Windows 10 auf ARM: Erste Fragen zu Snapdragon-Laptops beantwortet

Erst vor zwei Tagen hatten Microsoft und Qualcomm die erste kommerzielle Hardware mit Windows 10 S und Snapdragon 835 ARM-Prozessor in Form von Laptops und Tablets von HP und ASUS vorgestellt. Dabei blieben allerdings diverse Fragen offen, doch ... mehr... Microsoft, Windows 10, Cpu, Qualcomm, Snapdragon, Snapdragon 835, Windows 10 on ARM Bildquelle: Microsoft/Qualcomm Microsoft, Windows 10, Cpu, Qualcomm, Snapdragon, Snapdragon 835, Windows 10 on ARM Microsoft, Windows 10, Cpu, Qualcomm, Snapdragon, Snapdragon 835, Windows 10 on ARM Microsoft/Qualcomm

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Da werden einige unbedarfte Anwender spucken, wenn sie merken, dass nur bestimmte Sofware läuft.
Der Shitstorm ist da schon vorprgrammiert bei dieser "Mogelpackung".
Auf jeden Fall dürften auf iOS und Android-Tablets heisse Zeiten zukommen.
 
@LastFrontier: ja, hoffen wir mal dass das nicht so ein Debakel wie mit RT wird. Da schwirrt bei mir auch immer noch ein ungenutztes Surface2 irgendwo rum....
 
@LastFrontier: Du meinst weil unter den Systemen die Windowsanwendungen viel besser laufen?

Eigentlich doch eine ganz klare Sache. Der Unterschied zwischen iOS und OSX ist da noch größer.

Word, Firefox und alles in dieser Richtung wird ja laufen. Wer spielen will oder ähnliches wird sich bestimmt kein ARM-System zulegen.
 
@Tomarr: Besser lauf vielleicht nicht gerade. Den Ansatz sehe ich ganz woanders.
Da über 90% aller Systeme Windowssysteme sind, macht es keinen Sinn sich ein iOS oder Android-Tabelt zu kaufen, wenn ich ein Tablet mit Wiondws bekomme. Welcher Prozessor und Architektur darunter sitzt ist belanglos, wenn der allergrösste Teil meiner Desktopsoftware auch auf dem Tablet läuft.
Es war nur eine Frage der Zeit bis sowas kommt. Das die Rechen- und Grafikleistung nicht an Desktop rankommt wird wohl auch in Zukunft so bleiben.
Aber auch ARM und die Hradware dazu schreiten voran und irgendwann wird es auch Tablets geben die auf dem Leistungsniveau heutiger Desktop sind und damit auch für Games ausreichend sind (unabhängig davon, dass etliche Games allein schon wegen ihres Spielkonzepts ungeignet für Tablets sind).
Es gibt dann aber keinen Grund mehr für iOS oder Androiden. Apple mit seinem komplett eigenen Ökosystem wird das wohl schon verkraften. Aber für die Androidhersteller wird die Luft sehr dünn. Und das schlagartig wenn das mit MS und Qualcomm funktioniert.
Wer das nicht sieht oder erwartet, ist einfach verdammt kurzsichtig bis blind.
Ich schaue mal in die Glaskugel und behaupte dass in spätestens 10 Jahren Laptops und Tablets mit Android in der Bedeutungslosigkeit verschwinden werden.
Ein system für alle Geräte - der Traum wird greifbarer.
 
@LastFrontier: Das Problem ist nicht unbedingt die Leistungsfähigkeit der ARMs sondern vielmehr die Archtektur die weit von Intel und AMD abweicht. Deswegen die "Emulation" wenn man es so nennen kann.

Normalerweise wurde ja .NET dafür entwickelt das es Platform unabhängig ist. Nur leider dann doch nicht so sauber wie ich es zumindest erhofft habe.
 
Ich spare mir den ganzen Unsinn und habe mir vor vier Wochen als Ersatz für das stotternde Surface-2-RT einen Androiden geholt und sehr zufrieden.
 
@Jakker: Wenn du dich damals bewusst für Windows RT entschieden hast wird Android wohl auch reichen. Für mich war bzw. ist beides nichts und freue mich auf die kommenden Geräte.
 
Ist da auch soviel Bloatware drauf wie auf dem x86-Win10?
 
@TiKu: Candy Chush und sowas wird wohl allein schon zu "Demo" zwecken dabei sein.
 
@PakebuschR: Jepp. Und wer sie bei einer Neuinstallation nicht haben will. Kann die Drittanbieter-Apps (und vermutlich auch Cortana) mit NTLite aus den Windows-Installations-ISOs entfernen und gleich neue Treiber einbinden und Windows-Einstellungen festlegen (und auch gleich eine Vorlage mit den gleichen Optionsauswahl erstellen).
 
@eragon1992: Was bringts, wenn bei größeren Updates dann andere Bloatware installiert wird?
 
da bin ich ja mal echt gespannt..wie das Windows auf son nen Prozessor laufen tut...ob man damit wirklich was anstellen kann oder ob das Teil genauso lahm ist wie die damaligen Celeron Prozessoren mit 1,6 Ghz von Intel in den verbauten Netbooks..da konnte man ja praktisch garnix machen weil der Prozessor nur am warten war..bzw..überlastet war..
 
@Computerfreak-007: Welche grandiose Idee. Man nehme das Betriebssystem an dem für stationäre Systeme kein Weg vorbeigeht, und welches im Gegenzug für den mobilen Bereich allerletzte Wahl ist, und glaubt nun das man über die Emulation diesen Tatbestand ändern könnte.
Nicht schlecht. Die Erwartung war ne andere, der Mobilbereich ist excellent abgedeckt sowohl was die Hard- als auch auch die Softwarte angeht. Im stationären bereich sitzt man auf der Wahl zwischen Taugenix AMD und Hochpreis-Intel. Da wäre Luft gewesen mit mehr-SOC-Platinen den Markt zu beleben.
 
@aliasname: Den Tatbestand weshalb Windows RT scheiterte hat man nun ausgeräumt also sehe ich da nicht das Problem, für den stationären Bereich (Desktop) macht ARM aktuell kaum Sinn. AMD ist seit dem Ryzen mit neuer stärke zuück wie es aussieht.
 
@PakebuschR: zurück zu etwas kann es nur geben wenn man dort schon mal war, und sorry ich hatte auch mal n Athlon und auch grafikkarten mit den ersten Catalysttreiber, ich hätte jetzt fast gesagt mit ISA steckplatz vor PCI.
Und seit der Zeit war AMD schon immer grottig und blligkrams und instabil und ich kenne auch keinen einzigen Monat oder kein einziges Jahr in dem dies anders gewesen wäre. Es wurde immer viel davon erzählt, meistens von Leuten die 100€ gespart hatten gegenüber einer wirklich Lösung .. aber stark und AMD .. das sind 2 Dinge die gehören einfach nicht zusammen.
 
@aliasname: AMD knackte mit dem Athlon als erstes die GHz Grenze, erster Dualcore, 64Bit Erweiterung die heute in quasi allen Intels werkelt, mit Cool'n'Quiet super zu kühlende/leise Rechner, während ein Pentium4 bis ca. 1GHz mehr brauchte um überhaupt an die Leistung eines AMD heranzureichen und dabei eine Heitzung waren. Stabilitätsprobleme kenne ich bei AMD keine und sowas ist auch selten auf die CPU zurückzuführen sofern die Kühlung in Ordnung ist.
 
@PakebuschR: bei stationären Systemen ist die Leistungsaufnahme wohl das unwichtigste Kriterium überhaupt. Bisher habe ich es nicht geschafft meinen Stromanbieter leerzusaugen. Und ein passiv gejühlter i7 ist eigentlich auch sehr leise da kann ich nicht klagen.
AMD Systeme bestechen durch hohe DPCs und Latenzen was alles in Richtung Audio schon mal ausschliesst. Dafür ist der Festplattendurchsatz mässig und die Netzwerkperformance (Performance ist das falsche Wort) ist nicht vorhanden.
Ich bin geheilt von AMD, die konnten noch nie was, können nix und werden es auch nie können, denn man kratzt was die Performance angeht leider immer nur an der Oberfläche. Es sieht auf den ersten Blick immer alles toll aus, aber in der Praxis taugts dann leider nix.
Wie gesagt ich hätte mir mal Wettbewerb gewünscht, abseits von Intel und AMD denn das ist kein echter Wettbewerb. Das sind 2 die in unterschiedliche Performance und Qualitätsklassen unterwegs sind.
 
@aliasname: Dem der die Stromrechnung bezahlt ist das schon nicht unwichtig und man will ja auch möchglichst leise Rechner. Die Lautstärke ist heute weniger ein Problem aber gerade heute ist das Thema Energiesparen relaventer denn je.
Was die Leistung betrifft sprechen unterschielichste Benchmarks für den Ryzen und AMD zeigt wieder was sie können, spiegelt deine Ansichten somit nicht wieder aber als Kunde hast du natürlich die freie Wahl und darfst gern mit Intel glücklich werden.

Hier geht es jedoch um den Snapdragon! - mal sehen wie sich Qualcomm entwickelt, immerhin im mobilen Bereich bekommt Intel da zusätzliche Konkurrenz.
 
@PakebuschR: Also mein RiscPC von vor gefühlt 30 Jahren hatte nur einen ARM. Meine Pi's haben auch nur je einen.
Wenn ich jetzt den Preis und die Größe des Pi3 nehme dann wären 50-60 davon in Summe immer noch wesentlich günstiger als mein aktuelles Intelgerät (Platine, Speicher, CPU). Und man könnte noch den redundantn Krams rausrechnen, 120 UBS Port wären mir dann doch zu viel ;-)
Da frag ich mich schon warum die immer nur im Mobilbereich unterwegs sind. Man scheut den Wettbewerb in Intels Kernsegment. Vielleicht hätte Broadcom da helfen können, einzig mir fehlt der Glaube. Die machen halt auch vornehmlich in Consumertünnef.
 
@aliasname: "Man scheut den Wettbewerb in Intels Kernsegment" - die Win10 ARM Geräte sind nicht nur für Consumer interessant und da wird in Zukunft noch einiges kommen. Intel hatte jedoch schon mit Klage gedroht, mal schauen ob da nun noch was kommt.
 
@Computerfreak-007: Allerdings, selbst die neuren Atoms (z.B. Surface 3 non-Pro) laufen ja absolut flüssig.

Und wenn man sich ansieht, das Win10m auf nem 100€-Lumia550 flüssiger läuft als Android auf nem Galaxy S7, bin ich da recht optimistisch.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen