Windows-Chef: "Wir haben aus den Fehlern von Windows RT gelernt"

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Heute Abend unserer Zeit startet mit der Build-Konferenz die wichtigste Microsoft-Veranstaltung des Jahres. Dementsprechend sind auch alle Blicke nach Redmond gerichtet und viele hochrangige Manager des Konzerns geben Interviews zu diversen Microsoft-relevanten Themen, so auch Windows-Chef Terry Myerson.

Neue Maßstäbe setzen

Myerson gab dem US-Magazin Time ein ausführliches Interview, in diesem sprach er über die wichtigsten Themen, die den Redmonder Konzern derzeit betreffen, darunter auch Windows 10 S und den neuen Surface Laptop. Der Executive Vice President of the Windows and Devices Group sagte, dass man mit dem ersten echten Laptop des Konzerns einen Versuch sehe, für diese Geräteklasse neue Maßstäbe setzen zu können.

Kern dieser Bemühungen ist Windows 10 S, dafür wollte man auch eine Hardware designen, die speziell dafür entwickelt wurde. Das ermögliche unter anderem 14,5 Stunden Akkulaufzeit und eine hohe Performance. Vor allem aber soll der Surface Laptop eine Vorbildwirkung haben: "Unsere Partner werden sich die Kundenrückmeldungen ansehen und entscheiden, ob es in ihr Geschäft passt oder nicht. Aber unser (eigentliches) Ziel ist es, dem Windows-Ökosystem zum Wachstum zu verhelfen."


Einen Vergleich mit dem erfolglosen Windows RT, das von Partnern nicht angenommen wurde, ließ Myerson nicht zu. Verantwortlich dafür war, so der Windows-Chef, dass RT auf leistungsschwachen ARM-Prozessoren lief. Windows 10 S unterstütze hingegen alle Klassen, schwächere wie Premium-Geräte.

Von Windows RT-Fehlern gelernt

Ein Hauptunterschied ist auch, dass man von Windows 10 S auch auf ein reguläres Windows 10 Pro aufrüsten kann. "Das sind Erkenntnisse, die wir nicht hätten, wenn wir nicht auf die Vergangenheit geblickt hätten." Zwar habe man damals ähnliche Ziele verfolgt, aber die Zielgruppe war eine andere. Denn mit Windows RT wollte man alle Consumer ansprechen, im Fall von Windows 10 S konzentriere man sich aber (am Anfang) auf Schüler und Studenten.

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