Kreditkarten: Visa schafft den Zwang zur Unterschrift komplett ab

Nach den Konkurrenten Mastercard und American Express will jetzt auch Visa die Notwendigkeit einer Unterschrift bei größeren Kaufbeträgen ab­schaf­fen. Einkäufe sollen künftig lediglich über die verbauten EMV- und Funk-Chips legitimiert werden. mehr... Visa, PayWave, Visa PayWave Bildquelle: Visa Visa, PayWave, Visa PayWave Visa, PayWave, Visa PayWave Visa

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Unterschriften sind spätestens seit es digitale unterschriften gibt, nichts mehr wert. Genauso leicht wie man sie fälschen kann ist die Beweislast vor Gericht sehr gering.
 
@MOSkorpion: Ausserdem kontrolliert das fast niemand genau. mein SO unterschriebt auch staendig in meinem Namen
 
Das Bezahlen per RFID-Funkchip geht schon recht schön schnell, aber etwas misstrauisch bin ich da schon - so gibt es keine Kontrolle an der Kasse mehr, ob ich auch der Karteninhaber bin. Wird meine Karte geklaut und ich kriege das nicht schnell genug mit, kann derjenige alles bezahlen ohne Kontrolle.
 
@Rumpelzahn: steht doch oben. Wenn du es innerhalb einer gewissen Zeit deiner bank meldest dann bekommst.du alles rückerstattet.
 
@Rumpelzahn: Die Frage ist in wie weit das überhaupt noch relevant ist und war.

Soweit mir das aus den Geschäftsbedingungen diverser Terminalverträge bekannt ist, gibt es die Unterschrift ohnehin fast nur noch bei Magnetstreifen und da werden die Transaktionslimits seit Jahren immer kleiner.

Bei Chip ist in den aller meisten Fällen die PIN Pflicht und bei PIN Eingabe ist eine Inhaberüberprüfung meist sogar ausdrücklich untersagt. Bei nichtstationären (Mobilen) Terminals, wie z.B. in Restaurants, ist bei Visa ohnehin Chip+PIN Pflicht.

Viel wichtiger in der News finde ich die Information, dass die veraltete Magnetstreifentechnik vielleicht endlich mal auf ihr Ende zugeht. Sehr zum Leidwesen von Samsung natürlich, weil deren mobile Payment Technik "Samsung Pay" auf eben jene "veraltete" Technik aufsetzt, während andere NFC nutzen, welches sich immer weiter verbreitet.
 
@KarstenS: Samsung Pay kann beides. An alten Terminals / Terminals ohne freigeschaltetes NFC: MST (simulierter tokenisierter Magstripe), an neuen Terminals mit NFC: NFC
 
@DeepThoughtTG: Ok. Hatte dazu bisher nur gelesen, sie setzen auf Megnetstreifensimulation, weil sie in NFC keine Zukunft gesehen haben.
 
@Rumpelzahn: Ich mach mir da eher Sorgen, wenn die Karte nicht geklaut wird, man aber die Daten abzapft.
Denn laut Artikel wird zurückerstattet, wenn man einen Diebstahl entsprechend zeitgerecht meldet, wenn aber die Karte nie entwendet wurde, sieht das schon schlechter aus.
Und RFID scheint mir dazu aktuell nicht die sicherste Lösung zu sein, der Spaß mit den Keyless Schlüsseln für Autos ist schon schlimm genug.

Schlimm genug, dass die Bankkarten einfach mit RFID Chip verteilt werden und gerade die Menschen, die keine Ahnung davon haben (meist ältere) dann damit noch leichter Opfer von Angriffen werden können.
 
...." Als zusätzliche Sicherheitsprüfung konnten die Unterschriften dagegen meist eh nichts ausrichten" ....ist vielleicht richtig, aber man kann immer noch nachweisen, dass die "geleistete" Unterschrift nicht an dem Ort war an der sie angeblich gemacht wurde (Ausdruck)... bei Viel-reisenden (bei Geoposition) vielleicht doch ein Sicherheitargument?!
 
...mit einer Unterschrift legitimieren...
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal eine Unterschrift für eine Kreditkartenzahlung geleistet habe.
Eine PIN-Nummer sehr wohl, aber eine Unterschrift ?!?

Bei EC-Karte, da musste ich noch manchmal unterschreiben. Aber meine letzten 2 Banken (netbank & DKB) haben schon gar keine EC-Karten mehr im Programm. (...was insbesondere in einem Berliner Bürgeramt gewaltige Probleme mit sich bringt, denn dort kann man nur EC-Karte...)
 
@Skystar: Die DKB hat eine Girocard (ehemals ec-Karte) mit Maestro Co-Badge. Die geht bei den Bürgerämtern
 
Das Bezahlen per RFID habe ich noch nie gemacht, deswegen diese Frage. Muss man vorher oder nachher noch irgendwie die Transaktion bestätigen? Z. B. per Pin oder so? Weil wenn nicht kann ich mir ganz gut vorstellen das Hacker einen Empfänger basteln und im dichten Gedränge die Box bei mehreren Karten kleinere Beträge die nicht so auffallen einsammelt.
 
@Tomarr: also im Normalfall musste ich bislang nichts unterschreiben bzw. einen Pin eingeben. Ich glaube aber, als ich zwei mal an einem Tag im Laden per RFID bezahlt habe, musste ich den Pin beim zweiten mal eingeben.
 
@Tomarr: also bei Maestro ist es so dass du jede 5. Transaktion mit der Karte mit deinem Pin bestätigen musst - allerdings zählt hier jede Transaktion also auch abheben von Bargeld und zahlen mit Karte und Code - via NFC geht's nur bis 25€, darüber musst du die Zahlung ebenfalls mir deinem Pin legitimieren.
 
@Tomarr: du musst sehr nah an das Terminal..wenn die Karte in meiner Börse steckt wird sie nicht erkannt.
 
@Jimbo: Es gibt ja nicht nur fest verbaute Terminals.

Und wo die Karten alles durchgelesen werden können und vor allem mit welchen Distanzen kannst du gerne mal mit einem NFC Fähigen Android Gerät und der kostenlosen App "Scheckkartenleser" ausprobieren. Du wirst dich wundern.

In so Fern finde ich die mobile Payment Lösungen am Samrtphone sinnvoller, weil da erst noch eine Authorisierungschicht überwunden werden muss BEVOR es die Daten überträgt. Bei den Plastikkarten gibt es derzeit nichts, was das Abgreifen der unverschlüsselten Daten verhindert. Zu den unverschlüsselten Daten zählen die komplette Kreditkartennummer sowie das Verfallsdatum.
 
@KarstenS: Aber nicht der CVC.
Ich halte Angriffe auf NFC für relativ akademisch, weil es 1000 mal einfacher ist ganz klassisches Magstripe-Skimming am Geldautomaten zu machen als den Leuten mit einem Lesegerät am Arsch rumzufuchteln. Mit einer Kamera hat man da dann auch noch die PIN und mit Glück die CVC. Gleiches gilt für das Abreifen von Daten über Fake-Shops im Internet etc. pp.
Direkte Abbuchungen gehen nur über registrierte Terminals und für Beträge bis 25/50€ und nur wenn nur eine Karte im Geldbeutel ist, da ist man namentlich bekannt und hat am Ende nicht nur kein Geld sondern noch nen Arsch von Schulden durch die Chargeback Gebühren.
Und Relay Angriffe sind außerhalb vom Labor vollkommen unrealistisch weil schrecklich unpraktisch und auffällig.
 
@DeepThoughtTG: So lange es noch irgendwo auf der Welt Onlineshops gibt, bei denen man kein 3D Secure, Securecode, PIN oder gar CVC braucht, reichen die unverschlüsselten Daten locker aus, um damit zu zahlen.
In Europa "sollte" das seit gestern überall dicht sein, wegen der neuen Regelungen. Aber davor war Amazon z.B. ein Onlinehändler, bei dem das so funktioniert hat.
 
@KarstenS:
Ja das stimmt, da wird der Chargeback von der Bankaber ohne mit der Wimper zu zucken durchgewunken, weil den Ausfall eh der Händler zahlen muss + eine Gebühr für den Chargeback.
Und wie gesagt ist es viel einfacher, unauffälliger und ungefährlicher ein Skimming-Device an den Automaten zu kleben als den ganzen Tag Leuten ne Antenne an den Allerwertesten zu halten um bei jedem 20. oder so mal ne Karte zu erwischen, die nicht durch andere Karten/Perso/Münzen etc. abgeschirmt ist. Prinzipiell seh ich übrigens die Zukunft auch beim mobilePayment, insbesondere bei den Wearables.
 
@Tomarr: Unglaublch jemand stellt ne Frage und es wird geminusst...
Also in der Schweiz ist es so bis 40 Franken ohne PIN danach nur mit Pin und es gibt ein Limit Pro Tag danach alles nur mit PIN, Theoretisch ist es wirklich möglich Geld so "abzugreiffen" in gedichtem Gedränge, da man aber meistens mehrere Karten in der Börse hat die RFID können (Kreditkarte, Bankkarte, Bahnkarte, Zweite Keditkarte usw.) ist es garnicht möglich bzw. kann man es nicht "bezahlen" da ein "durcheinander" kommt da sich die Signale überlagern, kannst am Handy versuchen, unter Android heisst es Schkkartenleser NFC, die zeigt deine Daten an, nimm eine Zweite karte und es klabt nichtmehr...
 
@fabian86: Ach das mit dem Minusen als Fragesteller ist hier normal. Man muss hier von allem Ahnung haben sonst wird man Geminussdisst.

Also hier in Deutschland habe ich aber leider nur eine Karte, eben halt EC und Visa in einem. Vielleicht sollte ich noch ne zweite beantragen um die erste zu maskieren :D
 
hmm nur neureiche hier? alle nur noch kreditkarten.
ec reicht vollkommen aus.
@Skystar wenn ich zum bürgeramt gehe (wahrscheinlich ausweis oder ähnliches abholen) kenne ich die kosten vorher, bargeld lacht. ;)
 
@cjtk: Es gibt auch Debitkarten von Visa (und den anderen KK-Unternehmen), was von Funktion her nicht anderes als die alte EC-Karte ist (die im Übrigen auch schon lange durch Maestro ersetzt wurde, das EC-Zeichen ist auf meiner aktuellen Karte gar nicht mehr drauf).
 
@Link: Ich hatte je so eine DEBIT und CREDIT Mastercard der Netbank. Das war im Ausland sehr problematisch. Während ich mit der EC (MAESTRO) Karte überall Geld abheben konnte, war die DEBIT Card praktisch nicht einsetzbar. Nichtmal im Hotel oder Supermarkt konnte ich damit was anfangen.
 
@Skystar: Mastercard ist in Europa generell etwas problematisch, vor allem je weiter südlich man ist meiner Erfahrung nach, Visa Debit funktioniert da besser. Im Norden (Schweden und so) kann man aber wiederum mit Maestro Probleme haben (Parkhäuser ganz besonders).
 
@Link: Ich habe nur Probleme mit "neuen" Karten den in USA , Kanada. UK ist
die Terminalsoftware so veraltet das diese abstürzen... Backuplösung Unterschrift geht nicht weil Kassensysteme vom Geschäft freigeschaltet werden muß durch Administrartor .....
 
@cjtk: Welches Bürgeramt akzeptiert denn in Berlin noch Barzahlung?
 
@cjtk: Seit wann sagt eine Kreditkarte etwas über den Finanzstatus aus? Die bekommst Du problemlos auch als Harz4 Empfänger.
 
@cjtk: ich habe gar kein lokales girokonto mehr, über die kk kann man bei der dkb (und andere?) kostenlos geld ziehen. die ec karte nutze ich eigentlich kaum noch
 
@cjtk: Seit wann muss man für eine Kreditkarte denn reich sein? EC reicht mittlerweile eben oft nicht mehr aus, im Internet schon zweimal nicht wenn man nur im Notfall mit PayPal zahlen will. Und wenn man in der Grenzregion zur Schweiz lebt und der einzige Flughafen weit und breit in Basel steht, kommt man beim Ticketkauf oft auch nicht sehr weit. Dasselbe gilt für Konzerte, die nur in Zürich ohne stundenlange Fahrt zu erreichen sind und natürlich auch in Franken bezahlt werden wollen. Ich habe meine Kreditkarte nicht weil ich sie wollte, sondern weil ich sie brauche. Die 35€ pro Jahr reißen mir jetzt wirklich kein Loch in mein Finanzpolster, die teils erhobenen PayPal Gebühren (vor allem beim zahlen in Fremdwährungen) würden mir da teurer zu stehen kommen.
 
@cjtk: Versuch mal mit mit einer GiroCard Only (EC gibts schon lange nicht mehr) außerhalb von Deutschland was zu machen. Wirst feststellen: Geht nicht.

Deswegen sind die in aller Regel auch doppelt gebrandet, mit Maestro (Mastercard) oder VPay (Visa) zusätzlich drauf. Damit wirst du aber auch nur in bestimmten Ländern etwas anfangen können.

Im Ausland schaust du ohne KK in der Regeln ganz schnell in die Röhre und genau deswegen nennt man Sachen wie Girocard eine Insellösung.
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