Starcraft: Arroganter Profi schläft und gewinnt mit den Füßen

Auch wenn man die Arroganz mit einigem Recht zum eigenen Mar­ken­zei­chen macht, kann man mit spürbaren Konsequenzen konfrontiert werden. Das muss der StarCraft-Profispieler Lim 'Larva' Hong Gyu jetzt lernen. Dieser wird auf einer Reihe von wichtigen ... mehr... Spiel, Blizzard, Strategiespiel, Activision Blizzard, Starcraft Bildquelle: Blizzard Spiel, Blizzard, Strategiespiel, Activision Blizzard, Starcraft Spiel, Blizzard, Strategiespiel, Activision Blizzard, Starcraft Blizzard

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Äh, irgend wie verstehe ich die Aufregung nicht. Warum ist es bei einem Wettkampf verboten mit dem Füßen zu spielen? Wenn er so gut ist, dass er trotzdem gewinnt, warum nicht? Solange er an seinem PC bleibt und der andere Spieler ohne Störungen weiter spielen kann ist das ein fairer Wettkampf. Es steht ja nirgends, dass man seinen Gegner nicht "baiten" darf. Ein bischen was muss man schon aushalten ...

Edit: So langsam verstehe ich warum die aktuelle Generation als "Snowflakes" bezeichnet wird, wenn das hier als unfaires Verhalten gewertet wird, dann weiß ich echt auch nicht mehr weiter. Zum Glück gibt es Jerry Le Levis nicht mehr, der hat ja auch immer mit dem Fuß am "Keyboard" gespielt ;)

Edit 2: Wie ich an all den Minusen erkenne liege ich wohl falsch mit meiner Meinung. Ich ändere diese damit sich niemand belästigt fühlt in: Was für eine Schande dieser Starcraft Spieler, wie kann er nur besser sein als wer anders und in einem Wettkampf gewinnen? Er sollte sich beim anderen Spieler jedes mal entschuldigen wenn er gewinnt, denn der andere könnte ja trautig sein das er verloren hat!!1!
 
@Sam Fisher: "So langsam verstehe ich warum die aktuelle Generation als "Snowflakes" bezeichnet wird" Wusste ich gar nicht XD
 
@wertzuiop123: Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Snowflake
 
@Sam Fisher: Klingt nach deutschen Studenten, noch nichts geleistet, aber fordern, fordern, fordern und natürlich beleidigt sein, wenn man seinen willen nicht durchgesetzt bekommt. Klingt eigentlich nach allen jugendlichen und jungen Erwachsen der westlichen Welt zwischen 15 und 25.
 
@Dr. MaRV: Gut, dass ich mittlerweile 26 bin, sonst wäre ich von dieser Aussage schwerst beleidigt. :-D
Der Ausdruck "Generatin Snowflake" ist mir aber mittlerweile schon öffter zu Ohren gekommen. Und wenn man sich die Leute so anschaut mit ihren 435345 Geschlechtern und Ihrer Religiösen Correctness stimmt es schon.
Man darf bloß keinem mehr auf die Füße treten und bloß nichts falsches sagen.
 
@Dr. MaRV: Puh, dann bin ich mit 25 ja grad noch drin. :D
 
@Sam Fisher: Es geht hier nicht direkt um den Fuß am Keyboard, sondern eher um respektloses Verhalten dem Gegner gegenüber. Und ein solches Verhalten hat in keiner Sportart etwas verloren.
 
@cerb: du hast noch nicht viel Sport gesehen, oder? Egal ob im Tennis, bei Formel 1 oder beim Boxen (usw usw) gab es immer die Provokateure als Salz in der Suppe.
 
@DailyLama: Stimmt aber bei SC2 haben ALLE pro Gamer Respekt gegenüber dem anderen, egal wie schlecht er/sie spielt.
 
@Odi waN: Dass heißt aber nicht zwingend dass Alle Respekt ggü anderen Spielern haben MÜSSEN. Außerdem hat er ja nie jemanden verbal beleidigt, sondern einfach sein Können öffentlich zur Schau gestellt und demonstriert dass er seine Gegner auch mit dem kleinen Zäh besiegt (Wortwörtlich).
 
@cerb: Boxen ist das Beste Beispiel für Respektlosigkeit und großes Schauspiel. Sport ist immer auch eine Show und genau die hat er hier geliefert, vielleicht etwas überzogen, dafür hat er ja auch die Konsequenzen kassiert.
 
@cerb: Psychologie gehört zu fast allen Sportarten. Selbst bei Schach gibt es das - sogar bei Weltmeisterkämpfen.
 
@Sam Fisher: was hat das mit Snowflake zu tun? Sein Vergehen ist nicht, dass er jemanden versehentlich mit dem falschen Pronomen angesprochen hat. Er ist mit Absicht respektlos.

Der Veranstalter schuldet Leuten kein Geld dafür, dass sie gut StarCraft spielen können, sondern er finanziert eine Marketingmaßnahme. Wer dafür aufgrund seines Verhaltens ungeeignet ist, und den Veranstalter in ein schlechtes Licht rückt, wird nicht mehr eingeladen. Diese Einschätzung obliegt übrigens allein dem Veranstalter.

Es ist auch albern sich an der Stelle dumm zu stellen. Es geht nicht darum, dass es eine Regel gegen das Spielen mit den Füßen gibt. Es geht um offensichtliche, bewusste Respektlosigkeiten. Es hängt kein Zettel im Büro, auf dem steht, dass ich nicht 5 Sekunden nachdem jemand gesprochen hat, unvermittelt ausrufe "Boah, gibt ja ganz schön dumme Menschen auf der Welt." oder immer meine Augen verstehe, wenn ein bestimmter Kollege spricht. Aber wenn, ich das tun würde, würde ich mich nicht wundern, wenn ich bald zu einem Gespräch geladen werden würde.

Und das ist kein Zeichen unserer Generation. Konsequenzen für respektloses Verhalten gab es schon immer.
 
@dpazra: Der Punkt dabei ist die von manchen mit Ausreden herbeigezerrte bzw. -gesprochene Erwartungshaltung des gefälligst nicht einzutreten habens / eintreten dürfens jener Konsequenzen. Weil man ja (angeblich) noch niiiiiiggss gemaaacht hat ;-)
 
@Sam Fisher: Deine Argumentation weist deutliche Mängel auf. Beklagt haben sich vor allem der Sponsor als auch die Veranstalter des Cups. Ich bezweifle, dass hier ausschließlich Leute um die 20 das Sagen haben.

Es ist unbestreitbar ein Zeichen der Reife und des Anstands, wenn man seinem Gegner mit Respekt entgegentritt.
Solche Aktionen abzuziehen, vor allem in Momenten, in denen das Spiel sowieso schon entschieden ist, weisen solche Eigenschaften leider nicht auf.

Edit: Ihre zweite Bearbeitung lässt darauf hinweisen, dass sie absolut nicht verstanden haben, warum sie die ganzen negativen Bewertungen bekommen haben.
 
@Kunbert: Ein wettkampf ermittelt im besten Fall den besten der besten...alles drumrum ist nur für irgendwelche marketingabteilungen interessant was auch sboeschs kommetar zeigt.

Tja esport ist halt auch nur eine weitere zirkusveranstaltung
 
@0711: Ich versuche gerade zu verstehen, inwiefern sich dieser Kommentar auf meinen bezieht.
Selbst wenn man nicht der Annahme ist, dass ein respektvoller Umgang Bestandteil eines Wettbewerbs sein sollte, tritt immer noch die von mir genannte geistige Reife in Kraft, die der Sportler deutlich hat vermissen lassen.

Es ist übrigens egal, was deiner und meiner Meinung nach einen Wettkampf ausmacht. Wenn die Veranstalter einen respektvollen Umgang zwischen den Spielern fordern, ist das nunmal so.
Eigentlich traurig, dass so ein Verhalten auch noch verteidigt wird.
 
@Kunbert: Zwischen sollen und müssen gibt es einen unterschied, der soll zustand ist natürlich wünschenswert aber eben keine voraussetzung für einen ernsthaften wettkampf und der veranstalter outet sich eben als eine werbeplattform bei der es nicht primär um die Leistung in einer disziplin geht

Diese betrachtung verteidigt das verhalten nicht, es entkoppelt lediglich die Leistung in der abgefragten disziplin
 
@Kunbert: "Es ist übrigens egal, was deiner und meiner Meinung nach einen Wettkampf ausmacht. Wenn die Veranstalter einen respektvollen Umgang zwischen den Spielern fordern, ist das nunmal so."

Ich gebe dir in dem Punkt Recht, muss allerdings ein großes ABER hinterher schieben:
Sportliches Verhalten sollte nicht von Respektlosigkeit überschattet werden, das ist richtig. Die Veranstalter haben aber keinerlei Vorkehrungen/Regeln geschaffen, die ein solches Verhalten verbieten. Der Spieler darf also - solange er sich im vom Veranstalter zugrunde gelegten Regelwerk bewegt - tun und lassen was er will. Das rechtfertig Larvas Verhalten zwar in keinster Weise auf moralischer Ebene, setzt ihm aber eben auch keine Grenzen. Und imho ist es viel peinlicher, ihm jetzt im Nachhinein mit Strafen wie ausschluss zu drohen, da man selbst vorher nicht darüber nachgedacht und Vorkehrungen getroffen hat. Es ist richtig, daraus den Schluss zu ziehen, dass sich an den Regeln etwas ändern muss. Aber für im Nachhinein geänderte Regeln sollte niemand bestraft werden.

PS: Das soll wie gesagt keine Verteidigung Larvas sein, aber eine Strafe sollte der Kerl dennoch nicht erhalten. Es sollte ausreichen, die Regeln für das nächste Turnier einfach zu ändern.
 
@Sam Fisher: bin total deiner Meinung :) heutige Gamingweld ist voller mimimimimi :) er hat niemanden beleidigt sondern wie du ja schon sagst nur etwas gebaitet... ker was für memmen :) können wohl nicht verlieren.
 
@Sam Fisher: Ein Zeichen dieser Generation scheint zu sein das Respektlosigkeit inzwischen normal ist.

Ich bin wirklich kein Moralapostel, aber Respekt ist keine Krankheit der man etwas entgegen setzen muss. Und es gibt nur eins was schlimmer ist als ein schlechter Verlierer, nämlich ein schlechter Gewinner.
 
@Tomarr:
"Und es gibt nur eins was schlimmer ist als ein schlechter Verlierer" -> Menschen, die anderen vorschreiben, wie sie sich zu freuen haben, weil sie sich sonst selbst nicht freuen können, DAS ist noch schlimmer.
Ich finde Respektlosigkeit auch nicht erstrebenswert, aber noch schlimmer finde ich, MEINE Meinung als allgemeines Gesetz zu formulieren. Wer überlegen gewinnt, soll sich auch überlegen drüber freuen können, wenn er das möchte. Das wird nie mein Freund werden, aber deswegen seh ich mir das auch nicht an. Klar darf ich meine Meinung zu solchen Typen haben, aber dass jemand, der überlegen gewinnt, gesperrt wird, weil er sich durch Gesten (nicht durch direkte Beleidigung!) respektlos verhalten hat, zeigt nur, dass es nicht darum geht, den Besten zu ermitteln, sondern den Besten der sich normiert Verhaltenden. Und das ist ein Armutszeugnis für den Sport wie auch jede andere Disziplin, wenn nicht mehr der Beste gewinnt, sondern das Mittelmaß, weil man sich auch bein Gewinnen so schön verneigt.
 
@DailyLama: Das schlimme ist ja das solche Typen die selben sind die dann immer ankommen mit "Hast kein Respekt oder was?"

Aber selbst wenn du dieser Meinung bist, das ist ja durchaus deine Sache, so ist es dennoch absolut Stillos auf derartige Art und Weise zu reagieren. Und es zeugt zusätzlich nicht gerade von gutem benehmen. Somit sind wir dann trotzdem wieder bei dem alten Rauswurfgrund. Weil der Veranstalter will schließlich Werbung machen. Er zahlt ihm ja nicht umsonst 10.000 Öcken fürs spielen. Und da dies seinem Image schadet ist es noch immer legitim ihn zu feuern.

Und wenn das alles auf einmal in unserer Welt als Ok eingestuft wird, sorry, aber dann ist doch einiges in den letzten Jahren an Erziehung daneben gegangen.
 
@Tomarr: "Und wenn das alles auf einmal in unserer Welt als Ok eingestuft wird, sorry, aber dann ist doch einiges in den letzten Jahren an Erziehung daneben gegangen."

Ich finde es nicht ok, zolle der Leistung des Sportlers, einfach besser zu sein als andere, denn noch Respekt. Und würde es schaden findet, wenn sich nicht mehr die Besten messen, sondern die Freundlichsten.
 
@DailyLama: Ich glaube ihr versteht einfach nicht worum es geht.

Zu seinem Job gehört halt auch ein representatives auftreten, das hat er nicht erfüllt, somit job scheiße gemacht.
 
@Sam Fisher:
Tja so ist das halt. Man kann ja von ihm halten was man will, aber ihn deswegen runterzumachen, das ist typisch für unsere faschistische Zeit. Jeder soll "normal" sein. Diese Leute haben die nie Sportler aus den 60ern bis 90ern erlebt. Fast alle die was erreicht haben waren nunmal Arschlöcher, und wenn die auf ein anderes Arschloch getroffen sind, waren das die größten Zweikämpfe die man je erlebt hat. Das waren noch spannende Zeiten. Heute darf ein Sportler nichtmal mehr völlig normale Emotionen zeigen und er ist schon unten durch in der PC-Presse (ja, doppeldeutig).

Außerdem hat so ein Verhalten auch taktische Werte. Wenn man sein Gegenüber durch sowas nervös machen kann, dann ist das viel wert. Und heutige "Snowflakes" kann man wirklich sehr einfach nervös machen. Das ist ja der Punkt. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Menschen müssen wieder lernen ruhiger zu bleiben und nicht alles sofort persönlich zu nehmen. Das merke ich selbst an mir und hasse es so sehr, weil ich merke wie es meine Fähigkeiten zurückhält, dass ich sogar eine Therapie in Erwägung ziehe.

Für diese Leute sind aber die anderen dran schuld. Die wollen lieber andere und die gesamte Gesellschaft ändern, anstatt sich selbst. Tolstoy hat das aber schon lange vor der heutigen Zeit gemerkt. Man denkt das würden die "informierten" und "gebildeten" Menschen heutzutage lernen. Ist wohl zu uncool. Oder das was ein böser Russe geschrieben hat, darf nicht beachtet werden...
 
@Sam Fisher: Weil das ein Sport sein soll, und unsportliches verhalten immer daneben ist!!!
Was ist nur mit eurer Generation los!!!
 
@Sam Fisher: + von mir.
Diese Arrognaz ist nicht unbedingt Nett, aber wenn er es sich leisten kann, und keine Regeln verletzt ...

Ja er ist ein arsch, aber das ist nicht illegal...
 
@Sam Fisher:
Ich glaube man sollte hier etwas differenzieren.

Ich habe von einem Fall gehört das ein Jugendtrainer einer Fußball Mannschaft nach einem (ka) 35:0 Sieg, mit der Begründung er habe den Gegner zu stark gedemütigt, entlassen.

Und ich kann das durchaus verstehen. Einen Gegner zu dominieren ist eine Sache, einen Gegner zu demütigen eine andere. Überall wo der Slogan FairPlay propagiert wird passt dieses Verhalten einfach nicht hinein.
 
@Sam Fisher: grün für den edit am ende :P

generell ist es aber meiner meinung nach sehr wohl ok als sponsor unsportliches verhalten zu ahnden. schließlich zahlen die sponsoren um für sich selbst zu werben und somit für ein positives image.

er mag ja der beste spieler der welt sein, aber wenn er seine kontrahenten herabwürdigt ist das eine schlicht unnötige respektlosigkeit.

als sponsor hat man damit ein verständliches problem und natürlich jederzeit das recht sich zurück zu ziehen und den flegel dort zu treffen wo es richtig weh tut: beim geld.

einen guten sportler macht talent und training aus.
ein ausnahmesportler hat zudem geistige reife und respekt, den er auch unterlegenen gegnern entgegen bringt.

larvas verhalten würde ich in der kathegorie "self entitled snowflake" aka auf gut deutsch rotznase einordnen und rotznasen zieht man die ohren lang ...
 
China <--> Sack Reis <--> umplumst iss ?
 
Haha! Die saudiarabische Nationalmannschaft verweigert eine Schweigeminute für Londoner Terroropfer und zeigt ihre Freude über tote Ungläubige offenkundig - völlig ohne Konsequenzen. Und hier gibt es gleich eine lebenslange Sperre weil das eine Kellerkind das andere verhöhnt. Verkehrte Welt.
 
@sboesch: Naja, bei der Reaktion gibt es keine Sekundäreffekte...aber wehe man schimpft über die saudischen Spieler...dann sind Milliarden-Deals bedroht!
 
@sboesch: Sag sowas doch nicht du kulturfeind....
 
Das zeigt das esport schon heute gar kein Interesse hat die besten zu finden sondern einfach nur eine weitere große werbebühne ist
 
@0711: Echt schwach vom Veranstalter, dass sowas überhaupt machbar ist.
 
@0711: Willkommen in der kultivierten Gesellschaft. In allen Bereichen, in denen man sich bewegt, gibt es mehr als nur einen Maßstab, der angelegt wird. Wenn ich die beste Arbeit verrichte, mich aber trotzdem auf Arbeit nicht benehmen kann, dann gerate ich dort in Schwierigkeiten. Wenn ich der klügste Schüler der Schule bin und mich nicht benehmen kann, dann werde ich Ärger mit der Schule bekommen. Gerade sportliche Wettbewerbe sind seit jeher mit Kultur und Ritualen verworben, in unserer Sprache ist "anständig" sogar synonym mit einer der Bedeutungen des Wortes "sportlich".

Kommerzieller E-Sport ist eine Werbeveranstaltung. Glaubst du ein gemeinnütziger Verein zur Förderung eines Sports, hätte keine Etiketten für seine Wettkämpfe?

Wer sich wie ein Kind benimmt, wird wie ein Kind behandelt und kriegt eine Auszeit. Es gibt keine Narrenfreiheit im Sport, so wie es sie auch an anderen Orten nicht gibt.
 
@dpazra: Doch diese Narrenfreiheit gibt es, siehe jenes Beispiel http://winfuture.de/comments/thread/#3108369,3108369
 
@0711: Das sehe ich als klaren Affront, aber nicht als Beispiel für Narrenfreiheit, denn der Präsident der saudischen Fußballföderation sah sich offensichtlich genötigt eine Entschuldigung zu schreiben, insofern sind also klar auch sozale Zwänge zu erkennen, die einen Repräsentanten des arabischen Fußballs zum Einlenken zwingen.
 
@dpazra: Die "Täter" bleiben unbescholten und es gab keinerlei Konsequenzen und es war nicht der erste ähnliche Vorfall. Für mich ist das Narrenfreiheit und die Entschuldigung maximal ein Feigenblatt
 
Wenn jemand in einer Disziplin schlicht und einfach der beste ist, darf er arrogant sein, solange er nicht auch Soziopath ist und niemand direkt oder indirekt benachteiligt wird bzw. zu Schaden kommt.

Mobbing ist schlimmer.
 
@Druidialkonsulvenz: Wer sagt das? Guck mal in die Historie der Sports und such nach einem Sport, in dem es keine Etiquette gibt, im Gegenteil, gerade sportliche Wettkämpfe sind mit einem Haufen Rituale verbunden und respektloses Vorhalten ist im Allgemeinen verpöhnt, so wie natürlich auch außerhalb des Sports respektvoller Umgang erwartet wird. Was meinst du denn, wie willkommen der beste Schachspieler auf einem Schachtournier wäre, wenn er sich so ein Verhalten rausnehmen würde? Er würde ganze schnell über die Etikette der FIDE aufgeklärt werden.
 
@dpazra:
Das ist arrogantes Verhalten, was er da an den Tag gelegt hat. Als respektlos sehen das nur Weicheier an, die sich sofort persönlich angegriffen fühlen. Dann kann man auch jeden Rennfahrer der auf dem Siegertreppchen den 2 anderen Sekt ins Gesicht spritzt als respektlos sehen... Kommt auch noch irgendwann, wenn das so weiter geht...
 
@dpazra: Sport war und ist noch immer geprägt von den großen Respektlosen und Arroganten. Egal ob bei Formel 1, Boxen oder Tennis...ohne die "Bösen" hätte es viele tolle Matches nie gegeben. Du verwechselst hier klar Hobbysport und Sport-Zirkus, der schon immer eine Show war und wo es fast ausschließlich ums Geld geht.
 
@dpazra: Das ist im Schach durchaus üblich, auch wenn Du es nicht wahrhaben willst: Hier zum Beispiel ein Artikel des Spiegel dazu: http://www.spiegel.de/einestages/schach-weltmeister-zwischen-genie-und-wahnsinn-a-1068510.html
 
@dpazra: Es gibt sogar das Studium der Sportpsychologie. 2009 erschien das Buch "Nervenkrieg - von Aura bis Zweikampf" von einer auf Schachpsychologie spazialisierten Autorin und beschreibt angewandte Psychologie für Schachlehrer und Spieler. Selbst der Schachweltmeister Lasker schrieb, dass nicht unbedingt der beste Zug in einem Schachspiel, sondern der dem Gegner unangenehmste Zug von Bedeutung sei. Und hier noch ein Link zu dem legendären Spiel Spasski gegen Fischer: http://www.spiegel.de/einestages/schach-wm-1972-bobby-fischer-gegen-boris-spasski-a-947702.html oder hier noch ein Artikel zum aktuellen Weltmeisterkampf: http://www.nosports.com/schach/tritte-unterm-tisch/
 
so ein Spinner....

Onlinespieler haben ansonsten in der Realen Welt eh nix zu melden....weil sie sich nur auf eine Sache spezialisiert haben...für den Rest fehlt ihnen das Zwischenmenchliche...

naja..jetz hat er genug Zeit..kann ja mit seinen Füssen dann Schach oder Mensch Ärger Dich Nicht Spielen...
 
@Computerfreak-007: Man kann zwar theoretisch mit den Füßen Schach spielen, allerdings steht in den FIDE-Regeln, dass sozial akzeptables Verhalten an den Tag gelegt werden muss, also professionell wird das auch an der stelle nichts.
 
@Computerfreak-007:
Ach, und woanders ist das nicht so? Die meisten großen Menschen waren Arschlöcher in Wirklichkeit. Aber ohne solche, würden wir wohl noch in Höhlen leben.
 
ohne dieses Verhalten gäbs den artikel nicht, es würd ksum jemand nach Videos davon suchen. Der Sponsor sollte ihn nicht verurteilen sondern unter Vertrag nehmen
 
Unglaublich was für $p@$ti$ hier rumlaufen, wie oben schon gesagt, mimimi Snowflakesgeneration. Wenn mich einer mit den Füßen besiegt sag ich zu ihm du @r$chloch und gib ihm die Hand. Besiegt ist besiegt. Unglaublich wohin das Internet seit den letzten 5 Jahren hindriftet, nicht auszuhalten.
 
@KostaK: Man kann das so oder so sehen. Ich mein mir ists egal wie man mich besiegt, davon lasse ich mich nicht kränken. Aber wenn da jemand empfindlich ist, warum sollte das weniger schwer wiegen als wenn ich aus Frust über meine Niederlage meinem Gegner mal kräftig die Faust ins Gesicht drücke?

Aber physischer Schmerz ist natürlich was anderes als psychischer, nicht? Auch eine Form von Doppelmoral. Männer weinen eben nicht.
 
Wieso macht man das im Fußball nicht mit Ronaldo? Bei dem interessiert es keinen :(
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