Amazon Go: Erster totalüberwachter Supermarkt ohne Kassen macht auf

Amazon eröffnet am Montag seinen ersten kassenlosen Supermarkt mit dem Namen Amazon Go für die Allgemeinheit. Eigentlich hatte der On­line­händler die Eröffnung vor bereits einem Jahr geplant. Wegen technischer Probleme während der Testphase musste ... mehr... Amazon, Supermarkt, Amazon GO Bildquelle: Wiki Commons Amazon, Supermarkt, Amazon GO Amazon, Supermarkt, Amazon GO Wiki Commons

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Finde das mal eine echt klasse Idee - Warum in der Überschrift die Totalüberwachung so hochgespielt wird verstehe ich nicht, schließlich wird man bereits in jedem Supermarkt überwacht.
 
@bamesjasti: Weil durch diese Überwachung dein Profil noch erweitert wird, Amazon weiß dann haargenau was du gerne isst, trinkst, welches Klopapier deinem Po angenehm ist usw :P Ergo werden über dich noch mehr Informationen gesammelt, als es eh schon seit Jahren der Fall ist. Kann man durchaus als Totalüberwachung betiteln.
 
@Shadi: auch nicht mehr wie wenn du das Zeug auf Amazon selbst kaufst.
Zwingt einen ja auch niemand da rein zu gehen.
 
@Shadi: Dann sollen die eben wissen, dass ich Thunfisch mag - das interessiert doch keine Sau. Wenn ich dadurch irgendwann mal ein Sandwich zum halben Preis bekomme, dann soll mir das recht sein!
 
@bamesjasti: Es gibt schon Szenarien wo man mit "hab nichts zu verbergen" nicht bedingungslos gut fährt. z.B. die 6 Tiefkühlepizzen pro Woche der Krankenversicherung mitteilen, etc. Ist aber erstmal recht theoretisch und glaub ich würde auch dort einkaufen. Nötig finde ich es aber nicht unbedingt Kassen zu ersetzen, vor allem das selber scannen, was es in einigen Ländern schon verbreitet gibt, fände ich irgendwie eher ein Servicerückgang als eine riesen Erleichterung.
 
@jackii: Ich fände selber scanner angenehmer als "Rein in den den Wagen Einkaufsliste abhaken -> Raus aus dem wagen -> 5 MInuten warten -> Krempel rein in den Wagen". So ist es "Scan -> Rein in den Wagen" - FERTIG.
 
@Bautz: Okay müsste man mal probieren, könnte in Summe schon schneller sein wenn man raus hat wo die Barcodes sind und nicht jeden Artikel 3 mal rundrumdreht. Stell es mir etwas umständlich vor weil ich auch gern mal 5 Artikel auf einmal in den bereits gefüllten Wagen werfe und dann noch mit dem Handleser hantieren muss. Ich denk dabei z.B. auch an die ü80 Kundschaft, die kommen nicht unbedingt mit wann es wo wie gepiepst hat und sehen auf einem kleinen mono Display herzlich wenig.
Und wie wird dabei Problemen vorgebäugt z.B. das naheliegende, ob absichtlich oder nicht, nur jeden zweiten Artikel zu scannen, jemand anderem was aus dem Wagen zu nehmen, usw.?
 
@jackii: 6 Minus, okaaay krass wie leicht die Gier auf 45 Cent Sandwichrabatt einen alles vergessen und egal sein lässt. Von zu übertrieben Aluhuttheorien halte ich auch nichts, aber dass Kranken und KFZ Versichrungen vermeintlich verhaltensgerechte Tarife anbieten und dazu natürlich stark überwachen ist längst Realität, wen auch noch nicht so verbreitet dass man sich nicht mehr wiedersetzen kann. Das Befugnisse für Behörden und Unternehmen gern nach und nach möglichst heimlich ausgeweitet und dann deutlich über das hinausgehen für das es am Anfang harmlos eingeführt wurde, ist doch wirklich kein Geheimnis. Es gibt von unterschiedlichsten Seiten großes, großes Interesse an solche gespeicherte Daten zu kommen und ich kann nicht sicher sagen dass in den nächsten 30 Jahren keiner auf die Idee kommt es sei vertretbar sie auch zu lassen.
Wie gesagt ich finde es nicht zwangsläufig den Weltuntergang und würde es wohl auch nutzen, ich wollte nur etwas dem so vöööllig bedenkenlosem wiedersprechen.
 
@jackii: Das müsste man tatsächlich ausprobieren - bisher machts keiner.

Wenn ich ein bisschen drüber nachdenke, ist der scanner wohl auch besser fest am Einkaufswagen. Dann auch gleich mt einer Lichtschranke, die lospiepst wenn man reingreift ohne was gescannt zu haben (zurücklegen müsste man natürlich auch scannen).

Das sollte auch dem Nichtscannen entwegegenwirken. Außerdem gabs da schon genug studien dass der Mensch ehrlicher ist als man denkt. In Norwegen gibts z.B. genug Campingplätze wo man das Geld einfach mit einem Cuvert einwirft. Am nächsten Tag hab ich kurz mit dem Besitzer gesprochen, er meinte er würde nicht mehr kontrollieren, es würde eh immer stimmen.
 
@jackii: beim "habe nichts zu verbergen" thema stimme ich dir absolut zu... das tatsächliche ausmaß wird sich erst in zukunft zeigen...

die "selbstscankassen" finde ich aber toll... solche haben wir im supermarkt in unserem kleinen ort stehen... bei den normalen kassen stehen immer jede menge leute in der schlange... mit den DIY kassen ist man da ratzfatz durch da hier meist nur die kleineren einkäufe bezahlt werden und man spart sich das anstellen... benutze diese bei jeder gelegenheit....
 
@Bautz: camper sind aber auch ein "ganz eigenes volk" da würd ich nicht gleich auf die menschheit allgemein schließen =)
 
@Bautz: Der nächste Schritt ist dann dass du das Regal auch wieder selbst auffüllen musst.
Hier geht es nicht um dein tolles "Einkaufserlebnis" sondern um Personaleinsparung an der Kasse.
 
@jackii: So ist es. Aktuell will ja die Allianz-Versicherung an die Daten der Autos, welche bei den Hersteller gesammelt werden. Schöne neue Welt.
 
@bebe1231: Ich kaufe öfters bei Selgros ein, da nehme ich mir die Ware auch direkt von der Palette. Hab ich kein Problem mit.
 
@jackii: Zitat: Ist aber erstmal recht theoretisch...

Ob das die Damen und Herren jüdischer Abstammung in dem Dorf der Niederlande auch sagten, als A.H. einmarschiert ist und sich über die Glaubensrichtung im Melderegister gefreut hat?

Angst vor Datenmissbrauch zählt nicht im Heute, sondern im Morgen! Wer Morgen Zugriff auf die Daten bekommen KÖNNTE ist wichtig. Lassen wir doch mal radikale Umweltschützer eine Wahl gewinnen... Wie siehts dann mit dem Thunfisch-Sandwich aus? Könnte übel nach hinten los gehen.
 
@Shadi: Und wo ist das Problem?? Wenn ich permanent zB Persil und Somat als Wasch-, Geschirrspülmittel kaufe, finde ich es toll wenn ich Werbung für genau diese Marken bekomme. Ebenso fände ich es toll, wenn Amazon erkannt das ich Waschpulver immer in der 5 KG Dosis kaufe und das etwa alle 3 Monate. So kann Amazon Sich und mir die Werbung dafür in den Zwischenzeiten ersparen. Genau so sollte Intelligente Werbung funktionieren. Warum dem Kunden Werbung für Ariel aufdrücken wenn er es sowiso nicht kauft.
 
@Alfred J Kwack: was willst du mit Werbung für Marken, die du schon kennst und sowieso kaufst?
Ist das so wie mit der seit Jahrzehnten laufenden Dauerwerbung für Jacobs Krönung (was ein Dreckszeug ist und ohne Werbekampagnen bereits längst aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden wäre)?
Oder verwechselst du den Begriff "Werbung" mit dem Supermarktprospekt, in dem die Sonderangebote aufgelistet werden?
 
@Alfred J Kwack: wenn du ziemlich regelmäßig dieselbe Marke kaufst, ist keine Werbung dafür nötig. Wozu willst du noch beworben werden für ein Produkt, welches du sowieso kaufst? Und warum wilslt du die Werbung kurz vor dem nächsten kauf haben, da ist es dann eh zu spät für SOnderangebote.

Dein Szenario führt eher zu höheren Preisen - wer genau weiß, was der Kunde wann (dringend) benötigt, kann rechtzeitig den Preis anheben ......
 
@Drachen: aber bspw neue produkte eben von der firma zeigen bspw und nicht irgendwelchen rotz.

oder anderes beispiel, wenn amazon bspw weiß dass man animes mag, und einem andere filme eher egal sind dann kann man bspw eher auf aktionen in diesen bereichen werben.
 
@Drachen: Richtig. Der Werber, der sich in dem Fall für seine Daten interessiert, ist der Konkurrent, nicht der, von dem er sowieso schon kauft.
 
@Alfred J Kwack: wenn der produzent von persil und konsorten aber erkannt was fuer ein treuer kunde du bist und wieviele es davon gibt, koennte er in versuchung geraten, doch mal die preise leicht anzuheben, denn gewohnheitskaeufer ignorieren gerne kleine preiserhoehungen...
 
@Shadi: und an Payback denkt natürlich keiner mehr, wenn man seine Karte an der Kasse einmal durchzieht.
 
@tamm: Naja Payback macht man aktiv freiwillig, es ist nicht nötig um dort einzukaufen und außer real & rewe hat kein Supermarkt oder Discounter Payback.
Müsste man in fast jedem Laden mit Payback zahlen wäre es vergleichbar, so nicht wirklich.
 
@Shadi: Sehe ich genauso.
 
@Shadi: Das ist doch in jedem Supermarkt heute schon so. Die Artikel werden an der Kasse eingescannt und hinterher oft mit Karte bezahlt. Aber selbst wenn nicht mit Karte bezahlt wird, werden diese Einkäufe ausgewertet. Es ändert sich also gar nichts, außer, dass jetzt alles etwas schneller geht.
 
@Shadi: Kann doch nur ein Vorteil sein wenn man mal in Bau muss, die wissen schon dann deine Essgewohnheiten, Klopapier Sorte, etc ^^
 
Da ist es doch wirklich wesendlich einfacher Kassierer bzw. Kassiererinnen an Kassenausgängen sitzen zu lassen , als dieses technisch hochgepuschte System welches einen imensen Mehraufwand bedeutet.
 
@snuffkin: Bei einem Laden ja. Aber bei 50 Läden kann sich sowas schon rechnen und bei 1000 Läden braucht man wohl nicht mehr drüber nachdenken.
 
@snuffkin: Personal kostet aber mehr Geld!
 
@snuffkin: Anfangs vielleicht bzw das mag jetzt in der langen Testphase so erscheinen, irgendwann werden die Systeme aber wohl so effizient und genau/leicht funktionieren, das es Kassen und Kassiererinnen (leider) überflüssig macht. Ab dem Zeitpunkt sparen sich die Unternehmen einiges an Mitarbeitergehältern, was letztlich wohl das Ziel der Unternehmen sein dürfte, immerhin dürfte das die Gewinnmargen langfristig steigern.
 
@Shadi: Und das ist gut so, denn dadurch können sie ihre Produkte billiger anbieten.

Wir sollten uns langsam daran gewöhnen, dass unser Wohlstand daher kommt, dass neue Technologien/Maschinen dem Menschen stumpfsinnige Arbeiten abnehmen können.
--> Wir werden dadurch wesentlich effizienter und produktiver. Und interessanter wird unsere Arbeit obendrein.

Daher sollten wir mehr für bessere Bildung und Höherqualifizierung anstatt um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen.
 
@rw4125: Dann müsste aber ein bedingungsloses Grundeinkommen her, weil wenn niemand mehr arbeitet weils keine Arbeit mehr gibt, muss ja trotzdem die Kosten gedeckt werden.
 
@Vanilo: Es gibt noch mehr als genug Arbeit.
Denke nur an die Bereiche Technik, Forschung, Medizin, Unterhaltung, Freizeit, Soziales.
Überall fehlen Arbeitskräfte!

Nur für unqualifizierte Arbeit sieht es langfristig düster aus.
Aber das ist gut so. Das sind doch eh nur mies(e) (bezahlte) Jobs.
 
@rw4125: Da denkt aber jemand leider sehr sehr kurzsichtig!

Soviele Jobs wie durch den Wegfall des Berufsstandes "verkäufer" wegfallen, gibts es ganz sicher nicht in den genannten Berufen.

Und leider gibt es nunmal viel zu viele ungelernte Kräfte, die sich auch nicht qualifizieren können..

Es gibt leider nicht nur "sheldons" auf der Welt!
 
@Berserkus: Genau das gleiche hat man damals auch schon gesagt, als 90% der Bevölkerung nur Bauern oder Tagelöhner waren, die zu nichts anderem als Feldarbeit taugten.
 
@rw4125: Richtig - vor allem im Bereich "Soziales"! Nur funktioniert das nicht, so lange der Staat sich bei weitem überwiegend über Einkommensteuern finanziert und insbesondere große Unternehmen schont, sogar noch Subventioniert, weil diese angeblich "Systemrelevanten" Schmarozer ja so wichtig und unentbehrlich seien ... Doch gerade die großen Unternehmen vertrauen in besonderem Maße auf den sog. "sozialen Frieden", welcher völlig unterschätzt, wenig erforscht ist. Was kostet "sozialer Frieden" und wer finanziert ihn? Die Industrie ganz sicher nicht, im Gegenteil, ein Unternehmertum das ausschließlich Profitorientiert arbeitet, zerstört diesen mit seinen billig und billigsts-Löhnen.
 
@rw4125: Und uns daran gewöhne, dass es in vielen Arbeitsbereichen dann keine Arbeit mehr gibt. Und woher bitte schön soll dann das Geld kommen, welches nicht mehr verdient werden kann? Nicht jeder Fortschritt ist ein Fortschritt!!!
 
@ossichecker: Das Geld einer jeden Wirtschaft wird eben von dieser Wirtschaft verdient, drum heißt es ja auch Wirtschaftskreislauf. Das perverse an solchen sogenannten Demokratien wie Deutschland ist, das die Arbeiter doppelt, drei und fünffach besteuert werden. Ein Schneeballsystem, für welches der Staat den Bürger in den Knast stecken würde, wenn der versucht so ein System zu etablieren.

Eigentlich ist es ja nun nicht so schwer zu verstehen wie das funktioniert, wenn jeder mal drüber nachdenken würde, warum alles das mit Arbeit zu tun hat so unfassbar teuer ist und/oder auch umgekehrt Menschen die in Arbeitsintensiven Bereichen tätig sind so unfassbar schlecht bezahlt werden ...

Vom Netto zahlt man schließlich noch mal 19% an den Kassen und in den Produktpreisen sind wiederum die Einkommen und damit Einkommensteuern und Umsatzsteuern derer enthalten, welche die Produkte hergestellt haben ... weshalb das meiste inzwischen ja längst aus China importiert wird, weil Deutsche Arbeitskraft quasi unbezahlbar ist. I n den Preisen sind darüber hinaus oft noch eine Unzahl weitere Verbrauchsteuern enthalten ... Mineralöl, Tabak, Sektsteuer ... usw. usw. Und wenn man sich das Dach vom Handwerker sanieren lässt, dann sind in der Rechnung logischer Weise auch wieder die Einkommensteuern der dort Beschäftigten enthalten und auch die USt. die von diesen Menschen von ihrem Netto an den Kassen gezahlt werden ... es entsteht also eine in sich geschlossene Endloskette von Steuern auf Steuern auf Steuern ... weshalb die offizielle "Staatsquote" glatt gelogen ist und wohl eher nicht um die 50% sondern eher deutlich über 90% liegen dürfte.

Und weil die Ende der 60er aus dem Nichts erfundenen Umsatzsteuern offenbar nicht genügen um Notleidende Banken und Großkonzerne zu Subventionieren gibt es da noch allerlei Gebühren und Umlagen ... wie diese EEG-Umlage, die aber von den allermeisten Unternehmen nicht (mehr) gezahlt wird ... und wer hat's erfunden? Richtig das meisten von all dem Mist hat die SPD zur großen Freude der Unionsparteien erfunden, die dieses System sicher toll finden und nicht mal dran schuld sind ... aber das zu kapieren, dazu fehlt den Genossen offensichtlich die intellektuelle Kapazität ... die lassen sich immer wieder über den Tisch ziehen und empfinden die dabei entstehende Reibungswärme noch als angenehm, wohlige Vertrauensbasis! Während die Unionsleute sie inzw. sogar öffentlich vor laufenden Kameras verhöhnen und Auslachen, auch das bleibt bei den Genossen offenbar unbemerkt? Armes Deutschland! Es hätte mal eine richtige Demokratie verdient ... meint Ihr nicht? Mitbestimmung, so oder ähnlich wie die Schweizer das Organisieren ... die haben übrigens auch keine Probleme mit Regierungsbildungen .... könnte man sich auch was von Abgucken!
 
@rw4125: Träum weiter, der Gewinn wird eingesteckt oder an den Aktionäre ausgeschüttet, auf alle Fälle wird es niemals billiger.
 
@wlimaxxxx: Gewinne kann man nur machen, so lange es Konsumenten mit ausreichend Kaufkraft gibt, dieses Problem an ihrem Kapitalismus haben längst auch die Superreichen erkannt ... nur sind die in der Tat - im Gegensatz zur Politik - nicht blöd! In Afrika kann man sehen was die Industrie macht, wenn die Kaufkraft nachlässt ... die Verpackungen werden halt immer kleiner, natürlich gehen die relativen Preise dabei nochmals enorm nach oben. Die holen auch das allerletzte aus den Menschen raus. Und was passiert wenn die Menschen gar nichts mehr haben, kann man auch in Afrika sehen ... der Rest der Welt, insbesondere des super reichen Westens, lässt sie einfach verhungern und verrecken!
 
@rw4125: Ich glaube nicht das die Produkte dadurch billiger werden, schließlich geht es jedem Konzern vorrangig um die Gewinnmargen. Bei Steam sagte man auch "Das müsste die Spielepreise fallen lassen, da man weder Verpackung, noch gepresste CD's etc benötigt". Fakt ist, das die Preise da dennoch nicht sanken, die Gewinnmargen aber halt stiegen. Ist zwar kein optimales Beispiel, aber meiner Einschätzung nach würde/wird es sich in dem hier genannten Fall nicht großartig anders laufen.
 
@snuffkin: eigentlich nicht. kleinste sendechips, eine Schleuse... automataisches durchscannen, summe bestätigen und zahlen, fertig.
Ich warte schon lange drauf, das Kassierer verschwinden. Ömachen sucht hier noch n Cent, die großfamilie braucht am liebsten noch n zweites Fließband, der Auzubi findet die eins auf der Tastatur nicht...
Es gibt nicht viel, was wirklich für den Erhalt dieses Berufs spricht. In jeglicher sicht. Personal ist teuer und genervte Kunden senken den Ruf.
 
@kkp2321: Die die am lautesten nach einer Kasse brüllen, sind meistens die die allgemein schon die meisten Zeit überhaupt haben.. Arbeitslose, Rentner z.b. naja und viele unserer "neubürger" leider auch.

Soll jetzt nicht abwerten wirken, das ist nur meine persöhnliche Beobachtung
 
Servicepersonal aber auch, die diese Anlagen projektieren, aufbauen, warten und reparieren......
 
@snuffkin: Aufbau ist eine einmalige Investition, warten und reparieren...das muss man heute auch schon da alle halbwegs größeren Läden Computersysteme für ihre Marktorganisation benutzen (Bestelllisten, Retouren, etc). So viel dürfte sich da also nicht ändern...nur das es weniger Personal und damit weniger Kosten für das Unternehmen gibt.
 
@Shadi: Allerdings, für jede Regalposition ne elektronische Waage, da wirds dann doch schnell teuer. Funktioniert vielleicht noch im Mediamarkt mit teuren artikeln, aber nicht im Supermarkt für die 99 Cent Suppentüte. Aktuell jedenfalls. Ohne Waagen sehe ich da aber durchaus die zukunft.
 
@Bautz: Supermarkt löst das mit RFID und ähnlichen Helferlein auf jeder einzelnen Verpackung statt mit Waagen im Regal. Das ist aber schon ein ziemlich alter Hut.
 
@Drachen: RFID sehe ich das gleiche Problem ... aktuell.
 
So hat jeder seine Meinung dazu. Ich würde mich in so einen Laden nicht wohlfühlen, wo alles automatisiert abläuft. Da kann man ja gleich im Internet einkaufen und braucht noch nicht mal das Haus verlassen.
 
@snuffkin: dieses Internet wird sich nicht durchsetzen..
 
@fazeless: Genausowenig wie diese komischen Kryptowährungen... ;)
 
@snuffkin: Und im Internet läuft nicht alles automatisiert ab? Ich würde mich eher in einem Laden unwohl fühlen, wo für die einfachsten Aufgaben zig Leute angestellt sind, die ich mit meinem Einkauf extra bezahlen muss. Ein Mensch ist zu so viel mehr fähig als den Boden nass zu wischen und irgendwelche Waren über einen Scanner zu ziehen. Wenn solche stumpfsinnigen Jobs wegfallen, ist das nur gut.
 
@FatEric: Nicht jeder Mensch ist zu mehr fähig, da nicht jeder Einstein ist. Stumpfsinnige Jobs haben - obwohl ich sie auch nicht mag - schon ihren Sinn und Nutzen, vor allem für diejenigen, die eben nicht den Nobelpreis in Physik oder sonstigem anstreben (können). Welche Jobs sollen solche Menschen denn dann machen? Keine? Zu Hause sitzen?
 
@Shadi: Wir werden zukünftig viel mehr soziale Jobs brauchen. Die sind dann auch sinnvoll und können kaum von Maschinen übernommen werden (und sollten sie auch nicht). Und für solche Jobs braucht man kein Physikstudium. Nur die Bezahlung muss in diesem Gebiet eindeutig besser werden.
 
Ich bezweifle, das sich diese Systeme durchsetzen werden. Spätestens dann, wenn die Läden regelrecht geplündert werden (Und davon ist auszugehen), wird sich das ganz schnell selbst erledigen...
 
@karlo73: nichts spricht gegen Sicherheitspersonal, was das im Auge behält.
 
@kkp2321: doch: die Personalkosten, die man sich ja bei den Kassierern schon sparen wollte. Aber ich denke auch dass man zierlich blöd sein muss ein Laden ohne Bargeld für Kleinzeugs zu plündern und eine Freiheitsstrafe zu riskieren. Zudem ist wahrscheinlich der Laden versichert.
 
@K-Ace: Ein Sicherheitsdienst ist hei weitem günstiger als eine Kassiererflotte.
 
@karlo73: Ja so ein blödsinn, wovon du so ausgehst. Das ist vermutlich der am besten überwachte Laden. Jeder winkel wird mit Kameras überwacht und das System erkennt, ob du dich eingeloggt hast oder nicht. Springt da jetzt einer rum, der munter Waren einsteckt, aber vom System nicht erkannt wird, dürfte das relativ schnell "Alarm" schlagen.
 
@karlo73: Machst du das denn in normalen Supermärkten jetzt etwa auch schon? Es wird sehr viel schwieriger sein, in dem Amazon-Laden ohne dass der Computer es bemerkt etwas in der Tasche verschwinden zu lassen, als das in einem gewöhnlichen Supermarkt im Moment klappt, wo dir normalerweise niemand die ganze Zeit zuguckt. Auch wenn da Kassierer sitzen, filzen die für gewöhnlich nicht deine Jackentasche. Und? Werden die Läden deshalb regelrecht geplündert?

Das ist genauso ein Schrottargument wie bei den Drohnen-Lieferungen, wo welche sagen, sie können ja dann einfach die Pakete von den Drohnen klauen oder diese vom Himmel holen. Ja klar geht das theoretisch, aber der Aufwand und das Risiko ist größer als die Pakete einfach aus dem alleingelassenen Auto vom DHL-Fahrer rauszuholen, während dieser gerade unterwegs in den 5. Stock ist. Ist es deswegen also Gang und Gebe, dass sowas passiert? Nein.

Also warum sollte auch nur eine einzige Person mehr klauen als vorher, wo sie das jetzt schon viel einfacher könnte?
 
Bei der Amazon Homepage wird man auch Totalüberwacht, durch Klicks auf Produkte und Suche. Dort kaufe ich trotzdem gerne ein aber einkaufen in einem Totalüberwachten Supermarkt... da würde ich schon Angst bekommen auf etwas falsches zu schauen oder gar anzufassen. Ist das der neue Big Brother Shop ?
 
@leander: Was ist der Unterschied, ob dich das Kaufhauspersonal bzw ein Detektiv überwacht, oder ob das ein Computersystem tut?
 
@rw4125: Die können nur einzelne Personen überwachen. Nicht alle. ;-)
 
@rw4125: bei einem Computersystem wird man so oder so im Internet überwacht, egal ob bei Amazon oder bei einem anderen Online-Geschäft. Aber wenn ich Offline einkaufe und mit Kameras und Sensoren erfasst bin, ganz ehrlich dabei fühle ich mich unwohl und beobachtet. Das ist der Unterschied.
 
Endlich! Ich habe mich schon immer darüber aufgeregt, warum ich ich die Ware erst in den Einkaufswagen legen muss, nur um die Artikel dann wieder auf das Förderband der Kasse zu stellen, bevor der Kram wieder zurück in den Wagen und schließlich in meine eigenen Taschen geht. Mit den heutigen Mitteln sollte das doch effizienter gehen ...
 
@SegFault: Besonders bei Ikea ist das schwachsinnig an den Selfservice-Kassen. Mit dem Smartphone hab ich mir eh schon gemerkt wo was steht, da könnte man es auch gleich damit noch scannen und einladen.
 
@Bautz: Von Self-Service-Kassen rede ich doch gar nicht, sondern einer automatischen Erkennung der Ware, sobald sie im Einkaufswagen landet, so dass an der Kasse nur noch gezahlt werden muss.
 
@SegFault: Genau das meinte ich ja, bin da voll und ganz bei dir.
 
Da was mitgehen zu lasen wird trotzdem irgendwie gehen. Wie sollen die denn jeden Gang und erde Ecke lückenlos überwachen?
 
@legalxpuser: sensoren im jeden regal?
 
@legalxpuser: "Da was mitgehen zu lasen wird trotzdem irgendwie gehen."

Das geht auch jetzt schon, in jedem normalen Supermarkt.
 
@legalxpuser: Und genau DAS bezweifel ich. Die werden das System schon darauf getrimmt haben. Die Waagen merken schon mal, dass was entnommen wurde. Erkennt dann das System nicht, wohin der Artikel verschwunden ist, wird schon mal ne Meldung irgendwo aufschlagen.
 
@FatEric: ja schon klar...ne Meldung. Fraglich nur wie man dann die Identität des Diebes herausbekommen will....
 
@legalxpuser: Er hat sich vorher mit der App und Zahlungsmethoden angemeldet, es dürfte ein leichtes sein... Erkennt das System den Benutzer nicht, weil er sich nicht angemeldet hat, wird ebenfalls eine Meldung aufschlagen.
 
na dann bin ich auf die ersten sicherheitslücken und hacks gesapnnt. Ich hoffe das es nie Supermärkte ganz ohne Mitarbeiter geben wird.
 
@cs1005: Warum hoffst du das? Ich kenne im übrigen heute schon Läden in denen Leute arbeiten, aber im Falle eines Falles (also einer Reklamation) nicht zu erreichen sind...
 
Es wäre wohl günstiger alle Waren einfach mit nem RFID Aufkleber zu versehen und am Eingang Scanner hinzustellen? Solche Scanner die auch noch immer in vielen Läden hängen und Diebstahl erkennen. Meinetwegen hätte man den Ausgang auch mit mehreren "Gängen" ausstatten falls das System Probleme hat die Einkäufe zu trennen.
 
@kingstyler001: Wo ist das Problem bei einem normalen System? Muss man heute alles mit Chip zukleistern und Rohstoffe verschwenden? Die 5 Minuten wird wohl jeder an der Kasse haben. Mir gefallen immer die Leute, welche am lautesten jammern, und am Ende lungern sie die meiste Zeit des Tages mit ihrem Smartphone herum und schauen sich Blödsinn bei Youtube an, oder klicken sich bei Facebook durch..

RFID Chips in jedem Produkt sind ein neues Umweltproblem. Recyclingunternehmen beklagen bereits jetzt die Störquoten im z.B. Papier.
Und durch die Chips wird eine große Menge an Rohstoffen verbrannt.
 
@andi1983: Welches Problem hast du jetzt genau damit, dass es Leute gibt, die ihre Zeit gerne anders verbringen als mit dem Warten an der Kasse? Dein Argument (vulgo: "Stellt euch nicht so an") lässt sich auf viele andere Optimierungen des Alltags anwenden: Spülmaschine, Waschmaschine, Tütennudeln, Auto, ...
 
@SegFault: Mein Gedanke war dass man einfach mit seiner Tüte oder whatever durch einen kleinen Gang mit zwei Scannern geht die den Inhalt scannen. Einfach durchlaufen und fertig,ohne die Waren irgendwo abstellen zu müssen.
 
@kingstyler001: Klingt hervorragend! Aber lassen wir das besser und verschwenden weiter Zeit an überfüllten Kassen ...
 
@kingstyler001: Und dazu noch schöne RFID-Chips für alle Kunden(und deren Kinder) und alle sind glücklich... zumindest so lange bis der Kunde mitbekommt, dass das eigentlich gar nicht so toll ist, dass man selbst gechiped ist.
 
@kingstyler001: RFIDs kosten als Massenware ca. 1,5 Cent. Beim 50€-Kleidungsstück fällt das nicht ins gewicht, bei der 0,69 Cent Tütensuppe aber schon.
 
@Bautz: Naja, okay. Ein Gedanke war es trotzdem wert. Ich meine Amazon hat ja auch summen für das System ausgeben müssen. Vielleicht hätte sich meine Idee mehr rentiert.
 
In den Regalen angebrachte Waagen ;-) Also muss man nur wissen wie schwer als Beispiel das gewünschte Elektrogerät ist und es durch das gleiche Gewicht ersetzen und schon meint das System, dass das Produkt wieder zurückgestellt wurde? ;-)
 
Die Idee ist schon ziemlich geil, aber ich mach mir da sorgen um die Jobs. Das hört sich jetzt vielleicht sehr arrogant an, aber auch "unterqualifizierte" Leute mit schlechteren Abschlüssen müssen von irgendwas leben (ist nicht abwertend gegenüber Kassierern gemeint, aber das trifft nun mal auf nicht gerade wenige Leute in diesem Beruf zu...)
 
Bis das mal in Deutschland ankommt vergehen noch 20 Jahre...
 
@Mitglied1: wir sind doch US-Kronkolonie.. das schaffen wir schon in 10 ;)
 
Gab's früher auch schon. Nannte sich SCHLECKER! ;)
 
@deeoneo: richtig, da reichte eine analog Kamera und eine Dame in Kittel die kurz Mal nicht zu sehen war.
 
typisch Amazon - genauso Praxis-untauglich wie die Drohnen Paket-Zustellung
 
Also wenn ich mal grob überschlage, dann arbeiten in unserem lokalen Edeka etwa 8 Leute gleichzeitig. Davon bedienen, je nach Andrang, 1-3 die Kasse. Ist der Andrang nicht so groß, bleibt eine Kassiererin.

Glaube ich jetzt den Leuten die hier so tuen als wäre ein Laden ohne Kassierer ein autonomer Supermarkt, lackieren sich die anderen beiden irgendwo die Nägel.

Bei allem was rund um einen Supermarkt mit Anlieferung, Nachfüllen, Bestandsaufnahme, etc. anfällt... ich glaub da kann man auch bei unserem lokalen Edeka auf die Kassen verzichten ohne jemanden zu feuern. Vielleicht braucht es dann die Schüleraushilfe nicht mehr aber sonst?
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