Pikante Nutzerdaten: Hersteller von "We Vibe" muss zahlen

Sony, smartwatch, Uhr, E-Ink, Android Wear, Smartband, Smart Watch, Smartwatch 3, Smartband talk Bildquelle: Sony
Nun soll endlich ein Schlussstrich unter einem der ersten großen Daten-Skandale durch zu neugierige Smart-Devices gezogen werden: Der Hersteller Standard Innovation hat vor Gericht in den USA einen Vergleich erzielt und entschädigt nun alle Kunden, die sich einen We Vibe 4 Plus zugelegt hatten, mit bis zu 10.000 US-Dollar.
Bereits im März hatte das kanadische Mutter-Unternehmen des Herstellers Standard Innovation das Angebot unterbreitet, umgerechnet über drei Millionen Euro Entschädigung zu zahlen. Nun ist in dieser Woche das schriftliche Urteil veröffentlicht wurden, heißt es bei der Nachrichtenseite The Register. Die zuständige Richterin hat das Angebot demnach akzeptiert und stellt die Sammelklage gegen das Unternehmen nun ein.

Damit endet nun der Prozess nicht nur um die leicht "hackbare" App des Unternehmens, der im vergangenen Jahr viel Aufsehen erregt hatte, sondern auch der Trubel durch den laschen Umgang mit dem Datenschutz, den Standard Innovation an den Tag gelegt hatten. Das smarte Spielzeug war etwas zu "offenherzig" mit den doch so intimen Daten ihrer Nutzerinnen umgegangen.

Pikante Nutzerdaten

Bei der bekannten Hacker-Konferenz DefCon hatte sich ein Team im Jahr 2016 den We Vibe 4 Plus einmal vorgenommen. Schnell hatten sie ohne viel Mühe Zugriff auf äußerst pikante Nutzerdaten. Dumm gelaufen für Standard Innovation, dass sie zuvor bei vielen Details ihre Kunden gar nicht informiert hatten, dass die entsprechenden Daten überhaupt aufgezeichnet und an das Unternehmen zur Auswertung werden.

Kein öffentlicher Hack

Wer hat was wann wie lang mit dem We Vibe 4 Plus getan; die App sammelte Daten wie die eingestellte Intensität, Dauer, Einsatzzeit und die Temperatur. Daten, die die weiblichen Nutzer wohl kaum öffentlich gemacht haben wollten. Soweit bekannt ist, wurde der bei der DefCon gezeigte Hack auf die Vibratoren nie in freier Wildbahn so oder so ähnlich beobachtet. Man konnte demnach auch eine Nutzung der Daten durch Dritte ausschließen. Es war also vielmehr ein Aufrütteln, als ein echter Daten-Leak.

10.000 US-Dollar Schadensersatz

Standard Innovation entschuldigte sich bereits für den Daten-Fauxpas und ihre Sammelwut. Nun sollen Besitzer der smarten Geräte von ihnen noch mit bis zu 10.000 US-Dollar Schadensersatz entschädigt werden.

Siehe auch: Lustobjekt sammelt heimlich Daten: Nun gibts $10.000 Entschädigung Sony, smartwatch, Uhr, E-Ink, Android Wear, Smartband, Smart Watch, Smartwatch 3, Smartband talk Sony, smartwatch, Uhr, E-Ink, Android Wear, Smartband, Smart Watch, Smartwatch 3, Smartband talk Sony
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