8000€ Prämie & Hürden für Kraftstoff: Der nächste Anlauf zur E-Mobility

Bisher haben politische Bemühungen, einen Anreiz für den Kauf von Elektroautos zu schaffen, in Deutschland nur wenig Erfolg. Die mögliche große Koalition hat sich jetzt darauf verständigt, die Kaufprämie für kommerziell genutzte Fahrzeuge zu ... mehr... Elektromobilität, Ladesäule, Stromtankstelle Bildquelle: Wikimedia Commons Elektromobilität, Ladesäule, Stromtankstelle Elektromobilität, Ladesäule, Stromtankstelle Wikimedia Commons

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Könnte man sich stattdessen nicht einfach eingestehen, dass E-Autos noch nicht so weit sind und einfach noch ein bisschen Zeit brauchen?

Es ist besser, das Geld in die Entwicklung von Akkus, Infrastruktur und Autos zu stecken, anstatt jetzt tausende halb-gare E-Autos verfrüht auf den Markt zu bringen, die später dann keiner mehr haben will.
 
@rw4125: Welche noch dazu eine schlechtere Umweltbilanz haben als ein moderner Diesel. Ja die Innenstädte könnten dadurch sauberer werden, aber die Umwelt an sich wird teilweise mehr belastet als mit einem aktuellen Verbrenner.
 
@skyjagger: Aha... ist das dein Bauchgefühl oder...?
https://www.golem.de/news/co2-ausstoss-elektroautos-sollen-klimafreundlicher-als-verbrenner-sein-1802-132707.html
 
@gutenmorgen1: Das ist kein Bauchgefühl sondern erwiesen.
http://www.chip.de/artikel/E-Mobilitaet-Oekobilanz-von-Elektroautos_115720044.html
http://www.sueddeutsche.de/auto/zwiespaeltige-umweltbilanz-e-autos-dreckiger-als-gedacht-1.2748493
 
@skyjagger: Jetzt frage ich dich mal, wie viele Autos glaubst du fahren weniger 100.000 Kilometer in ihrer Lebenszeit? Auch wurde der komplette gewinnungsprozess beim verbrenner nicht bedacht, macht man das kommen solche Studien raus
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Umweltbilanz-von-Elektroautos-ist-durchwegs-besser-als-bei-Dieselfahrzeugen-3874431.html
 
@0711: Sollte man sich einen neuen Elektro kaufen wenn der eigene Wie alt.. ist unter der irrigen Annahme der Politik, dass sich das jeder einfach leisten kann oder auch leisten will..
Ich weiss es gibt zwei Theorien.. je mehr Umsatz desto besser und je mehr Spar desto besser .. beides Zusammen wäre Minimax und wie wir im ersten Semester BWL lernen... das gibt es nicht.. und wenn dman alles umgesetzt hat und Pflegefall wird, bekommt man dann irgendetwas etxra weil man so folgsam war?

Zuerst muss es mal aufhören dass sich die Förderung am umgestzten preis orientiert... wenn schon 8000 Euro dann auch für den Stromer der nur 16000 kostet...

Apropos benötige ich einen ANhänger und somit auch eine Kupplung (Wie geht?)

Wie, wann und für was ich mein Geld ausgebe ist meine Sache und die Beurteilung meiner daraus abzuleitenden Intelligenz oder Nicht Intelligenz sicher nicht Ihre... oder sie schaffen den freien Willen ab....

Was ist wenn es mir Spass macht das vorgetäuschte Unwissen der Politik von vorher durch exzessives Umweltversauen zu bestrafen? Schliesslich darf man alks Erwachsener ja auch Rauchen... oder sollte ich sagen eine Autobahn zur Lunge bauen..
 
@tommit: Wofür braucht man für einen Anhänger eine Kupplung? Automatikgetriebe funktionieren damit wunderbar...

Wie und wann du dein Geld ausgibst bleibt doch dir überlassen, wo ist denn das Problem?
 
@skyjagger: Abgesehen davon, dass sich deine Aussage insich widerspricht ([...]schlechtere Umweltbilanz ... teilweise mehr belastet - was denn nun?), würden mich deine Quellen interessieren.
 
@erso: ohne jetzt Werte zu kennen oder das eine oder andere zu bewerten: Was hier gemeint ist ist, dass Verbrenner Emissionen lokal (da wo sie rumfahren) ausstoßen. Elektroautos erzeugen die Emissionen in der Stromerzeugung (hier in D viel Kohle) und bei der Akkuproduktion. Und beides findet nunmal nicht in Innenstädten statt. Insofern stimmt die Aussage schon.
 
@erso: http://www.spektrum.de/news/wie-ist-die-umweltbilanz-von-elektroautos/1514423
 
@skyjagger: ja klimaneutral ist auch Unsinn, das untermauert aber deinen Standpunkt nicht
 
@rw4125:
Wenn man immer auf den "richtigen" Zeitpunkt wartet wird man nie anfangen...
Was meinst du eigentlich wohin das Geld fließt was durch den Autoverkauf eingenommen wird?
 
Ich könnte mich jedes mal wegschmeißen wenn ich was von CO2-Ausstoß lese. Kann man nicht einfach Verbrauch sagen, schließlich kommt hinten nicht mehr raus aus man vorne reinsteckt.
Und als Kunde ist mir das CO2 egal. Wichtig ist ob ich an der Tanke in Tränen ausbreche oder nicht...
 
@Johnny Cache: Wenn man den ganzen Diesel gepeinigten Menschen in Dokus und Berichten glauben darf dann haben die ihr Auto gekauft um was gutes für die Umwelt zu tun.
Spritkosten ist zweitrangig :D
 
Klar. Die Leute denken und lassen logischerweise die Finger von der unreifen und mit Problemen behafteten Technik. Jeder hat mit einem E-Auto nur noch Aufwand. Und nach ein paar Jahren enorme Kosten wegen einem neuen Akku.

Immerhin kosten 100 Kilometer beim E-Auto "dank" der hohen Strompreise, oder der überzogenen Preise an den Ladesäulen das gleiche, oder gar mehr, als ein sparsamer Diesel.

Und jetzt kommt natürlich die Politik und fängt das Rudern an und zwingt jetzt alle per Gesetz und Verbot zu diesem Schwachsinn. Das ganze ist kein Stück besser für die Umwelt, aber Hauptsache man muss es durchdrücken.

Und mit den immer weiter sinnlosen halbieren der Grenzwerte legen sie ja immer weiter den Grundstein...

Aber das werden die "großen Denker" ja erst wieder nach ein paar Jahren erkennen. So wie es den Grünen bei allen Themen passiert.

Aber ich feiere schon die Tage, an dem das Stromnetz bei Dämmerung und in der Nacht regelmässig einbricht und es Blackouts gibt.

Immerhin wird gerade die Landbevölkerung, welche Garagen besitzen die Fahrzeuge über Nacht laden.
Und dann gibt es keinen Solarstrom und ggf. herrscht Windstille.
 
@andi1983:
"Immerhin kosten 100 Kilometer beim E-Auto "dank" der hohen Strompreise, oder der überzogenen Preise an den Ladesäulen das gleiche, oder gar mehr, als ein sparsamer Diesel."
Ein Tesla S verbraucht auf 100Km ca. 21kw an Leistung; Bei einem Strompreis von 30 Cent sind das grad mal 6,30€/100km, jetzt stell bitte eine S-Klasse, einen 7er BMW oder ein A8 daneben, dabei ist es scheißegal ob Diesel oder Benziner, alle gleichwertigen Modelle sind gnadenlos teurer im Unterhalt sowie beim Verbrauch
 
@GRADY: Also bitte einen Tesla mit einer S-Klasse, einem 7er BMW, oder A8 zu vergleichen ist schon mutig ;-) Also allein schon beim Qualitätsunterschied gehört ein Tesla nicht in diese Klasse.

Und ich sprach jetzt alleine vom Kraftstoff her. Da benötigen die anderen auf der Langstrecke gesehen um die 7 Liter Diesel. 7x 1,15 = 8,05 Euro

Und bei einem echten Test im Winter mit einem Tesla kamen sie auf 190 km Reichweite bei normaler Fahrweise. Das wären dann 36 kWh auf 100 Kilometer.
36 kWh x 0,28 = 10,08 Euro Und lassen wir es 30 kWh sein, dann sind wir erst gleich mit dem Diesel.

Im Test benötigt der kleinere E-Golf schon 17-20 kWh.

Und beim Diesel muss man nicht Angst haben, dass nach 3 Jahren die Anzeichen für den Akkuschund losgehen. Immerhin stecken ganz normale Lithium Akkus im Fahrzeug.

Und viele sollten sich mal informieren. Die versprochene Leistung eines E-Autos kann man erst bei einem Akkustand von > 80 Prozent abrufen.
Und wer beim Tesla die volle Leistung abrufen will, der muss auch erst die Akkus vorheizen lassen. Und nach kurzer Zeit sind sie dann zu heiß und es wird schon wieder heruntergefahren.

Also kann man sich sicher sein, dass nach einigen Ladevorgängen von der versprochenen Leistung nichts mehr übrig bleibt.
 
@andi1983: Abgesehen all der "Umwelt-Aspekte": Ein Tesla P100D hält leistungsmässig was er verspricht - für maximal 120 - 200 Sekunden.

DANN kommt die freundliche Elektronik, die die abgegebene Leistung der Batterien beschränkt, sodass diese nicht überhitzen und die "herstellerseitig angegebene VMax" von ~ 250 km/h ist nicht mehr haltbar.

Dann wird der "Super-Sportler" mit "E-Antrieb" zu einem Kleinstwagen, der bei 170 km/h alle Fühler von sich streckt...

Und dafür brauch ich kein Auto für > 120.000 Euro, dann tut's der 2.0 TDI Passat für 30.000 Euro. (Der schafft dann wenigstens konstant 200 km/h)

Bei meiner Probefahrt im "P100D" fragte ich den Berater (nach paar sportlichen Kilometern): "Was is denn jetzt los? Der zieht nicht mehr?!" - "Ja, das ist die Sicherheitsabschaltung, dass die Batterie nicht überhitzt..."

---

Was interessiert mich die "Viertel-Meile", wenn ich mit dem Auto nicht längere Zeit eine höhere Geschwindigkeit fahren kann? Klar, dem "Amerikaner" ist das auf Grund des generellen Tempolimits egal - da zählt "Drag-Speed" für den Coolness Faktor. Aber in Good old Germany? .. NOT :-)
 
@dognose: Ja und das ist genau der Grund, wieso die Grünen auf die 100-120 auf der Autobahn pochen.

Damit die E-Gurken nicht ganz so doof dastehen und man mit der Reichweite wenigstens noch bis zur nächsten Ausfahrt kommt, bevor man wieder 2 Stunden laden muss....

Und das schlimmste in der heutigen Zeit ist, dass die Verantwortlichen nicht mehr einlenken und einfach zugeben, dass die Technik noch nicht soweit ist, nein es wird beschlossen und es wird durchgedrückt.
 
@andi1983: Lies dir mal folgendes "Paper" durch:

http://www.vkm.tu-darmstadt.de/media/fachgebietvkm/fachgebietfrverbrennungskraftmaschinen/aktuelles_4/Die_Zukunft_des_Verbrennungsmotors.pdf

Quasi von "allen" Größen der deutschen / österreichischen / schweizer Universitäten unterzeichnet...

Aber ne - der Verbrennungsmotor bleibt politisch böse. Ende der Diskussion!

"Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Kraftfahrzeug- und Motorentechnik WKM verfolgt diese Entwicklung mit großer Sorge. Insbesondere bewertet die WKM die Entwicklung kritisch, dass anstelle einer nüchternen, faktenbasierten Information eine überwiegend voreingenommene und sehr emotionale Berichterstattung zu beobachten ist."
 
@dognose: Und woher erhalten die Unis ihr Geld? Na klingelt es.
 
@andi1983: Eine Studie eines "Konzerns" wie PWC / Ernst & Young oder Deloit bzw. sonstiger "privater" Firmen kannst du mit diesem Argument in Frage stellen.

Lehrstühle an Universitäten sind Gott sei dank nicht auf Almosen derer, die Ergebnisse "kaufen wollen" angewiesen. (Gibt es auch - ohne Frage - aber im Regelfall sind Professoren einfach Idealisten!)
 
Mein nächstes Auto wird ein Verbrenner. Ob Diesel oder Benziner weiß ich noch nicht genau, hängt auch davon ab ob es Fahrverbote geben wird. Ich vermute mein übernächstes Auto wird auch ein Verbrenner.
 
@FuzzyLogic: Mein nächstes Auto wird ein Stromer. Mein aktueller hält noch ein paar Jährchen.
 
Ich verstehe einfach nicht wieso diese Regierung E-Autos fördert und dies nicht im gleichen Rahmen für Brennstoff Autos macht.
Diese brauchen wenigstens nicht 1 Std. bis man wieder 500 km weiter fahren kann sondern nur so lange wie normales tanken.
Auch muss man sich nicht mit der Zeit darüber Gedanken machen, dass die Fahrtleistung 10% und teilweise sogar mehr % nach 5-10 Jahren nachlässt und wie diese Batterien denn dann wieder mal entsorgt werden, wenn das Auto auf den Müll wandert.
 
@Balder: Diese Regierung hat "Brennstoff-Autos" mit mehreren Mrd. gefördert. Nannte sich Abwrackprämie.
 
@Balder: Weil die Grünen dank sozialer Medien immer weiter ihren Populismus verbreiten können.
Es gibt zig Studien, welche belegen, dass das E-Auto kein Stück sauberer ist, als ein Verbrenner.

Es gibt auch Studien, welche genau zeigen, dass zwar 40 Prozent des Feinstaubes von Fahrzeugen kommt, aber davon nur 7 Prozent vom Antrieb. Der Rest ist Reifenabrieb und Bremsstaub.
Also alles was ein E-Auto auch hätte.

Darum ist das ganze nur Propaganda, damit die Grünen ihre Verbotswelle schwingen können und Unternehmen ein Milliardengeschäft sehen.

Das gleiche gilt für die nächste Masche, dass man jetzt laufen den Menschen als dumm und schlecht darstellt, damit man den nächsten Zweig, das "autonome Fahren" und die Ersetzung des Menschen durch Roboter am Arbeitsplatz schön reden kann, damit sich auch hier wieder wenige daran bereichern.
 
@andi1983: 1. ist es schlicht gelogen, dass e-Autos nicht sauberer sind und 2. produzieren sie neben den 7% weniger Feinstaub auch deutlich weniger Bremsstaub.

https://www.golem.de/news/co2-ausstoss-elektroautos-sollen-klimafreundlicher-als-verbrenner-sein-1802-132707.html
 
@gutenmorgen1: Das ist nicht gelogen, wenn man eine Studie nutzt, die auch den dreckigen Abbau der seltenen Erden für Motor, Elektronik und Akkus mit einrechnet.

Dazu noch die Werkstoffe für die leichteren Karosserien. Der Tesla wiegt sowieso schon soviel, dass man die Räder öfter durchtauschen muss.

Gerade die Größe eines Teslas verursacht die Produktion bereits soviele Abgase, dass man einen Verbrenner produzieren und tausende Kilometer fahren kann.

Und bis sich das E-Auto dann amortisiert hat, ist der Akku auch schon wieder heruntergekommen und der ganze Spaß beginnt von vorne.
 
@gutenmorgen1: "auch deutlich weniger Bremsstaub." Das ist Quatsch. Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass e-Autos weniger bremsen.
 
@Nunk-Junge: Nein, sie bremsen nicht weniger sondern die klassische Bremse wird deutlich weniger beansprucht. Stichwort "Rekuperation"
 
@gutenmorgen1: Dumm nur, dass die Rekuperationsbremse für Verbrenner genauso funktioniert. BMW hat im Jahr 2007 eine Bremsenergierückgewinnung für viele seiner Benzin- und Dieselfahrzeuge eingeführt.
 
@Nunk-Junge: Jaja... und Porsche hat Spezialbremsen von Bosch die Feinstaub fast völlig verhindern...
JEDER Stromer nutzt Rekuperation weil es praktisch keiner zusätzlicher Teile bedarf, aber nicht einmal ein Bruchteil im Promillebreich bei den Verbrennern setzt auf die Technik.
 
@gutenmorgen1: Das ist Unsinn, dass es keiner zusätzlichen Teile bedarf. Die Rekuperation ist technisch relativ aufwändig. Der einzige Vorteil bei E-Autos ist, dass sie schon einen passenden Stromspeicher mitbringen. Die Autobatterien in normalen Autos sind nicht so gut geeignet, aber man braucht auch keinen großen Speicher für die Bremsenergie. Die Rekuperationstechnik selbst ist gleich.
 
Bis jetzt sind das alles nur Absichtserklärungen ohne konkreten Mehrwert. Erst mal abwarten, ob es überhaupt zu einer Großen Koalition kommt. Ich hoffe jedenfalls nicht, denn dann droht uns allen politische Agonie bis kurz vor der nächsten Bundestagswahl. Ich bin lieber für Neuwahlen. Jetzt!
 
Ich bin "Befürworter" der Elektromobilität, aber nur aus einem Grund: Wir haben in Deutschland schlicht kein ÖL - damit können wir uns zumindest ein stückweit unabhängig davon machen. (Gut, wir haben auch kaum Lithium und co - aber das lässt sich "platzsparender" einlagern)

Was mich bei der ganzen E-Auto Thematik tierisch nervt: Das Konzept wird als Heilsbringer angepriesen, aber jeder der mal selber ein bisschen rechnet, merkt dass der derzeitige Entwicklungsstand sowohl ökonomisch als auch ökologisch absoluter Unfug ist...

Bei meiner letzten "Kaufentscheidung" habe ich mal das Tesla-Model S 100d und den BMW M4 verglichen, hinsichtlich Umwelt- und Kostenfaktoren. (Die beiden Modele auf Grund relativ identischer Fahrleistungen)

https://abload.de/img/teslam4n1pz6.jpg

Ich habe mir daraufhin keinen Tesla gekauft :-)

Und wer das Model 3 mit einem "soliden" 2.0 TDI (a4, 3er, c-klasse) vergleicht - der bekommt ein noch klareres Ergebnis.
 
@dognose: falsch, wir haben sehr wohl Öl in Deutschland.
 
@Nordlicht2112: Ja, da hast du natürlich recht - aber nicht in der "Menge", die wir im Fall des Falles bräuchten um den Status Quo aufrecht zu erhalten... Ich glaube unsere Eigenproduktion deckt aktuell etwa 5% des Bedarfs ab.
 
@dognose: Wir haben sehr wenig Öl und fördern wenig davon, das ist wahr. Aber wir haben auch die Ressourcen für E-Autos sehr wenig. Wenn man sich die Umwelt- und Kostenfaktoren anschaut, dann müsste man aber sehr viel weiter denken. Das macht bisher keine einzige Studie, daher kommen ganz unterschiedliche Ergebnisse heraus ob Elektroauto oder Verbrenner günstiger sind. Die meisten Arbeiten sind stark von Lobbyarbeit geprägt und bringen genau die Ergebnisse, die gewünscht sind. Daher sollte jeder für sich selbst entscheiden und jeden, der fundamentalistisch eine Richtung vertritt, einfach auslachen. - Hier nur mal ein paar Denkanregungen, die man üblicherweise nicht in Studien beachtet findet: Verbrenner können auch mit Biosprit fahren und wären damit CO2-neutral. Wasserstoff ist auch eine Möglichkeit, die beim Betrieb kein CO2 ausstößt. Nicht nur die Produktion der E-Autos erzeugt CO2, sondern auch die Produktion der Ladesäulen und der Infrastruktur und das wahrscheinlich in viel größerem Umfang. Nirgendwo in Deutschland sind die Stromnetze dafür ausgelegt einen größeren Anteil E-Autos zu versorgen, es müssten sehr viele Milliarden Euro investiert werden. Auch die Ladesäulen kosten ca. 20.000 Euro pro Stück, Schnellladesäulen deutlich mehr, und sind damit so teuer wie die Autos die man daran betankt. Allein in Europa geht man von einem Bedarf von 10 Millionen Ladesäulen aus, Kosten 200 Milliarden Euro bis 2025. Das muss man dem Verbrauch der E-Autos zurechnen. Auch vermeindlich umweltfreundliche Technologien haben eine Veränderung der Umwelt zur Folge, das Feld Technikfolgenabschätzung ist leider noch sehr wenig entwickelt. Verbrennungsmotoren haben aufgrund der langen Optimierung einen sehr hohen Effizienzgrad, E-Autos bedingt durch Effizienzverluste bei Produktion+Transformation+Transport+Speicherung+Motor einen geringeren Effizienzgrad. Und viele andere Sachen mehr, inkl. indirekter Auswirkungen wie Förderung von Kinderarbeit beim Lithiumabbau, ... Populisten jedweder Richtung sind einfach nur Trolle, denn das Thema ist viel zu komplex für schwarz oder weiß.
 
Mercedes hat doch schon mal ein Auto mit Brennstoffzelle entwickelt gehabt, wo ist das geblieben? Nun bringt Tojota ein alltagstaugliches Auto mit Brennstoffzelle heraus.... https://www.toyota.de/automobile/brennstoffzellenautos.json ....Ich begreife einfach nicht, warum die Politik immer nur stur in eine Richtung blickt und nicht flexibel reagieren kann. Das Elektroauto ist einfach nur ein nischenprodukt und wird unseren Enkeln einen Haufen Sondermüll bescheren, mal abgesehen von der Umweltbelastung bei der Produktion. Es muss wie in der Natur Vielfalt auf den Straßen her.
 
@Joshua2go: Ist weiterhin in der Entwicklung, siehe (11/2017): https://www.youtube.com/watch?v=ZcW1xoOqqc4

Das wird auch "kommen" und meiner Meinung auch die "Zukunft" sein.

Klar, die Brennstoffzelle (im Auto) hat eine sehr schlechte Energie-Bilanz verglichen mit direkten Stromern - und ist insgesamt sehr teuer - aber am Ende bleiben Drei Fakten:

1.) Der Prozess ist "reversible" und damit unendlich "Klimaneutral" möglich. (Geht man von 100% erneuerbaren für die Analyse aus)
2.) Das Betanken geht schnell. 5 Minuten etwa, dann ist die Kiste wieder für 5-600 km voll.
3.) Wir haben ein weltweites Netz aufgebaut um "Flüssigkeiten" durch die Gegend zu karren, sodass Autos überall tanken können. Das dürfte sehr viel leichter auf "Wasserstoff" anpassbar sein, als auf "Strom".

Vor allem "Punkt 2" wird den Durchbruch bedeuten, denn "Punkt 1" kann von reinen Stromern auch im weitesten Sinne erfüllt werden.

Die Brennstoffzelle wird kommen und "die Lösung" sein - der entscheidende Faktor ist nur, wann das Ganze in Sachen "Kosten" Salon-fähig werden wird.

Bei mir Zuhause ist die nächste "Wasserstofftankstelle" aktuell etwa 70 km entfernt - das rockt noch nicht sooo wirklich - aber bei 30 Tankstellen Deutschlandweit - Das wird schon :)
 
Als ob Elektroautos irgendwas mit Umweltschutz zu tun hätten.
 
Ich verstehe garnicht warum nie Autogas als Alternative genannt wird. Meine alte Karre läuft damit bestens und an der Tanke freu ich mich jedes mal.
 
Also mein neuer Verbrenner wird im April geliefert. Der Nächste wird auch wieder ein Verbrenner und der danach auch wieder... Ganz einfach weil es funktioniert - ohne lange Wartezeiten beim Tanken, ohne ständige Reichweitenangst, ohne Vmax-Zwangsdrosselung, etc. Irgendwann könnte es vielleicht mal ein H2/Brennstoffauto werden wenn ich in Rente, aber bestimmt kein Akkuauto.
 
Nur mal so,
bei euch Verbrenner Fahrern kommt der Sprit aus dem Gartenschlauch oder wie?
Bei E-Autos immer schön mit den ach so seltenen Rohstoffen kommen und was das alles kostet, aber was ist mit eurem Benzin und Diesel? Kostet nichts für Förderung, Transport und sonstiges. Alleine der Transport von Rohöl hat schon so viele Umweltkarastrophen gebracht (erst kürzlich wieder), also hört doch auf nur von der Produktion von Verbrenner zu reden, das is reine Augenwischerei. Und ja, wenn denn alle abends laden😅😅😅 nur gut, dass Tankstellen so gar keinen Strohm brauchen, hoffentlich tanken mal nicht alle um die gleiche Zeit.
Und an die, die ständig mit 250 kmh unterwegs sind, mach doch und knallt dabei 20 Liter raus, ist euch doch eh alles sch... egal, was geilt ihr euch an E - Fahrzeugen auf, ihr müsst doch nicht also, getroffene Hund bellt😉😉
 
@epower: Tee aus der Steckdose getrunken heute? ;)
 
@kubatsch006: Wohl eher an der Steckdose geleckt. Bei so viel Stuss...
 
@Fekal: XD
 
@epower: für Dich und deine Story hier hab ich heut zum Feierabend extra aufs Gas gelatscht,weil ihr E-Veganer absolut nervt ! :-)
 
Der ganze Umstieg zu alternativen Energieen und den E-Autos ist schon von Anfang an falsch angefasst worden.
Zuerst baut man die entsprechenden Trassen um auch den Strom im Land zu verteilen und beginnt erst dann mit dem Aufbau der Stromerzeuger und nicht umgekehrt.

Und bzgl. des Umweltschutzes.........hier sollte man nicht den Faktor aus den Augen verlieren das E-Autos in der Herstellung, wie auch im Betrieb ebenfalls die Umwelt belasten, aber das wird immer gerne un der n "Umweltschutz-Teppisch" gekehrt.
 
@Tomy Tom: vor allem ist die sogenannte Umweltfreundlichkeit der Elektrokisten ein Riesenwitz solange der Strom aus Kernkraftwerken und stinkenden Braunkohlebuden kommt!
 
@kubatsch006...so isses, der ganze Dreck wird nur von der Stadt nach Draußen befördert.
 
@Joshua2go: welcher Dreck?
https://m.focus.de/auto/news/abgas-skandal/diesel-fahrverbote-luftbelastung-mediziner-warnt-vor-panikmache-bei-grenzwerten_id_8458949.html
 
@Der Holzmichl: ja klar.im Focus.der Bild-Schwester-Zeitung...lol...Warnung!!Mediziner warnt vor überhasteten Warnungen!!
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