Apple iPhone X vorgestellt: (Fast) randlos in die nächste Dekade

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Apple hat soeben das sogenannte Apple iPhone X angekündigt, mit dem man (fast) randlos in die nächste Dekade gehen will. Das Gerät sieht im Grunde genau so aus, wie man es aufgrund der zahllosen Leaks bereits vermutete. Abgesehen von einem schmalen Streifen am oberen Rand, hat das iPhone X ein fast vollflächiges Display und verzichtet auf den klassischen Home-Button.

Das iPhone 'Ten' ist da - und es ist randlos

Das iPhone X (gesprochen "iPhone Ten") wird nach Angaben des Herstellers mit einem an den Ecken rund geschnittenen OLED-Display ausgerüstet sein, dass von einem aus Edelstahl gefertigten Rahmen eingefasst wird. Der Bildschirm wird von Apple als "Super Retina Display" bezeichnet und weist eine Diagonale von 5,8 Zoll auf, wobei die Auflösung bei 2436x1125 Pixeln liegt - bei einer Pixeldichte von 458 Pixel pro Zoll. Die maximale Helligkeit wird mit 625 Candela pro Quadratmeter angegeben, was den von Samsung verbauten Panels entspricht. Durch die gestreckte Bauweise liegt das Gerät trotzdem noch gut in der Hand - verspricht zumindest Apple.


Unter anderem bietet Apple hier HDR-Support, die Möglichkeit das Gerät durch Antippen des Displays aufzuwecken, 3D Touch und eine angeblich gegenüber normalen OLED-Panels gesteigerte Farbtreue, Helligkeit und Farbunterstützung. Weil der Home-Button verschwindet, setzt Apple nun auf eine überarbeitete Benutzeroberfläche, bei der ein zentral unterhalb jeder App angeordneter Streifen stets zum Homescreen zurückführt, zum Sprung von Lockscreen auf den Homescreen dient und Zugriff auf das Multitasking-Menü ermöglicht.

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Face ID ersetzt Home-Button

Das Entsperren des iPhone X erfolgt mittels einer "Face ID" genannten Technologie, die im Grund eine Art 3D-Kamera nutzt. Eine Infrarot-Kamera nimmt das Gesicht des Nutzers auf, während ein sogenannter "Dot Projector" zahllose IR-Punkte auf das Gesicht projiziert. Die Frontkamera liefert weitere Informationen, so dass letztlich durch eine sogenannte "Neural Engine" ein mathematisches Modell des Gesichts des Anwenders angefertigt werden kann, das mit einem zuvor gespeicherten Abbild abgeglichen wird.

Das Ganze soll sowohl im Dunkeln als auch in Verbindung mit Bärten, Brillen und ähnlichen Veränderungen funktionieren. Der Hersteller betonte in diesem Zusammenhang, dass das neue Biometrie-System wie schon bei Touch ID ausschließlich auf dem Gerät arbeitet, also keinerlei Daten auf externe Server übertragen werden. Alle Daten werden ausschließlich auf dem Smartphone selbst abgelegt und auch dort nur in einer sicheren Enklave gespeichert. Face ID soll langfristig wie schon Touch ID in Verbindung mit diversen Apps nutzbar sein.


3D-Kamera ermöglicht animierte Emojis

Wie schon im Zuge diverser Leaks bekannt wurde, führt Apple auch die sogenannten Animojis ein, bei denen die 3D-Gesichtserkennung mit einer Reihe von neuen Emojis kombiniert wird, um die Bewegungen des Gesichts des Nutzers zu erkennen. Auf diese Weise soll der Anwender in der Lage sein, "echte" animierte Emojis zu nutzen. Man arbeitet auch mit Snapchat zusammen, um ein von der 3D-Kameratechnik erfasstes Netz des Gesichts des Anwenders zu nutzen, um neue Masken zu ermöglichen, die noch echter wirken.

Auch die Kameras auf der Rückseite des iPhone X sind neu. Sie werden nun vertikal angeordnet und lösen wie beim iPhone 8 Plus mit 12 Megapixeln auf. Es soll sich um "größere" Sensoren handeln, wobei die normale Cam eine F/1.8-Blende aufweist und die Zoom-Cam mit F/2.4-Blende arbeitet. Beide Sensoren verfügen über einen in Hardware umgesetzten optischen Bildstabilisator und sollen damit noch bessere Ergebnisse liefern. Der rückwärtige Blitz nutzt nun nicht nur zwei, sondern gleich vier LEDs, um mehr Licht zu liefern.

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Weil Apple nun mehr Sensoren auf der Front integriert, bietet jetzt auch die Frontkamera mit ihren sieben Megapixeln Auflösung und einer F/2.2-Blende die Möglichkeit zur Aufnahme von Bildern im Porträtmodus mit "echter" Tiefenschärfe. Der Nutzer kann dank der Tiefenkamera diverse Lichteffekte nutzen. Einer der wichtigsten Faktoren für diese neuen Möglichkeiten ist auch hier wieder der Apple A11. Der neue Prozessor verfügt über sechs Rechenkerne, von denen vier stromsparend arbeiten und trotzdem bis zu 70 Prozent mehr Leistung bieten sollen als beim Vorgänger. Die zwei weiteren Kerne sind High-End-Cores und erreichen laut geleakten Benchmarks neue Rekordwerte.

Erstmals mit Wireless-Charging und Schnellladefunktion

Durch die Glasrückseite wird das iPhone X ebenfalls Qi Wireless Charging unterstützen. Apple kündigte außerdem ein AirPower genanntes System an, das im Grunde eine Ladestation darstellt, um mehrere Apple-Geräte wie das iPhone, die Apple Watch 3 und die AirPods gleichzeitig zu laden. Für das Telefon selbst verspricht Apple eine gegenüber dem iPhone 7 um zwei Stunden gesteigerte Laufzeit, wobei die neue Schnellladefunktion für 50 Prozent Akkuladestand innerhalb von 30 Minuten sorgen soll. iPhone X Galerie Gefunkt wird beim iPhone X sowohl per LTE-Advanced, als auch über Gigabit-WLAN, NFC und Bluetooth 5.0. Einen Kopfhöreranschluss sucht man natürlich auch hier wieder vergeblich und Apple verzichtet auch weiterhin auf USB-C zugunsten seines althergebrachten Lightning-Anschlusses. Mit 7,7 Millimetern Bauhöhe und 174 Gramm Gewicht bewegt sich das iPhone X auf einem heute bei vielen Smartphones üblichen Niveau.

Preise in Deutschland ab 1149 Euro

Das Apple iPhone X wird natürlich alles andere als günstig. Der Kunde hat die Wahl zwischen einer weiß/silbernen Version und einer schwarz/grauen Ausgabe, die jeweils mit einem Startpreis von 999 Dollar angeboten werden sollen. In Deutschland kostet das Apple iPhone X mindestens 1149 Euro, wobei man dafür die Version mit 64 GB internem Flash-Speicher erhält. Die Version mit 256 GB wird für 1319 Euro in den Markt starten.

In allen Fällen wird eine IP67-Zertifizierung geboten, das iPhone X ist somit wasser- und staubdicht. Die Vorbestellung startet ab dem 27. Oktober, bevor die generelle Verfügbarkeit ab dem 3. November gegeben sein wird.

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