen Laptop wenn der alte mit Win10 gut funktioniert. Denken noch mehr User so, sinken die Verkaufszahlen.

Anders ist es natürlich bei Kunden, dessen Leistungsanforderungen immer steigen (Grafiker, Cutter, Gamer).

Wobei ich da auch mit meinem Sockel 775-System sehr zufrieden bin, was Videoschnitt betrifft. (Videoschnitt betreibe ich grundsätzlich nur am PC!).

Persönlich finde ich es auch sehr schade, dass Intel die Patches für die C2D, C2Q abgekündigt hat... Okay dann muss ich damit leben (und aufpassen, wo ich im Netz surfe)! Meltdown-Schutz haben die PCs ja mit Win10 erhalten.
 
@ChristianH4: kann ich nur bestätigen, als User der Stunde 0 dabei seit Z80; VC20 ... und in der Jugend aktiver Turnier / Clanspieler haben wir damals so ca 1x /anno die CPU/das MB gewechselt und 2x/anno die GPU. Nicht weil wir unbedingt Geld verbrennen wollten sondern weil die Leistungssprünge das einfach erforderten ... Wer jedoch seit ca. 2010 einmal nen ordentliches (keine GeizistGeil Krücke) System aufgebaut hat, hat selbst heute noch keine Leistungsprobleme, es läuft alles einfach einwandfrei, ein Zwang zum aufrüsten existiert nicht! Da es keine Software/kein Spiel gibt was ein derartiges Higend System auslastet!
Derzeit gibt es nur einen Grund aufzurüsten eine CPU ohne Spectre/Meltdown Lücke!
Muss aber erstmal existieren.

*****************************
Meltdown-Schutz haben die PCs ja mit Win10 erhalten.
*****************************
das ist ne Lücke in Hardware, die kannst du nur patchen wenn du eine neue CPU ohne diese Lücke kaufst!
Die Patches schließen die Lücke nicht! Sie verhindern nur das man sie leicht ausnutzen kann bzw. machen es nahezu (aber eben nur nahezu) unmöglich diese so noch auszunutzen... mit allen weiteren Nachteilen. Schön wie die Leute da der PR Abteilung auf den Leim gehen.

Korrekterweise (wäre die IT eine Branche wie jede andere Industrie auch) hätte intel/AMD ihre defekten CPU zurückrufen müssen und ersetzen, da sie aber derzeit ja keine CPU haben ohne diese Lücke ... tja!

Automobil und IT Industrie gelten eben andere Regeln.
 
@serra.avatar:
*****************************
Meltdown-Schutz haben die PCs ja mit Win10 erhalten.
*****************************

Ja da hab ich was durcheinandergeworfen :D
Auf jeden Fall haben alle meine CPUs bei dem "inSpectre"-Tool ein grünes Yes :D

========
Bei mir war der Aufrüstwahn ähnlich. Das Asus P2B wurde damals nach und nach mit der dicksten CPU bestückt (ein paar habe ich sogar noch und mittlerweile auch wieder ein P2B). Danach ging es mit dem Sockel 462 und 939 weiter.

Heute wird nur noch ab und an am PC gezockt. Das sind aber Spiele, die sogar auf dem Sockel 939 problemlos funktionieren würden.

Wenn ich heute gefragt werde, was die "Kunden" machen sollen (Neukauf oder aufrüsten), gehe ich wie folgt vor:

1. Das Anwendungsprofil erfragen: Office, Internet, leichte Bildbearbeitung, Videoschnitt oder Gamerklasse?
2. Welche Hardware steht zur Verfügung?
3. Was ist das Budgetlimit?

Nur um in Word Texte zu schreiben, E-Mails abzurufen und etwas im Netz zu surfen, muss man sich nicht den dicksten i7 mit 32 GB RAM ins Haus holen :P

Deswegen rate ich bei Neukauf zu einem guten Mainboard und zum Einstieg entweder einem i3 oder i5.

Besteht aber z. B. ein gutes C2D-System und es ist lediglich ein CPU-RAM-Problem, rate ich zum Upgrade der Komponenten. 8 GB RAM (4x2) sind gerade für Office, Internet und leichte Bildbearbeitung vollkommend ausreichend. Auch bei DDR2. Viele Boards können zwar auch 16 GB DDR2 aufnehmen, aber die 4 GB-Module sind mit 40-60 € einfach "unwirtschaftlich". 2 GB-Module bekommt man fast schon nachgeworfen. Bei 4 GB DDR2 für AMD sieht das ganz anders aus. 15€ für 8 GB und aus einem 2-Kern AM2 ein 4-Kern AM2 (Phenom) zu machen, kostet noch nichtmal 50€! Dazu noch eine SSD und für die nächsten 2-4 Jahre hat der OfficeUser Ruhe.

Klar ist z. B. mein Xeon E5450 (4x3 GHz) und 16 GB DDR3-RAM (das Board kann 16 GB DDR3 RAM und kostet gebraucht noch 60€ aufwärts :D ) trotz SSD nicht mit einem 5. Generation i5 und aufwärts zu vergleichen. Aber letztlich ist es für den reinen Office-Alltag immer noch mehr als ausreichend. Anders ist es bei den 2-Kern-CPUs der Generationen C2D/AM2 abwärts. Da macht teilweise das Surfen schon keinen Spaß mehr.

Letztlich kommt es halt immer auf den Anwendungszweck an und was man bereit ist dafür auszugeben. Ob ich jetzt 50€ für eine neue CPU und mehr RAM im C2D oder AM2/AM3 ausgebe + 35€ für eine neue 120 GB SSD und später dann doch auf den i5 wechseln werde, sollte keinen großen Unterschied machen. Die SSD kann man weiter benutzen und die C2D/C2Q-Systeme können auch für gutes Geld wieder verkauft werden. (Aktuell gehen die guten Asus-Boards nicht unter 25€ bei eBay weg). Viele wollen auch ehr auf den "Neu ist Geil"-Zug aufspringen und unterschätzen die "alte" Hardware.
 
Korrespondenz:
Frage an ASUS: Wann bekommen User neu BIOS Update bezüglich Fehler in Intel-CPUs?

18.04.2018 11:05
ASUS Technical Support Division:
laut Taiwan ja. Ich bekam heute die Info, dass die erst gestern die Microcodes für X99 Platinen bekommen hätten. Die Biosversionen kommen leider mitte/ende Mai.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Intels Aktienkurs in Euro

Intel Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr