Honor 8 Pro: Der Test zeigt das vielleicht bessere Huawei P10


Honor 8 Pro Test

Verarbeitung

Design und Verarbeitung des Honor 8 Pro entsprechen haargenau dem Huawei P10. Was eine gute Nachricht darstellt, denn schon das P10 blieb diesbezüglich ohne Fehl und Tadel: Das Frontglas geht gefühlt nahtlos in den Metall­korpus über, ebenso wie die Kunststoffeinleger für die Antennensignale. Beim Verwindungstest gibt der Proband nicht das mindeste Knarzen von sich, ja er bewegt sich auch kaum: Stabil wie ein Brett!

Bei einem Ungetüm mit 78 x 157 Millimetern eine hervorragende Leistung der Ingenieure. Die Dicke reicht von 6,8 bis 7,1 Millimeter und beträgt weitgehend 6,9 Millimeter, womit das 8 Pro sogar noch einen Hauch dünner ausfällt als das P10. Das Gewicht von strammen 181 Gramm spürt man natürlich, doch für ein Tabphone mit Aluminium-Unibody ist das nicht ungebührlich hoch. Alles in Butter mithin.

Aluminium-Unibody

Die matte Metallrückseite bietet den Fingern einen recht guten Grip, auf jeden Fall einen erheblich besseren als die derzeit so modischen Glasrücken etwa von Samsung Galaxy S8 oder LG G6. Gänzlich frei von Fingerabdrücken bleibt zwar auch das 8 Pro nicht, doch im Gegensatz zu Glasflächen reicht hier ein Wisch mit dem Daumen, um etwaige Schlieren zu beseitigen. Also nicht nur stabil, sondern auch praktisch.

Komfortableres Konzept

Wie bereits auf der Seite "Ausstattung" erwähnt, haben die Entwickler den Fingerabdruck-Sensor beim Honor auf die Rückseite gepackt. Dort lässt er sich deutlich einfacher erreichen, weil der Zeigefinger ohnehin in dieser Gegend ruht; beim P10 muss sich stattdessen der Daumen extrem krümmen - ein Tabphone wie das Honor wird da sehr kopflastig, was das Risiko erhöht, dass man es fallen lässt.

Aus einer gänzlich anderen Ecke gesellt sich ein weiterer Vorteil des rückwärtigen Scanners hinzu: Beim 8 Pro mussten die Entwickler nicht die fettabweisende Beschichtung des Touchscreens reduzieren, wie beim P10 geschehen. Dort besteht nämlich die gesamte Front aus einem einzigen Stück Glas, was die Oberfläche des Fingerabdruck-Sensors einschließt.

Damit dieser problemlos arbeitet, musste besagte Beschichtung verringert werden, was zu einer leicht erhöhten Anfälligkeit für Fingerabdrücke beim Huawei führt. Doch nicht in einem Maße, dass dies ein Ausschlusskriterium darstellen würde, wie das folgende Hands-on-Video zeigt:



Weiterer Unterschied: Die Abdeckung der Dualkamera reicht nicht über die gesamte Breite. Was positiv zu bewerten ist, weil das die Bruchgefahr minimiert. Außerdem liegt das Glas über den Linsen eine Spur tiefer als der Rücken, weshalb es geschützt ist, wenn man das Telefon auf die Rückseite legt. Zumindest auf glatten, ebenen Flächen.

Onscreen-Navigation

Das Honor 8 Pro wird mit Android 7.0 ausgeliefert, über das Honor die Huawei-Nutzeroberfläche "Emotion UI 5.1" legt. Also alles wie vom Huawei P10 her bekannt, weshalb für weitere Details auf dessen Test verwiesen sei. Lediglich auf einen konzeptionellen Unterschied sei hingewiesen: Beim Honor kann der Fingerabdruck-Sensor nicht die komplette Navigation übernehmen, was wiederum die Navigationsleiste obsolet macht, weshalb sich diese dann vollständig ausblenden lässt.

Aber das hat sich auf dem P10 ohnehin als recht gewöhnungsbedürftig herausgestellt und dürfte vermutlich nur eine Minderheit überzeugen. Nicht zuletzt ist die Mattscheibe des 8 Pro glatte 25 Prozent größer als die des P10, da kann man dann auch auf die knapp 10 Millimeter am unteren Bildrand getrost verzichten.

Auf der folgenden Seite ziehen wir das Fazit aus dem Test. Lesen sie ausserdem, wie wir verglichen haben, und auch ein Preis-Leistungsvergleich zum Durchschnitts-Smartphone wird geboten.
Mehr zum Thema: Android
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