Hohe Gebühren: Steam stellt die Bitcoin-Zahlungsmöglichkeit ein

Bereits seit einem längeren Zeitraum war es bei Steam möglich, auch mit der virtuellen Währung Bitcoin zu zahlen. Somit konnten Computerspiele über den Anbieter Bitpay gekauft werden. Doch offenbar lohnt sich die Zahlungsmethode nicht mehr, sodass ... mehr... Steam, Valve, Spieleplattform Bildquelle: Valve Steam, Valve, Spieleplattform Steam, Valve, Spieleplattform Valve

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Wenn sowas mit einer richtigen Währung passiert wäre, dann hätte die zugehörige Zentralbank relativ schnell Gegenmaßnahmen ergriffen, siehe zB die Geschichte mit dem Schweizer Franken -

- halt, scheiße, Banken sind schlecht und müssen weg. Gott behüte, daß sich einer um die Integrität des Zahlungsmittels bemüht.

Man stelle sich nur mal vor, Steam hätte gesagt, wir nehmen ab heute Euro nicht mehr an, aus dem genannten Gründen.
 
@RalphS: Das Problem bei richtigen Währungen ist aber, das niemand wirklich weiß ob "Gegenmaßnahmen" auch wirklich funktionieren und Bankenrettungen bezahlen letztlich immer alle. Eine Wahrung lässt sich aber resetten...

Ein reset beim Bitcoin und das Ding ist verschwunden... und wer soll denn überhaupt anfangen irgendwas zu retten oder zu resetten? Die Bitcoin Besitzer, oder doch der geheimnisvolle Erfinder? Der dicke Reibach ist da schon gemacht oder wir sind mittendrin. Die richtig doofen sind am Ende wahrscheinlich die, die jetzt damit angefangen haben, oder den Mist anhäufen.

Warum ist Bitcoin überhaupt derzeit so ein riesen Thema in den Medien? Das sieht immer mehr nach Werbung aus. Oh hier, das Wunder Bitcoin, macht das bloß nicht, damit sind Leute reich geworden, wie schon mit anderen Schneeballsystemen und Scam vorher... Du kannst dir nirgendwo damit Brötchen kaufen, aber irgendwo gibt es Händler die es als "Währung" annehmen... Das ist alles Käse, vor allem für Leute die Geld verstecken wollen. Wir haben X Zahlungswege und brauchen ganz dringend auch noch Crypto Mist... Bitcoin ist die Verkörperung davon, was bei Banken noch immer schief läuft. Kaputter Kapitalismus pur.
 
@MacGiggles: Falsch, natürlich hätten bei Banken nur die Anleger haften müssen, da die Grundidee des Geldverleihens auf der Notwendigkeit des entsprechenden Kapitalverfügbarkeit beruht. Für die Entkopplung von dieser Grundlage hätten zumindest die Entscheider darüber haftbar gemacht werden müssen. Hier spreche ich aber von kaputter Demokratie und fehlendem Rechtsstaat.
Ich hingegen sehe Bitcoin als eine Möglichkeit endlich von diesen kaputten, kriminellen Finanzstrukturen loszulösen, die immer nur einseitig bevorzugen. Wenn man die Ein- und Ausgangssysteme sprich z.B. Lohnzahlung über Einkommenssteuer und die Ausgaben über Mehrwertsteuer vernünftig regelt, dann könnte es tatsächlich funktionieren. Was momentan noch aussieht wie eine riesige Spekulationsblase bildet doch die beste Grundlage für ein letztendlich zinsloses Geldsystem.
 
@Ronny@Home: "bildet doch die beste Grundlage für ein letztendlich zinsloses Geldsystem."

Vor allem bildet es eine Grundlage für ein Bargeldloses, voll kontrollierbares Bezahlsystem, das statt auf Zinsen auf Zockerei setzt.

Spätestens wenn das Mining aufhört, geht das gezocke richtig los! Eine feste Summe Bitcoins in einer Welt in der alles teurer wird? Du verstehst es wohl einfach nicht? Irgendwann kommt der Zeitpunkt an dem deine Wohnung so viel kostet wie alle Bitcoins die es überhaupt gibt! Bitcoin ist zu 100% an reale Währungen gebunden und keine Alternative! Am Anfang, als jeder noch Minern konnte, war es eine... jetzt ist das vorbei und das Schneeballsystem beginnt zu rollen.
 
@MacGiggles: Es geht nicht um irgendein Reset und es geht schon gar nicht um irgendwelche Bankenrettung.

Es reicht schon, wenn irgendeiner ganz im Sinne einer feindlichen Übernahme ganz einfach sämtliche Euroscheine einsammelt oder, um das ein bißchen übersichtlicher zu halten, "nur" alle DM-Scheine (als es die noch gab und das noch ein anerkanntes Zahlungsmittel war).

Ergebnis davon ist unweigerlich Deflation, dh. also die Aufwertung des Zahlungsmittels, einfach deswegen, weil "unser Geld" jetzt jemand anders hat und es "für uns" daher nicht merh zur Verfügung steht. Wie will ich auch mit nem Fuffi das Kino bezahlen, wenn es buchstäblich keine Fuffis mehr gibt?

Eine Bank könnte jetzt nachdrucken oder könnte einfach die bisherigen Banknoten alle für ungültig erklären und neue ausgeben.

Mit BTC geht das aber nicht. Da hat man seine fixe Geldmenge, und wenn die hundertmal alle haben wollen.

"Wertvoll" bzw "wertvoller" macht das die Sache aber nicht, jedenfalls nicht notwendigerweise. Klar läßt sich ein gewisser Wert zuordnen, aber wenn ich jetzt zB eine Tüte Goldbären haben möchte, dann kann ich die mit Euro oder Dollar oder eben mit BTC bezahlen und es gibt nicht den geringsten Grund, auf die doch arg beschränkte Ressource namens BTC zurückzugreifen.

Der Wert meiner Haribotüte und weitergehend die Befriedigung meines Wunsches nach Glücksbärchis leitet sich daher nicht aus der Verfügbarkeit von BTC ab.

Anders sähe das aus, wenn ich Saftbären haben will. Die gibt es nämlich nur im Intershop und dort wird nur BTC akzeptiert. Entsprechend kosten mich meine Saftbären signifikant mehr und dann ist es egal, ob ich zB eine Milchschnitte für 1 DM erhalten könnte, die man als Westdeutscher auch mal im Couchpolster verlegen könnte, wenn man schlicht keine DM (als Zahlungsmittel) besitzt, weil man Ostdeutscher war und entsprechend bestenfalls Aluchips im Couchpolster findet.

So bestimmt sich dann der Wert der Währung bzw die Kaufkraft, die ich damit generieren kann. Mehr noch: da ich ja weiß, daß meine DM -- heute halt BTC -- viel wert sind, geb ich die nicht aus, sondern bleib darauf sitzen, weil vielleicht hab ich ja irgendwann zwei davon und dann kann ich mir sogar ne Bravo davon leisten (die ich auch nur per DM/BTC bezahlen kann und NICHT mit irgendeinem anderen Zahlungsmittel).

Brot und Butter und Milch-mit-Butterstücken-drin krieg ich nämlich auch für meine Aluchips. Die sind zwar vergleichsweise wertlos, aber ich krieg was dafür und darauf kommt es ja am Ende an.

Denn nicht das Geld wird gegessen.
 
Das lässt in puncto "Seriosität/Verlässlichkeit/Zukunftssicherheit des BitCoin" tief blicken. Ich denke, Steam wird nicht der letzte gewesen sein...
 
@DON666: Ich denke mal, es liegt hauptsächlich daran, dass Bitcoin eher wie eine Aktie gehandelt wird, anstatt sich Bitcoin zu besorgen, um damit Dinge kaufen zu können. Und so lange man diesen extremen Kursschwankungen ausgesetzt ist, wird es viele Unternehmen geben, die Kursanpassungen im 5 Minuten-Takt nicht sonderlich cool finden.

Dazu immer das Risiko, dass eingenommene Bitcoins von jetzt auf gleich an Wert verlieren oder gar gänzlich zum erliegen kommen.
 
ich freu mich..und so wird's anderen auch noch ergehen die auf Bitcoins setzen...
 
Das wird mmoga und co sicherlich freuen.
 
@Bautz: Die können das auch nicht händeln. Die Transaktionsgebühren legt doch nicht Steam fest, sondern das Netzwerk.
Heute sind wir bei $15 Transaktionsgebühren angelangt. Das macht richtig Spaß, wenn man sparen will und ein $10 Spiel kaufen möchte.
 
Jeder, der sich ein bisschen mit Kryptowährungen beschäftigt hat, weiß schon seit langem, dass Bitcoin nicht nur die älteste und bekannteste Coin ist, sondern auch die langsamste und teuerste.

Schnellen 3rd Generation Coins mit geringen Transaktionskosten gehört die Zukunft.
NEO, Dash, Stellar Lumens, Cardano, EOS - die Liste mit schnellen, modernen und 'billigen' Alternativen ist lang. Jede einzelne stellt Bitcoin mühelos in den Schatten.

Der heißeste Favorit ist möglicherweise IOTA mit 0,0 Transaktionskosten.
IOTA ist alleine in der letzten Woche um 250% gestiegen und belegt mittlerweile Rang 4 der beliebtesten Kryptocoins. Nicht ohne Grund.
 
@rw4125: das ganz Hype um die Kryptowährungen, erinnert stark an die Dotcom-Blase deshalb warte ich erstmal mal bis diese Blase platzt(und sie wird platzen). Dann sieht man ja welche dieser Währung keine Luftnummer ist.
 
@ibecf: Jede dieser Währungen ist eine Blase. Die Blockchain muss berechnet werden und die, die diese Systeme betreiben, versprechen sich einen Gewinn davon. Wenn es keinen Gewinn gibt, wird die Blockchain nicht mehr weiter berechnet werden.
 
@ibecf: Denk an das Video.

https://www.youtube.com/watch?v=SHW6MscSolc
 
@rw4125: Einige von dir aufgezählte Coins sind allerdings etwas scamy. Diese Coins können aktuell auch nirgends als Zahlungsmittel eingesetzt werden, da die niemand akzeptiert. Einige dieser Coins sind auch so angelegt das die Erfinder am Anfang alle Coins besitzen und somit unglaublich viel Geld haben für tolles Marketing. Nur schon das schreckt mich ab... Schaut man die Coins genauer an, dann haben die alle auch ihre Tücken. Das Problem ist nur, das sich kaum einer die Mühe macht oder diese Technologien noch viel komplexer sind wie Bitcoin und es sowieso niemand versteht wie im Fall von IOTA.
Bitcoin hat aktuell nur so viele Schwierigkeit weil es so enorm beliebt ist und die Anzahl User viel schneller gewachsen ist als die Weiterentwicklung schritthalten hätte können. Die meisten Probleme von Bitcoin können aber durch das Lightning Network gelöst werden.
 
@DrEmmettBrown: Grade bei IOTA verstehe ich nicht, warum es überhaupt Coins gibt, die man kaufen bzw. handeln kann. Soweit ich das verstanden habe, ist das so gedacht, dass mit IOTA Maschienen untereinander automatisiert handeln können und bei jeder Transaktion die teilnehmer selbst die nötigen Berechnungen live durchführen (die allerdings auch nicht lange dauern, sondern mehr oder weniger sofort machbar sind). Wozu dabei überhaupt IOTA gebraucht wird ist die andere Frage - wo ist der Vorteil gegenüber jeder x-beliebigen firmeneigenen Softwarelösung?
Und Mining wie bei anderen Coins gibt es nicht. Wo kommen also die handelbaren Coins her? Müssen wohl alle dem Erfinder gehören. Aber warum spielen da angeblich so viele Firmen mit?
 
@monte: Ich bin gerade daran mich in IOTA einzulesen. Ich sehen aber genau so wie du ganz viele Red-Flags bei IOTA. Dennoch versuche ich mal einige deiner Fragen zu beantworten.
Das Ziel wäre natürlich das beliebige Maschinen untereinander Zahlungen machen können mit einer Währung die unabhängig von einer zentralen Instanz einen Wert hat. Einfach nur mit ein bisschen Firmware geht das nicht. Das ganze sollte auch so konzipiert sein dass theoretisch Milliarden von Zahlungen jede Sekunden global durchgeführt werden können. Ich glaube das so ein System durchaus nützlich sein könnte, ob das IOTA leisten kann ist eine ganz andere Frage.
Richtig, ein Mining gibt es nicht, die Coins liegen bei den Gründer. Big Red Flag!
Ob da wirklich Bosch, Microsoft, Fujitsu, etc. mitmacht weiß ich nicht, das wird von den IOTA Jungs behauptet. Ich habe dazu aber noch keine offizielle Statements seitens der genannten Firmen gesehen.
Es gibt auch kaum ein Exchenges bei denen man IOTA handeln kann. Der einzig mir bekannte ist Bitfinex, einer der unseriösesten Börsen für Kryptowährungen.
Als ob das nicht schon genügend Red Flags währen kommt jetzt noch dazu dass IOTA aktuell überhaupt nicht zu gebrauchen ist, da ihr System von Spamtransaktionen geflutet wird, da diese besonders einfach und billig sind bei IOTA.
Ah und was ich noch vergessen habe, dass es ziemlich harsche Kritik an der Sicherheit von IOTA gibt von Jungs und Mädels vom MIT: https://medium.com/@neha/cryptographic-vulnerabilities-in-iota-9a6a9ddc4367
Aktuell wäre daher mein Fazit: Viel Marketing Blabla aber wenig brauchbare Technologie. So wie bei vielen anderen Bitcoin alternativen die gerade gehypt werden.
 
@rw4125: Wie erkennt man, dass man eine Meinung zum Thema Währungen in die Tonne kloppen kann? Wenn die Person versucht, die Qualität einer "Währung" anhand ihrer Wertsteigerung zu beurteilen. Aber seit Bitcoin fühlen sich einfach zu viele ohne Ahnung dazu berufen, ihre Meinung und Zukunftsprognosen abzugeben. Dabei haben sie vielleicht ansatzweise eine Blockchain verstanden, bei allem anderen hapert es aber heftig. Soweit, dass sie die Funktion von Geld mit der von Aktien verwechseln.
 
Gerade für kleinere Zahlungen ist Bitcoin die letzten Monate relativ sinnlos geworden, geht wohl auch damit einher, daß Bitcoin inzwischen mehr als Storage of Value, bzw Counterpart zu Gold angesehen wird, statt als schnelle Möglichkeit Wert zu transferieren. Gerade zum reinen zahlen gibt es viele schnellere und günstigere Möglichkeiten (und Coins). Selbst Ethereum lässt sich für unter(!) 1 Cent schneller als Bitcoin transferieren. Da gibt es noch viele andere, ähnlich große.

Auch wenn ich es schade finde, da Bitcoin immer eine nette Möglichkeit war Firmen wie PayPal nicht noch weiter zu unterstützen, dürfte die letzten Monaten kaum einer Bitcoin benutzt haben, um kleinere Werte um die 20$ herum zu versenden.
 
@Nahkampfschaf: Ich würde sogar soweit gehen, in den letzten Wochen ist Bitcoin als Zahlungsmittel vollständig zum Erliegen gekommen. Bei dem Kursverlauf wird fast niemand so dumm gewesen sein und irgendetwas damit gekauft haben. Die Transaktionen müssten somit eigentlich alles nur Trading-Aktivitäten gewesen sein.
 
20$ pro Transaktion hab ich jetzt noch nie bezahlt für eine Bitcoin Transaktion. Aber ja die Gebühren sind gestiegen und liegen in der letzten Wochen so um die 2-5 Dollar wenn man möchte, dass die Zahlung mit hoher Priorität behandelt wird. Oft mache ich Zahlungen, die aber nicht so dringend sind und dann reichen auch 30 Cent aus. Fürs Bezahlen mit Bitcoin via BitPay ist Bitcoin allerdings wirklich sehr unpraktisch geworden. Früher dauerte das nur Sekunden, da BitPay eine Bitcoin Zahlung bereits akzeptiert hatte, wenn diese im Netzwerk auftauchte aber noch nicht bestätigt wurde. Inzwischen werden jedoch oft mehr Zahlungen in Bitcoin gemacht als aktuell gerade platz haben in der Blockchain und daher wartet BitPay bis die Zahlung definitiv in der Blockchain aufgenommen wurde, das kann dauern...
Das Problem von der überlasteten Blockchain kann bei Bitcoin mit dem Lightning Network gelöst werden, was aktuell in der Testphase ist. Zahlungen werden damit wieder nahezu kostenlos, dauern nur noch Millisekunden und unabhängig von der Blockchain in praktisch unbegrenzter Anzahl durchgeführt werden. https://lightning.network/
 
bitpay is leider aber auch unterste schublade, als der wechselkurs zuletzt 10.500 euro war hat bitpay 8.500 angezeigt.
 
Mein Wissen um Kryptowährungen ist was einige Aspekte angeht leider noch sehr rudimentär.
Kann mir jemand erklären, wer diese Gebühren erhebt und für welche Leistung?
Ich habe gedacht, der Sinn von Bitcoin ist, dass es gearde keine Zwischeninstanzen wie eine Bank bei Transaktionen gibt. Da scheint es mir irgendwie widersprüchlich, dass für Transaktionen Gebühren erhoben werden.
 
@FuzzyLogic: Im Falle von Bitcoin wird die zentrale Zwischeninstanz durch die Blockchain ersetzt. Transaktionen werden gesammelt in Blöcke gepackt und die Blöcke werden kryptographisch gesichert aneinandergereiht. Das generieren eines neuen Blocks wurde absichtlich kompliziert gemacht. Man muss dazu einen passenden kryptographischen Hash erstellen, den man nur durch zufälliges ausprobieren finden kann. Ganz viele Rechner rund um die Welt machen nichts Anderes als verschiedene Kombinationen durchzuprobieren in der Hoffnung der passende Code zu finden. Derjenige der als erstes den passenden Code findet kann ein neuer gültiger Block veröffentlichen und erhält dafür neue Bitcoins und alle Transaktionsgebühren der Transaktionen die er in den Block aufgenommen hat. Im Schnitt wird alle 10 Minuten einen Block erzeugt und die Größe ist auf 1 MB limitiert. Dadurch ist auch die Anzahl Transaktionen, die in einem Block Platz haben limitiert. Derjenige der ein Block generiert wird nun die Transaktionen mit viel Gebühren priorisiert behandeln, da er daran mehr verdienen kann. Die Gebühr ist aber grundsätzlich freiwillig und kann jeder selbst bestimmen. Wer weniger bezahlt muss einfach länger warten, bis freie Kapazität in einem Block verfügbar ist.
Eine mögliche Lösung wäre, das man nicht mehr jede einzelne Zahlung direkt in der Blockchain verankert, sondern in einem Layer darüber die Zugriffsrechte auf Bitcoins, die in der Blockchain gesichert sind untereinander austauscht. Wie das dann aber funktioniert im Detail würde jetzt hier zu weit gehen. Ein Ansatz ist dieser hier: https://lightning.network/
Es gibt auch Leute, die sagen man soll einfach grössere Blöcke erlauben um so die Kapazität der Blockchain zu erhöhen und dadurch die Kosten zu senken. Das Problem ist aber, das die Blöcke nicht nur übers Internet auf die Rechner verteilt werden müssen, sondern auch für immer gespeichert werden müssen. Je grösser die Blöcke werden umso weniger können da irgendwann noch mitmachen. Daher glaube ich nicht, dass dies sehr clever ist.
 
@DrEmmettBrown:
Ganz toller, lehrreicher Beitrag. Danke
 
@Siamkat: Gern geschen! Ich hoffe immer das ich es halbwegs verständlich rüberbringen kann. Wenn es ankommt freut mich das natürlich! Ich finde es oft schade das dieses Thema von den Medien oft in den Dreck gezogen wird anstatt, dass aufklärung betrieben wird... Aber es bessert sich langsam. Vorallem treffe ich immer mehr Leute zufällig, die sich inzwischen echt gut mit Bitcoin auskennen. Vor 5 Jahren wurde ich noch wie ein Alien angeschaut wenn ich von Bitcoin erzählte. Die Bänker haben mich damals ausgelacht und heute besuchen sie Bitcoin Seminare und fragen verzweifelt um mein Rat. Das ist jetzt kein Witz!
 
@DrEmmettBrown: Was man dabei nicht vergessen sollte, ist das Cryptowährungs-Mining mehr Strom verbraucht als fast 160 Länder am unteren Ende der Verbraucherliste zusammen...

Mehr als 29 tWh pro Jahr....

http://www.businessinsider.de/bitcoin-stromverbrauch-miner-2017-11

Der ganze Hype wird spätestens dann vorbei sein, wenn mehr Hardware nötig wird um einen weiteren Hash zu berechnen, als es auf der Erde existiert...
 
@Speggn: Da hast du was falsches gelesen oder falsch verstanden. Es wird geschätzt das es 160 Länder gibt die weniger Strom als Bitcoin verbrauchen. Nicht zusammen, sondern einzeln. Aktuell ist das ca. 0.1% vom globalem Stromverbrauch. Das ist nicht wenig aber auch noch nicht der Weltuntergang. Die ganzen Prognosen die sagen in x Jahren wird es aller Strom der Erde brauchen sind allerdings kompletter Schwachsinn.
Wie viel Strom verbraucht wird hängt im wesentlichen von folgenden Faktoren ab: Preis vom Bitcoin, Blockreward, Transaktionsgebühren, Strompreis, weitere Kosten die beim Mining anfallenden. Wenn der Preis vom Bitcoin steigt lohnt sich mehr zum mimen, was aktuell der Hauptgrund ist für den hohen Stromverbrauch. Der Blockreward wird alle 4 Jahre halbiert, dadurch wird es weniger lukrative und der Stromverbrauch sinkt. Die Transaktionsgebühren steigen wenn die Nachfrage nach Bitcointransaktionen steigt, was mittelfristig mit dem Lightning Network gelöst werden könnte. Der Strompreis ist vorallem dort und dann tief wenn Strom im Überfluss vorhanden ist. Viel Strom kommt aus Wasser- und Geothermiekraftwerken von Orten wo es nicht genügend Abnehmer gibt bzw. es zu teuer währe lange Stromleitungen zu bauen. Also nutzt man billiger Strom direkt ab Generator fürs Bitcoin Mining. Der Witz des ganzen ist dass dadurch eine Datenbank (Blockchain) entsteht die nicht fälschbar ist genau so wenig wie Energie gefälscht werden kann, da diese ja eben genau mit Energie gesichter wird (Prof of Work). Sowas hat unglaublichen viel Wert!
 
@DrEmmettBrown: Du willst mir also sagen, das der Wert von Bitcoins durch den Energieverbrauch gesichert wird? Oh mein Gott....

Die Energie ist in form von Wärme in der Umwelt. Ich würde gerne sehen wie du sie mit Bitcoins wieder in verwertbare Energie umwandelst... Ohne neue Ressourcen zu verbrauchen. (Das Bedeutet es den Wert einer Währung durch eine Sache zu sichern. Währung und Sache sind 1=1 austauschbar. Bei Bitcoins und der Energie die zu ihrer Berechnung nötig ist, geht dies nicht.)

Welchen Praktischen (!!!) Wert hat denn eine Datenbank mit Crpytohashes? Praktisch, nicht im Kopf von den Menschen die Glauben Bitcoins wären was tolles. Was kann man konkret damit machen? Speicherplatz belegen. Mehr fällt mir nicht ein....

Was passieren wird ist folgendes: Alle Welt mined Bitcoins. Bis es sich nicht mehr lohnt. Dann schreibt irgendjemand den Algorithmus für Shitcoins... Diese lassen sich viel einfacher, sind vermeintlich noch sicherer und lassen sich in deutlich größerer Mengen berechnen....
Puff.... schon sind Bitcoins nichts mehr Wert und das Kapital wandert zum Shitcoin....

Das lässt sich seit den Tulpen in Holland beobachten uns ist immer wieder der Selbe Mist...

Aber hey, ums Goldene Kalb tanzt es sich besonders gut, nicht wahr?

PS: Es sind die 160 Länder zusammen... Die 100 untersten kommen nicht mal über 10 gWh pro Jahr.... Bei manchen Inselstaaten bewegt es sich im Megawattstunden Bereich...
 
@Speggn: Bitcoin ist nicht mit Energie gedeckt, sondern wird durch das verbraten von Energie gesichert, das ist ein ganz grosser Unterschied. Du kannst die Blockchain nur manipulieren wenn du die Mehrheit der Hashleistng hast und die kriegst du nur wenn du unglaublich viel Energie verbratest, was dich enorm viel mehr kosten würde als das was es dir bringen würde.

Eine Datenbank, in der jeder was eintragen kann, was für alle lesbar ist und von niemandem manipuliert werden kann ist unglaublich wertvoll! Das ist vergleichbar wie die Erfindung vom Internet und wird die Welt genau so auf den Kopf stellen. Wenn du dafür keine Anwendungen siehst... naja gut, mir egal...

Du hast eine witzige Vorstellung wie Bitcoin und Währungen funktionieren ;) Gib mir ein Grund weshalb sich das Mining plötzlich nicht mehr lohnen sollte? Glaubst du echt, dass all die Leute die daran entwickeln sich solche einfache Dinge nie überlegt haben und die alle nur dumm sind? Ich hinterfrage Bitcoin nun seit 5, bald 6 Jahren und denkst du ich hab mich mit den Basics nie auseinander gesetzt?
Tut mir leid, aber du hast ganz offensichtlich einige grundlegende Mechanismen und die Zusammenhänge noch nicht ganz verstanden.

Wenn du konkrete Fragen hast, dann beantworte ich dir diese gerne. Alle deine Thesen zu wiederlegen ist mir aber zu mühsam und mir kann es letztlich auch egal sein was du glaubst.

Meiner Nerven sind jetzt auch schon etwas strapaziert, daher verzichte ich jetzt auf weitere Erklärungen und verweise auf diesen YouTube Channel: Bitcoin for Beginners https://www.youtube.com/playlist?list=PLPQwGV1aLnTuN6kdNWlElfr2tzigB9Nnj

PS: Es sind 160 Länder einzeln. Hab mir dein Link nicht angeschaut, aber hier ist die original Quelle: https://powercompare.co.uk/bitcoin/
 
@Speggn: Mit einem hast du aber Recht, und zwar mit: "Der ganze Hype wird spätestens dann vorbei sein, wenn mehr Hardware nötig wird um einen weiteren Hash zu berechnen, als es auf der Erde existiert..."

Es wird niemals nur anähernd ein Resourcenproblem geben um weitere gültige Hashcoeds zu berechnen. Sein Satz könnte also auch heissen: "Der ganze Hype wird spätestens nie vorbei sein." Und das kann ja nicht falsch sein ;).

Der Grund warum es nie ein Problem sein wird neue Hashes zu finden ist ganz simple. Das Bitcoin Netzwork regelt die Schwirikeit selbständig und zwar so, dass immer alle 10 Minuten im Schnitt einen Hash gefunden wird. Aktuell wird das immer schwiriger weil es sich wegen dem rasant steigendem Preis immer mehr lohnt nach Bitcoins zu suchen. Das kann aber genau so wieder einfacher werden, wenn es sich eben nicht mehr so lohnt.
 
Und jetzt wird erst recht nicht mehr bei Steam gekauft.
Hab ich zwar sowieso nie getan,weil ich kein Gamer bin,aber wenn ich im Internet was kaufe,dann immer mit Bitcoins ausser bei Amazon.
Bitcoins sind einfach eine sehr bequeme Bezahlmoeglichkeit,fuer die man nicht erst zur Sparkasse fahren und sich an den Bankautomaten stellen muss.
Einfach Adresse und Betrag eingeben,Ok klicken und fertig.
Und es funktioniert in jedem Land exakt gleich.
Nie wieder irgendwelcher Aerger,weil die Amis nur Bezahlmoeglichkeiten anbieten,die hier nicht nutzbar sind.
Wird bei Steam wohl anders sein,das ist ja riesig,da nimmt man hoffentlich auf deutsche Ruecksicht,aber gerade bei kleinen Seiten mangelt es oft an funktionierenden Bezahlmoeglichkeiten.
Bitcoin ist hier einfach perfekt.
Und dass ich mehr ausgeben kann,als ich gekauft hab,weil sich der Wert zwischendrin schon wieder verdoppelt hat,ist auch nicht gerade nachteilhaft.
 
Man konnte auch TEATHER COIN NUTZEN DIESER IST KEINEN SCHWANKUNGEN AUSGESETZT; ER LIEGT IMMER BEI EINEM DOLLAR; OKAY +- 10 CENT, aber eine alternative!
 
@OliverK1: Deine Tastatur kaputt?
 
@OliverK1: Dieser Coin wurde von einer Tochterfirma von Bitfinex, oder so ähnlich, gegründet und keiner weiß ob dieser wirklich gedeckt ist. Red Flag Alert! Bitfinex ist schon lange sehr einfallsreich wenn es darum geht die Insolvenz noch herauszuzögern.
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