Streit eskaliert: Google sperrt YouTube-Zugang für Amazon-Geräte

Zwischen Google und Amazon bahnt sich bereits seit längerem ein handfester Streit an, dieser ist nun endgültig eskaliert. Denn der kalifornische Suchmaschinenriese hat angekündigt, den YouTube-Zugang für gleich mehrere Amazon-Geräte zu sperren. ... mehr... Amazon, Set-Top-Box, Fire TV Bildquelle: Amazon Amazon, Set-Top-Box, Fire TV Amazon, Set-Top-Box, Fire TV Amazon

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Sehr bedauerlich, mal wieder ist der User gelackmeiert, nur weil der eine Konzern dem anderen das Förmchen im Sandkasten geklaut hat und jetzt seine Sandburg kaputt macht.
 
@Torchwood: eine Milliarden Sandburg^^
 
@Torchwood: Du hast natürlich Recht, dass hier leider die Kunden die Doofen sind, aber in der Sache geht es um deutlich mehr als nur den "Sandkasten", nämlich um einen ziemlich erbitterten Handelskrieg zwischen zwei Unternehmen und die Frage, wie weit ich einen Konkurrenten behindern und bestrafen darf.
 
@witek: Ich schätze mal, das rein rechtlich derzeit kein Riegel vorgeschoben werden kann. Immerhin fällt mir kein Gesetzestext ein, der eine Zugänglichkeit zu solchen Services erzwingen könnte.

Von der moralischen Seite her ist das natürlich unterste Schublade, da hier tatsächlich der Kunde derjenige ist, der wirklich "am A****" ist. Ist schon schade, das sich solche Unternehmen nicht einfach mal an einen Tisch setzen und ihre Kinderstreitereien aus der Welt schaffen können. Konkurrenz belebt doch eigentlich das Geschäft - die beiden Streithähne in diesem Fall allerdings scheinen sich gegenseitig immer wieder mal abstechen zu wollen...
 
@Sh4itan: Auch dir kann ich nicht wirklich widersprechen, aber muss dennoch darauf verweisen, dass das keine Kinderstreitereien sind. Denn es geht nicht um Taschengeld, sondern Millionen- wenn nicht sogar Milliardenbeträge.
 
@witek: Ja, das es hier um hohe Geldbeträge bzw. Umsatzeinbußen geht, wird wohl auch jedem bewusst sein ^^

Aber ganz ehrlich: Dieses "du lässt mich nicht XY machen, also verbiete ich dir AB!" ist Verhalten, das ich aus dem Kindergarten/der Vorschule kenne. Klar geht es um viel Geld, aber so ein Gehabe gehört imho einfach nicht in die Wirtschaftswelt
 
@witek: Richtig, und beide werden viel verlieren wenn die Kunden nicht das bekommen was sie eigentlich haben wollen. Bei so einen Kindergarten gibt es wie immer keine Gewinner.
 
@witek: Sorry wenn ich dir auch widersprechen muss. Alleine die Tatsache das ein Konzern in guter alter Kapitalisten-Manier den Hals nicht voll bekommt, rechtfertigt noch lange nicht dieses schäbige und zugleich kindische Vorgehen.
 
@Sh4itan:

Mir ist schleierhaft das dies so locker von euch als kindliches Verhalten deklariert wird. Denkt ihr wirklich es treffe zu das sich bei Amazon und Google Leute sitzen die 10 Jahre alt sind und keine Ahnung vom Geschäft haben?

Diese Aktionen sind sicherlich nicht in einer Laune heraus entschieden worden. Wie Witek es schon herausstellt, ist das jeher ein Handelskrieg wo beide Ihr Marktmacht auf die Probe stellen.
 
@Andy2019: Es geht hauptsächlich darum einander seine Marktmacht zu demonstrieren. Da hast du natürlich recht. Aber ist es denn so ein großer Unterschied zu Kinderstreitereien wenn man gegenseitig mit seinen Muskeln protzen will? Dass zeigt doch nur wie unreif vorgegangen wird und es wird öffentlich zur Schau gestellt dass sich die beiden Unternehmen einen Dreck um ihre Kunden scheren. Am Ende verlieren beide wobei ein Dritter, der sowohl YT als auch Prime Video anbietet, sich an neuen Kunden erfreuen wird.
 
@Ryou-sama:
Nach deiner Argumentation kann ich auch Kriege als Kinderstreitereien bezeichnen.

Es gibt ihr zwei Seiten die eine Position haben, die NICHT auf Naivität oder aus einer Laune heraus, entstanden sind.

Für Beide scheint dies eine kritische Situation zu sein. Zu starkes Auftreten verprellt Partner und Kunden. Zu schwaches Auftreten stärk den Konkurrenten.

Dies als simple Kinderstreiterei abzustempeln verkennt dessen Bedeutung und Komplexität.
 
@Andy2019: Meinen Vergleich mit Kriegen gleichzusetzen ist wohl etwas extrem.
Ich habe auch nie behauptet dass diese Situation aus einer Laune heraus entstanden ist. Man hätte es aber auch etwas anders lösen können. ZB den Konkurrenten vor Gericht vorladen zu lassen, mit der Argumentation des Marktmachtmissbrauchs oder Ähnlichem. Dies hätte bestimmt zu Resultaten geführt OHNE den Kunden die Ar***karte ziehen zu lassen. Das wäre in meinen Augen ein deutlich erwachseneres Auftreten, als das Spielchen "Wie du mir, so ich dir".
 
@Ryou-sama:
Ich möchte ja nicht ausschließen das es bessere Möglichkeiten geben hätte.

Dies aber so klar und logisch darzustellen hallte ich jedoch nicht für angemessen.

Wie ich bereits oben erwähnt habe, werden sicherlich sowohl auf Seiten von Amazon und Google Personen ihres Faches sitzen. Also gehe ich davon aus das solche Überlegungen wie du geäußert hast sicherlich denen auch in den Sinn gekommen ist. Die Wahrscheinlichste Erklärung dafür, das sie es aber nicht so gemacht haben ist das sie einen Grund dazu hatten der nicht auf kindliche Emotionen/Naivität zurückzuführen ist, sondern vom klar durchdachten Kalkül.
 
@Sh4itan: da Google in bestimmten Bereichen in der Nähe eines Monopols agiert, wäre das Kartellrecht ein Ansatz. Sowohl die Suchmaschine als auch Youtube dürften sicherlich in ihren Bereichen Marktanteile haben, die die entsprechenden Kartellbehörden aufmerksam werden lassen - insbesondere bei solchem Geschäftsgebahren.
 
@der_ingo: So wie Amazon diktiert welche Geräte der Marktplatz NR1. verkauft und welche nicht?

Keine Streaming-Geräte als die eigenen? Keine Home-Assistenten, als die Eigenen? Keine Unterstützung eines Streamingstandards?

So viel zu Kartellbehörde. Google MUSS mit Youtube winken, damit die Leute sich auf nich-amazon-seiten nach ihren geräten umgucken. Ansonsten hätten sie den Markt einfach so abgegeben. Auch wenn ich es nicht gut heiße. Aus wirtschaftlicher und marketingtechnischer sicht macht aber nur genau das sinn.
 
@blume666: Also, wenn man objektiv betrachtet wie sich die Firmen bisher Konkurenz gegenüber verhalten haben: Die Integration von Diensten wie Netflix am Fire TV ist vorbildlich, und Google hat schonmal die Youtube App bei einem Konkurenten abgedreht (Windows Phone), da waren aber ganz andere vorgeschobene Gründe. ... "Dont be evil" ...
 
@Tintifax: Die Netflix-App kommt aber auch von Netflix. So wie die Youtube App von Google kommt.
Trotzdem ist es eine Doppelmoral hier ausschließlig Google die Schuld in die Schuhe zu schieben, wenn der größte Marktplatz der Welt sich weigert die Produkte von Google bzw. Apple zu verkaufen, damit die eigenen gepusht werden.

Ebenso waren die MS-Kampagnen gegen Mac, Chromebook, Google (Dont get scroogled) etc. auch nicht die feinste Art. Aber das scheint man ja hier gern zu vergessen.
 
@blume666: Wie? Die Youtube App für z.B. Alexa Show soll von Google sein? Wo hast das her, das ist extremer Unsinn... Genauso ist die Youtube App für Windows Phone von MICROSOFT entwickelt worden, und wurde gesperrt. Und zur Netflix App: Wenn ich auf dem Fire TV Stick nach einem Film suche, wird automatisch Netflix angezeigt, wenn er auf Prime etwas kosten würde, und auf Netflix nicht, wird sogar Netflix weit prominenter angezeigt. EGAL wer diese Integration programmiert hat, allein dass diese Integration möglich ist zeigt, dass Amazon nicht per se alle Konkurenten ausschliessen will.

Google sperrt jetzt sogar die WEBSEITE! für diese Geräte! Also, ganz ehrlich, das ist bis jetzt die ärgste Eskalation am Rücken des Benutzers.

Vielleicht kapierst Du das nicht, aber es ist für mich ein großer Unterschied, ob 2 Firmen sich in der Werbung schlecht da stellen lassen (das interessiert mich genau Nüsse). Was mich als Benutzer trifft: Wenn z.B. eine Firma meint Gott spielen zu müssen, und Sicherheitslücken so veröffentlicht dass problemlos Exploits herausgebracht werden können (Macht Google). Oder dass auf meinem Mobiltelefon die Youtube App nicht erlaubt ist (Macht Google). Oder dass auf meinem Alexa Show Youtube nicht erlaubt ist (Macht Google). Ja, es ist nicht die feine englische Art wenn Amazon tatsächlich Produkte nicht im Shop zulässt. Und von mir aus sollte da irgendein Gericht dagegen was machen, das ist mir wurscht. Fakt ist: Wenn jemand das Google Zeugs kaufen will, dann kann er das. Da ist man NICHT auf Amazon angewiesen, in Wirklichkeit verliert Amazon sogar Umsatz dadurch. Ich als User hab aber bei Youtube eigentlich so gut wie keine Wahl... Egal, Du findest das in Ordnung, für mich ist Google die widerlichste Firma die es zur Zeit gibt. Weil sie schon mehrmals auf meinem Rücken ihre Probleme ausgetragen haben
 
@blume666: finde ich interessant, dass du ernsthaft meinst, du könntest Amazon zwingen, bestimmte Artikel zu verkaufen. Auf welcher Basis? Amazon ist groß, aber weit weg vom Monopol. Wenn du etwas bei Amazon nicht kaufen kannst, kaufst du es halt woanders. Das ist recht problemlos, denn kaum ein Mensch wird 100% seines Bedarfs bei Amazon kaufen. Es besteht hier also kein Zwang.
Da Google ein Monopol bei Suchmaschinen hat, besteht keinesfalls die Gefahr, dass Leute im Netz nicht finden, wie sie einen Chromecast bestellen können.

Auf der anderen Seite ist alles außer Youtube als Videoplattform irrelevant. Inhalte, die bei Youtube stehen, bekommst du nicht anders zu sehen. Google ist damit auch dort nahe am Monopol und die Sperrung dieser ansonsten frei zugänglichen Plattform für bestimmte Nutzer bestimmter Geräte ist m.E. diskriminierend.

Und die Google-Eigenentwicklung Chromecast jetzt als "Streamingstandard" zu bezeichnen ist m.E. auch etwas gewagt.
 
@der_ingo: Ja, Amazon hat Online ein Quasi-Monopol (http://winfuture.de/news,94086.html) Und genau da darf man sicher keine Haare spalten.

So wie man Google vorwerfen kann best. Seiten und Suchergebnisse zu manipulieren, kann man Amazon vorwerfen das Kaufverhalten direkt zu beeinflussen. Amazon hat eine vormacht, bindet geschickt Kunden an sich und spielt die Karten für die eigenen Produkte aus.

Das macht jeder Konzern so oder versucht es. Ich versuche das ganze nur hier von beiden Seiten zu sehen. Aber der Google-Hass in dieser Community ist so groß, dass alle anderen Konzerne wie Heilsbringer dargestellt werden.
 
@blume666: ich sehe in dem von dir verlinkten Beitrag kein Monopol, sondern eine Top-10-Liste von Shops. Und zumindest Platz 2 und 3 haben auch noch selbst im Vergleich mit Amazon nennenswerte Umsätze. Ein Monopol sieht anders aus.

So zum Beispiel bei den Suchmaschinen: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/222849/umfrage/marktanteile-der-suchmaschinen-weltweit/
Schau nur mal auf den immer wichtigeren Mobilsektor: Google ist nahe an 97% Marktanteil! DAS ist ein Monopol.

Mit Hass hat das wenig zu tun. Ich nutze Produkte beider Firmen und das Geschäftsgebahren ist mir bei beiden nicht recht. In diesem konkreten Fall sehe ich aber halt eher Google als das Problem an und den Kunden generell als denjenigen, der es ausbaden muss.
 
@Sh4itan: ja und, trotzdem ist der Kunde der gelackmaierte. Nur weil sich zwei Konzerne nicht grün werden.
Das ist ein Rückschritt, denn Kundenstamm haben beide.
Amazon versucht halt auf Biegen und Brechen ihre Hardware zu vermarkten.

Amazon ist halt fast genau so schlimm wie apple.
Google ist da meist Human und bekommt regelmäßig Ben tritt in den Hintern. Finde ich auch nicht richtig.
 
@Torchwood: Eine Hand wäscht die andere und beide das Gesicht. Wenn der im vorletzten Absatz angegebene Grund stimmt, kann ich das voll nachvollziehen. Da bricht sich jetzt Amazon keinen Zacken aus der Krone die Prime Video Sache Cast-fähig zu machen und damit auch noch mehr Publikum zu bekommen. Aber wahrscheinlich baut der günstige Prime-Preis darauf, dass sich nicht allzu viele entscheiden den Video-Dienst auch wirklich zu nutzen...
 
@RocketChef: kannst du beurteilen, wie aufwändig es wäre, einen Dienst wie Prime Video an Chromecast anzupassen? Ich nicht. Wenn die dafür ihren halben Dienst umbauen müssen, würde ich mir das auch überlegen, ob sich das lohnt.
Das ist eine normale Geschäftsentscheidung, ob ich eine Plattform mit meinen Apps aktiv unterstütze.

Auf der anderen Seite dann mit Aussperrungen zu reagieren ist aber schon dreist. Aber dass Google da sein Monopol schamlos ausnutzt, hatte Microsoft ja auch schon zu spüren bekommen. Deren Youtube App wurde damals ja auch geblockt, nachdem Google Forderungen gestellt hatte, die nicht erfüllbar waren.
 
@der_ingo: Hierzu die YT/MS Laier auszugraben passt irgendwie nicht, da das Grundthema ein völlig anderes ist, wobei du dazu den passenden Satz schon weiter oben geliefert hast: "Das ist eine normale Geschäftsentscheidung, ob ich eine Plattform mit meinen Apps aktiv unterstütze.".

Genauso kann man aber sagen, dass Amazon ihr Online Quasi-Monopol auch schamlos ausnutzt indem man Google-Streaming (irgendwo nachvollziehbar) und sogar Smart Home Produkte (!!) "aussperrt".
 
@RocketChef: Es ist m.E. etwas anderes, ob man von einer frei erreichbaren Plattform wie Youtube bestimmte Geräte eines bestimmten Herstellers mutwillig aussperrt oder ob man als Verkäufer bestimmte Geräte der Konkurrenz nicht im Sortiment hat.
 
@der_ingo: Es gab schon mal eine Drittanbieter-App zum Streamen auf den Chromecast. Amazon hat sich eine einstweilige verfügung erklagt und die Entwicklung sowie die Verbreitung musste eingestellt werden.

Aber schön dass nur das Google-Monopol gesehen wird. Dass Amazon Chromecast, Nest, Apple TV und andere Assistenten aus ihrem Sortiment streicht ist natürlich korrekt.
Wie also soll man ein Produkt verkaufen, wenn man nur eine Plattform mit verhältnismäßig geringer Reichweite hat? Da können einen ja nur Alleinstellungsmerkmale weiterhelfen und das sind nunmal bei Google ihre Dienste. Anders sehe ich keine Möglichkeit wie sie ohne Amazon ihre Hardware etablieren könnten.
 
@blume666: mMn ist auch das nicht okay was amazon macht, vor allem mit ihrer stellung als einer der großten onlinehändler. ob amazon das ins eigene sortiment aufnehmen und selbst verkaufen muss wage ich zu bezweifeln aber zumindest der marketplace sollte offen genug sein dass leute darüber verkaufen können.

und vertragsfreiheit hin oder her wenn google mich aus NICHT-technischen gründen auf einem device aussperrt und auf nem anderem rein lässt ist das mMn sehr bedenklich.

jedoch bzgl prime support anderer geräte ist es etwas chaotisch.

youtube benötigt keinen aufwand um amazon zeug laufen zu lassen, das lief ja schon so., die haben sich aber extra die Mühe gemacht es zu blockieren.

bei amazon kann man sicher sagen dass absicht vorhanden ist, ihre geräte besser zu verbreiten, jedoch kann amazon auch sagen dass es den aufwand nicht wert ist, es aufm CC laufen zu lassen.

und konnte nicht iirc die CC app komplettes screencasting? würde die prime app nicht vlt damit gehen? oder is DRM im weg?
 
@der_ingo: "kannst du beurteilen, wie aufwändig es wäre, einen Dienst wie Prime Video an Chromecast anzupassen? Ich nicht."

Das wäre der richtige Zeitpunkt gewesen, die Klappe zu halten. Stattdessen nimmst du fortan einfach an, dass man "den halben Dienst umbauen" müsse, weil das zufälligerweise zu deinem Narrativ passt.

Die Cast-API ist im übrigen sehr gut dokumentiert (https://developers.google.com/cast/docs/reference/) und einfach zu implementieren. Aber lieber hat Amazon unbrauchbare Apps auf Smartphone und Tablets für die eigenen Kunden als einem Konkurrenten auch nur in irgend einer Weise zu helfen
 
@Niccolo Machiavelli: nein, ich habe die Frage in den Raum gestellt, ob sie das müssten. Und ich schrieb, ich könnte es verstehen, wenn sie es nicht täten, sollte solch ein Umbau notwendig sein.
Da du vermutlich die Interna von Prime Video genausowenig kennst wie ich, wäre es also vermutlich eher mal wieder bei dir, sich etwas zurückzunehmen.
 
@RocketChef: Amazon hat damit schon beim Chromecast 1 angefangen. am 29. Oktober 2015 haben sie den Apple TV und den Chromecast aus dem Sortiment geworfen. War damals Bestseller dort.
 
@Torchwood: Glücklicherweise interessieren mich keine der im Artikel erwähnten Seiten, Waren und Produkte, und proprietäre Hardware schon garnicht, und Amazon habe ich nach einem schrecklichen Monat ohnehin komplett den Rücken gekehrt...
 
und mal ganz ehrlich ich habe von beiden Firmen hier einige Produkte, mich stört es nicht, und es ist auch niemand ausgeschlossen bei mir, würde beides jeweils bei dem anderen funktionieren würde ich trotzdem Produkte vom beiden kaufen.
gut von der Qualität her schwenkt es im Moment mehr zu Amazon Produkten, aber da hat Google ja selber schuld wenn deren Produkte immer Bugs haben.
ich sag nur chromecast Audio "dieser Titel kann nicht abgespielt werden" da denke ich mir alles klar und das mit einer nicht ausgelasteten 50/10 Leitung.
aber softwaretechnisch braucht man Google einfach, wo sind seine Daten sicherer als auf den NSA Servern direkt.
 
@neuernickzumflamen: Also ich brauche von Google eigentlich nur Youtube. Selbst auf Android blocke ich alles was zu google funken will mit Hilfe von ner Firewall.
 
@Bautz: Dank XPrivacy und AFWall+ ist Android nutzbar :-)
 
Ich hoffe, Amazon reagiert, indem sie einen Youtube Konkurrenten aus dem Boden stampfen. Das Know-How dürfte vorhanden sein. Ein wirklicher Konkurrent zu Youtube ist lange überfällig.
 
@der_ingo: Sie haben doch schon Twitch eingekauft. Dort kann man auch Videos hochladen etc.
 
@der_ingo: Das hoffe ich auch.
Einige andere Videoplattformen gibt es ja schon,aber nur Amazon haette auch genug Geld,um das entsprechend zu bewerben und die Serverkosten ueber einen laengeren Zeitraum bezahlen zu koennen.
Hab bis vor kurzem Vidme genutzt,das ist in letzter Zeit stark gewachsen,bis sie dann angekuendigt haben,es offline zu nehmen.
Ich vermute,denen ist es auch zu teuer geworden :/
 
@nipos: Vimeo? , clipfish?, myvideo? kann alles nicht konkurrieren und Vidme wird am 15. Dezember dicht gemacht.

Mein 30Min Video Upload auf Twitch (beta) heute hat 4 Stunden gebraucht, YouTube braucht 1.
 
Naja typisches Google vorgehen, haben se ja auch schon ohne Vorwand gemacht
 
das wäre fatal !!

ich gucke immer meine Youtube-Videos am Fernseher mit dem Fire-TV 2 Stick, wenn ich das nicht
mehr könnte wäre der Stick für mich nutzlos da ich kein Prime habe...
Es wird aber sicher wie immer einen Trick oder ne Lösung geben das das am Ende doch geht, da
habe ich keine Angst und wenn alle Stricke reissen muss ich eben mein Youtube am PC schauen.
 
@Willy3333: Siehst du: Da kaufst du von Amazon ein Produkt, um von Google einen Dienst nutzen zu können und Google lässt dich als Nutzer dann doof dastehen mit deinem Produkt, weil sie nicht wollen, dass du ihren Dienst auf dem Produkt eines anderen Anbieters schaust. Wenn du kein Prime hast, weshalb hast du dann nicht einfach Chromecast gekauft statt des Fire-TV Sticks?
 
@MaikEF_: Bei objektiver Betrachtung wird eher umgekehrt ein Schuh draus: Google hat bisher seine YouTube-App für Amazon bereitgestellt. Auch die Amazon-Apps sind bei Google Play nicht ausgesperrt worden. Amazon hingegen stellt Prime Video (im Gegensatz zu Netflix) nicht unter Chromecast zur Verfügung und sperrt Google-Geräte von seiner marktbeherrschenden Handelsplattform aus. Dass das ein Ärgernis ist habe ich erst letzte Woche selbst erlebt, als eine Freundin versucht hat, einen Chromecast audio ohne Kreditkarte zu bestellen. Sie war sehr verwundert, dass es das Gerät nicht bei Amazon zu kaufen gibt.
 
@nicknicknick: Nein, wird kein Schuh draus: Wenn er kein Amazon Prime hat dann nutzt der Stick doch eigentlich nix, oder?
In dem Fall wäre der Chromecast doch sinnvoller, weil mit dem mehr angefangen werden kann.
Ich kaufe doch auch keinen BMW/Audi/Mercedes und versuche dann, bei A.T.U. die Steuerkette wechseln zu lassen. Das scheitert nämlich dann daran, dass A.T.U. die dafür notwendigen Spezialwerkzeuge nicht bereitgestellt bekommt.
Wenn ich einen Fire-TV-Stick kaufe, dann auch Prime - so jedenfalls handhabe ich es. Darum ist es für mich nicht plausibel einen Fire-TV-Stick zu kaufen, kein Prime-Abo zu haben und Google-Krams darauf nutzen zu wollen.
 
@MaikEF_: Ich glaube, du hast da was missverstanden. Ich möchte mit meinem Chromecast Prime Video nutzen können und mit meinem Fire TV YouTube. Letzteres war bisher möglich, ersteres wird von Amazon verhindert. Ich möchte auf der marktbeherrschenden virtuellen Handelsplattform von Google (PlayStore) Amazons Dienste erhalten können (möglich) und umgekehrt auf der marktbeherrschenden Handelsplattform von Amazon Googles Geräte (nicht möglich).
 
@Willy3333: Kauf doch Prime.
Bei der unmoeglichen Aktion kommt mir spontan nur ein Gedanke: Jetzt erst recht bei Amazon kaufen!
Und es gibt doch genuegend andere Videoplattformen.
Und auch Webseiten,wo man Youtube Videos anonym schauen kann durch irgendwelche Proxies oder so,da wissen die gar nicht,dass du einen Amazon Stick hast.
 
@Willy3333: Wenn du ihn nur du diesen Zwecken nutzt kannst du ihn ja verkaufen. Ein Chromecast kostet sehr wenig
 
und wieder einmal zeigt sich: Die Aufsichts- und Kartellbehörden haben versagt, die Konzerne zu mächtig werden lassen.
 
@Memfis: Das Kartellamt kann da gar nichts dafür, sondern nur die Masse an Kunden die diesen ganzen Mist finanzieren oder sich mit Werbung zumüllen lassen.
Mein Bedauern hält sich in Grenzen bzw. ist nicht vorhanden.
Ich brauche weder Google noch Amazon. Geht sehr gut ohne.
 
@LastFrontier: Also wenn Amazon den Apple TV und den Chromecast sowie Hardware für Home-Automatisierung und digitale Assistenten verbannt um seine eigenen Produkte zu pushen, finde ich das schon bedenklich. Ein Wunder, dass sich da das Kartellamt noch nicht eingeschaltet hat.
In meinen Augen der einzige Weg die Kunden zu sich zu locken in dem man nun exklusive Dienste wie Youtube anbieten. Selbst wenn Apple und Google bessere Qualität aufweisen, wird das wenig bringen wenn die Erreichbarkeit durch Amazon nicht gewährleistet ist. Man muss sich ja nur mal die Verbreitung von Alexa und co anschauen, dann sieht man wozu Amazons mit ihrem Quasi-Monopol fähig ist.
 
@blume666: Das betrifft nur Leute, die sich von dem ganzen Gedöns haben einlullen lassen.
Von mir aus können sich Amazon und Google gegenseitig auffressen.
Vielleicht wachen dann etliche wieder mal auf und werden feststellen dass es auch ohne diese Blasen geht.
Wer meint, von Google oder Amazon abhängig zu sein, hat sich da definitiv selbst reingeritten.
 
@LastFrontier: Es geht ja nicht um Abhängigkeit von einzelnen sondern um die Position. Beide Konzerne sind praktisch Infrastrukturanbieter. Wer von Google oder Amazon auf dem jeweiligen Gebiet als Konkurrent ausgelistet wird, der ist praktisch erledigt. Genau um so einen Missbrauch zu verhindern gibt es ja Kartellbehörden.
 
@nicknicknick: Die Kartellbehörden können aber erst einschreiten, wenn es publik wird oder jemand die daruf hinweist.
Und wie lange wissen wir nun vom Zoff zwischen Google und Amazon und die damit verbundenen Massnahmen?
Amazon kann es sehr wohl machen, bestimmte Produkte nicht zu verkaufen. Nennt sich auch freie Marktwirtschaft.
Ob Google allerdings so einfach Geräte anderer Hersteller für Youtube ausschliessen darf ist auch nicht ganz ohne Geschmäckle. Wenn Google damit durchkommt, schliesen sie demnächst alles aus was nicht über Googlekanäle vertrieben wird.
Wie erwähnt ght mir diese Thematik aber am Poppes vorbei. Denn ganz ernsthaft - es gibt auch ein Leben ohne diese beiden Kriegsparteien.
Man sollte beiden auf die Finger hauen.
 
@LastFrontier: In deinem letzten Satz sagst du etwas sehr treffendes. Beide Anbieter haben in ihrem Bereich eine praktisch marktbeherrschende Stellung. Deswegen darf Google beispielsweise nicht einfach Suchergebnisse manipulieren oder Konkurrenten aus dem PlayStore verbannen, ohne dafür eine Untersuchung und ggf. Auflagen oder Strafen der Wettbewerbsbehörden zu bekommen. Amazon macht hier allerdings nichts anderes, indem sie willkürlich Streaminggeräte der Konkurrenz auslisten. Das wäre in einer völlig regelfreien Marktwirtschaft oder bei irgendeinem kleineren Marktteilnehmer überhaupt kein Problem, aber Amazon ist nicht irgendein Marktteilnehmer und unsere Marktwirtschaft hat ein paar Spielregeln.
 
Google gehört gespalten und vernichtet.
 
@Alexmitter: so lange Gmail weiterläuft wäre es mir egal wen das passiert. da Android Open source ist wirds trotzdem weiter entwickelt, das wird keinen schaden.
 
@cs1005: Nein, Android ist nicht OSS, AOSP ist das. Wobei immer mehr bestandteile ausgelagert werden und die AOSP pedante nicht mehr gepflegt werden.
Noch nicht mal den namen Android darfst du verwenden wenn du ein gerät mit AOSP verkaufst, außer du trittst der OHA bei, zahlst die gebüren und wirst gezwungen die Google Apps zu installieren, auch ist es dir dann verboten jemals wieder ein gerät ohne Google Apps zu verkaufen.
 
Mist... ein mal pro Woche besteht meine Mittagspause aus Youtube-Filmchen über meinen Fire-TV-Stick! :-(
 
Erinnert mich alles sehr an die Geschichte mit dem Windows Phone, wo Google sich gesträubt hat für die Konkurrenz Apps anzubieten.
 
@L_M_A_O: Die hatten auch ihren Clinch. MS mit ihren Anti-Chromebook, Don't get scroogled, Mac-PC-Kampagnen etc. MS ist auch hart in die Offensive gegangen. Keiner der Großkonzerne ist ein unbeschriebenes Blatt. Es ist halt ein gelebter Kleinkrieg. Aber wie man sieht wird hier erst gar nicht versucht mit beiden Augen hin zu sehen...
 
@L_M_A_O:
So wie MS sich bis heute sträubt Office für Linux anzubieten?
Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.
 
@L_M_A_O: naja, anders als bei der Youtube blockade wo youtube keinen aufwand braucht um es laufen zu lassen und stattdessen aufwand betrieben hat um es zu blockieren, müsste google aufwand betreiben um windows apps zu basteln.

passive vs aktive aktion.
 
@My1: MS hat ja selber eine YouTube App entwickelt, die aber von den Funktionen für Google ein Dorn im Auge war und Google gegen die App vorgegangen ist. Und der Aufwand von Google ist relativ, wenn man bedenkt das viele Millionen Nutzer nicht die Google Dienste nutzen konnten.
 
@L_M_A_O: okay wenn google gegen die app vorgeht ist das sülze. vor allem wenn die APIs und so für YT haben. für apple haben die ja ne YT app gemacht.

aber leider sind sicher markenrechte und so nervig.

das problem ist aber dass es keinen rechtlich legitimen grund aus kartellamtssicht gibt mit denen die einfach die webversion auf amazon devices absägen können.
 
@L_M_A_O: Du meinst die App, die sich nicht an die Nutzungsbedingungen gehalten hat?
 
Hier werden sie es aber nicht so leicht haben wie bei Microsoft und Windows Phone.

Google soll mal schön abhauen mit ihrem Zeug.
 
Wo ist denn hier das Kartellamt, die EU oder sonst wer? Hier wird ja scheinbar aus Konkurrenz-Angst ein Produkt nicht mehr angeboten oder andersherum ein Dienst gesperrt. Seit wann ist denn sowas erlaubt?!
 
@PranKe01: Wieso kann im Apple-Store keine Android-Handys kaufen? Weil jeder Hersteller und Händler sich aussuchen kann, an wen er etwas verkaufen möchte. Kein Supermarkt ist verpflichtet, deine Lieblingsprodukte im Sortiment zu haben.
 
@Runaway-Fan: Naja, so wie sich das anhört sperrt Google eine öffentlich zugängliche Webseite, das ist schon mehr als dreist.
 
@OttONormalUser: Haben Fire-TV-Geräte einen Browser? Also brauchen sie eine App. Und es ist nichts besonderes, dass es bestimmte Apps nur für bestimmte Plattformen gibt. Ich würde mir z.B. eine SkyGo App für mein Android TV wünschen. Gibt es nicht. Und Apple TV Nutzer mussten auch ewig auf Amazon Video warten.
Ich finde die Aktion von Google natürlich auch nicht gut. Aber es steht ihnen halt frei. Genauso finde ich es umgekehrt kindisch von Amazon, bestimmte Google-Produkte aus dem Sortiment zu nehmen bzw. den Verkauf zu verbieten.
 
@Runaway-Fan: Die App wurde ja so "verbogen", dass sie auf die Webseite zugreift, und das will Google nun auch unterbinden, macht also keinen Unterschied mehr ob die Geräte einen Browser haben oder nicht.
 
@Runaway-Fan: jetzt haben sie sich anscheinend geeinigt https://m.futurezone.at/apps/amazon-prime-video-endlich-fuer-apple-tv-verfuegbar/301.036.885

mal sehen wies weitergeht
 
@OttONormalUser: Wo ist die Prime Video App für Chromecast?
 
@nicknicknick: Es geht um die öffentliche Youtube Seite.
 
@PakebuschR: Nein.
 
@nicknicknick: "Amazon leitete seine Nutzer schlichtweg auf das Web-Interface der Video-Plattform", "aber unterbindet Google auch das, ab 1. Januar 2018 werden Amazon-Kunden - darunter auch Fire TV- Nutzer - wieder komplett von YouTube ausgesperrt"
 
@PakebuschR: Diese Behauptung hat Winfuture allerdings exklusiv. Fakt ist, dass es sich um eine App handelt.
 
@nicknicknick: Exklusiv? Für was verlinken wir eigentlich Quellen? https://www.theverge.com/2017/12/5/16738752/google-youtube-amazon-punishing-customers-feud, 1. Absatz ...
 
@Breaker: Es ist ja schön, dass ihr eine Quelle verlinkt, aber dann sollte man auch verstehen, was dort steht: "Amazon has just responded to Google's decision to remove YouTube from all Fire TV products and the Echo Show. "Google is setting a disappointing precedent by selectively blocking customer access to an open website,? a spokesperson told The Verge by email"
Auf Deutsch: Was bei The Verge ausdrücklich als bloße Behauptung eines Amazon-Sprechers zitiert wird, gerät in deiner Darstellung zum Fakt.
 
@nicknicknick: ? Die "Spokesperson" war da schon der Pressesprecher von Amazon, der auf Anfrage von The Verge geantwortet hat. Wo du da jetzt ein "mere Statement" herzauberst verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
Der entscheidende Satz ist zudem "YouTube is being pulled from the Show effective immediately, and Fire TV owners will lose out on the popular, essential video streaming app on January 1st."
 
@Breaker: Weil der Pressesprecher eines der Kontrahenten ja auch eine neutrale und glaubwürdige Quelle ist...
Fakt ist, dass die Nutzung der YouTube-Website weiter problemlos möglich ist. Wenn ich mir per Sideload einen Browser auf dem FireTV installieren würde, könnte ich also weiterhin YouTube nutzen. Blockiert wird lediglich die von Amazon selbstgebastelte App, die diese Seite als Quelle nutzt. Ich würde es als journalistische Aufgabe sehen, Fakten nicht grob verzerrt darzustellen.
 
@nicknicknick: Dir ist schon klar dass ich mich auf deine Aussage beziehe: "Diese Behauptung hat Winfuture allerdings exklusiv"?
Mir gehts nicht drum ob man mit irgendwelchen seltsamen Aktionen nach dem 1. Januar Youtube auf dem Fire TV wieder zum laufen bekommt (was für 95% der Nutzer zudem alles andere als problemlos ist), sondern dass du behauptest wir hätten uns die Aussage aus den Fingern gezogen. Unterlass den Mist doch einfach, danke ;)
 
@Breaker: Dir ist schon klar, dass es einen Unterschied macht, ob ich ein Zitat eines Pressesprechers wiedergebe oder es als Fakt darstelle? Wenn ich mich auf anderen großen deutschen IT-Seiten so umsehe, dann hat sich niemand außer euch dieses Zitat einer Partei dermaßen zueigen gemacht. Oder soll ich euch etwa nicht als IT-Journalisten betrachten und an diesen messen?
Ich will gar nicht spekulieren, warum ihr einer Streitigkeit zwischen zwei IT-Unternehmen, die sich objektiv betrachtet beide nicht gerade fair verhalten, so einen Spin gebt, aber ich werde es doch zumindest mal anmerken dürfen.
 
@nicknicknick: Dir ist klar dass das Zitat lediglich das ist, was in Anführungszeichen gesetzt ist? Das ist bei uns ebenso deutlich gekennzeichnet: "Ähnlich äußerte sich auch Amazon. Gegenüber The Verge teilte man mit, dass man die Angelegenheit "so schnell wie möglich lösen" will, das Blockieren von Nutzern von einer öffentlichen Webseite sei aber ein "enttäuschender Präzedenzfall". "
Und zu dem, dass du das mit 01.01. nirgendwo anders findest:
Zeit.de: Ab dem 1. Januar 2018 können sie weder über die TV-Box noch über den smarten Lautsprecher mit Bildschirm auf YouTube zugreifen.
Welt.de: Google hat angekündigt, ab dem 1. Januar seine Youtube-Videoapp von Amazons beliebten FireTV-Streaminggeräten zurückzuziehen.
Handelsblatt.com: Besitzer des Bildschirmlautsprechers Echo Show und von Amazons Fernsehbox Fire TV können ab dem 1. Januar 2018 nicht länger auf die Videoplattform zugreifen
Faz.net: Die Google-Videoplattform zieht ihre App nun auch von Amazons Fernsehbox Fire TV zurück.
Stern.de: Um die Provokation Richtung Amazon perfekt zu machen, meldete Google seinen Nutzern die schlechte Nachricht direkt auf ihrem Gerät. "Ab dem 1/1/2018 ist Youtube nicht mehr auf diesem Gerät verfügbar", prangt es dann auf dem Bildschirm.
Ich würde dir noch mehr verlinken, hab aber keine Lust mehr.
 
@Breaker: Wo genau habe ich bestritten, dass DIE APP ab Januar zurückgezogen wird, wie es bei all deinen Belegen zu lesen ist? Mein Kritikpunkt war ganz klar, dass du dir das Zitat zu eigen gemacht hast. Um mal aus deinem eigenen Text zu zitieren: "Amazon leitete seine Nutzer schlichtweg auf das Web-Interface der Video-Plattform. Das war keine sonderlich elegante Lösung, aber funktionierte. [...] Demnächst aber unterbindet Google auch das, ab 1. Januar 2018 werden Amazon-Kunden - darunter auch Fire TV- Nutzer - wieder komplett von YouTube ausgesperrt."
DIESEN Teil finde ich bei keiner anderen relevanten deutschsprachigen Quelle und in DIESEM Teil gibst du die m.E. gebotene Neutralität auf. Nichts gegen Subjektivität im Journalismus, aber eine Nachricht ist nicht die dafür gedachte Textgattung.
 
@nicknicknick: 1.: Es ist nicht mein Text, der Redakteur steht oben rechts.
2.: Dann geh einfach ein bisschen weiter zurück in deinen Recherchen, nämlich bis zu dem Zeitpunkt, als die Youtube-App wieder auf dem Echo Show auftauchte. Als Beispiel: https://www.mobiflip.de/amazon-echo-show-youtube/
Wo du es bestritten hast? Z.b. hier: http://winfuture.de/comments/thread/#3108736,3108742
 
@Breaker: 1. Woher soll ich wissen, wer hier unter welchem Pseudonym schreibt?
2. Damit werden aber zwei Dinge vermischt, die nichts miteinander zu tun haben.
3. Nein. Lies mal den Originalkommentar und meine Antwort darauf: " Es geht um eine öffentliche Website - Nein!"
 
@Runaway-Fan: das mag sein aber bei amazon gibts ja auch den marketplace wo jeder alles anbieten kann, also sollte es zumindest darüber möglich sein dass andere es anbieten.
 
@Runaway-Fan: Dann dürfte einem auch niemand vorschreiben, was für ein Browser in einem OS vorinstalliert ist -_-
 
"Der hat das getan, also mach ich das.
Wenn er mich das tun lässt, lass ich ihn auch dies machen."
Wenn das so stimmt und beide eine Lösung finden wollen, sollen sie miteinander sprechen und beides gegenseitig erlauben statt sich ausstechen zu wollen.
Dürfte den Kundenkreis für beide erhöhen und mehr Geld bedeuten.

Das Google überhaupt auf anderen Plattformen ihre Ware anbieten möchte, wundert mich aber schon fast, da man das oft nur exklusiv in deren Store erhält.
 
Tut mal nicht so,als waer der Google Muell unersetzbar.
Es geht auch sehr gut ohne.
Es gibt auch Vimeo,Dailymotion,VidLii,Twitch,... und die werden sicherlich niemanden aussperren,weil ihnen die Hardware des Nutzers nicht gefaellt.
Solches Kindergartenverhalten haben die doch gar nicht noetig.
 
@nipos: Technisch gesehen hast du selbstverständlich Recht, aber wenn man z. B. bestimmte "YouTuber" regelmäßig guckt (und auch weiterhin gucken will), besteht halt das Problem, dass die ausschließlich auf YouTube veröffentlichen, und sowas ist Google natürlich bewusst. Die haben halt die größte Marktmacht durch den Content. Ist wie mit Android und den Apps. Da gabs's ja auch bessere Alternativen, aber gegen deren "Play Store" anzustinken, ist ja quasi ein Ding der Unmöglichkeit.
 
Dafür das die so im Klinsch sind macht YouTube/Google ganz schön viel Amazon-Werbung vor ihren Videos...
 
Bei mir hat bisher geholfen, beide Geräte zu ignorieren und stattdessen einen PC zu nutzen, um Youtube im Browser zu sehen. Wohnzimmertaugliche Inhalte hat Youtube eh nicht. Und wenn doch, dann sind es nicht die, derer Willen ich auf Youtube zugreife.
 
@Der_da: Jo, Google schadet sich damit selbst...Dann wird eben kein Youtube auf den Geräten geschaut...vermissen würd ich es nicht^^
 
@Der_da: Die ganzen Apps sind von der Bedienung eh ein kraus. Am besten läuft das alles sowieso im Browser.
 
@Der_da: "Wohnzimmertaugliche Inhalte hat Youtube eh nicht" Das ist so nicht richtig. Gerade in den Staaten haben die ein großeres Programm (Youtube Red, Youtube Kids, usw.).
 
@iHaX: betrachte bitte deinen Post mit meinem letzten Satz als bereits beantwortet
 
Hoffentlich bringt das Amazon zur Einsicht und Prime Video wird endlich wieder Cast-fähig.
Amazon hat dies bereits vor Jahren unterbunden und sogar eine Drittanbieter-App verklagt, nur damit man ihre FireTV-Sticks kauft. Ich habe deshalb Prime gekündigt, bin aber wegen dem Versand wieder zurück gekommen, hoffe darauf das es nun endlich vorwärts geht.
 
Tja und genau deshalb hab ich mir nur neutrale Hardware gekauft. Ein NUC als HTPC reicht vollkommen aus! Und hat genau diese Probleme nicht. Und wird mit Mint betrieben. :) Hier kann keiner den anderen Blockieren, weil es einfach wie ein neutraler PC funktioniert. ...
 
@MancusNemo: War auch seit jeher der Meinung. Durfte man aber hier nie sagen, da dann alle mit dem Preis- oder Strom-Argument kamen (im Vergleich zu Sticks). Und so lebt es sich nach wie vor vorzüglich ohne jegliche erdenklichen Einschränkungen ^^
 
@MancusNemo: problematisch ist es aber dann mit FHD/UHD und 5.1 Streams, das wird nämlich wegen fehlendem DRM blockiert.
 
@L_M_A_O: 1080p ist möglich

5.1 und 4k wohl nicht
https://www.techhive.com/article/2858474/why-you-cant-get-4k-netflix-and-amazon-on-a-pc-or-mac-even-though-theyre-capable.html

Als ich damals noch eine 5.1 Anlage hatte, war ich aber mit dem Upmix vom AV-Receiver zufrieden.
 
@wertzuiop123: Mir egal, mit diesem DRM Müll können sie bleiben wo der Pfeffer wächst. Nennt sich bei mir Kaufschutz. Pech gehabt.
 
@L_M_A_O: Mir egal, mit diesem DRM Müll können sie bleiben wo der Pfeffer wächst. Nennt sich bei mir Kaufschutz. Pech gehabt.
 
@MancusNemo: Das ist die eine Möglichkeit. Und ich habe sowohl den Chromecast als auch den Fire TV Stick - somit gibt es praktisch nichts, was ich nicht nutzen kann. :D
 
@BartS: Das ist überflüssiges bereithalten von Infrastruktur und damit völliger schwachsinn! Du willst also von jedem Hersteller das Gerät kaufen nur weil er es auf dem andren Blockiert? Aha hast wohl ein Geldscheißer, den hat nun mal nicht jeder!
 
Ich habe genügend Optionen, wo ich mich über die Youtube-App ärgern kann.

Meiner Ansicht ist das eine der Unkomfortabelsten Apps die ich nutze.

Besipiel IOS: Nur Hardware-Lautstärke, keine Lautstärke im Player.
Scrollbalken ist unvorteilhaft platziert und bietet keine zurückspringen Funktion (30 sek z.B.) um bei Letsplay's zurückzugehen. Bei langen Videos (2-5h) ist das navigieren in diesen ULTRANERVIG!

Da läuft es schon fast im Browser am besten. Also ich für meinen Teil würde die YT App auf keinem meiner Geräte vermissen.
 
@caltech: In der iOS-App kann man doch per Doppelklick auf das Video (linke oder rechte Videohälfte) nach vorne oder hinten springen (10s-weise).
So kann ich es zumindest in der YT-App auf meinem iPad einstellen.
Ansonsten finde ich die App auch gut. Per langen Druck im Kontextmenü kann man Videos bequem in Playlisten rumschubsen. Oder per rechts-nach-links-schieben löschen.
Einzig das Umsortieren in einer Playlist vermisse ich im Vergleich zum Browser.
Aber ansonsten gefällt mir die iOS-App von YT sehr gut.
 
@Runaway-Fan: Ok, danke, dann schaue ich heute Abend mal nach dieser Einstellung. 10 sek. wäre ja ok. Genau diese Funktion kenne ich bisher nur von anderen Playern.
 
Freie Marktwirtschaft!
 
In der Lebensmittelindustrie ist das schon immer gang & gäbe. Metro passt der Preis von Eckes nicht, dann wird Granini innerhalb von 2 Tagen ausgelistet, passt der Preis wieder sind die in 2 Tagen wieder dabei... ganz normal, da muss man nicht rum heulen, so ist sie die freie Marktwirtschaft...
 
@AndreB1: als Kunde kannst du deinen Granini Saft aber problemlos im Laden gegenüber kaufen, ohne dabei irgendwelche Probleme zu bekommen und ohne zusätzliche Kosten.
Als jemand, der sich für Hardware von Amazon entschieden hast, entstehen dir jetzt aber zusätzliche Kosten wegen Googles Entscheidung. Dein Vergleich hinkt also gewaltig.
 
@der_ingo: Als mir Amazon den Chromecast verkauft hat, hatte ich auch gratis Versand. Anderswo bezahle ich Versand -> zusätzliche Kosten ^^

(* nichtsoernstnehmen ^^)
 
Kann man sich über die Youtube App überhaupt vernünftig Videos anschauen obwohl andauernd irgendwelche werbung nervt? Ich schaue falls es geht nur über den Browser mit NoScript und uBlock

Unterwegs über die App nervt mich die Werbung total
 
Aus Kundensicht zwar ärgerlich, aber ich kann den Schritt nachvollziehen. Amazon boykottiert Google bei vielen Produkten, nun hatte Google eben die Schnauze voll.
 
@BartS: Deshalb kann Google aber nicht einfach eine öffentliche Seite sperren, Google verkauft doch glaube auch keine Echo Dot usw. von Amazon.
 
@PakebuschR: ist amazon prime video nicht auch einfach eine öffentliche seite? cc hat keinen zugriff auf amazon prime, fire stick hat keinen zugriff auf youtube. sackgasse für beide.

amazons stellungnahme gilt auch genauso umgekehrt: "Amazon hat darauf hingewiesen, dass der Weg über den Browser weiterhin auf den Dienst führt"
 
@wertzuiop123: Bei Amazon geht es so weit ich weiss nur um die/eine App ansich.
 
Kommt mir, als Windows Phone Nutzer, bekannt vor. Ich kann mir eine gewissen Schadenfreude nicht verkneifen ... :D Aber evtl bringts ja Wind in die Sache und Google wird gerügt Drittanbieter nicht von ihrer Plattform auszuschließen. Begrüßen würde ich es.
 
@Zwerchnase: Es sei dir gegönnt. Ein Windows Phone User der Schadenfreude empfinden darf wird in freier Wildbahn selten angetroffen.
 
ich denke hier ist schnellstens der Gesetzgeber gefragt wenn die Idioten nicht in der Lage sind sowas wie Erwachsene zu lösen und vor allem nicht auf dem Rücken der User....
 
Meinetwegen könnte Google alles was Amazon betrifft aussperren und aus ihrem Index entfernen. Was Google nicht kennt - gibt es nicht. Amazon sollte langsam mal klar kommen. Prime auf dem Chromecast, Google Hardware im Shop, Playstore auf dem Fire... Amazon hat in dem bereich nichts zu melden, die Produkte sind 4. Klassig, aber ein auf Apple machen.
 
@Siniox: Und Google dann den Echo über den Playstore, Amazon Store in Android, Youtube auf Alexa uns Co...
 
Alexa, spiel mir das Lied vom Tod.
 
Amazon sollte dailymotion kaufen und Konkurrenzfähig machen. Zusammen mit twitch könnte man dann tatsächlich dem Benutzer einiges bieten.
 
Ich habe schon mal meinen Standard Suchbetreiber von Google auf einen anderen Anbieter gesetzt,
auf allen meinen Geräten.

Für spezielle Suchen rufe ich Google als Seite auf.
Kommt aber eher selten vor.

Das einzige was mich da interessiert
ist dass Google mir ganz persönlich (mir, und nicht Amazon) den Zugriff auf YouTube entzieht.

Die ganze Argumentation interessiert mich nicht
- was mich interessiert ist dass YouTube auf meinem Fire Stick blockiert wird (von Google).
Jedenfalls stammt die Nachricht, die von der YouTube App dargestellt wird von Google.

Abgesehen davon, dass erst Fire TV dazu geführt hat
dass ich erheblich mehr YouTube genutzt habe:
Ich nutze mittlerweile Fire TV ganz erheblich mehr für YouTube als für Amazon Video und Netflix.

Das wird mit der Blockade-Politik von Google revidiert.

Ich schaue mir nur sehr wenige YouTube Inhalte auf einem PC/Tablet/Notebook an,
schon gar nicht wenn diese sich über einen längeren Zeitraum erstrecken.
Nur wenn es anders nicht geht.

Also: Dann halt nicht.

Wenn Amazon und Google sich einigen
dann nutze ich YouTube auch weiterhin auf meinen Fire TV Geräten.

Wenn die beiden Kampfhähne sich nicht einigen können
dann nutze ich Fire TV weiterhin,
denn Fire TV habe ich angeschafft für Amazon Video - das bleibt mir ja erhalten.

Und YouTube wird auf sein altes Ausmaß reduziert: kurze Info-Filmchen.

Da werde ich wohl die Ausnahme sein, aber mir ist es einfach nur zu blöd.

.
.
 
Riskiert Amazon bewußt einen Bruch mit Google?
Oder provoziert diesen geradezu?

YouTube ist im Videobereich bzw. im VBlog-Bereich der absolute Marktführer, bzw. Monopolist.

Amazon könnte dieses Monopol brechen in dem das Untenehmen eine Alternative anbietet.

Am wirksamsten wäre eine Öffentlichkeitsarbeit für so einen VBlog- bzw. Video-Service
in dem man einen Riesen-Krach vorausgehen lässt.

Erst ein Riesen-Theater welches über Monate sogar noch von jedem Wochenblättchen diskutiert wird
und dann ein eigenes Angebot "als Folge / Reaktion / Konsequenz" auf das Verhalten von Google.

Sowas könnte Google ganz schön weh tun.

Wir spannend ....

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