Die Android O-Zukunft: Googles Pläne für das mobile Betriebssystem

Betriebssystem, Google Android, Android O, Android 8.0 Bildquelle: Google
Bei der Entwicklerkonferenz Google I/O 2017 darf natürlich auch das Android-Betriebssystem im Rampenlicht stehen. Unter dem Arbeitstitel Android O stellt der Konzern dabei viele Funktionen vor, die unter anderem die Nutzung des Betriebssystems erleichtern sollen.

Die neue Android-Generation O

Soviel vorweg: Ob auf Android 7 "Nougat" in diesem Jahr jetzt Android 8 "Oreo" folgt, wollte Google bei seiner I/O-Konferenz noch nicht endgültig bestätigen. Anstelle des Namens machten die Entwickler vor allem die frischen Funktionen zum Thema, die die neue Betriebssystem-Generation mit sich bringen soll. Das erste wichtige Thema auf der I/O-Bühne: Die Nutzung weiter erleichtern.
Google integriert in Android O eine Bild-in-Bild Funktion, die Vorteile gegenüber dem klassischen Splitscreen bieten soll. Wird beispielsweise Youtube genutzt, kann dieses in einem kleinen Fenster weiter ausgeführt werden, während man eine App für Notizen benutzt. Laut Google werden Anwendungen wie Maps, Netflix und "viele weitere" die Bild-in-Bild-Funktion unterstützen.

Neue Notifications & Autofill in Apps, Textauswahl

App-Icons können jetzt noch besser kontextabhängig angepasst werden. "Notification Dots" können dabei anzeigen, dass der Nutzer hier direkt eine Benachrichtigung abrufen kann, die sich auf die App bezieht. Unter der Überschrift "Autofill with Google" will der Konzern die Eingabe von Daten in Apps erleichtern. "Wenn der User zustimmt, wird es für die meisten Anwendungen funktionieren", so der Konzern.

Ein erleichtertes Seufzen konnte Google bei den anwesenden Entwicklern mit der Ankündigung einer verbesserten Textauswahl in Android auslösen. Bei einem Doppeltab auf Adressen, Telefonnummern & Co. soll nun automatisch das ganze Element ausgewählt werden. Textauswahl auf Smartphones kann eine sehr fummelige Angelegenheit sein, viele Nutzer werden Verbesserungen hier sicher sehr begrüßen.

Sicherheit im Fokus, O ist auch schneller

Wie Google ausführt, nutzt man Machine-Learning-Methoden um die Sicherheit im Google Play Store und auf allen verbundenen Geräten zu verbessern. Täglich werden demnach 50 Milliarden Apps gescannt und überwacht. Um diese Bemühungen für den Nutzer noch sichtbarer zu machen, will man Informationen unter dem Dienst Google Play Protect zusammenfassen, der beispielsweise anzeigt, ob Apps gescannt wurden. Weitere Verbesserungen unter Android O: Google will die Bootzeit deutlich verbessert haben, das Google Pixel soll nach dem Einschalten so doppelt so schnell bereitstehen.

Google I/O 2017Google I/O 2017Google I/O 2017Google I/O 2017

Zu guter Letzt: Die Unterstützung der Programmiersprache Kotlin soll Android-Entwickler noch produktiver machen - eine Ankündigung, die für großen Beifall unter den I/O-Gästen sorgte. Wie der Konzern ausführt werde man weitere Android O-Features in den folgenden Tagen und Monaten ankündigen. Unter Android.com/beta kann die erste Beta-Testversion der neuen Android-Generation ab heute getestet werden.

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